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Sprechmaschine.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sprechmaschine (Phonograph, Grammophon und dgl.), wie sie insbesondere im britischen Patente Nr. 18369 aus dem Jahre 1910 beschrieben ist. Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Sprechmaschinen die Nadel an einem kamm-oder gitterartig
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den Zähnen oder Stäben eines entsprechend gestalteten und den Ventilsitz bildenden Gitters zur Deckung gebracht werden können, um den Durchgang eines elastischen Fluidums durch eine
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worden, das Ventil an seitlichen Blattfedern zu befestigen und seine Stellung zu dem Ventilsitz mit Hilfe eines federnden Drahtes zu regeln, der sich gegen eine nachstellbare Flügelschraube stützt.
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zu vereinfachen, das Zusammensetzen und Auseinandernehmen der einzelnen Teile in einfacher und rascher Weise zu bewerkstelligen sowie eine möglichst genaue Einstellung und Betätigung
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Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Ernndungsgegenstandes dar. und zwar in Fig. 1 und 2 in Vorder-bzw. Seitenansicht, in Fig. 3 im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1 und in Fig. 4 bis 7 in Einzelheiten.
Der gitterartig ausgestaltete Ventilsitz n ist an einem Block b angebracht, der an der Schall-
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Feder f versehen, deren Enden an dem Block b mittels Klammern h und Rändelschrauben g befestigt sind.
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Zur Filterung und Verteilung der Luft, die durch den Auslass x entweicht, ist innerhalb der Schalldose eine Scheidewand p aus Gaze sowie ein Polster ! aus Baumwolle oder dgl. Material vorgesehen.
Der zur Aufnahme eines Schalltrichters bestimmte Rohransatz g ist mit seitlichen Schrauben oder Stiften y ausgestattet, mit welchen die hakenförmig gebogenen Enden 3 der Winkelhebcl 4
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zusammenwirken, die auf Schrauben 5 an dem Block b drehbar gelagert sind. Diese Schrauben J besitzen vorzugsweise einen exzentrischen Schaft 6 (Fig. 7), auf welchem die Winkelhebel angeordnet sind, so dass also mit Hilfe dieser exzentrischen Teile der Druck geregelt werden kann, mit welchem die Hebel auf die Stifte y einwirken. Sind die Schrauben J eingestellt, so können sie in dieser Lage durch die Stellschrauben i gesichert werden.
Zwischen dem Rohransatz q und dem Block b wird vorteilhaft eine Scheibe f aus Kautschuk oder dgl. eingelegt (Fig. 2). Wie aus Fig. 5 ersichtlich, kann gewünschtenfalls auf dem Schaft der Kordelschrauben g eine Schraubenfeder 8 angeordnet sein, um die Klammern h von dem Block b abzudrücken, wenn die Schrauben zwecks Einstellung der Ventilfeder 1 gelöst werden.
Ferner können das Ventil d und der Ventilsitz a mit einer Rinne 9 (Fig. 6) oder einer Reihe von Vertiefungen versehen sein, die ganz oder teilweise um die Gitterstäbe herumlaufen und den Zweck haben, ein Luftpolster zu bilden und dadurch das Ventil empfindlicher bzw. weniger geeignet zu machen, beim Schwingen metallische Laute hervorzurufen.
Zur Erzielung eines möglichst geringen Gewichtes kann'das Ventil aus einer dünnen Membrane von Bernstein, Zelluloid, Elfenbein und dgl. hergestellt werden, die in einem metallenen Rahmenwerk gehalten ist, das die Membrane vor dem Verziehen oder Zerbrechen schützt.
Die Winkelhebel 4 können an dem Block b in jeder geeigneten Weise drehbar befestigt werden, ebenso kann die Befestigung der Stifte y an dem Rohransatz q in jeder geeigneten Weise erfolgen.
Die Stützpunkte k für die Klappe d, die unter Umständen auch nachstellbar sein können, können selbstverständlich durch Blöcke aus Gummi oder anderem nachgiebigem Material ersetzt oder zusammen mit diesem verwendet werden. Auch können schneidenartig ausgebildete Stützen, Rollen, Kugeln oder dgl. an deren Stelle treten.
Die Stäbe der Gitter a und d besitzen zweckmässig keilförmigen Querschnitt und werden so angeordnet, dass die schmalen Seiten der Stäbe a gegen die Schalldose zu gerichtet sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sprechmaschine (Phonograph, Grammophon und dgl.), bei welcher die Nadel an einer den Durchgang der Schallwellen regelnden Ventilklappe befestigt ist, dadurch gekennzeichnet,
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Kordelschrauben (g) oder dgl. mit der Schalldose nachstellbar verbunden sind, zum Zwecke, eine Einstellung der Klappe (d) gegenüber dem Ventilsitz (a) zu ermöglichen.