AT62555B - Einrichtung für Sicherheitsschlösser zur Verhinderung des unrichtigen Einsteckens des Schlüssels. - Google Patents

Einrichtung für Sicherheitsschlösser zur Verhinderung des unrichtigen Einsteckens des Schlüssels.

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AT62555B
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  Einrichtung für Sicherheitsschlösser zur Verhinderung des unrichtigen Einsteckens des
Schlüssels. 



   Bei Kassen, Safes oder dgl. liegen bekanntlich die wirksamen Schlossteile der Sicherheit halber sehr tief in der oft dickwandigen Türe, so dass der Schlüssel in falscher Stellung sehr tief eingeführt werden kann, weshalb man zumeist erst nach mehrmaligem vergeblichem Versuch, das Schloss zu betätigen, daraufkommt, dass der Schlüssel unrichtig eingesteckt worden ist oder aber zur falschen Annahme gelangt, dass das   Schloss   beschädigt ist, was übrigens auch eintreten kann, wenn kräftige Drücke auf den falsch eingeführten Schlüssel ausgeübt werden. 



   Dieser Übelstand wird gemäss vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dass zweckmässig im   Schlüsselschild   ein verstellbares Organ vorgesehen ist, das sowohl in der Offen-als auch in der Sperrstellung des Schlosses dem Einführen des Schlüssels in unrichtiger Stellung ein 
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 Dieses Organ besteht vorteilhaft aus einer bei der Schlüsseldrehung   zwangläufig   mitgedrehten Scheibe, die in beiden Endstellungen nur die für das Einfuhren des   Schlüssels   in richtiger Stellung bestimmten Schlitze etwa des Schlüsselschildes freilegt, jedoch die anderen Schlitze teilweise verlegt und daher das Einführen des   Schlüssels   in unrichtiger Stellung verhindert. 



   In der Zeichnung ist ein mit dieser Einrichtung versehenes   Sch) üsse ! schi ! d für   ein mit einem Zweibartschlüssel zu betätigendes Schloss dargestellt.   Ftg.   1 zeigt das   Schlüsselschild   in der Vorderansicht bei gesperrtem Schloss. Fig. 2 ist ein senkrechter Mittelschnitt durch das Schlüssel schild bei gesenktem   Deckschieber.   Fig. 3 zeigt das   Schlüsselschild   von der Rückseite und Fig. 4 die Stellung der beweglichen Teile nach erfolgter Sperrung des Schlosses mittels des Schlüssels. Fig. 5 zeigt die drehbare Scheibe in schaubildlicher Darstellung. 



   Das dargestellte Schlüsselschild 1 ist für ein mit einem Zweibartschlüssel durch eine halbe Umdrehung des letzteren zu öffnendes und zu   schliessendes   Schloss bestimmt und besitzt daher ausser der für den   Schlüsselschaft)     : ! bestimmten Mittelöffnung   noch vier im Kreuz   gestellt''Radialschlitze 3,   4 und   5,   6. Die beiden ersteren Schlitze 3   und-   sind gleich lang und gestatten das Einschieben und Herausziehen der verschieden langen   Schlüsselbärte   7 und 8 vor und nach der   Schlüsseldrehuug.   



   In einer an der Innenseite des Schildes 1 vorgesehenen kreisrunden Vertiegung 9 
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 bart 7, während der Schlitz-1 kürzer ist als der zugehörige Schlitz 4 des Schildes. 



  Hiedurch wird erzielt, dass bei der Offenstellung des Schlosses ein voller Scheibenteil 11 hinter dem Endteil des   Schlitzes 4, ho   der Sperrstellung binter dem Endteil des Schlitzes 3 im Schlüsselschild vorsteht und em Hindernis bildet, welches daher sowohl bei geöffnetem   als bei gesperrtem Schlo@ das Einstecken des Schlüssels   in unrichtiger Stellung, d. h. bei unrichtiger   Bartstelluug     unmoglich macht Es se@ hier nach   bemerkt, dass die Scheibe 10   zweckmässig   auch dazu benutzt werden kann, um den   Deckschieber     12   des   Schlüsselloches   bei geöffuetem Schloss in der Hochstellung zu halten.

   Die senkrechten Schlitze 5, 6   bzw, 51, 61   gestatten die senkrechte Bewegung des   Deckschtebers.   



   Die Scheibe 10 kann in beiden Endstellungen, d. h. vor und nach der Schlüsseldrehung durch eine Feder- oder Schnappeinrichtung festgelegt werden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Einrichtung fur Sicherheitsschlosser, um das Einfahren des Schlüssels in unrichtiger Stellung zu verhindern, gekennzeichnet durch ein   verstollbares Organ,   das sowohl in der Offen- als auch in der Sperrstellung des Schlosses dem Einführen des Schlüssels in unrichtiger Stellung ein Hindernis in den Weg legt, hingegen die Bahn für den richtig eingesteckten Schlüssel freigibt. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine vom Schlüssel zwangläufig bewegte, zweckmässig im Schlüsselschild angeordnete Scheibe (10). die in beiden Endstellungen einen der Schlitze (5. 6) des Schlüsselschildes teilweise verlegt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (10) mit Schlitzes (. 61) verschiedener Länge versehen ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT62555D 1912-12-03 1912-12-03 Einrichtung für Sicherheitsschlösser zur Verhinderung des unrichtigen Einsteckens des Schlüssels. AT62555B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0209747A3 (en) * 1985-06-24 1988-06-22 Kabushiki Kaisha Tokai Rika Denki Seisakusho Cylinder lock with cover

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