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Die Erfindung bezieht sich auf eine Faltschachtel für Feingebäck, Torten oder ähnliche Produkte, die ein Einlegen der Produkte in die Faltschachtel und eine Entnah- me der Produkte aus der Faltschachtel in einer flach auseinandergefalteten Position ermöglicht, umfassend einen Boden mit einer viereckigen Form, an dem an jeweils ge- genüberliegenden Seiten zwei Hauptklappen und zwei Nebenklappen angeordnet sind, die mit dem Boden jeweils über eine Falzlinie verbunden sind, wobei die Faltschachtel aus einem Kartonblatt oder einem ähnlichen Material in einem einzigen Stück ausschneidbar ist, die Haupt- und Nebenklappen im miteinander verbundenen Zustand eine seitliche Einfassung und den Oberteil der Faltschachtel bilden, die Breite der Haupt- und Nebenklappen sich von der jeweiligen Falzlinie, über die die Klappe mit dem Boden verbunden ist,
ausgehend vergrössert und die Ränder der Haupt- und Neben- klappen eine konvexe Form aufweisen, bei der sich die Haupt- und Nebenklappen zum äusseren Ende der Klappen hin wieder verjüngen, an den äusseren Enden der Haupt- klappen jeweils eine Grifflasche angeordnet ist, die mit den Hauptklappen über eine Falzlinie verbunden ist, und die Nebenklappen im Bereich ihrer äusseren Enden mit ei- nem Längsschlitz zur Aufnahme der aneinander anliegenden Grifflaschen der Haupt- klappen versehen sind.
Es sind zahlreiche Arten von Faltschachteln bekannt, die von Kartonherstel- lern produziert und flach ausgelegt an den Verbraucher geliefert werden. Insbesondere sind herkömmliche Schachteln für Feingebäck bekannt. Diese Schachteln bestehen aus einem kompletten Element, das aus einem Boden mit drei Seitenteilen gebildet ist, wo- bei der rückseitige Seitenteil den Deckel trägt. Um flach ausgelegt zu werden, sind die Seiten des Bodens und die Seiten des Deckels entlang den Falzlinien zusammenge- klappt.
Diese seit Jahrzehnten verwendeten Schachteln für Feingebäck haben den Vorteil, dass sie flach ausgelegt und aufgeklappt werden können, um das zu verpacken- de Produkt zum Zeitpunkt des Verkaufs aufnehmen zu können. Dank ihrer Seitenteile und der Verleimung der jeweiligen Seitenteile sind diese Schachteln im aufgeklappten
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Zustand ausreichend steif, so dass sie mit einem Band umgeben und transportiert wer- den können, indem sie am Band getragen werden.
Diese Schachteln weisen jedoch eine Anzahl von Nachteilen auf, wobei der grösste Nachteil in der Höhe der Seitenteile oder sogar im Vorhandensein des Randes des Bodens selbst liegt. Um nämlich Produkte in eine solche Schachtel einzulegen, ins- besondere empfindliche Produkte wie beispielsweise Feingebäck, muss dieses mit einer
Zange aufgenommen und von oben eingelegt werden, da es aufgrund der Seitenteile nicht möglich ist, es eben einzulegen.
Der gleiche Nachteil ergibt sich beim Herausnehmen aus der Verpackung.
Des weiteren ist eine Schachtel gemäss Patentschrift FR 88 13 968 vom 26. 10.88 bekannt, in der eine sehr interessante Schachtel beschrieben ist, die dem oben erwähnten Typ entspricht und die eine gewisse Festigkeit gegen Zusammendrücken aufweist.
In vielen Fällen ist es jedoch nicht unbedingt erforderlich, dass die Faltschachtel eine Festigkeit gegen Biege- oder Druckbeanspruchungen aufweist, da sie nur auf "Zug" arbeitet, sei es, dass sie auf einer Oberfläche aufliegt (Tisch, Ladentheke, u.s.w.), sei es, dass sie mit der Hand auf der Unterseite gehalten wird oder an den Haltezungen getragen wird.
Da diese Schachtel eine Festigkeit gegen Druck aufweisen muss, ist ihre Struktur ziemlich kompliziert und das Zusammensetzen erfordert eine gewisse Ausbildung des Verwenders.
Schliesslich gibt es noch eine Verpackung für Feingebäck, die als "montiertes Paket" bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um eine quadratische Platte aus Karton, die den Boden darstellt, auf dem das Feingebäck plaziert wird und die mit einem Blatt umgeben wird, das eine pyramidenförmige Umhüllung formt, die unter dem Boden mit einem Klebestreifen fixiert wird. Die Spitze dieser Pyramidenform wird zusammengedrückt und dann mit einem Band zusammengebunden, das dazu dient, das daran hängende Paket zu tragen.
Die Herstellung dieser Verpackung erfordert grosse Geschicklichkeit.
Des weiteren ist sie aufgrund des erforderlichen hohen Papierbedarfs ziemlich teuer.
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Eine Faltschachtel der eingangs genannten Art ist aus den Ausführungsfor- men gemäss den Fig. 1 und 2 der FR 858 776 A bekannt. Nach der Beladung dieser
Schachteln mit Gebäck oder Konditoreiwaren, welche in bequemer Weise bei flach auseinandergefalteter Schachtel möglich ist, müssen in der Folge die seitlichen Klappen jeweils entlang ihrer Faltlinie gefaltet werden. Dieses Falten kann dabei nur mit beson- derer Achtsamkeit durchgeführt werden, damit die aufgeladenen Konditoreiwaren dabei nicht teilweise zerstört werden. Auch ist das Umbiegen jeder dieser Klappen zeitrau- bend. Weiters bereitet das Schliessen dieser Faltschachtel, bei der eine steife und nicht elastische Struktur gebildet wird, Probleme.
Diese Faltschachteln haben sich ebenso wie die anderen in dieser Schrift gezeigten Faltschachteln, die ebenfalls eine steife
Struktur besitzen, als nicht praxisgerecht erwiesen.
Aus der AT 362 297 B ist eine nicht gattungsgemässe verklebte Faltschachtel bekannt, welche somit keine Klappen besitzt, die ohne Beschädigung der Schachtel flach ausgebreitet werden können. Die Schachtel der AT 362 297 B weist oberhalb ei- nes unteren verklebten Teils einen oberen Teil auf, der von den oberen, unverklebten Teilen der Klappen gebildet wird. Diese oberen Teile der Klappen überlappen sich, oh- ne sich über die Ränder gegenseitig abzustützen. Zwei dieser Klappen werden im obe- ren Teil gebogen und die anderen beiden Klappen werden gefaltet und zum Teil gebo- gen. Im geöffneten Zustand der Schachtel wird der Zugang zum Inneren der Schachtel von den Klappen erschwert.
Weitere Faltschachteln sind aus der GB 487 996 A, der CH 375 657 A und der CH 267 540 A bekannt.
Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, diese Nachteile zu beheben und schlägt die Herstellung einer Faltschachtel für die Aufnahme und den Transport von empfindlichen Produkten, wie beispielsweise Feingebäck, Torten oder auch von Pro- dukten vor, bei denen es wünschenswert ist, dass die Faltschachtel zum Einlegen oder Herausnehmen der Produkte ganz geöffnet werden kann und die platzsparend, leicht und vor allem einfach zum Verschliessen und Öffnen ist.
Erfindungsgemäss gelingt dies durch eine Faltschachtel mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Die erfindungsgemässe Faltschachtel, deren Boden eine viereckige Form aufweist, das heisst rautenförmig oder ein Parallelogramm, insbesondere ein Rechteck oder Quadrat ist, stellt sich sehr einfach dar und das Zusammenfügen ist genau so ein-
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fach. Es genügt, die zwei Hauptklappen hochzuheben und sie mittels ihrer Laschen zu- sammenzufügen, dann eine der Nebenklappen zum Rand der zwei Hauptklappen zu biegen, anschliessend das äussere Ende der Nebenklappe mit ihrem Schlitz über die zwei Laschen zu schieben und die Nebenklappe somit einzuhängen, damit die Falt- schachtel ihre Form behält.
Das Zusammensetzen wird beendet, indem die andere Nebenklappe ge- schlossen wird, wobei diese natürlich zum gegenüberliegenden Rand der zwei Haupt- klappen gebogen wird und indem deren äusseres Ende in gleicher Weise mit dem
Schlitz über die zwei bereits zusammengefügten Laschen geschoben wird.
Damit ist die Verpackung fertiggestellt und sie ist in sich stabil, einerseits aufgrund der Elastizität der zwei Hauptklappen, die keine Falzlinie aufweisen und deren Biegung durchgehend und weich erfolgt vom jeweiligen Rand des Bodens der Faltschachtel bis zur Falzlinie, die die Klappe mit der Lasche verbindet, wobei diese Linie auf der Montageebene angeordnet ist.
Gemäss der viereckigen Form, die den Boden der Faltschachtel bildet, und der sich daraus ergebenden Form der Klappen kann die Falzlinie zwischen der
Lasche und der Klappe, die sich immer auf der Montageebene befindet, parallel oder geneigt zur Falzlinie verlaufen, die die Klappe mit dem Boden verbindet, wenn die Klappe flach ausgebreitet ist.
Gemäss der Erfindung umhüllen die Nebenklappen die Ränder der Hauptklappen in zusammengefügter Stellung und stehen in Bezug auf diese Ränder vor. Aufgrund der Elastizität der zusammengesetzten Faltschachtel tendieren die Hauptklappen dazu, die Laschen hochzuheben und die Nebenklappen, die auf beiden Seiten in den zwei verbundenen Laschen eingehängt sind, werden gehalten; es ergibt sich eine optimale Form, in der die Nebenklappen im zusammengesetzten Zustand die von den Hauptklappen definierte Kontur praktisch perfekt schliessen.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Hauptklappen gegenüber den Ne- benklappen auf Druck wirken. Da die Hauptklappen nicht eben aufliegen, sondern eine justierte Oberfläche bilden, die, im Falle eines Bodens in Form eines Parallelo- grammes, eine zylindrische Oberfläche darstellt, deren Mantellinien parallel zur Falzlinie zwischen der Klappe und dem Boden verläuft, stellt dies einen Abstandhalter oder steife Verstrebung dar, auf der die Nebenklappen aufliegen können.
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Die Nebenklappen wirken auf Zug und sie werden in ihrer Position der geringsten Länge durch die von den Hauptklappen erzeugten Elastizität gehalten, die dazu tendieren, die Laschen hochzuheben.
Diese Einheit bildet eine sehr kohärente Konstruktion, die steif bleibt, wenn die Faltschachtel in hängender Position ist, das heisst, an den Laschen gehalten wird.
Wird die Faltschachtel abgestellt, verhindert die Elastizität der Haupt- klappen ein Durchbiegen der Faltschachtel. Das Eingreifen der Nebenklappen in die
Laschen erzeugt einen gewissen Druckeffekt, um die Hauptklappen gespannt zu halten.
Gemäss weiteren vorteilhaften Kennzeichnen : - ist das Bodenviereck ein Parallelogramm und im speziellen ein Rechteck und ins- besondere ein Quadrat; - sind die Laschen mit entsprechenden Ausnehmungen versehen.
Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der beiliegenden Zeichnun- gen detailliert beschrieben. Dabei ist: - Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer teilweise zusammengefügten Faltschachtel ; - Fig. 2 die Faltschachtel in Fig. 1 in geschlossener Position; - Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt für eine FaltFaltschachtel. in diesem Fall mit einem Boden in Form eines Quadrates; - Fig. 4 die Faltung des Zuschnittes in Fig. 3 in einer Diagonale des Bodens ; - Fig. 5 bis 7 sind schematische Ansichten der drei Schritte zum Ver- schliessen der Faltschachtel; - Fig. 5 der erste Schritt zum Verbinden der zwei Hauptklappen; - Fig. 6 das Schliessen einer der Nebenklappen auf den zwei Hauptklap- pen;
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Fig. 7 das Schliessen der zweiten Nebenklappe auf den Hauptklappen, wobei die andere Nebenklappe bereits positioniert ist;
Fig. 8 eine Seitenansicht der Faltschachtel in Fig. 7 (von links gesehen).
Gemäss Fig. 1 und 2 bezieht sich die Erfindung auf eine Faltschachtel für die Aufnahme und den Transport von empfindlichen Produkten, wie beispiels- weise Feingebäck, Torten oder Produkte, die eine ähnliche Behandlung und Vorsicht erfordern.
Diese Faltschachtel ist dazu vorgesehen, dass sie in auseinandergefalteter oder teilweise aufgeklappter Stellung bestückbar ist und die Produkte angeboten oder präsentiert werden, wobei die Faltschachtel sich in geöffneter wie auch in zu- mindest teilweise aufgeklappter Stellung befindet.
Fig. 1 veranschaulicht eine teilweise aufgeklappte Stellung oder eine Stellung vor dem kompletten Verschliessen, wohingegen Fig. 2 die Faltschachtel in verschlossener Stellung zeigt.
Die durch Ausschneiden aus einem biegsamen Kartonblatt oder ähnlichem Material hergestellte Faltschachtel umfasst einen Boden 1, der von zwei Hauptklappen 2,3 und zwei Nebenklappen 4,5 umrandet ist.
Im allgemeinen weist der Boden 1 eine viereckige Form, wie zum Beispiel ein Parallelogramm auf. Im besonderen hat der Boden eine rechteckige und insbesondere eine quadratische Form.
Die Hauptklappen 2,3 und die Nebenklappen 4,5 sind mit dem Boden durch Falzlinien 6,7, 8,9 verbunden.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, in der ein Boden 1 mit quadratischer Form gezeigt ist, weisen die Haupt- und die Nebenklappen eine Form auf, die sich von den Falzlinien 6,7, 8,9 des Bodens ausgehend verbreitern, um eine bestimmte Breite zu erreichen und sich dann wieder in Richtung der äusseren Enden hin verjüngen.
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In Fig. 3 weisen die Seiten des viereckigen Bodens 1 eine Länge (a) und (a1) auf und die grösste Abmessung der Klappen entspricht (b), (b1).
Anders ausgedrückt, weisen die Ränder 21 der Klappe 2 eine konvexe
Krümmung auf, die sich in Richtung zum äusseren Ende 22 hin wieder verringert.
Das gleiche gilt für die Ränder 41 der Klappe 4, die eine konvexe Form aufweisen und sich zum äusseren Ende 42 hin verjüngen.
Die gleichen Aussagen gelten für die anderen Klappen 3 und 5.
Im übrigen weisen die Hauptklappen 2,3 generell eine identische oder zumindest übereinstimmende Form auf und das gleiche gilt für die Nebenklappen 4 und 5. Im Falle des Bodens 1 in Form eines Parallelogrammes, und insbesondere eines Rechteckes und Qaudrates, sind die zwei Hauptklappen und die Nebenklappen jeweils gleich.
Im Falle eines aus einem Viereck oder einem nicht rechteckigen Paral- lelogrammes gebildeten Bodens 1 wird die Breite b, b1 immer parallel entlang der Falzlinie 6,7, 8,9 zwischen den Klappen 2, 3, 4, 5 und dem Boden 1 gemessen.
Die Ränder 21,31, 41,51 der Klappen sind im Bereich der Seite des Bodens konvex ausgebildet und verlaufen sich verjüngend zum äusseren Ende hin (dies kann auch gemäss einer konvexen Krümmung erfolgen).
Die Hauptklappen 2,3 enden in einer mit der Hauptklappe 2,3 über eine Falzlinie 12,13 verbundenen Lasche 10,11.
Die Nebenklappen 4,5 sind im Bereich ihrer äusseren Enden 42,52 mit einem Schlitz 14,15 versehen, um die Laschen 10,11 im verbundenen Zustand zu überdecken und aufzunehmen.
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Die Nebenklappen 4,5 sind im Bereich ihrer äusseren Enden 42,52 mit einem Schlitz 14,15 versehen, um die Laschen 10,11 im verbundenen Zustand zu überdecken und aufzunehmen.
Schliesslich ist der Boden 1 vorzugsweise mit einer Falzlinie 16 verse- hen, die es ermöglicht, den ausgeschnittenen Kartonbogen zu falten und somit die
Abmessungen zu verringern, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. (Fig. 4 zeigt nur die
Hälfte des gefalteten Kartonbogens, der andere Teil ist nicht dargestellt). Dieser an- dere Teil besteht aus der Hauptklappe 2 und der Nebenklappe 4.
Die Falzlinie 16 unterteilt den Boden 1 in zwei Dreiecke 1A, 1 B.
Die Laschen 10,11 sind jeweils mit einer Ausnehmung 17,18 versehen, die das Ergreifen erleichtert und die ein Band oder das Endstück einer Etikette auf- nehmen kann.
Es sei darauf hingewiesen, dass, wie ersichtlich, bei geschlossenen
Hauptklappen 2,3, die Laschen 10,11 gegeneinander anliegen und sich somit eine zylindrische oder röhrenartige Form ergibt, die an sich den Boden 1 verstärkt, der sich somit entlang der Linie 16 nicht mehr durchbiegen kann.
Das Zusammenfalten, das anhand von Fig. 5,6 7 nun detailliert beschrieben wird, geht auch aus der perspektivischen Ansicht in Fig. 1 und 2 hervor.
Vor dem Verschliessen der Verpackung erhält der Verwender üblicherweise die gefalteten Kartons, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Ausgehend von dieser Position, faltet man den Karton auseinander und legt ihn flach hin, und wenn dann die Produkte auf dem Boden 1 plaziert sind, beginnt man mit dem Verbinden der Laschen 10, 11 der Hauptklappen 2,3, wobei sich die Klappen 2,3 zwangsweise beim Absenken wölben. Mit dieser Bewegung bringt man die Klappen 2,3 von ihrer flachen Form in eine gewölbte Form.
Dann ergreift man eine der Nebenklappen, beispielsweise Klappe 4, zieht sie gegen die Ränder 21,31 der Hauptklappen und schiebt ihren Schlitz 14 über
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die Lasche 10,11, so dass der Rand des Schlitzes 14 hinter dem entgegengesetzten äusseren Ende der Laschen 10,11 zu liegen kommt, wodurch sich eine Art Haken
101, 102 ergibt.
Bei diesem Zusammenfügen werden die Hauptklappen 2,3 leicht zusammengedrückt, um eine grössere Länge zu erzielen.
In dieser geschlossenen Stellung liegt die Nebenklappe 4 an den
Rändern 21,31 der Hauptklappen 2,3 auf, das heisst, sie ragt mit ihrem bauchigen
Teil, der dem konvexen Rand 41 entspricht, über die Ränder 21,31 hinaus.
Die Positionierung der anderen Nebenklappe 5 erfolgt in gleicher Weise, indem ihr Schlitz 15 über die Laschen 10, 11geschoben wird und dieser Schlitz hinter dem anderen Haken 101, 102 der Laschen 10,11 eingehängt wird
Die zusammengefügte Stellung ist in Fig. 2 gezeigt.
Fig. 5, 6, 7 zeigen schematisch und in Seitenansicht die drei Seiten der zusammenzufügenden Faltschachtel.
Fig. 5 zeigt auf der rechten Seite die noch flach liegende Hauptklappen, die einfach entlang der Falzlinien 6,7 vom Boden 1 hochgebogen sind, wohingegen auf der linken Seite die Hauptklappen leicht eingedrückt (zusammengedrückt) gezeigt sind, um die Wölbung zu erzeugen und das Positionieren der Nebenklappen zu er- möglichen.
Sind die Laschen verbunden, befinden sie sich auf der Montageebene, die im Falle eines parallelepipedrischen Bodens (ebenfalls rechteckig oder quadra- tisch) einer Kreuzungsebene entspricht, die über die Mediane der Seiten der Ne- benklappen verläuft. Diese Mediane entspricht der Linie X-X in Fig. 1.
Fig. 6 zeigt das Plazieren der Nebenklappe 4 über den Laschen 10,11, wobei die Nebenklappe 5 noch nicht plaziert ist.
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Fig. 7 zeigt das Plazieren der Nebenklappe 5.
Fig. 8 ist eine Ansicht von rechts der teilweise offenen Faltschachtel gemäss Fig. 6, nachdem die Klappe 4 plaziert ist ; die Klappe 5 scheint in dieser Fig. nicht auf.
Die Faltschachtel ist teilweise geschlossen ; die Laschen 10, 11 sind in den Schlitz 14 des äusseren Endes der Nebenklappe 4 eingefügt. Fig. 8 zeigt insbe- sondere, dass der Rand der Nebenklappe 4 über den von den Hauptklappen 2,3, und dem Boden 1 gebildeten Zylinder hinausragt, wenn die Operationen gemäss Fig. 6 beendet sind.
Diese Fig. entspricht einigen geringfügigen Verformungen, ebenfalls dem eines Querschnittes der fertigen Verpackung, beispielsweise gemäss Fig. 2.