AT60321B - Vorrichtung zur Prüfung der aus den Läuterbottichen abfließenden Würze. - Google Patents

Vorrichtung zur Prüfung der aus den Läuterbottichen abfließenden Würze.

Info

Publication number
AT60321B
AT60321B AT60321DA AT60321B AT 60321 B AT60321 B AT 60321B AT 60321D A AT60321D A AT 60321DA AT 60321 B AT60321 B AT 60321B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wort
saccharometer
filter
flowing out
testing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Strauch & Schmidt Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Strauch & Schmidt Fa filed Critical Strauch & Schmidt Fa
Application granted granted Critical
Publication of AT60321B publication Critical patent/AT60321B/de

Links

Landscapes

  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrlohtung zur Prüfung der aus den Läuterbottichen abfliessenden Würze. 



   Es ist bekannt, in die Hauptwürzeleitung zwischen Läuterbottich und Läuterbatterie ein Schauglas zur Sichtbarmachung der   abfliessenden   Würze einzuschalten. Ferner hat man bereits in die Würzeabflussleitung ein oben offenes Standrohr, in dem ein Saccharometer den jeweiligen Extraktgehalt der Würze anzeigen kann, eingesetzt. Diese   Ausführungen   haben verschiedene Nachteile, sofern eine Bestimmung des Extraktgehaltes mit ihrer Hilfe überhaupt möglich ist (die letztgenannte Vorrichtung lässt an Genauigkeit zu wünschen übrig), weil das   Standrohr   von der Würze nicht durchflossen wird und daher ein Wechsel der Flüssigkeit, wie ihn die fortschreitende Auswaschung der Treber bedingt, nicht sicher erfolgt.

   Auch ist die Höhe der Flüssig-   keitssäule   in dem Standglase von dem Bottichinbalt sowie von der Geschwindigkeit und dem Druck der Ausflussmenge abhängig. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung werden diese Übelstände dadurch vermieden, dass das Saccharometer direkt in das Läuterrohr eingesetzt bzw. der das Saccharometer   aufnehmende   Teil der Rohrleitung in die geschlossene Hauptleitung der Würze zwischen Läuterbottich und Läuterbatterie derartig eingeschaltet wird, dass sämtliche vom   Läuterbottich   kommende Würze diesen Teil durchfliessen muss. 



   Bei einer besonderen   Ausführungsform   der erfundenen Vorrichtung wird das dadurch 
 EMI1.1 
 ist. Einer anderen Ausführungsform gemäss ist das knieförmige Zwischenstück durch Einschaitung eines längeren Rohrstutzens, der zweckmässig zur Aufnahme eines Filters dient,   gegenüber   den Läuterböden überhöht, wobei man das Saccharometer innerhalb eines zylindrischen Überlaufes schwimmen lässt. Schliesslich verlegt eine dritte Ausführungsform das Saccharometer in ein seitlich an den Rohrstutzen, der das Filter aufnimmt, angesetztes, das Schauglas tragendes Rohrknie, während der Rohrstutzen selbst nur durch einen leicht lösbaren Deckel abgeschlossen   tat.   



   In den Zeichnungen ist die Vorrichtung in beispielsweise gewählten Ausführungen veranschaulicht. 
 EMI1.2 
 verbunden. In dieses letztere ist gemäss der in Fig. 1 gezeigten Anordnung ein   Formstück   aus Glas oder sonstigem durchsichtigem Material eingesetzt, das aus den zueinander senkrechten 
 EMI1.3 
 durch einen Deckel i verschlossen, welcher einen   Ansatz J ?   zeigt, der in eine geeignete Aussparung J eines an einem Befestigungsring   4   angeordneten Lappens   J   greift. An der   gegenüberliegenden   Seite des Deckels i ist ein   Drahthebel   6 angelenkt. dessen anderes Ende mit einem Hebel 7 in Verbindung steht.

   Der kleinere Arm des letzteren stützt sich im Schlusszustande gegen einen Ansatz 8 des Ringes 4 und presst   80   nach Art der bekannten   Flaschenverschlüsse   den Deckel t natürlich unter Zwischenlage eines Dichtungsringes 9 fest gegen den Rand 10 des   Kmestückes   g. 



   Im Rohr d schwimmt ein    Saccharometer j,   das jederzeit den Extraktgehalt der Würze anzeigt. In die Rohrleitung c ist ein Hahn k eingebaut, der das Ablassen der Würze nach der   Läutermulde I   gestattet. 



   Die Verbindung des Glaseinsatzes mit dem Leitungsrohr c kann auf verschiedene Weise bewirkt werden. In der dargestellten Ausführung ist beim Rohrstück f eeine Gumminuffe m gewählt, welche über die zu   vereinigenden   Enden des Rohres f und des Anschlussstutzens ge- 
 EMI1.4 
 abgedichtet werden. 



   Kommt Innendruck bei der Vorrichtung nicht in Frage,   80   kann der Deckel i auch nur 
 EMI1.5 
   zum grössten   Teil aus undurchsichtigem Material besteht und nur ein oder mehrere Fenster besitzt. 



   In   Fig. 2   ist eine andere Ausführungsform der Läutergarnitur dargestellt. Während bei 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   sprechend   hoch über den   Läuterböden   befindet. Diese Anordnung hat zunächst den Zweck, ein Festsaugen der Treber auf den Läuterböden zu verhindern, was durch Absaugen in der geschlossenen Batterie leicht geschieht, aber verhindert wird, wenn der Überlauf der Würze in das Batterierohr entsprechend hoch gelegt ist. Gleichzeitig gestattet diese Anordnung, den Rohrstutzen o zum Einbau eines Filters p auszunutzen. Die Erfahrung lehrt, dass während des Läuterns stets kleine Unreinlichkeiten, Treberteilchen usw., mit der Würze abfliessen ; diese werden durch das Filter zurückgehalten.

   Dieses besteht entweder aus einem gelochten Rohr oder einem Gerippe von   Eisenstäben,   die mit feinem Drahtgeflecht überzogen sind. 
 EMI2.2 
 durch den seitlichen Anschlussstutzen zum Batterierohr b. Die Hülse r dient zur Führung des Saccharometers. Den Abschluss bildet ein Zylinder 8 aus Glas oder ähnlichem Material, dessen unterer Rand in einer   ringförmigen   Aussparung t der oberen Flansche des Schenkels d aufsitzt. 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 dass bis auf das leicht   aufdichtbare   zylindrische Schauglas s alle Teile aus metallischem Material hergestellt sein können. 



   Die in Fig. 3 veranschaulichte Vorrichtung stellt   aifh ts   eine weitere Ausbildung der Aus-   führungsform   nach Fig. 2 dar. Der das Saccharorneter j aufnehmende Teil der Läutergarnitur ist hier auf den Rohrstutzen o   nicht aufgesetzt, das Saccharometer schwimmt vielmehr   in einem von diesem letzteren in seinem oberen Teile seitlich abzweigenden Knie d, während der Rohrstutzen selbst nur durch einen aufgelegten oder in leicht lösbarer Weise angedrückten Deckel   1. 11   abgeschlossen ist. Hiedurch wird die leichte Reinigung bzw. der bequeme Austausch des Filters ohne das Abschrauben des in Verbindung mit dem Batterierohr stehenden Elementes   d ermöglicht.   



   Bei dieser Ausführungsform hat es sich als   zweckmässig   erwiesen, den das Filter p umgebenden   Rutirstut. zen o durch   Einbau einer Scheibe z zu unterteilen. Durch diese Anordnung wird eine zweimalige Filtration der vom   Läuterbottich   abfliessenden Würze bewirkt, indem diese, von der Leitung c kommend, in dem unterhalb der Scheibe z befindlichen Raum zunächst in das Filter p   t'mströmt   und sodann in dem Raum oberhalb der Scheibe z das Filter ein zweites Mal passieren   muss, um durch das seithch angeordnete, das Saccharometer aufnehmende Knie d zum Batterierohr b zu fliessen.   
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. zur Aufnahme des Saccharometers dienende Knierohr durch einen Deckel abgeschlossen ist. der auch während des Betriebes jederzeit ein bequemes Einsetzen und Entfernen des Saccharometersgestattet. EMI2.6 zurAufnahmedesSaccharometersdienendeknieförmigeZwischenstückdurchEinschaltung eines längeren Rohrstutzens (o) gegenüber den Läutorboden überhöht wird, wobei dieser Rohrstutzen zweckmässig zur Aufnahme eines Filters dient. EMI2.7
    6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der der Filter aufnehmende Rohrstutzen durch den Einbau einer Scheibe (z) in zwei Räume geteilt ist.
AT60321D 1911-03-07 1911-12-07 Vorrichtung zur Prüfung der aus den Läuterbottichen abfließenden Würze. AT60321B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE60321X 1911-03-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT60321B true AT60321B (de) 1913-07-25

Family

ID=5630408

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT60321D AT60321B (de) 1911-03-07 1911-12-07 Vorrichtung zur Prüfung der aus den Läuterbottichen abfließenden Würze.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT60321B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2026066A1 (de) Schwimmbeckenskimmer und Regelgerat
DE3105677C2 (de) Filter für Flüssigkeiten, insbesondere Wasserfilter für die Trinkwasserversorgung
EP0060346B1 (de) Druckfiltrationsgerät
DE212018000175U1 (de) Reinigungsbecken zum Reinigen eines Walzenmopps
DE19717054C2 (de) Wasserbehälter mit Filterpatrone
AT60321B (de) Vorrichtung zur Prüfung der aus den Läuterbottichen abfließenden Würze.
DE1658226B1 (de) Dachwassereinlauf
DE251684C (de)
DE102016125061A1 (de) Skimmer für ein Becken
DE628493C (de) Filtervorrichtung fuer Wasser
DE400883C (de) Brennstoffilter mit zylindrischem Filtersieb
DE639026C (de) Wasserstrahlregler
DE8620048U1 (de) Naßbehandlungsgerät für fotografisches Material
DE583320C (de) Anschwemmfilter fuer Fluessigkeiten sowie Verfahren zur Herstellung der Anschwemmfilterschichten
DE205423C (de)
DE426315C (de) Betriebsstoffilter fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE763122C (de) Wasserversorgungsanlage mit vorzugsweise rueckspuelbarem Kiesfilter
AT99516B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Spinnvorrichtungen für die Kunstfädenherstellung.
AT34796B (de) Diffusionsbatterie mit stetiger Materialzuführung und stetigem Saftablauf.
DE46185C (de) Apparat zum Sammeln, Filtriren und Aufbewahren von Regenwasser
AT289146B (de) Filter-Pumpenanlage zum Reinigen von Flüssigkeiten und Flüssigkeitsbehältern, insbesondere Badebecken
AT163552B (de) Filtriervorrichtung für Milch u. dgl.
DE748480C (de) Vorrichtung zur Ausscheidung und Rueckgewinnung von OEl aus Fluessgkeiten, insbesondere Waschlaugen
DE829244C (de) Filtriervorrichtung fuer Milch und aehnliche Fluessigkeiten
AT200279B (de) Filterkanne