AT59444B - Osmosemaschine für dünnflüssige Suspensionen. - Google Patents

Osmosemaschine für dünnflüssige Suspensionen.

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Elektro Osmose Mbh
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  Osmosemaschine für   dünnflü8sige   Suspensionen. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine zur zweckmässigen Durchführung des elektroosmotischen Verfahrens, d. h. des Verfahrens der Nutzbarmachung der Wirkungen des elektrischen Stromes auf den Transport der kleinsten Teilchen in einer Suspension, einem Suspensionsgemisch oder in   kolloidalen Lösnngen. Zweckmässig   bildet man die Osmosemaschine so aus, dass die zylindrische Anode sich innerhalb einer ebenso gestalteten und die Anode auf einem grösseren oder kleineren Winkel umfassenden Kathode drehen kann. Das |sich auf der Anode absetzende Material kann dann in kontinuierlichem Verfahren, z. B. durch einen Schaber oder dgl. von der Anode abgenommen werden. 



   Bei der praktischen Ausführung des Verfahrens hat es sich nun ergeben, dass zwischen der Anode und der aus Drahtnetz, Lochblech oder dgl. bestehenden Kathode eine rapide Verarmung der feinstverteilten Körper in Suspension eintritt, wodurch das Ergebnis ungünstig beeinflusst wird. Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diese Verarmung zu vermeiden, und zwar erfolgt dies dadurch, dass die einströmende Suspension so geleitet wird, dass in allen Teilen des Raumes, in dem die Anode sich dreht, und zwar zwischen dieser und der sie umgebenden) Kathode eine gleichmässige Verteilung und Erneuerung der Suspension herbeigeführt wird.

   Es kann dies in der Weise erreicht werden, dass der abfliessenden Suspension eine im wesentlichen zu der Achse der Elektroden parallele, das   heisst   zu der Stromrichtung senkrechte   Strömnngsrichtnng   erteilt   wird.   



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 



   In der Wanne f, in die die Suspension durch die   Zuflul3ötfnungen   a geleitet wird,   hessndct steh unterhalt) der   Anode b und Kathode c ein Quirl d, der die Strömung der Suspension nach der Anode zu verstärkt, so dass die Wanderung der Teilchen nach dieser hin beschleunigt wird. Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung eines doppelten   Quirts,   dessen Hälften sich in entgegengesetzter Richtung drehen, erwiesen. Die Umlaufgeschwindigkeit der Quirlvorrichtung wird so gewählt, dass eine zu starke Strömung vermieden wird, da sonst die auf der Anode niedergeschlagenen Teile leicht wieder abgespült und andererseits gröbere Teile, die zu Boden fallen sollten, nach der Anode hingeschleudert werden können.

   Um dem vorzubeugen, eine Verarmung zu vermeiden und der verarmten Suspension einen guten und raschen Ablauf zu ermöglichen, ist die Wanne in zwei Kammern geteilt, und zwar in eine Hauptkammer f, in der sich die Elektroden und die Quirlvorrichtung befinden und in die die frische Suspension einströmt und in eine Neben-   knmmer g,   aus der die verarmite Suspension durch h abfliesst und die mit der Hauptkammer durch den Quirl, der mit der Inneren Wand der Nebenkammer abschliesst, ver- 
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 liegt, als derjenige der Hauptkammer. Dadurch wird ein Strom gefälle erzeugt, das die verarmte Suspension unter starker Strömung durch die Quirlöffnung aus- und in den oberen TeilderNebenkammereinfliessenlässt. 



     Da es hei   starker Qllirlung immerhin vorkommen kann, dass die auf der Anode niedergeschlagen agenen Teilen sich ablösen und auf die Kathode fallen, wodurch die Leistung der Maschine   beeinträchtigt   wird, so ist die Kathode drehbar um die Anode angeordnet, um 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Osmosemaschine für dünnflüssige Suspensionen, dadurch   gekennzeichnet,   dass der nach Beendigung der   elektroosmotischen Behandlung abfliessenden,   an festen Bestandteilen verarmten Suspension einn zur Stromrichtung zwischen den Elektroden im wesentlichen senkrechte Strömungsrichtung erteilt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Osmosemaschine nach Anspruch 1, bestehend aus einer die Elektroden und eine Quirlvorrichtung enthaltenden Hauptkammer und einer mit dieser durch die Quirlöffnung verbundenen Nebenkammer, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der letzteren tiefer, als derjenige der Hauptkammer liegt, zum Zwecke, ein natürliches Strömungsgefälle von der Haupt-zur Nebenkammer zu erhalten.
    3. Osmosenaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Quirt Vorrichtung zwei in entgegengesetzter Richtung zueinander rotierende Quirle Anwendung finden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT59444D 1911-10-02 1911-12-22 Osmosemaschine für dünnflüssige Suspensionen. AT59444B (de)

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