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Einrichtung zur Erprobung des Ganges von Uhren.
Die Erprobung des Ganges von Uhren erfolgt in gebräuchlicher Weise dadurch, dass die Uhren nebeneinander in hängender Stellung an der Wand versorgt werden und dass in bestimmten Zeitabschnitten vermittelst einer Normaluhr die Zeiten verglichen werden. Diese bisher allgemein übliche Art der Erprobung hat den Nachteil, dass die Uhren während der Prüfungszeit nur in
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in die verschiedensten Lagen gebracht werden, so dass sich oft der Übelstand fühlbar macht, dass eine in hängender Stellung gut auskontrollierte Uhr während der darauffolgenden Benutzung einen ungleichmässigen Gang oder andere Störungen aufweist.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, ist gemäss der vorliegenden Erfindung eine Einrichtung vorgesehen, vermittelst welcher die zu regulierenden Uhren während ihrer Prüfungszeit in möglichst verschiedene Lagen selbsttätig gebracht werden. Der Erfindung gemäss erfolgt dies dadurch, dass ein zur Aufnahme der Uhren dienender Träger in entsprechende Neigung zur Lotrechten eingestellt wird und in Umdrehung erhalten wird. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus-
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motor, der durch eine auf dem Vierkant 14 aufgesteckte Kurbel aufgezogen werden kann. Unter Zwischenschaltung entsprechender Zahnradübersetzungen wird die Achse 15 in Umdrehung erhalten. auf deren über das Gehäuse 13 herausragenden Ende ein in das Zahnrad 12 eingreifendes
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können.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele sind in der obersten Reihe die Haken und Federn derart gewählt, dass vier Damenuhren untergebracht werden können, während die übrigen Federn und Haken die Aufnahme von neun weiteren grossen Uhren gestatten. Die Federkraft ist derart bemessen, dass die Uhren fest gegen die Seitenwand des Gehäuses gepresst werden.
Nachdem alle vier Seiten des Gehäuses in gleicher Weise ausgestaltet sind, lässt sich eine grosse Anzahl Uhren auf einem Gehäuse unterbringen. Am oberen Ende des Gehäuses ist eine Kugel oder ei ! ! ähnlicher Handgriff 28 vorgesehen, um ein leichtes Abheben des Gehäuses von der Achse 6 zu ermöglichen.
Sollen Uhren mit Hilfe der den Erfindungsgegenstand bildenden Einrichtung kontrolliert werden, so werden dieselben in der in Fig. 3 gezeichneten Weise an den Gehäusewänden angebracht und die Achse in entsprechender Neigung festgestellt. Sobald der Motor in Gang gesetzt ist, wird das Gehäuse in stetiger Umdrehung erhalten, so dass die Uhren hiebei in die verschiedensten Lagen gebracht werden. Zum Zwecke der Kontrolle wird mit Hilfe des Bolzens 17 das Triebwerk stillgesetzt und durch Verdrehung des Gehäuses eine Seite nach der anderen über die Kontrolluhr gebracht, so dass sich eine Uhr nach der anderen leicht kontrollieren und regulieren lässt.
An Stelle der dargestellten vierseitigen Prismenform kann das Gehäuse die verschiedenste Form erhalten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Erprobung des Ganges von Uhren, gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme der Uhren dienenden Träger, der in gewünschter Neigung zur Lotrechten eingestellt und in Umdrehung versetzt werden kann, zum Zwecke, die Uhren während der Prüfungszeit in möglichst verschiedene Lagen bringen zu können.
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Facility for testing the rate of clocks.
The testing of the rate of clocks is carried out in the usual way in that the clocks are supplied side by side in a hanging position on the wall and that the times are compared in certain time segments using a normal clock. This type of testing, which has been common up to now, has the disadvantage that the clocks only run in
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be brought into the most varied of positions, so that the inconvenience can often be felt that a watch that is well controlled in the hanging position shows an uneven rate or other disturbances during the subsequent use.
In order to remedy this drawback, a device is provided according to the present invention, by means of which the clocks to be regulated are automatically brought into positions that are as different as possible during their examination time. According to the invention, this takes place in that a carrier serving to hold the watches is set in a corresponding inclination to the perpendicular and is kept in rotation. The drawing shows an example
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motor, which can be pulled up by a crank attached to the square 14. With the interposition of appropriate gear ratios, the axis 15 is kept in rotation. on the end protruding beyond the housing 13 a meshing with the gear 12
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can.
In the exemplary embodiment shown, the hooks and springs in the top row are selected in such a way that four ladies' watches can be accommodated, while the remaining springs and hooks allow the accommodation of nine further large watches. The spring force is such that the watches are pressed firmly against the side wall of the case.
After all four sides of the case are designed in the same way, a large number of watches can be accommodated on one case. At the top of the case is a ball or egg! ! A similar handle 28 is provided in order to enable the housing to be easily lifted off the axis 6.
If clocks are to be checked with the aid of the device forming the subject of the invention, they are attached to the housing walls in the manner shown in FIG. 3 and the axis is fixed at a corresponding inclination. As soon as the motor is started, the case is kept in constant rotation, so that the clocks are brought into various positions. For the purpose of checking, the engine is shut down with the aid of the bolt 17 and, by turning the housing, it is brought one side after the other over the control clock, so that one clock after the other can be easily checked and regulated.
Instead of the four-sided prism shape shown, the housing can have a wide variety of shapes.
PATENT CLAIMS:
1. Device for testing the rate of clocks, characterized by a carrier serving to hold the clocks, which can be set at the desired inclination to the perpendicular and set in rotation, for the purpose of being able to bring the clocks in as different positions as possible during the test period.