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Auch besteht ein Nachteil dieser Anordnung darin, dass das Durchbrennen der Signallampe selbst auch wieder eine besondere Lampenkontrolle erforderlich macht.
Alle diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass eine Zahl der zu kontrollierenden Ströme durch entsprechende Zusammensohaltung der von ihnen gespeisten
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und dass dieses Relais wiederum zur Beeinflussung eines der zu kontrollierenden Stromkreise dient. Hiedurch wird eine erhebliche Ersparnis an Relais erzielt. Denn wenn im früheren Falle für z. B. drei zu kontrollierende Stromkreise drei Relais erforderlich waren und jetzt zwei von den Stromkreisen zu einem Stromkreis vereinigt werden und für diesen ein Relais vorgesehen wird, das im normalen Zustande den dritten Stromkreis zur Wirkung bringt. so wird die Zahl der erforderlichen Relais von drei auf eins verringert.
Die Erfindung besteht ausser der Reduktion der Zahl der Relais in der geschilderten Weise in dem weiteren Gedanken, durch das als Ersatz für mehrere Relais dienende Relais den Stromkreis
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zur Wirkung gebrachte Signalvorrichtung vorzusehen, die demnach nur dann in Tätigkeit tritt, wenn das Relais den Stromkreis des Elektromagneten geschlossen hält, d. h. wenn die durch das Relais kontrollierten Apparate stromdurchflossen sind, und wenn auch noch die zweite Bedingung erfüllt ist, dass der Stromkreis des Elektromagneten selbst nicht gestört ist. Diese Kontaktvorrichtung zeigt also an, ob sämtliche zu kontrollierenden Stromkreise zu gleicher Zeit intakt sind.
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fernübertragung zeigt, die auf dem bekannten bolometrischen Prinzip beruht.
In der Zeichnung bedeutet L die Bestrahlungslampe des Mutterkompasses, G das Bolometer (Gitter). Letzteres besteht aus vier gleichen Teilen, welche sich mit den Vorschaltwider-
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in deren Brückenzweige die beweglichen Spulen S des Tochterkompasses geschaltet sind. Auf dem beweglichen Teil des Mutterkompasses befindet sich in bekannter Art ein Schirm mit einer Ausnehmung (nicht dargestellt), welcher die Bestrahlungslampe gegen den grössten Teil des Gitters abblendet und nur durch die Ausnehmung hindurch auf einen kleinen Teil des Gitters einen Lichtstrom hindurchtreten lässt. Bei Verdrehung des lutterkompasse8 werden also verschiedene Teile des Gitters bestrahlt und dadurch die Widerstände in den verschiedenen Zweigen der Wheatstoneschen Doppelbrücke verändert.
Somit wird das bewegliche System des Tochter-
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magneten E eine mit der Stellung der Mutterrose wechselnde, und zwar jeweils dieser glei (he Stellung einnimmt.
Die Bestrahlungslampe und das Gitter, die bisher in getrennten Stromkreisen lagen, werden
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schliesst. Letzterer liegt im Stromkreise der Wicklung W des Elektromagneten im Tochterkompass. die ebenfalls von der Stromquelle B gespeist wird.
An dem Elektromagneten E ist ein Elsenanker A vorgesehen, der um den Punkt 0 drehbar
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erkennen, ob sämtliche zu kontrollierenden Apparate stromdurchflossen sind oder ob irgend eine 8t. örung obwaltet. Denn die Marke M erscheint oberhalb der Rose nur, wenn der Elektromagnet erregt ist, d. h. wenn einerseits der Stromkreis des Elektromagneten intakt und gleichzeitig auch der Relaiskontakt K geschlossen ist. Letzteres ist aber nur dann der Fall. wenn sowohl die Be- strahlungslampe wie auch das Gitter intakt sind.
Findet eine Unterbrechung in diesem Stromkreise statt infolge Durchbrennens des Glühfadens oder infolge Durchbrennens einer Sicherung oder dgl., so wird der Kontakt. K unterbrochen, demzufolge der Magnet E stromlos, was zur Folge hat, dass die Marke M verschwindet. Ist dagegen der Stromkreis der Lampe und des Gitters intakt und findet eine Unterbrechung des Stromes in der Wicklung IV des Elektromagneten E statt, so verschwindet auch dann die Marke, weil der Magnet stromlos gemacht wird.
Werden an einen Mutterkompass mehrere Tochterkompasse angeschlossen, so ist in allen' Fällen nur ein einziges Relais 1 ? erforderlich, wenn nämlich durch den Kontakt K die Stromkreise der Magnetwicklungen sämtlicher Tochterkompasse geschlossen werden. In diesem Falle
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kreis der Magnetwicklung des betreffenden Tochterkompasses defekt wird und es verschwinden die Marken an sämtlichen Tochterkompassen, wenn der Gitter-Lampenatromkreis unter- brochen wird.
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Zweckmässigerweise wird die Marke M als Nullmarke des Tochterkompasses ausgebildet, Bo dass eine Ablesung am Tochterkompass überhaupt nur dann möglich ist, wenn die Marke M oberhalb des Niveau der Tochterrose erscheint. Der von dem Elektromagneten des Tochterkompasses E angezogene Anker kann auch zum Schliessen eines Kontaktes herangezogen werden, der z. B. zur Schaltung einer die Rose des Tochterkompasses beleuchtenden Lampe verwendet wird, so dass bei jedem Defekt in dem zu kontrollierenden Leitungssystem die Tochterrose in Dunkel gehüllt ist, während eine Ablesung nur bei vollkommen intaktem Leitungssystem möglich ist.
Die Erfindung lässt sich in analoger Weise an Kompassfernübertragungen anderen Prinzipes anwenden, wie z. B. bei solchen, bei denen die Veränderung der Ströme im Tochterkompass durch
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Wenn sämtliche zu kontrollierenden Stromkreise sich nicht zu einem einzigen Stromkreise vereinigen lassen, so dass für sämtliche zu kontrollierenden Apparate ein einziges Relais verwendet werden kann, wird es doch in den meisten Fällen möglich sein, die Zahl der zu kontrollierenden Stromkreise auf eine gewisse geringere Zahl zurückzuführen, so dass dementsprechend auch die
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Sind mehrere Kontrollrelais vorgesehen, so können wieder in bekannter Weise die Kontakte der Kontrollrelais miteinander in Reihe in den Stromkreis der Magnetwicklung des Tochterkompasses bzw. sämtlicher Tochterkompasse gelegt werden.