AT61255B - - Google Patents

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AT61255B
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Fried. Krupp Aktiengesellschaft
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung zum Ausgleich des Einflusses der durch die Stromwärme erzeugten Temperatur- erhöhung auf die Stromstärke in der Erregerwicklung eines Elektromotors. 



   Bei   Widerständen, deren Grösse   mit der Temperatur wächst, hat die Erwärmung, die der Widerstand unter der Wirkung eines ihn durchfliessenden elektrischen Stromes 
 EMI1.1 
 im Widerstande sinkt. Infolge dieses   Umstandes können sich   z. B. bei fromderregten, mit Unterbrechung arbeitenden Elektromotoren, bei denen die fremdorregte Feldwicklung in 
 EMI1.2 
   Erwärmung   erfährt, die Stromstärke in der Feldwicklung und damit auch die Umlaufszahl des Motors dem jeweiligen Erwärmungszustande der Feldwicklung entsprechend so stark ändern, dass sich ganz unzulässige   Betriebsverhältuisse   ergeben. 



   Dieser Übelstand   könnte   z. B. dadurch vermieden werden, dass die Feldwicklung aus einem Stoffe   hergestellt   wird, der bei einer Erwärmung praktisch keine widerstands- 
 EMI1.3 
 sind aber   zurzeit   nicht bekannt. 



   Die Erfindung bezweckt nun, eine   Schaltung     zum   Ausgleiche des Einflusses der Temperatur zu schaffen, welche die Verwendung von   Widerstanden gestattet,   die aus   Stoffen üblicher,   für die Praxis geeigneter Art bestehen. 
 EMI1.4 
   werden muss,   in   der Stromverzweigung stets   so verteilen soll, dass die Erregerwicklung W einen   annähernd   gleichbleibenden Strom i1 erhält, während sich der andere Zweigstrom, 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 In der vorstehenden Gleichung kann der Ausdruck :

   
 EMI2.1 
 als derjenige Wert betrachtet werden, den der Widerstand der Erregerwicklung W bebesitzen müsste, wenn in ihr bei unmittelbarem Anschlüsse an das Netz die gleiche Stromstärke auftreten sollte wie bei der tatsächlich vorliegenden Schaltung. Dieser Wert ersetzt also in bezug auf die   Stromstärke   il gewissermassen die Widerstände r, Rund p und soll daher im folgenden kurz als Ersatzwiderstand bezeichnet werden. 



   Bezeichnet man ferner mit   a,   ss und y die Temperaturkoeffizienten der Widerstände W, W1 und W2 und mit   #, #' und #" die Temperaturzunahmen,   die diese Widerstände bis zu dem betrachteten Zeitpunkte erfahren haben, so bestehen, wenn man die Grössen der Widerstände im   Anfangszustande mit ro, #o   und Ra bezeichnet, die Gleichungen :   r = ro(1+##),   
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 Diese   Gleichung lässt   sich nach mehreren Umformungen auf die Form : 
 EMI2.4 
   bringen.   



   In der vorstehenden Gleichung bedeutet im Nenner des auf der rechten Seite stehenden Bruches der Ausdruck   10   Ro 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 d. h. der Ausdruck innerhalb der eckigen Klammer, für jeden Zeitpunkt gleich Null wird. 



   Im allgemeinen genügt es,   wenn die Stromstärke il für   den Anfangszustand   nnd   den Beharrungszustand den gleichen Wert besitzt, da sie alsdann auch in der Zwischenzeit in der   Regel nur wenig   von diesem Werte abweichen wird. Bezeichnet man die Temperaturzunahmen der widerstände W', W1 und W2 für den   Beharrnngsxustand   ent-   sprechen mit #m, #m' und #m", so erhält man   für die Zunahme des Ersatzwideratandes l vgl. den Ausdruck innerhalb der Klammer in Gleichung 2)] den Wert 
 EMI2.8 
 
 EMI2.9 
 
 EMI2.10 
   Soll nun die Erregerstromstärke für den Anfangs- und Beharrungszustand- den gtochf !) Wort besitzen, so muss.

   wie ohneweiters aus Gleichung 3) folgt, die Bedingung   
 EMI2.11 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 
 EMI3.5 
 
 EMI3.6 
 
 EMI3.7 
 
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 EMI3.9 
 
 EMI3.10 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 
 
 EMI4.4 
 
 EMI4.5 
 
 EMI4.6 
 
 EMI4.7 
 
 EMI4.8 
 
 EMI4.9 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 erreicht werden, dass man die Erwärmungszeitkonstante sämtlicher drei Widerstände gleich macht. Unter der Erwärmungszeitkonstanten ist hiebei der Ausdruck 
 EMI5.1 
 zu verstehen, in dem G das Gewicht, s die spezifische Wärme, F die Abkiihlungsoborfläche und,   C   den   Koffizienten   der Wärmeabgabe für die einzelnen Teile jedes Widerstandes bedeutet. 



   Besonders einfach gestaltet sich   der Rechnungsgang,   wenn man für den vorgeschalteten Widerstand   Wa   einen Stoff wählt, dessen Temperaturkoeffizient praktisch gleich Null ist. 



  In diesem Falle ergibt sich noch der besondere Vorteil, dass die Erwämungszeitkonstante des Widerstandes W2 auch dann einen beliebigen Wert besitzen kann, wenn die Erregerstromstärke nicht nur f. ür den   Anfangs-und Beharrucgszustand,   sondern auch für jeden Zwischenzustand gleich bleiben soll, so dass man lediglich darauf zu achten braucht, dass die   Erwärmungszeitkonstantén   der beiden übrigen Widerstände (W und   Wl)   gleich sind. 



   Diejenigen Grössen, über die map bei dem geschilderten Rechnungsgange - mindestens innerhalb bestimmter Grenzen-frei verfügen kann, werden   zweckmässig   so gewählt, dass die Summe der in den beiden Hilfswiderständen Wl und W2 entwickelten Wärmemengen, da diese einen Verlust darstellt, mit dem der Ausgleich des Einflusses der Temperatur auf die Stromstärke in der Erregerwicklung erkauft werden muss, möglichst klein wird. 
 EMI5.2 
 
1.

   Schaltung zum   Ausgleiche   des Einflusses der durch die Stromwärme   erzeugen   Temperaturerhöhung auf die Stromstärke in der Erregerwicklung eines von   einer     Gieinh-   stromquelle mit konstanter Spannung erregten elektromotors, dadurch gekennzeichnet, däss einer Stromverzweigung, welche die Erregerwicklung (W) und   einen parallel . n diest'r   
 EMI5.3 
 
 EMI5.4 
 
 EMI5.5 
 zustand bezeichnen.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erärmungszeitkonstanten der drei Widerstände (W, , W2) gleich sind. EMI5.6
AT61255D 1911-03-04 1912-02-17 AT61255B (de)

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