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Die Erfindung betrifft ein vorderes Halteelement eines Schuhs auf einem alpinen Ski. In bekannter Weise besitzt ein alpiner Skischuh vordere und hintere Ansatzstücke, mittels welcher er aufeinem Ski gehalten wird.
Z. B. definieren die Normen DIN 7880 Teil 1 und Teil 2 die Masse von vorderen und hinteren Ansatzstücken für einen Erwachsenenschuh und einen Kinderschuh,
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Die Halteelemente des Schuhs sind in Abhängigkeit von diesen Massen konstruiert.
Die Schuhe, welche gemäss diesen Normen konstruiert sind, sind dafür bekannt, wenig komfortabel zu sein und wenig angepasst für das Ausüben des Gehens z.B., wenn es sich um wieder zu dem Start von einem Skilift zu gelangen, handelt Es wurden Versuche unternommen zum Entwickeln und Vermarkten eines Schuhs, welcher angepasst ist, gleichzeitig für das Gehen und für das Ausüben des
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bigen Stiefel. der vorgesehen ist für das Ausüben des Skifahrens, Ein derartiger Schuh erfordertjedoch den Entwurf und die Entwicklung einer spe- zifischen Haltegesamthcit, welche die Konstruktion von an den Schuh angepass- ten Halteelementen u@@fasst,
die Prüfung dieser Elemente hinsichtlich der Fähigkeit, den Schuh im Fall einer Notwendigkeit freizugeben, und die Präsentation der Öffentlichkeit von dieser vollständig neu entworfenen Gesamtheit. Der wirt-
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schaftliche Erfolg eines derartigen Schuhs erfordert also eine beträchtliche Investition und Bemühungen.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Konstruktion eines konventionellen alpinen Skischuhs zu modifizieren, um sie komfortabler für das Gehen zu machen. Eine derartige Lösung erfordert jedoch, dass man ebenso die Konstruktion der Halteelemente, insbesondere des vorderen Elements in Abhängigkeit von diesen Transformationen modifiziert.
In diesem Sinne ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein vorderes Halteelement vorzuschlagen, welches gemäss einer bekannten Konstruktionsart konstruiert ist, und welches derart modifiziert ist, dass es geeignet ist, einen Skischuh zu halten, wobei das Ausüben des Gehens erleichtert ist.
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Halteelements vorzuschlagen, welche leicht bei bestehenden Konstruktionen anwendbar ist.
Das vordere Halteelement gemäss der Erfindung umfasst eine Klemmbacke, die durch einen Körper getragen ist, wobei er selbst aufeinem Sockel montiert ist, der vorgesehen ist, fest an dem Ski befestigt zu sein, eine hintere Abstützplatte der Klemmbacke, die vorgesehen ist, die Abstützung der Schuhsohle aufzunehmen, wobei der Sockel in Richtung nach hinten von der Klemmbacke mindestens eine Bohrung aufweist, die vorgesehen ist, für eine Montageschraube am Ski und eine
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Der Sockel umfasst zwei Zonen, welche sich in der Verlängerung zueinander erstrecken, eine vordere Zone, auf welcher der Körper montiert ist und eine hintere
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Zone, welche sich in Richtung nach hinten von der Klemmbacke erstreckt, m welcher die Bohrung und die Abstützplatte angeordnet sind.
Das Element ist dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Zone tiefer gelegen ist in Bezug auf die vordere Zone.
Die Erfindung schlägt vor, den Sockel des Halteelements in einer Weise zu modi-
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Klemmbacke und dem elastischem Rückstellmechanismus der Klemmbacke. Man kann demnach schon bekannte Konstruktionselemente verwenden zum Realisie- ren dieses Teils des Halteelements. insbesondere der Klemmbacke, dem Körper und dem Teil des Sockels, welcher den Körper trägt. Da die Klemmbacke erhöht ist in Bezug auf die Abstützungsplatte, kann das Halteelement Sohlen von Schu- hen aufnehmen, deren vorderes Ansatzstück einen oberen, höheren Rand aufweist, als ein konventioneller alpiner Skischuh.
Die Länge von Montageschrauben des Halteelementes, welche sich in der hinteren Zone im Wesentlichen senkrecht zu der Klemmbacke befindet, ist nicht auf signifikante Weise modifiziert, was er- moglicht, eine gute 'Verankerung von diesen Montageschrauben in dem Ski auf-
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seitlich beweglich, um mit der Schuhsohle im Falle von exzessiven seitlichen Be- lastungen mitzugehen, in einer Weise unabhängig von dem Bodenprofil und der Unebenheit der Sohle.
Die Erfindung wird besser verstanden unter Zuhilfenahme der nachfolgenden Beschreibung und der beigefügten Zeichnungen, welche mit ihnen verbunden sind.
Fig. 1 gibt eine Seitenansicht eines vorderen Halteelementes gemäss einer ersten
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Fig. 2 ist eine Draufsicht des Halteelementes aus Fig. 1.
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Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht des Sockels des Halteelementes der vorhe- rigen Figuren.
Fig. 4 betrifft eine Variante einer Ausfuhrungsferm der Erfindung.
Fig. 5 gibt in Draufsicht den Sockel aus Fig. 4 und sein Schwenken wieder.
Fig. 6 zeigt in Seitenansicht eine Ausführungsvariante.
Fig. 7 ist eine Draufsicht des Halteelementes aus Fig. 6.
Fig. 8 betrifft eine andere Ausführungsvariante.
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Fig. 11 gibt in Seitenansicht das Halteelement aus Fig. 10 wieder.
Fig. 1 und 2 geben ein vorderes Halteelement 1 gemäss einer ersten Ausfuhrungsform der Erfindung wieder.
Die Klemmbacke 2 und der Körper 3 von diesem Halteelement weisen eine im Wesentlichen aus der Patentanmeldung FR 2 640 516 bekannte Konstruktion auf,
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zwei Flügel 4 und 5 der Klemmbacke unabhängig und sind am Körper 3 durch
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Schuhs zurück geholt durch eine Feder, die in dem Körper angeordnet ist. Die Flügel weisen darüber hinaus einen vertikalen Halte-Sohlenklemmer des Schuhs auf.
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Der Körper 3 ist selbst auf einem Sockel 8 montiert. Er bildet mit dem Sockel ein
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verbunden, welche ein elastisches Scharnier bildet.
Gemäss der Erfindung weist der Sockel 8 eine vordere Zone 10 auf, welche ver- längert ist in Richtung nach hinten durch eine hintere Zone 11.
Die vordere Zone 10 erstreckt sich unter dem Körper 3 und umfasst die elastisch deformierbare Zone 9 einer Verbindung mit dem Körper. Bei diesen Bedingungen stützt die vordere Zone 10 den Körper.
Die hintere Zone 11 befindet sich in senkrechter Stellung zu der Klemmbacke 2 und erstreckt sich in Richtung nach hinten wo sie verlangen ist durch eine be-
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ein Gleitplättchen abgedeckt. Sie ist des Weite= schwenkbeweglich seitlich um eine longitudinale und horizontale Mittelachse, welche durch ihre Stütze 14 getra-
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ebenso passen und darunter diejenige. welche beschrieben ist in der Patentanmel- dung, die in Frankreich veröffentlicht ist unter der Nummer EP 653 231, was die
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ebenso passen.
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Die vordere Zone 10 weist eine obere Oberfläche auf, die erhöht ist in Bezug auf diejenige der hinteren Zone, wie auch der Körper 3 und die Klemmbache 2 erhöht
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eine bekannte Montageart verwenden, und insbesondere diejenige, die in der Pa- tentanmeldung FR 2 651 145 wie zuvor als Bezugnahme hier zitiert, beschrieben ist Wie man es in der Fig. 1 sehen kann, resultiert die Erhöhung der Zone 10 aus dem Biegen in Richtung nach unten der zwei Äste 16 und 17 der Zone 10. Man hat gute Resultate erzielt mit der hinteren Zone 11des Sockels tiefer gelegen um 6 Millimeter in Bezug auf die vordere Zone. Selbstverständlich ist dieser Wert nur indikativ.
Eine Höhe von zwischen 4 bis 10 Millimetern passt ebenso.
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Schuhsohle ruht, in Vorsprung in Richtung nach oben in Bezug auf den vertieften Teil des Sockels damit die Sohle gut freigegeben wird in der Höhe. In der darge-
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und der vertikale Abstand zwischen dieser oberen Oberfläche und dem Sohlenklemmer der Klemmbacke ist ungefähr 24 Millimeter. Dieser Abstand bestimmt die Dicke der Sohle des Schuhs, die passend ist für dieses Halteelement. Ein Abstand von 20 bis 28 Millimetern kann ebenso passen.
Optionalerweise ist ein Keil 20 mit zwei Nahm darüber hinaus unter den zwei Zonen des Sockels 2 angeordnet, um ihrem Höhenunterschied Rechnung zu tragen.
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Dieser Keil 20 hat eine Verlängerung, welcher die niedrigere Höhe verlängert,
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zung 14.
Aus dieser Konstruktionsart resultiert, dass der Körper, die Zone 10 des Sockels,
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mus der Klemmbacke im Wesentlichen die gleiche Konstruktion aufweisen wie für ein bekanntes Halteelement. Es ist vorteilhaft, dass die vordere Zone des Sok- kels nicht modifiziert ist in ihrer Stützfunktion des Körpers, wobei diese Zone tatsächlich zu der mechanischen Widerstandsfähigkeit des Körpers beiträgt.
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lement ist also angepasst zum Aufnehmen von Schuhsohlen, die ein vorderes An- satzstück für Sohlen aufweisen, das dicker ist als ein konventioneller Alpinschuh, wo insgesamt mindestens ein oberer Rand der Sohle höher ist als bei einem kon- ventionellen Alpinschuh. Die hinteren Montageschrauben, die in den Bohrungen 18 und 19 angeordnet sind, sind im Wesentlichen tiefer gelegen angeordnet als die Klemmbacke. Hierdurch ist ihre Position gut angepasst zum Ertragen von verti- kalen Belastungen in Richtung nach oben, die der Schuh auf die Klemmbacke ausübt.
Da die hintere Zone 11nicht durch die Erhöhung der vorderen Zone be-
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Länge, insbesondere die Höhe der Schraubenköpfe in Bezug auf den Ski wird nicht modifiziert; daher gibt es eine gute Verankerung der Schrauben in dem Ski.
Die vordere Verankerung des Halteelements ist leicht modifiziert auf Grund der Erhöhung der vorderen Zone. Jedoch sind die Belastungen, welchen diese Zone ausgesetzt ist, relativ schwach.
Die bewegliche Abstützung$platte erleichtert die Freigabe des Schuhs im Fall eines Sturzes kombiniert mit einer Torsionskomponente.
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Gemäss der Fig. 4 weist das vordere Halteelement 21 eine Klemmbacke 22 auf, wobei sie mit dem Körper 23 eine Monoblock-Gesamtheit bildet, derart, wie dies beschrieben ist z.B. in der Patentanmeldung FR 2 420 359. Der Körper 23 ist schwenkend montiert bezüglich einer Achse 25, die auf einem Sockel 26 montiert ist, welcher vorgesehen ist, fest an dem Ski befestigt zu sein. Der Körper und die Klemmbacke sind zurückgestellt in zentrierter Position durch eine Feder, die in dem Körper aufgenommen ist Wie in dem zuvorigen Fall umfasst der Sockel 26 zwei. Zonen, eine vordere Zone 27, welche die Achse 25 trägt, und eine hintere Zone 28 die im Verhältnis zur Zone 26 tiefer liegt.
Wie dies in Fig. 5 ersichtlich ist, wird die hintere Zone 28 durch zwei parallele Zweige gebildet und jeder der Zweige ist durch eine Öffnung 29,30 durchbohrt
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sentlichen tiefer gelegen zu der Halte-Klemmbacke.
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sentlichen die gleiche Konstruktion aufweist wie diezuvorige Platte 12.
Hierdurch akzeptiert das Halteelement 21 mit einer. geringen Modifikation Schuhe, die einen erhöhten Rand am vorderen Ansatzstück der Sohle aufweisen.
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einem Keil 33 mit zwei Höhen montiert; die eine fii die vordere Zone 26 und die
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Gemäss der Konstruktionsart. die in den Fig. 6 und'7 dargestellt ist, wird das Hal- teelement 41 mit einer Klemmbacke 43 konstruiert, die aus zwei Flügeln 44 und 45 gebildet ist, welche seitlich beweglich sind in .abzug zu einem Körper 47, wie dies beschrieben ist in der Patentanmeldung WO 85/03451.
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bunden um Schwenkachsen SO, 51. Die Arme 50 und 51 sind selbst am Körper um Schwenkachsen 52 und 53 verbunden, die auf der Vorderseite des Körpers angeordnet sind.
Die Gesamtheit wird in zentrierter Position gehalten durch eine
Rückstellfeder, die in dem Körper aufgenommen ist
Der Körper 47 ist hier im Wesentlichen durch eine obere Haube 54 und einen
Sockel 55 gebildet, welche miteinander verbunden sind an der Vorderseite der Arme, Der Sockel 55 weist eine vordere Zone 56 und eine hintere Zone 57 in Vertiefung auf, welche tiefer gelegen und hinter der Klemmbacke angeordnet ist.
In der hinteren Zone 57 des Sockels befinden sich zwei Bohrungen 60 und 61 jeweils vorgesehen für eine Montageschraube an dem Ski.
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Klemmbacke 43. Gemäss der wiedergegebenen Ausführungsform ist die Abstüt- zungsplatte 64 metallisch; sie wird durch ein Blech gebildet, das in Form gebracht ist, welches frei auf der hinteren Zone 57 des Sockels ruht. Vorne weist die Abstüzungsplatte einen Falz 64 in Richtung nach oben auf, welcher dem Höhenun- terschied zwischen den beiden Zonen des Sockels folgt, und sie ist fest an der Klemmbacke, am Übergang zwischen den Armen und den Flügeln befestigt Vorzugsweise ruht der Sockel 55 selbst auf einem Keil 65 mit zwei Höhen.
Hierdurch kann das Element 41 Schuhe mit einer dickeren Sohle auf der Vorderseite akzeptieren.
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unabhängig angelenkt sind in Bezug zum Körper und rückgestellt sind durch eine Feder, die in dem Körper aufgenommen ist. Der Körper ist auf einem Sockel 75 montiert, welcher, wie die zuvorigen Sockel, eine vordere Zone 76 und eine tiefer gelegene hintere Zone 77 aufweist. Die hintere Zone erstreckt sich nach hinten von der Halte-Klemmbacke und sie weist zwei Bohrungen 80 und 81 auf für Montageschrauben am Ski.
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Sie weist ein Entlosband 82 auf mit vorspringenden Zacken 83. Das Endlosband wird geführt in einem transversalen Durchgang und es gleitet auf einer Auflage, die durch eine Reduzierung im Querschnitt der hinteren Zone 77 des Sockels rea- lisiert ist.
Das Halteelement ruht vorzugsweise aufeinen Keil 85 mit zwei Höhen.
Eine andere Konstruktionsvariante ist vorgeschlagen in den Fig. 9 und 10. Das Halteelement 91, welches dort wiedergegeben ist, umfasst einen Körper 93 und eine Klemmbacke 92, die aus zwei Flügeln gebildet ist, beweglich in Bezug auf den Körper. Der Körper 93 ist aufeinem Sockel 95 montiert, welcher eine vordere Zone 96 und eine hintere Zone 97 aufweist Die hintere Zone, welche tiefer gelegen ist zu der vorderen Zone, ist durchbohrt mit zwei Öffnungen 98 und 99, leicht tiefer gelegen zu der Klemmbacke, welche vorgesehen sind für Montageschrauben am Ski.
In Richtung nach hinten weist die Zone 97 auch einen Transversalen Schlitz 100
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Vorsprung ist in Bezug auf den Rest des Sockels.
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.Es ist auf dieser oberen Fläche, wo die Sohle des Schuhs ruht, Die Abstützungs- platte 101 kann seitlich sich verstellen mit dem Schuh; sie wird in zentrierte Posi. tion zurückgeholt durch eine Rückstellfeder.
Der Sockel 95 ist aufeinem Keil 102 mit zwei Höhen montiert.
Hierdurch ist mittels relativ geringfügigen Modifikationen das Halteelement 91 fähig, Schuhe aufzunehmen, die eine dickere Sohle aufweisen als konventionelle Skischuhe.
Selbstverständlich ist die vorherige Beschreibung nur beispielhaft gegeben und
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derselbigen zu verlassen.
Insbesondere ist die Zahl der Schrauben, welche die vordere oder hintere Zone des Sockels am Ski montieren, nicht beschränkt-