AT61155B - Verfahren zur Herstellung klarer, rotbleibender Hämoglobinpräparate in fester oder flüssiger Form. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung klarer, rotbleibender Hämoglobinpräparate in fester oder flüssiger Form.

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  Verfahren zur Herstellung klarer, rotbleibender   Hämoglobinpräparate   in fester oder flüssiger Form. 



   Die Herstellung von   Hämogtobinpräparaten   wurde bisher regelmässig durch Zentrifugieren des Rinderblutes, zwecks Teilung der Flüssigkeit in Hämoglobinbrei und Serumflüssigkeit, darauffolgendes Aufschliessen oder Klären des aus der Zentrifuge als trüber Brei gewonnenen Hämoglobins und durch Konservierung des geklärten Hämoglobin vorgenommen. Zur Klärung des Hämoglobins werden Äther, Chloroform, Spiritus oder spiritushaltiges Wasser, zur Konservierung des Hämoglobins Spiritus oder Glyzerin oder eine Mischung beider benutzt. 



   Man hat auch bereits den trüben Hämoglobinbrei nach dem Zentrifugieren durch Glyzerin allein zu klären und zu konservieren gesucht. Bei diesem letzteren Verfahren ist man jedoch gezwungen, das als Klärungsmittel benutzte Glyzerin in grosser Menge als Konservierungsmittel mit in den Kauf zu nehmen, so dass beispielsweise die Herstellung von Trockenpräparaten wegen des hohen Gehaltes an Glyzerin unmöglich ist. Die höchste Konzentration eines mit Glyzerin geklärten und haltbar gemachten   Hämoglobinpräparates   zeigt etwa die Konsistenz von Honig. 



   Andererseits hat man frisches defibriniertes Rinderblut mit Äther behandelt, wodurch 
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 oder durch Erwärmen zu beseitigen hat. 



   Die vorliegende Erfindung ermöglicht nun, mit Hilfe von Glyzerin klare, rotbleibende Hämoglobinpräparate in fester und flüssiger Form herzustellen. Dies wird in folgender Weise erreicht :
Man setzt dem frischen definibrierten Rinderblut hochprozentiges Glyzerin, beispiels- 
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 erhält hiebei sofort eine vollkommen klare, sirupdicke, tiefrubinrote, wenig Glyzerin enthaltende Flüssigkeit, welche einen sehr reinen Geschmack zeigt und geruchlos ist, während sich die grössere Menge des die   Aufschliessung   bewirkenden Glyzerins in der abgeschleuderten 
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Im   Gegensatz zu derjenigen älteren Bfbandlungsweise,   welche von   zentrifugiertem     Htat,   also von Hämoglobin, ausgeht und eine geklärte das Aufschlussmittel Glyzerin enthaltende Hämoglobinlösung erzeagt,

   wird nach dem nenen Verfahren in einer   Arbeit direkt   
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 spltend auf das Rinderblut ein, ohne seinerseits eine Veränderung zu erleiden bzw. mit einem der Spaltprodukte in Verbindung zu treten.   Demgemäss   wird einerseits reines, ge-   klärtes Hämoglobin,   andererseits   Serumnüssigkeit   erhalten, mit der zusammen der grössere   Teil des Glyzerins abgeschieden   wird. 



   Bringt man die erhaltene sirupdicke, klare Flüssigkeit in geeigneter Weise zur Trockne, was beispielsweise im Vakuum-Trockenschrank auf Glasplatten, Tellern oder dgl. bei einer Temperatur von unter 580 C erfolgt, wobei Zersetzung ausgeschlossen ist, so erhält man rubinrote, aus Hämoglobin mit nur geringem Glyzeringehalt bestehende Schuppen, die sich ohne Rückstand mit   himbeerroter   Farbe in Wasser lösen. Soll die klare 
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 ein Zusatz der bekannten Konservierungsmittel. Das in der abgeschleuderten Serumflüssigkeit enthaltene Glyzerin kann wieder gewonnen und von neuem zur   Aufschliessung   vom   Hämo-   globin nach vorliegendem Verfahren benutzt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung klarer, rotbleibender Hämoglobinpräparate in fester oder flüssiger Form, dadurch gekennzeichnet, dass man dem reinen d nbrinicrten Rindf'rblnte hochprozentiges Glyzerin hinzufügt und das Gemisch zentrifugiert, wodurch eine blanke, sirupartige Hämoglobinflüssigkeit entsteht, die man entweder zur Trockne bringen oder EMI1.6 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT61155D 1908-11-21 1909-03-30 Verfahren zur Herstellung klarer, rotbleibender Hämoglobinpräparate in fester oder flüssiger Form. AT61155B (de)

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