AT5925U1 - Rollenbock für ein freitragendes schiebetor - Google Patents
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Abstract
Ein freitragendes Schiebetor mit einem als Kastenprofil ausgebildeten Träger (1), auf dem eine Torfüllung aufgebaut ist, ist auf neben der Toröffnung vorgesehenen Rollenböcken (2) verschiebbar. Das den Träger (1) bildende Profil besitzt Rippen (10,12), auf denen die Rollen (4,5) der Rollenböcke (2) laufen. Der die Rollen (4,5) tragende lotrechte Schenkel (30) und der Fußteil (31), über den jeder Rollenbock (2) am Boden aufsteht, sind zusammen L-förmig, so daß der Fußteil (31) vom Schenkel (30) nur nach einer Seite absteht. Im Fußteil (31) sind Stellschrauben (32) und Löcher (33) für Schrauben zum Befestigen des Rollenbockes (2) am Boden vorgesehen.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft einen Rollenbock für ein freitragendes EMI1.1 den der Rollenbock an einem Untergrund befestigt wird. Solche Rollenböcke sind bekannt. Beispielsweise wird auf die EP 0 279 155 A verwiesen. Problematisch bei den bekannten Rollenböcken, die für freitragende Schiebetore seitlich neben der vom Schiebetor zu verschliessenden Toröffnung montiert werden müssen, ist es, dass die Montage oft deswegen schwierig ist, weil das Schiebetor möglichst nahe an einem angrenzenden Bauteil angeordnet werden soll. Es ist dann problematisch auf der dem Bauteil zugekehrten Seite Befestigungsund/oder Stellschrauben anzubringen bzw. einzustellen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Rollenbock für Schiebetore vorzuschlagen, der diese Nachteile nicht aufweist. Gelöst wird diese Aufgabe in erster Linie mit den Merkmalen des Anspruches 1. Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Da bei dem erfindungsgemässen Rollenbock der Fussteil lediglich nach einer Seite von dem die Rollen tragenden Teil absteht, kann der Rollenbock so ausgerichtet montiert werden, dass der Fussteil von einem angrenzenden Bauteil wegweist, so dass er gut zugänglich ist. Die erfindungsgemässe Ausführung eines Rollenbocks erlaubt es nicht nur diesen einfach und gut zugänglich an einem Untergrund zu befestigen, sondern auch die Stellschrauben, die für das Justieren des Rollenbocks vorgesehen sind, können ohne Behinderung so eingestellt werden, dass die gewünschte Justierung der Rollenböcke erreicht wird. Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Beispiels für einen Rollenbock der Erfindung an Hand der Zeichnungen. Es zeigt : Fig. 1 in Schrägansicht ein Laufwerk für ein Schiebetor mit als Träger dienendem Profil und zwei Rollenbocken, Fig. 2 eine Seitenansicht hiezu, Fig. 3 den Träger fur das Schiebetor mit einem Rollenbock in Stirnansicht, Fig. 4 in Schrägansicht einen Rollenbock teilweise in auseinandergezogener Darstellung und Fig. 5 die Querschnittsform des als Träger für das Schiebetor bestimmten Profils. Ein als Träger 1 für ein Schiebetor bestimmtes Profil ist auf zwei am Boden befestigten Rollenböcken 2 verschiebbar über im Inneren des Trägers 1 laufende Rollen 4, 5, die frei drehbar an den Rollenböcken 2 gelagert sind, geführt. Auf dem Träger 1 wird eine (nicht gezeigte) <Desc/Clms Page number 2> Torfüllung beliebiger Art aufgebaut. Das den Träger 1 für das Schiebetor bildende Profil ist bevorzugt ein Strangpressprofil aus Leichtmetall, insbesondere einer Aluminiumlegierung, und bevorzugt einstückig ausgebildet. Wie insbesondere Fig. 3 zeigt, ist das den Träger 1 bildende Profil, mit nach innen weisenden längslaufenden Rippen 6, 7 versehen, auf denen die als Nutenrollen ausgebildeten Rollen 4, 5 der Rollenböcke 2 laufen. Dabei sind je Rollenbock 2 zwei Rollenpaare vorgesehen, die in Höhenrichtung zueinander versetzt angeordnet sind (Fig. 2), so dass die Rollen 4 eines Rollenpaares auf den von der oberen Endwand 8 des Trägers 1 nach innen abstehenden Rippen 10 und die Rollen 5 des anderen Rollenpaares auf den seitlich neben dem Längsschlitz 11 an der unteren Seite des Trägers 1 vorgesehenen, nach innen weisenden Rippen 12 abrollen. Das den Träger 1 bildende Profil, das im wesentlichen als Kastenprofil ausgebildet ist, besitzt im Bereich seiner in Gebrauchslage lotrechten Seitenwände 20 zwei über die gesamte Länge des Trägers 1 durchgehende Kammern 21. Jede der Kammern 21 ist sich verjüngend ausgebildet, wobei sich die oberen Kammern 21 nach oben hin und die unteren Kammern 21 nach unten hin verjüngen. So ergibt sich eine abgerundete Aussenform der Seitenwände 20 des Trägers 1. Zwischen den längslaufenden Kammern 21 in jeder Seitenwand 20 des Trägers 1 ist ein längslaufender Steg 22 vorgesehen, der so stark (so hoch) ausgebildet ist, dass in seinem Bereich mit dem Träger 1 Bauteile verbunden, also am Träger 1 befestigt werden können. Um die Lage dieses Steges 22 von aussen her erkennen zu können, können in der Höhe dieser Stege 22 an der Aussenseite des Trägers 1 Kerben 23, die in Längsrichtung durchgehen, oder andere Marken vorgesehen sein (Fig. 5). Wenngleich im gezeigten Ausführungsbeispiel die längslaufenden Rippen 10, 12, auf welchen die Rollen 4, 5 der Rollenböcke 2 laufen, voll ausgeführt sind, können sowohl alle oder nur ein Teil der Rippen 10, 12 hohl ausgebildet sein. In der in den Zeichnungen gezeigte Ausführungsform der Rollenböcke 2 sind diese im wesentlichen L-förmig ausgebildet, wobei der Fuss 31 der Rollenböcke 2, über welche diese an einem Untergrund befestigt werden können, lediglich nach einer Seite hin von dem lotrechten Schenkel 30, an dem die Rollen 4, 5 gelagert sind (siehe insbesondere Fig. 3 und 4), abstehen. Dies hat den Vorteil, dass beim Montieren der Rollenböcke 2 in der Nahe eines Bauwerkes, z. B. einer Gebäudewand, eines Zaunsockels u. a., das Montieren vereinfacht ist, da die eine Seite des Ortes, an dem das Schiebetor aufgebaut werden soll, stets gut zugänglich ist. <Desc/Clms Page number 3> In den horizontalen Fussteilen 31 der Rollenböcke 2 sind an den Ecken desselben vier Stellschrauben 32 in Gewindebohrungen des Fussteils 31 eingedreht. In jedem Fussteil 31 sind zwei als Langschlitze ausgebildete Löcher 33 für den Durchgriff von Befestigungsbolzen (nicht gezeigt) vorgesehen, mit deren Hilfe der Rollenbock 2 am Boden oder einem anderen Untergrund befestigt werden kann. Die Ausbildung der Löcher 33 für die Befestigungsbolzen als Langschlitze erlaubt es die Rollenböcke 2 - je Schiebetor sind üblicherweise zwei Rollenböcke 2 vorgesehen-genau fluchtend auszurichten. Zusätzlich können die Rollenböcke 2 durch Einstellen der Stellschrauben 32 auch bei unebenen Untergrund so ausgerichtet werden, dass sie genau lotrecht stehen, also ihre Fussteile 31 horizontal ausgerichtet sind. Auch das Justieren der Rollenböcke 2 und das Ausrichten derselben in eine genau miteinander fluchtende Lage ist vereinfacht, da sowohl die Stellschrauben 32 als auch die Löcher 33 für die Befestigungsschrauben oder Befestigungsbolzen auf der Seite des Platzes, an dem das Schiebetor zu befestigen ist, so angeordnet werden konnen, dass sie gut zugänglich sind. So besteht auch die Möglichkeit, das Schiebetor sehr knapp neben bestehenden Bauwerken oder naturlichen Begrenzungen anzuordnen und Raum zu sparen. Zusammenfassend kann ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt dargestellt werden : Ein freitragendes Schiebetor mit einem als Kastenprofil ausgebildeten Träger, auf dem eine Torfüllung aufgebaut ist, ist auf neben der Toröffnung vorgesehenen Rollenböcken verschiebbar. Das den Träger bildende Profil besitzt Rippen, auf denen die Rollen der Rollenböcke laufen. Der die Rollen tragende lotrechte Schenkel und der Fussteil, über den jeder Rollenbock am Boden aufsteht, sind zusammen L-förmig, so dass der Fussteil vom Schenkel nur nach einer Seite absteht. Im Fussteil sind Stellschrauben und Löcher für Schrauben zum Befestigen des Rollenbockes am Boden vorgesehen.
Claims (6)
- Ansprüche : 1. Rollenbock für ein freitragendes Schiebetor mit Laufrollen, für welche ein Tragrohr, das den Aufbau des Schiebetores trägt, verschiebbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fussteil des Rollenbocks, von dem die rollentragenden Schenkel des Rollenbocks nur nach einer Seite hin abstehend vorgesehen ist.
- 2. Rollenbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussteil und der die Rollen tragende Schenkel des Rollenbocks von der Seite gesehen L-förmig ausgebildet sind.
- 3. Rollenbock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Enden des Fussteils je ein als Langschlitz ausgebildetes Loch für den Durchführ von Befestigungsschrauben vorgesehen ist.
- 4. Rollenbock nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Ecke des Fussteils eine Gewindebohrung eine in diese eingedrehte Stellschraube vorgesehen ist.
- 5. Rollenbock nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Langlöcher für den Durchführ von Befestigungsschrauben von den Endrändern des Fussteils einen grösseren Abstand aufweisen als die Gewindebohrungen für die Stellschrauben.
- 6. Rollenbock nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Langlöcher für den Durchführ von Befestigungsschrauben und die Gewindebohrungen für die Stellschrauben zur Längsmittelebene des Fussteils symmetrisch angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0085201U AT5925U1 (de) | 2001-11-05 | 2001-11-05 | Rollenbock für ein freitragendes schiebetor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0085201U AT5925U1 (de) | 2001-11-05 | 2001-11-05 | Rollenbock für ein freitragendes schiebetor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT5925U1 true AT5925U1 (de) | 2003-01-27 |
Family
ID=3501264
Family Applications (1)
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| AT0085201U AT5925U1 (de) | 2001-11-05 | 2001-11-05 | Rollenbock für ein freitragendes schiebetor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT5925U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2924213A1 (de) * | 2014-03-24 | 2015-09-30 | Sunflex Aluminiumsysteme GmbH | Schiebeflügelsystem |
-
2001
- 2001-11-05 AT AT0085201U patent/AT5925U1/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2924213A1 (de) * | 2014-03-24 | 2015-09-30 | Sunflex Aluminiumsysteme GmbH | Schiebeflügelsystem |
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