AT6126U1 - Vorrichtung zur befestigung von flachen gegenständen an glatten flächen - Google Patents

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AT6126U1
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Abstract

Bei einer Vorrichtung zur Befestigung von flachen Gegenständen (3, 7) an glatten Flächen (1), unter Verwendung einer Adhäsionsfolie (2, 5, 10), erstreckt sich die für die Befestigung wesentliche Haftfläche der Adhäsionsfolie (2, 5, 10) an der glatten Fläche (1) nur um den flachen Gegenstand (3, 7). Die Adhäsionsfolie (2, 5, 10) ist als gegenüber dem flachen Gegenstand (3, 7) erhabener Rand ausgebildet und es sind Mittel (6, 8, 12) vorgesehen, die den flachen Gegenstand (3, 7) an der Innenseite der Adhäsionsfolie (2, 5, 10) halten. Dadurch wird eine Vorrichtung geschaffen, die einfach herzustellen und zu gebrauchen ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung von flachen 
Gegenständen an glatten Flächen, unter Verwendung einer Adhäsionsfolie. 



   Eine derartige Vorrichtung ist z. B. aus der DE 42 30 737 Al bekannt. Diese 
Vorrichtung besteht aus zwei übereinander liegenden Adhäsionsfolien, zwischen denen der flache Gegenstand, eine Wertmarke od. dgl., eingeschlossen ist. Dabei besitzt eine Adhäsionsfolie einen über die andere 
Adhäsionsfolie überstehenden Rand, damit das durch die beiden 
Adhäsionsfolien gebildete Behältnis geöffnet und geschlossen werden kann. 



   Eine derartige Vorrichtung ist zufolge der Verwendung zweier Adhäsionsfolien und der Notwendigkeit eines abstehenden Randes verhältnismässig aufwendig. 



   2 
In der EP 0 930 597 A3 ist eine Vorrichtung beschrieben, bei der die 
Adhäsionsfolie und ein Blatt Werkstoff zu einer flachen Tasche verbunden sind. 



   Die Tasche ist dabei auf einem Teil ihres Umfanges offen. Die Handhabung einer solchen Vorrichtung ist verhältnismässig kompliziert. 



  Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach herzustellen und zu gebrauchen ist. 



  Erreicht wird dies dadurch, dass sich die für die Befestigung wesentliche Haftfläche der Adhäsionsfolie an der glatten Fläche nur um den flachen Gegenstand erstreckt, wobei die Adhäsionsfolie als gegenüber dem flachen Gegenstand erhabener Rand ausgebildet ist und Mittel vorgesehen sind, die den flachen Gegenstand an der Innenseite der Adhäsionsfolie halten. 



  Bei einer erfindungsgemässen Vorrichtung braucht der flache Gegenstand nur in den Bereich zwischen dem erhabenen Rand eingelegt werden und die vorgesehenen Mittel halten den flachen Gegenstand sicher an der Innenseite der Adhäsionsfolie. 



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Mittel zum Halten des flachen Gegenstandes an der Innenseite der Adhäsionsfolie als 

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 mindestens ein vom vorstehenden Rand nach innen ragender Lappen der 
Adhäsionsfolie ausgebildet. 



   Dabei ist vorzugsweise die Adhäsionsfolie an mindestens zwei, vorzugsweise drei Seiten eingeschnitten, sodass sie über den flachen Gegenstand klappbar ist. 



   Der flache Gegenstand braucht daher nur unter diesen durch die Einschnitte gebildeten Lappen der Adhäsionsfolie geschoben werden und ist schon sicher gehalten. 



   Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist an der dem flachen 
Gegenstand zugewendeten Seite mindestens ein Klebpunkt angeordnet. Durch einen solchen Klebpunkt, der in bekannter Weise mehrfach verwendbar ist, wird der flache Gegenstand ebenfalls festgehalten. 



  Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Adhäsionsfolie im Bereich ihrer Ränder mit Schlitzen zum Einstecken von Ecken oder dgl des als Blatt ausgebildeten flachen Gegenstandes versehen. 



  Im Rahmen der Erfindung ist es ferner möglich, dass die Adhäsionsfolie im Umfangsbereich bedruckt ist. Es können dabei insbesondere auch Werbetexte angebracht werden. 



  Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Dabei   zeigen-   Fig. 1 von der Aussenseite einer Glasscheibe her eine mit einem Klebpunkt versehene erfindungsgemässe Vorrichtung; Fig. 2 einen Schnitt durch eine Vorrichtung nach Fig. 1 samt Glasscheibe; Fig. 3 ein mit Schlitzen ausgestattetes Ausführungsbeispiel der Erfindung; Fig. 4 die Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung; Fig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeils V in Fig. 4; Fig. 6 die Draufsicht auf eine gegenüber der Fig. 4 abgewandelte Ausführungsform. 

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   Gemäss den Fig 1 und 2 ist auf eine Glasscheibe 1 eine als Rahmen ausgebildete Adhäsionsfolie 2 aufgebracht. Diese Adhäsionsfolie 2 umgibt als erhabener Rand ein bedrucktes oder beschriebenes Blatt 3. An der der 
Glasscheibe 1 abgewendeten Seite ist ein Blatt 4 mit der Adhäsionsfolie 2 verbunden, sodass der Raum, in dem sich das bedruckte Blatt 3 befindet, geschlossen ist. Bei Anordnung eines durchsichtigen Blattes 4 ist das Blatt 3 auch von der anderen Seite der Glasscheibe 1 her sichtbar. 



   Zur sicheren Befestigung des Blattes 3 ist ein Klebpunkt 8 vorgesehen. Solche 
Klebpunkte sind an sich bekannt und z. B. bei Notizzetteln in Gebrauch, die sich rückstandsfrei lösen lassen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist eine Adhäsionsfolie 5 im Bereich ihrer 
Ecken mit schräg verlaufenden Schnitten 6 versehen. In diese Schnitte 6 können die Ecken eines bedruckten Blattes 7 eingeschoben werden und die 
Adhäsionsfolie 5 kann mit ihren das Blatt 7 umgebenden Rändern auf einer glatten Fläche befestigt werden. 



   In den Fig. 4 und 5 ist eine Variante der Erfindung dargestellt, bei der die mit einem vorzugsweise durchsichtigen Blatt 9 verbundene Adhäsionsfolie 10 an drei Seiten 11eingeschnitten ist. Die Einschnitte befinden sich dabei im Abstand von den Rändern der Adhäsionsfolie 10, sodass ein Lappen 12 gebildet wird, der zur Befestigung des in Richtung des Pfeils 13 eingeschobenen flachen Gegenstandes über diesen klappbar ist. Die zwischen den Rändern der Adhäsionsfolie 10 und den Einschnitten befindlichen Abschnitte bilden dabei den erhöhten Rand der Vorrichtung. 



  Die Ausführungsform nach Fig. 6 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 dadurch, dass der mittlere Teil des Lappens 12 fehlt und daher zwei Lappen 12' und 12" gebildet werden, die über den flachen Gegenstand geklappt werden können. 



  Es wäre auch möglich, nur einen der beiden Lappen 12' und 12" zu bilden. 

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 Es sei hervorgehoben, dass die Stärken der Adhäsionsfolien und Blätter aus Gründen der Übersichtlichkeit der Zeichnungen übertrieben dargestellt sind. 



  Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So kann, wie eingangs schon ausgeführt wurde, eine erfindungsgemässe Vorrichtung mit einem insbesondere bedruckbaren Rand versehen sein.

Claims (7)

  1. Ansprüche 1. Vorrichtung zur Befestigung von flachen Gegenständen (3, 7) an glatten Flächen (1), unter Verwendung einer Adhäsionsfolie (2,5, 10), dadurch gekennzeichnet, dass sich die für die Befestigung wesentliche Haftfläche der Adhäsionsfolie (2, 5, 10) an der glatten Fläche (1) nur um den flachen Gegenstand (3, 7) erstreckt, wobei die Adhäsionsfolie (2, 5,10) als gegenüber dem flachen Gegenstand (3,7) erhabener Rand ausgebildet ist und Mittel (6, 8,12) vorgesehen sind, die den flachen Gegenstand (3,7) an der Innenseite der Adhäsionsfolie (2, 5,10) halten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Halten des flachen Gegenstandes (3, 7) an der Innenseite der Adhäsionsfolie (2, 5,10) als mindestens ein vom vorstehenden Rand nach innen ragender Lappen (12, 12', 12") der Adhäsionsfolie (2, 5,10) ausgebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Adhäsionsfolie (2,5, 10) an mindestens zwei, vorzugsweise drei, Seiten eingeschnitten ist, sodass sie über den flachen Gegenstand klappbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem flachen Gegenstand (3, 7) zugewendeten Seite mindestens ein Klebpunkt (8) angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen dem erhabenen Rand der Adhäsionsfolie (2,5, 10) bestehende Raum an der nicht haftenden Seite durch ein durchsichtiges Blatt (4) abgedeckt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Adhäsionsfolie (2, 5,10) im Bereich ihrer Ränder mit Schlitzen (6) zum Einstecken von Ecken od. dgl. des als Blatt ausgebildeten flachen Gegenstandes versehen ist. <Desc/Clms Page number 6>
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Adhäsionsfollie (2, 5, 10) im Umfangsbereich bedruckt ist.
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EP1729273A1 (de) 2005-06-02 2006-12-06 VISI/ONE GmbH Schautafel
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