AT6243U1 - Raumzelle zum schutz einer senderanlage oder anderer elektrotechnischer geräte für die telekommunikation sowie verfahren zur klimatisierung der raumzelle - Google Patents

Raumzelle zum schutz einer senderanlage oder anderer elektrotechnischer geräte für die telekommunikation sowie verfahren zur klimatisierung der raumzelle Download PDF

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AT6243U1
AT6243U1 AT0068201U AT6822001U AT6243U1 AT 6243 U1 AT6243 U1 AT 6243U1 AT 0068201 U AT0068201 U AT 0068201U AT 6822001 U AT6822001 U AT 6822001U AT 6243 U1 AT6243 U1 AT 6243U1
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Abstract

Es wird eine Raumzelle (10) zum Schutz einer Senderanlage oder anderer elektrotechnischer Geräte für die Telekommunikation mit wenigstens einem Lüfterelement (36) sowie Entlüftungsdurchbrüchen (34) in zumindest einer Zellenwandung beschrieben. Um vorteilhafte Konstruktionsbedingungen zu schaffen, wird vorgeschlagen, daß in einem Lüftungsdurchbruch (34) des Dachbereiches der Raumzelle (10) wenigstens ein Lüfterelement (36) sowie im Innenraum (50) der Raumzelle zumindest ein Kühlgerät (54) zum Kühlen der Innenluft angeordnet sind.

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Raumzelle zum Schutz einer Sen- deranlage oder anderer elektrotechnischer Geräte für die 
Telekommunikation mit wenigstens einem Lüfterelement sowie mit Entlüftungsdurchbrüchen in zumindest einer Zellenwan- dung. 



   Senderanlagen oder entsprechende elektrotechnische Geräte erzeugen relativ hohe Verlustleistungen, und ihre Lebens- dauer ist von bestimmten Grenztemperaturen abhängig, die nicht überschritten werden dürfen. Als Raumzelle dienen sog. Telekom-Mobilboxen, die als Stahlcontainer oder auch als Beton-Raumzelle-- jeweils mit einer Zugangstür verse- hen -- hergestellt werden. 



   Die Anmelderin hat zum Abführen von Wärmeverlusten bis 4 kW ein eigenes Lüftungskonzept für Beton-Raumzellen ent- wickelt, das ohne Klimagerät auskommt und nur -- relativ selten-- bei hohen Aussentemperaturen den Einsatz eines eingebauten Ventilators benötigt. Hierzu ist an der Tür- seite ein Lüfterelement in den Abmessungen 52 cm x 64 cm eingebaut, das eine Filtermatte enthält. Für die Abluft sind dachnahe Lüftungsschlitze vorgesehen, wie sie in einer Ausgestaltung der DE 197 06 320 Al der Anmelderin zu ent- nehmen sind. Wenn die Temperatur innerhalb der Station über 45  C steigt, schaltet sich ein in der gegenüberliegenden Wand eingebauter Ventilator -- für einen Aussparungsdurch- messer von 34,5 cm-- ein, wobei als Zuluftquerschnitt so- wohl das Zuluft-Lufterelement mit Filtermatte als auch die Luftungsschlitze dienen.

   Durch die Art der von deren Kon- struktion wird eine weitestgehende Staubeinbringung vermie- den. 

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   In Kenntnis dieses Standes der Technik hat sich der Erfin- der das Ziel gesetzt, das Kühlverhalten bei sog. Mobilboxen zu verbessern sowie höheren Anforderungen gerecht zu werden, denen die bisherige Vorgehensweise nicht gewachsen ist. Zum einen sollen ausser 4 kW auch 7 kW und 10 kW Ver- lustleistung abzuführen sein, zum anderen soll die zuläs- sige Zelleninnentemperatur nur noch maximal 35 C betragen, dies sogar bei einer maximalen Umgebungstemperatur-- der 
Aussenluft -- von 40 C; in dieser Konstellation führt eine natürliche Be- und Entlüftung mit Unterstützung eines Ven- tilators zu keiner Verbesserung. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Lehre des unabhängigen Anspruches ; die Unteransprüche geben günstige Weiterbildun- gen an. Zudem fallen in den Rahmen der Erfindung alle Kom- binationen aus zumindest zwei der in der Beschreibung, der Zeichnung und/oder den Ansprüchen offenbarten Merkmale. 



  Erfindungsgemäss sind in einem Lüftungsdurchbruch des Dach- bereiches -- oder einer entsprechenden Verbindung mit der Zellenaussenseite -- der Raumzelle wenigstens ein Lüfterele- ment sowie im Zelleninnenraum zumindest ein Kühlgerät zum Kühlen der Innenluft angeordnet. Zudem soll das Kühlgerät wenigstens einem Wanddurchbruch der Zellenwand innenseitig vorgeordnet sein. 



  Als günstig hat sich erwiesen, einen Verflüssiger und einen Verdampfer des Kühlgerätes zumindest einem Wanddurchbruch vorzuordnen, wobei zumindest nahe dem Verdampfer in der Frontwand eines Gehäuses des Kühlgerätes eine Luf- taustrittsöffnung vorgesehen ist. 



  Im übrigen soll jenem Kühlgerät ein gesonderter Luftkreislauf zugeordnet sein, wie weiter unten noch erörtert wird. 

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   Ein normales Klimagerät von beispielsweise 7 kW oder 10 kW 
Kälteleistung ist sehr teuer und voluminös. Bei einem 
Splitgerät bestünde zudem die Gefahr des Vandalismus für die aussenliegenden Teile. 



   So wird nach der erfindungsgemässen Konzeption über den grössten Teil der Jahresperiode -- bei nicht so hohen Tempe- raturen-- die Lüftung nach der oben erwähnten Methode be- trieben, d. h. über ein Zuluftelement mit Filtermatte, das wegen des Platzbedarfes des erfindungsgemäss entwickelten, der Zuluft zuzuordnenden Zusatz-Kühlgerätes an der Rück- seite der Raumzelle bzw. der Mobilbox angeordnet wird, ein- schliesslich der Rundumentlüftung und eines -- aus Platz- gründen und wegen der Lage am höchsten Punkt-- im Dach be- findlichen Ventilators mit 3000 m3 Stundenleistung. 



  Wenn temperaturbedingt die natürliche Be- und Entlüftung bzw. der zusätzliche Einsatz des Ventilators nicht mehr ausreichen, um die o. g. Anforderungen zu erfüllen, wird die Zuluft-- Aussenluft bis 40 C -- mit dem innenliegenden spe- ziellen Kühlgerät gekühlt, gleichzeitig ist der Ventilator im Dach in Betrieb. Diese Lösung ist gegenüber herkömm- lichen Klimageräten, die im allgemeinen die Innenluft küh- len, sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb kosten-   günstiger und weniger wartungsanfällig ; Kühlgeräte   machen wesentlich weniger Betrieb als die Klimaanlage. 



  Das erfindungsgemäss eingesetzte Kühlgerät in den bevorzug- ten Abmessungen 65 x 40 x 18 cm enhält den beschriebenen Verflüssiger unmittelbar vor und in Höhe des Zuluftelemen- tes. Die Zuluft tritt dann unten aus dem Gerät gekühlt in die Mobilbox ein, versorgt diese mit kühler Luft, die im Wärmeaustausch mit den Geräten steht und die Verlustwärme uber den im Dach befindlichen Ventilator und die Rund- umentlüftung abführt. Da das Gerät in einer Ecke der Mobil- box montiert ist, findet der Kühlluftaustritt erfindungsge- mäss an zwei Seiten des Gerätes L-förmig statt. 

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   Der Verflüssiger des Kühlgerätes wird bevorzugt durch einen separaten Luftkreislauf gekühlt, der von -- oben im Gerät befindlichen -- Radialventilatoren aufrechterhalten wird und über ein Zuluftgitter in der Betonwand der Mobilbox so- wie über ein Abluftgitter oberhalb des Zuluftgitters in der Betonwand der Mobilbox mit der Aussenluft gebildet wird. 



  Die Kühlgeräte sind so konzipiert, dass sie dieselben Grössen und dieselben Anschlussmasse sowohl für 4 kW wie 7 kW, wie für 10 kW Verlustleistung in der Mobilbox aufwei- sen. 



  Dank dieser Massgaben kann ein Verfahren zur Klimatisierung der vorstehenden Raumzelle zum Schutz einer Senderanlage oder anderer elektrotechnischer Geräte für die Tele- kommunikation betrieben werden, bei dem die Zuluft mit einem innenliegenden Kühlgerät gekühlt wird, während ein dachwärtiges Lüftungselement betätigt wird. 



  Die erfindungsgemässe Konzeption führt u. a. zu den folgenden Vorteilen :   #   geringere Betriebsstunden als ein Klimagerät, da die Innentemperaturen stets grösser als die 
Aussentemperaturen sind, dadurch   #   längere Lebensdauer;   #   preisgünstigere Lösung als Klimageräte;   #   Raumersparnis wegen Spezialkonstruktion;   #   Austauschbarkeit für unterschiedliche Anforde- rungen (4 kW, 7 kW, 10 kW) in einem Gebäude, da die Zusatz-Kühlgerate und die Konstruktionsele- mente Zu-/Abluft und dgl. in der Mobilbox die- selben Abmessungen haben. 

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  Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung ;   zeigt in:   
Fig. 1: die Draufsicht auf eine Raumzelle aus 
Beton als sog. Mobilbox-- ohne Dach- platte -- für Senderanlagen der Tele- kommunikation ; 
Fig. 2 bis   Fig. 4 : durch Seitenwände und   
Stirnwände der Mobilbox;   Fig. 5 : Vertikalschnitt durch die Raumzelle   nach Linie V-V der Fig. 1 mit Front- sicht auf ein Klimagerät;   Fig. 6 :

   Vertikalschnitt durch die Raumzelle   nach Linie VI-VI der Fig. 1;   Fig. 7 : horizontalen Teilschnitt in einem   
Ausschnitt aus Fig. 3 nach deren Pfeil 
VII mit einem von einer Seitenwand ab- ragenden Auflagerwinkel; 
Fig. 8: das Detail des Ausschnittes der Fig. 7 in dazu senkrechter Schnittansicht mit 
Draufsicht auf den Auflagerwinkel;   Fig. 9 : gegenüber Fig. 8 vergrösserten Auf-   lagerwinkel; 
Fig. 10 : einen Teilschnitt durch eine Tür der 
Fig. 1 mit anschliessendem Sockelbe- reich ; 

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   Fig. 11 : Draufsicht auf eine Dachplatte der  
Mobilfunkbox; Fig. 12, Fig. 13: vergrösserte Ausschnitte aus Fig. 11 nach deren Pfeil XII bzw.

   XIII;    Fig. 14 : in Fig. 1 angedeutetes Kühlgerät in  
Frontansicht ;   Fig. 15 : Seitenansicht zu Fig. 14; Fig. 16 : Kühlgerät der Fig. 1, 14 in Rückan-   sicht ;   Fig. 17 : Draufsicht auf Fig. 14 bis 16;   Fig. 18,19: Quer- und Längsschnitt durch eine andere Raumzelle mit
Installationselementen ;    Fig. 20 : Grundriss zu Fig. 18,19; Fig. 21,22 : zum Quer- und   
Langsschnitt entsprechend Fig. 18,19 mit Darstellung von Strömungswegen bei natürlicher Konvektion (erste Stufe);   Fig. 23,24 : Schemaskizzen zur Zwangsbelüftung   (zweite Stufe);    Fig. 25,26 : Schemaskizzen zur Funktion als  
Klimagerät (dritte Stufe). 

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   Eine aus Beton gefertigte quaderförmige Raumzelle oder Mo- bilfunkbox 10 rechteckigen Grundrisses einer beispielswei- sen äusseren Seitenlänge a von hier 240 cm sowie einer 
Breite b von 180 cm weist an eine Bodenplatte 12 mono- lithisch angeformte, zueinander parallele Seitenwände 14, 
14a und diese verbindende Stirnwände 16 einer Dicke e von 
10 cm sowie einer lichten Höhe h von 240 cm auf. In die 
Oberkanten 17 dieser Stationswände 14, 14a, 16 ist jeweils eine bei 18 erkennbare Stufe der Höhe f von etwa 6 cm sowie   der Breite g von 140 cm eingeformt ; verbleibende Länge   e1 der restlichen Oberkante 17 entspricht etwa der Wand- dicke e.

   Diese Stufe 18 bildet mit einer in Fig. 5,6 ver- deutlichten Dachplatte 20 einen dachnahen Lüftungsschlitz 22, dessen Ausgestaltung-- insbesondere eine äussere Ab- deckung mit Deckprofilen 24 -- beispielhaft der DE 197 06 320 A1 als Teil einer Umschaltstation entnommen werden kann. Strömungspfeile x in Fig. 1 geben die hier herr- schenden Stromungsrichtungen an. 



  Die von einer Scheitellinie 19 mit zwei randwärts geneigten Oberflächen 21 versehene Dachplatte 20 der Randhöhe z von 14 cm wird mit einem Überstand i von etwa 10 cm auf die sich im Beispiel der Fig. 5,6 nach oben im Querschnitt verjüngenden Stationswände 14, 14a, 16 aufgelegt und an den Ecken-- im Bereich von Ankerlöchern 26-- unter Zwischen- schaltung von Dichtstopfen 27 durch Zuganker 28 festgelegt. 



  Dann werden die erwähnten Deckprofile 24 im Bereich der Lüftungsschlitze 22-- etwa an Dübellöchern 23-- festge- legt. In Fig. 1 ist die Kante 20a der dort fehlenden Dach- platte 20 gestrichelt angedeutet. 



  Die an ihrer Innenfläche mit Dämmplatten 30 versehene Dach- platte 20 weist gemäss Fig. 5,6 einen-- von einer Dachkup- pel 32 ubergriffenen und von einem äusseren Randkragen 33 umfangenen -- Lüftungsdurchbruch 34 mit Ventilator 36 auf; dessen Stundenleistung beträgt bevorzugt 3000 m3. Eine kreisförmige Projektion des rohrartigen Lüftungsdurchbruchs 34 ist in Fig. 1 bei 34a angedeutet, zudem in Fig. 11 ein - 

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 - alternativ möglicher-- rechteckiger Lüftungsdurchbruch 
34r. 



   In einem etwa mittigen Durchbruch 38 der Seitenwand 14 ist gemäss Fig. 1 eine links angeschlagene Tür 40 der Breite bi von etwa 90 cm und der Höhe hl von 200 cm seitlich ange- lenkt ; nahe der Gelenkwange des Durchbruchs 38 ist in des- sen Schwelle 39 ein Erdungsdübel 42 zu erkennen. 



   Die Ausschnitte nach Fig. 7,8 der türlosen Seitenwand 14a lassen an einer Seite einer Ausnehmung 44 der Weite n von 
16 cm und der Länge n1 von 32 cm einen Auflagerwinkel 46 der Länge q von 45 cm erkennen, dessen Innenschenkel 47 an der Seitenwand 14a bei 49 verschraubt ist und dessen Aussen- schenkel 48 der Breite ql von etwa 8 cm von der Seitenwand 
14a absteht. 



  Im Innenraum 50 der Betonzelle 10 sind in Fig. 1, 5,6 an den Stirnwänden 16 bei 52 Sender oder andere elektrotechni- sche Geräte für die Telekommunikation angeordnet, die ver- hältnismässig hohe Verlustleistungen erzeugen und deren Le- bensdauer von bestimmten Grenztemperaturen abhängt. Zudem befindet sich an der türfreien Seitenwand 14a ein Kühlgerät 54 mit einem Gehäuse 56 der Breite s von hier 65 cm, der Tiefe t von etwa 40 cm und der Höhe hz von 180 cm. Der Luftzufuhr wegen sind in dieser Seitenwand 14a gemäss Fig. 3 zwei Durchbrüche 15 mit in der Zeichnung vernachlässigten Lüftungsgittern vorgesehen. 



  Das Kühlgerät 54 enthält in seinem Gehäuse 56-- vor und in Höhe eines mit Filtermatte/n ausgestatteten Zuluftelementes der Seitenwand 14a-- einen Verflüssiger 59 und unterhalb dessen einen Verdampfer 60 einer jeweiligen Breite S1 von 50 cm. Nahe dem Verdampfer 60 ist ein Kompressor 61 skizziert sowie an der zum Zelleninnenraum 50 weisenden Frontfläche 57 des Gehäuses 56 eine Luftaustrittsöffnung 58 ; Fig. 6 lässt zudem eine seitliche Luftaustrittsöffnung 56a erkennen. Die Zuluft tritt unten aus dem Kühlgerät 54 

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 gekühlt in die Mobilfunkbox 10 ein (Pfeil y), versorgt diese mit kühler Luft, die im Wärmeaustausch mit den elek- trischen Geräten steht und die Verlustwärme über den in der 
Dachplatte 20 befindlichen Ventilator 36 sowie die 
Rundumentlüftung 22 abführt. 



   Das Kühlgerät 54 ist in einem Abstand c von hier 60 cm zur benachbarten Stirnwand 16 montiert, und es findet der Kühl- luftaustritt an zumindest zwei Seiten dieses Kühlgerätes 54 statt. 



   Der Verflüssiger des Kühlgerätes 54 wird durch einen sepa- raten Luftkreislauf gekühlt, der von-- oben im Kühlgerät 
54 befindlichen-- Radialventilatoren 62 aufrechterhalten wird und über ein Zuluftgitter in der Betonwand der Mobil- funkbox 10 sowie über ein oberhalb des Zuluftgitters be- findliches Abluftgitter in der Betonwand mit der Aussenluft gebildet wird. Zuluftstrom und Abluftstrom können auch über ein gemeinsames Gitter geführt werden. 



  Die Kühlgeräte 54 sind so konzipiert, dass sie dieselben Grossen und dieselben Anschlussmasse sowohl für 4 kW als auch 7 kW oder 10 kW Verlustleistung in der Mobilfunkbox 10 auf- weisen, dies sowohl wegen der Standardisierung (Serienfertigung der Gehäuse), als auch wegen gleichblei- bender Formen der Raumzellen 10 aus Beton, zudem wegen der Austauschbarkeit in einer solchen. 



  Neben dem Kühlgerät 54 ist eine Niederspannungsverteilung 64 einer Breite ti von 30 cm sowie einer Höhe k von 90 cm in Abstand ki von der Bodenplatte 12 angeordnet. 



  Auch die Raumzelle oder Mobilfunk-Station 10a der Fig. 18 bis 26 ist monolithisch gegossen und nach oben hin durch eine Dachplatte 20 verschlossen. Ihre Wandungen 14, 14a, 16 sind ebenso wärmegedammt wie die einflügelige Sicherheitstür 40. Das Gewicht der Raumzelle   10a   ohne Gerate betragt   70   kN. 

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   Die Ausgestaltung mit Geräten kann variabel gestaltet werden und besteht im dargestellten Beispiel aus vier 
Schaltschränken 52 -- einer Breite, die auch der Tiefe t2 von 60 cm entspricht und einer Höhe h3 von 200 cm-- sowie einer Niederspannungsverteilung 64. An der türseitigen 
Seitenwand 14 ist als Bestandteil des Lüftungskonzeptes ein 
Kühlgerät 54 der Tiefe t von 34 cm sowie der Höhe h2 von 
205 cm hinter einem speziellen Lüfterelement 66 installiert. 



  An die Mobilfunk-Station 10, 10a sind besondere Anforderungen hinsichtlich der Innentemperatur gestellt. 



  Dementsprechend darf bei einer maximalen Aussentemperatur von 35 C und einer Verlustleistung der installierten Geräte von 7 kW eine Innentemperatur von 35  C nicht überschritten werden. Zur Gewährleistung dieser Gegebenheiten wird ein dreistufiges Lüftungs- und Klimatisierungskonzept eingesetzt. In der ersten Stufe erfolgt nach Fig. 21,22 das Abführen der Verlustwärme durch natürliche Konvektion, d.h. durch eine Zuluft-Jalousie 68 mit Staubfilter-Matte und eine Abluft-Rundumentlüftung 70. 



  Bei steigenden Aussentemperaturen erfolgt die Abführung der Verlustwärme in der zweiten Stufe-- Fig. 23,24 -- durch Erhöhung des Luftungsdurchsatzes mit Hilfe eines in der Stations-Rückwand installierten Ventilators 36a. Werden in der zweiten Stufe im Stationsinnenraum 50 die Grenztemperaturen von 35 C erreicht, schaltet sich das Kühlgerat 54 für die Zuluft ein, so dass der Zuluftstrom der Stufe 2 zusatzlich gekühlt wird. Die Warmeabführung des Kühlgerätes 54 erfolgt über einen-- von einem gesonderten Ventilator unterstützten-- Lüftungskreislauf. 



  Sowohl die Zuluft-Öffnung zur Raumzelle 10a als auch die Luftungsöffnungen des Kühlgeräte-Kreislaufes werden durch eine speziell konstruierte gemeinsame Lüftungsjalousie abgedeckt. Direkte Witterungseinflüsse auf das Kühlgerät 52 

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 sind ausgeschlossen. Durch diese Konstruktion wird ein hoher Objektschutz gewährleistet. 



   Ausserdem besteht die Möglichkeit, an den verbleibenden drei 
Stationsseiten uneingeschränkt Kabel einzuführen. 



   Die Wirksamkeit der beschriebenen Anlage wurde durch einen 
Versuch in einer Klimakammer dokumentiert, bei dem zur 
Simulierung der Verlustleistung der Geräte drei Heizkörper mit insgesamt 7 kW Heizleistung installiert wurden, die über die Dauer der Messreihen permanent eingeschaltet waren. Die Regulierung der Lüftungsstufen 2 (Ventilator) und 3 (Kuhlgerät) wurde so eingestellt, dass der Ventilator bei einer Raumtemperatur von 30 C ein- und bei 25 C wieder ausschaltete, das Kühlgerät bei einer Raumtemperatur von 35 C ein- und bei 27 C wieder ausschaltete. 



  Der Raumfühler für die Regelung befand sich in Raummitte zwischen den Geräten im Abstand von etwa 15 cm unter der Dachplatte 20. Um die Entwicklung der Temperaturen an verschiedenen Stellen im gesamten Innenraum erfassen zu können, wurden fünfzehn Thermoelemente positioniert. 



  Die Untersuchungen in der Klimakammer sollten der Ermittlung der Temperaturverteilung im Raum, der Ermittlung der mittlere Raumtemperatur und der Ermittlung der zweckmässigen Positionierung des Raumtemeraturfühlers für die Regelung des Ventilators und des Klimagerätes dienen. 



  Hierzu wurden Umgebungstemperaturen stufenweise von 10 C bis 35 C eingestellt. Dabei wurde gemäss DIN 8900, Teil 2, die relative Luftfeuchtigkeit angepasst. 



  Es zeigte sich zwanzig Minuten nach dem Einschalten der Warmelast, dass bei einer Umgebungstemperatur von 10 C der Grenzwert von 35 C am Raumfühler überschritten wurde, so dass die Lüftungsstufen 2 und 3 in Betrieb waren. Es war offensichtlich, dass der Raumfühler unter dem Dach in einem 

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Wärmepolster hing, wie es auch aus Messungen von 
Transformator-Belüftungsversuchen bekannt ist. 



   Im Laufe der Versuche wurde für die optimale Position des 
Raumfühlers, der die mittlere Raumtemperatur für die 
Regelung der Lüftungsstufen 2 und 3 erfassen soll, die Lage vor der Rückwand unterhalb des Ventilators ermittelt. 



   Nach der Umpositionierung des Raumfühlers zeigte sich bei der Fortdauer der Messungen, dass die Lüftungsstufe 2 in der Lage war, bis zu einer Umgebungstemperatur von 30 C die 
Raumtemperatur unter 35 C zu halten. Da zudem anzunehmen war, dass bei niedrigeren Umgebungstemperaturen die 
Lüftungsstufe 1 (natürliche Konvektion) ausreicht, wurde die Klimakammer am Ende der Untersuchen testweise auf 5  C heruntergefahren. 



  Weitere messtechnische Untersuchungen fanden im freien Gelände statt. Der Stellort wurde so gewählt, dass die Mobilfunk-Station 10a den ganzen Tag frei in der Sonne und im Wind stand. 



  Die Messanordnung orientierte sich nach den Ergebnissen der messtechnischen Untersuchung in der Klimakammer. So wurde die Regulierung der Lüftungsstufe 2-- Ventilator-- beibehalten (ein bei 30 C, aus bei 25 C Raumtemperatur) sowie die der Lüftungsstufe 3 (Kühlgerät) so verändert, dass das Kühlgerät bei 35 C ein- und bei 30 C wieder ausschaltete. 



  Der Fühler E für die Erfassung und Regulierung der mittleren Raumtemperatur wurde an der Rückwand 14a unterhalb des Ventilators 36a positioniert. Die messtechnischen Untersuchungen in der Klimakammer bestätigten sich dergestalt, dass auch bei Tagestemperaturen über 30 C -- wie sie an den Messtagen im freien Gelände erreicht wurden-- die Lüftungsstufe 2 in der Lage war, die mittlere Raumtemperatur auch bei ständig 

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 eingeschalteter Wärmelast von 7 kW unterhalb von 35 C zu halten, das Kühlgerät also nicht einschaltete. 



   Die Lagen zweier Innentemperaturfühler F und eines 
Aussentemperaturfühlers G sind mit -- die Positionen verdeutlichenden-- Entfernungsmassen (r= 110 mm; ri = 100 mm ; r2 = 180 mm, r3= 80 mm) den Fig. 19,20 zu entnehmen. 



   Bei abkühlender Aussentemperatur unter 20 C schaltete sich der Ventilator 36a ab, so dass die Lüftungsstufe 1 erreicht wurde, d. h. die Raumtemperatur unter 25 C lag. 



  Nach etwa zehn Minuten stieg die Raumtemperatur wieder auf 
30 C, so dass der Ventilator 36a wieder einschaltete. Über die Dauer dieser Messreihe von etwa 94 Stunden betrug die Laufzeit des Ventilators 36a (Lüftungsstufe 2) etwa 78 Stunden (= 83 %), so dass für etwa 16 Stunden (= 17 %) die Lüftungsstufe 1 ausreichend war. Die Aussentemperaturen bewegten sich in diesem Zeitraum von 34 C bis 14 C. 



  Bei einer weiteren Messreihe über 23 Stunden, bei der die innere Wärmelast auf 5 kW vermindert wurde, betrug die Laufzeit des Ventilators 18 Stunden (= 78 %), die Lüftungsstufe 1 war somit für 5 Stunden (= 22 %) ausreichend. In diesem Zeitraum bewegten sich die Aussentemperaturen zwischen 33 C und 13 C. 



  Die messtechnischen Untersuchungen haben also ergeben, dass mit dem erfindungsgemässen 3-Stufen-Lüftungskonzept eine multifunktionale, wirtschaftliche Losung insbesondere für die hohen Anforderungen an Mobilfunk-Stationen hinsichtlich der einzuhaltenden Innentemperaturen gefunden wurde. 



  Die Station 10, 10a mit diesem Lüftungskonzept zeichnet sich durch Robustheit, Wartungsverbesserungen und höhere Wirtschaftlichkeit aus. Alle wichtigen Funktionseinheiten sind innerhalb der schützenden Beton-Ummantelung angeordnet. Der Betrieb ist wartungsarm und 

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 energieeinsparend, da die Funktion des Kühlgerätes nur über einen-- über das Jahr gesehen -- kurzen Zeitraum, d. h. bei extremen-- also seltenen-- Temperaturverhältnissen benötigt wird. 



  Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass das erfindungsgemässe dreistufige Lüftungskonzept im Rahmen der Erfindung auch bei anderen-- hier nicht beschriebenen -Raumzellen für Elektroinstallationen eingesetzt werden kann.

Claims (20)

  1. ANSPRÜCHE 1. Raumzelle zum Schutz einer Senderanlage oder anderer elektrotechnischer Geräte für die Telekommunikation mit wenigstens einem Lüfterlement sowie Entlüftungsdurch- brüchen in zumindest einer Zellenwandung, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Lüftungsdurchbruch (34) des Dachbereiches der Raumzelle (10, 10a) wenigstens ein Lüfterelement (36) sowie im Innenraum (50) der Raumzelle zumindest ein Kühlgerät (54) zum Kühlen der Innenluft angeordnet sind.
  2. 2. Raumzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlgerät (54) wenigstens einem Wanddurchbruch (15) der Zellenwand (14a) innenseitig vorgeordnet ist.
  3. 3. Raumzelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlgerät (54) einem Lüfterelement zugeordnet ist.
  4. 4. Raumzelle nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verflüssiger (59) und ein Verdampfer (60) des Kühlgerätes (54) dem/den Wanddurchbruch/-brüchen (15) vorgeordnet sind, wobei zumindest nahe dem Verdampfer in der Frontwand (57) eines Gehäuses (56) des Kühlgerätes eine Luftaustrittsöffnung (59) vorgesehen ist.
  5. 5. Raumzelle nach einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass dem Kühlgerät (54) ein gesonderter Luftkreislauf zugeordnet ist. <Desc/Clms Page number 16>
  6. 6. Raumzelle nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich- net, dass über dem Verflüssiger (59) zumindest ein Ra- dialventilator (62) des Kühlgerätes (54) angeordnet ist.
  7. 7. Raumzelle nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich- net, dass der Luftkreislauf des Kühlgerätes (54) über ein Zuluftgitter in der Wandung (14a) der Raumzelle (10, 10a) sowie über ein Abluftgitter oberhalb des Zuluftgitters geführt ist.
  8. 8. Raumzelle nach einem der Ansprüche ± bis 7, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Verflüssiger (59) des Kühlgerä- tes (54) einem Zuluftelement, beispielsweise einer Rundumentlüftung (22,24, 70) der Raumzelle (10, 10a) vorgeordnet ist.
  9. 9. Raumzelle nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Kühlgerät (54) an der Zellen- rückwand (14a) aussermittig angeordnet ist und sowohl in der Frontwand (57) des Gehäuses (56) als auch an einer Seitenwand eine Luftaustrittsöffnung (58, 58a) enthält.
  10. 10. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Zuluft-Jalousie mit Staubfiltermatte im Abführstrom der Verlustwärme.
  11. 11. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Raumzelle (10, 10a) mehrere Schaltschränke (52) und eine Niederspannungsverteilung (64) angeordnet sind.
  12. 12. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine Lüftungsjalousie der Zuluftöffnung. <Desc/Clms Page number 17>
  13. 13. Raumzelle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Lüftungsjalousie für die Zuluftöffnung sowie die Lüftungsöffnungen des Kühlgerätekreislaufes.
  14. 14. Verfahren zum Klimatisieren einer Raumzelle zum Schutz einer Senderanlage oder anderer elektrotechnischer Ge- räte für die Telekommunikation nach wenigstens einem der voraufgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuluft mit einem innenliegenden Kühlgerät ge- kühlt wird, während ein darüber angeordnetes Lüftungselement betätigt wird.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine erste Stufe, bei der die Abführung der Verlustwärme durch natürliche Konvektion durchgeführt wird (Fig. 21, 22).
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Abführung der Verlustwärme in einer zweiten Stufe durch Erhohung des Lüftungsdurchsatzes mittels Ventilation durchgeführt wird (Fig. 23, 24).
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Grenztemperatur von etwa 35 C im Inneren der Raumzelle das Kühlgerät für die Zuluft eingeschaltet wird.
  18. 18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuluftstrom zusätzlich gekühlt wird.
  19. 19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeabführung des Kühlgerätes über eine gesonderte Ventilationseinrichtung durchgeführt wird. <Desc/Clms Page number 18>
  20. 20. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 19, gekennzeichnet durch ein Kühlungsintervall als dritte Behandlungsstufe.
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