AT60566B - Verfahren zur Herstellung elektrischer Glühlampen mit metallischem Leuchtkörper. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elektrischer Glühlampen mit metallischem Leuchtkörper.

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  Verfahren zur Herstellung elektrischer Glühlampen mit metallischem Leuchtkörper. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung elektrischer Glühlampen mit metallischem   Leuchtkörper. Dabei wird   so vorgegangen, dass im Inneren der Glühlampenglocke amorpher Phosphor untergebracht und die mit dem Stengelrohr versehene Glühlampe mit einer bekannten   Entlüftungsvorrichtung   (Quecksilberluftpumpe) verbunden und während der Entlüftung von aussen in bekannter Weise auf eine geeignete Temperatur,   z.   B. 400 , erhitzt 
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 dann wird der Leuchtkörper zum ersten Male unter Strom gesetzt. Dabei empfiehlt es sich, mit einer Stromstärke, die   ungefähr halb so gross   ist als die normale Betriebsstromstärke, zu beginnen und sie allmählich in bekannter Weise zu steigern. Damit ist die Lampe vollkommen fertiggestellt. 



   Es ist nicht notwendig, die   erstmalige Unterstromsetzung   des Leuchtkörpers unmittelbar im Anschluss an den beschriebenen Entlüftungsvorgang vorzunehmen. Dies kann vielmehr jederzeit später und an beliebigem Orte geschehen. 



   Es hat sich als zweckmässig erwiesen, den Phosphor an solchen Teilen im Innern der Glühlampe unterzubringen, die beim erstmaligen   Erhitzen   des Leuchtkörpers fast sofort auf höhere 
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 in Suspensionen von amorphem Phosphor in irgend einer Flüssigkeit, etwa Alkohol oder Wasser, soweit eingetaucht   (vol.   die   Figur),'lai ! lie   an dem dem   Gühlampenfusse   entgegengesetzten Ende des Traggestelles befindlichen Halter und die Buchtstellen des Leuchtkörpers von der Flüssigkeit benetzt werden. so dass an ihnen nach dem Herausnehmen aus der Flüssigkeit geringe Quantitäten roten Phosphors haften bleiben. 



   Gegenüber den bekannten Verfahren zum Entlüften von   Glühlampen   durch mechanische   oder chemische Methoden, etwa   nach   malignant,   bietet das neue Verfahren den grossen Vorteil, eine erhebliche Vereinfachung und Zeitersparnis erzielen zu lassen. und zwar dadurch, dass sonst notwendige Verfahrensschritte entbehrlich werden.

   Ausserdem wird die   Ent'üftungsapparatur   einfacher. 
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 lampe vor dem chemischen Evakuieren provisorisch zu verschlieüen. den roten Phosphor in   demjenigen   Teil, der noch mit der Lampe   kommuniziert.   durch einen Gebläsebrenner vorsichtig zu erhitzen, Stronieinsehiiltung des Leuchtkörpers von genan einzuhaltender Intensität und Zeitdauer zu   bewirken     und   erst nachher den   endgiltigen Abschluss   der Lampe durch   Ahschmelzen   derselben von dem Stengel vorzunehmen. Die Vereinfachtung der Apparatur ist bei dem neuen Verfahren dadurch gegeben, dass Einrichtungen zur Unterstromsetzung. Strombegrenzung und Strommessung während des mechanischen Entlüftungsverfahrens nicht notwendig sind. 



     Gegenüber dem Mananiverfabren wird noch folgender Vorteil   erreicht : Zerplatzt während des Evakuierens eine der Lampen, die gleichzeitig an die   Pumpenleistung   angeschlossen sind, dann dringt in   die übrigen Lampen   Luft ein,   was bei dem Verfahren   nach der Erfindung durchaus unschädlich ist, da die Leuchtkörper sich nicht in glühendem Zustande befinden. Bei dem Malignani-   verfahren hingegen bedingt der Eintritt   von Luft die sofortige Zerstörung der Leuchtkörper, da dieselben oxydiert werden. 



   Ein weiterer Vorteil des Verfahrens besteht darin, dass die mechanisch evakuierten Lampen   nicht im unmittelbaren Anschluss an   die mechanische Entlüftung unter Strom gesetzt werden müssen. sondern beispielsweise auf Lager gelekt werden können, und erst im Bedarfsfalle oder   wenn eine grosse Zäh)   von Lampen fertiggestellt ist, gemeinschaftlich weiter behandelt werden können. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von elektrischen Glühlampen mit metallischem Le"chtkörper, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern der Glühlampenglocke. vorzugsweise an den Haltern und BuchttsteHen des Leuchtkörpers, amorpher Phosphor untergebracht wird, worauf die Lampe, ohne dass der Leuchtkörper durch elektrischen Strom zum Glühen gebracht werden darf, evakuiert, von der Pumpapparatur durch dicht an der Glocke erfolgendes Abschmelzen vom Pumpstengel getrennt und erst dann zum erstenmal unter Strom gesetzt wird, um den Leuchtkörper zum Glühen zu bringen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT60566D 1911-05-04 1911-07-18 Verfahren zur Herstellung elektrischer Glühlampen mit metallischem Leuchtkörper. AT60566B (de)

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