AT6368U2 - Verfahren und gerät zur bestimmung der hautelastizität - Google Patents

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Abstract

Zur Bestimmung der Hautelastizität wird eine im wesentlichen topfförmige Messsonde (2) mit ihrer offenen Seite (3) auf die Hautoberfläche aufgesetzt und mittels einer Absauganordnung unter Unterdruck gesetzt, wobei die Eindringtiefe der Haut in die Messsonde (2) aus der Resonanzfrequenz eines elektrischen Schwingkreises ermittelt wird, welcher eine Induktionsspule (9) umfasst, in die ein zumindest teilweise metallischer Stößel (7) beweglich eintaucht, der an der offenen Seite (3) der Messsonde (2) an der Hautoberfläche federbelastet anliegt.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie ein entsprechendes Gerät zur Bestimmung der   Hautdastizitat mitteis   einer im wesentlichen topfförmigen Messsonde, die mit ihrer offenen Seite auf die Hautoberfläche aufsetzbar und mittels einer Absauganordnung unter Un- 
 EMI1.1 
   MassgröSe   für die   Hauteiastizitat   verwendet wird. 



   Die Quantifizierung der Hautelastizität ist von grosser Bedeutung bei der Untersu- chung von   Vorgängen   im Zusammenhang mit der Hautalterung, bei der Beschreibung von
Hautkrankheiten, bei chirurgischen Eingriffen und nicht zuletzt auch bei der Beurteilung der
Wirksamkeit kosmetischer Produkte. Abgesehen von optischen Methoden zur Beobachtung der Deformation des zu untersuchenden Hautareals während zweidimensionaler Dehnungen ist beispielsweise aus DE 31 25 947 C2 eine Methode bekannt, bei der Torsionsmomente auf die Haut aufgebracht werden, die über ein bestimmtes   ; Zeitintervall   definiert sind, wobei die
Reaktion der Haut auf diese Beanspruchung untersucht wird.

   Weiters sind Methoden und
Geräte der eingangs genannten Art bekannt geworden, bei denen eine Messsonde auf das betreffende Hautareal aufgesetzt und sodann mit Hilfe einer Vakuumpumpe ein Unterdruck aufgebaut und die Haut in die Messsonde eingesogen wird. Die Eindringtiefe (Ausdehnung) der Haut in die Messsonde wird sodann optisch über Spiegel und Uchtdetektoren erfasst und für die Beurteilung der Hautelastizität verwendet,
Gemeinsam ist den bekannten Verfahren und Vorrichtungen bzw. Geräten der ein- gangs genannten Art, dass sie relativ kompliziert und damit sowohl teuer als auch störungsanfällig sind und auch fachlich hochqualifiziertes Bedienungspersonal erfordern, damit signifikante und reproduzierbare Messergebnisse sichergestellt werden können.

   Davon ausgehend besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Verfahren sowie ein Gerät der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass die erwähnten Nachteile des bekannten Standes der Technik vermieden werden, und dass insbesonders mit einfachen und kostengünstigen Mitteln ein robustes und signifikante Messergebnisse sicherstellendes Bestimmen der   Hautdastizität mögtich wird.   



   Diese Aufgabe wird gemäss der vorliegenden Erfindung bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die Eindringtiefe der Haut aus der   Resonanzfre-   quenz eines elektrischen Schwingkreises ermittelt wird, welcher eine Induktionsspule um- 
 EMI1.2 
 nen Seite der Messsonde an der Hautoberfläche   federbeiastet anliegt.   Das entsprechende Gerät ist gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Messanordnung einen im wesentlichen zentral in der topfförmigen Messsonde angeordneten, gegen die   Endringrich-   

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 tung der Haut federbelasteten, beweglichen   Stössel aufweist,   der mit einer an der der Kontaktseite mit der Hautoberfläche abgewendeten Seite angeordneten,

   zumindest teilweise   metallischen Stösselstange   in eine Induktionsspule eintaucht, die Teil eines elektrischen Schwingkreises ist, und dass die bei verschiedener Eintauchtiefe der   Stösselstange   geänderte Induktivität bzw. die damit geänderte Resonanzfrequenz des Schwingkreises in der Auswerteeinheit als Mass für die Eindringtiefe der Haut dient. 



   Gemäss der Erfindung wird also zur unmittelbaren Abnahme der Bewegung der einge" 
 EMI2.1 
 ! äche an) ! egcnder Stosset ver-wendet, was eine sehr einfache und robuste Ausbildung des Geräts sowie eine unkomplizierte Bedienung ermöglicht. Die die Hautauslenkung repräsentierende Bewegung dieses Stössels wird über das Eintauchen der metallischen   Stösselstange   in die Induktionsspule auf wiederum sehr einfache, robuste und genaue Art in ein elektrisches   Messs ! gna) umgewandeit,   was auch ohne die Notwendigkeit, hochqualifiziertes Bedienungspersonals zu beschäftigen, zu genauen und reproduzierbaren Messergebnissen führt. 



   Nach dem Anlegen der Messsonde an die Hautoberfläche wird üblicherweise beispielsweise über einen Vakuum-Pumpenanschluss Unterdruck angelegt, bis dieser eine den-   nierte-beispielsweise Ober die   Pumpe   definierte-Grösse   erreicht hat. Wenn dann die Messsonde im wesentlichen senkrecht von der Hautoberfläche abgezogen wird, kann die gemessene Eindringtiefe der Haut unmittelbar vor dem Abreissen der Messsonde von der   Hautober-   
 EMI2.2 
 det werden. 



   Die Erfindung wird im folgenden noch anhand der in der Zeichnung teilweise schematisch dargestellten   Ausfflhrungsformen   näher erläutert. Fig. 1 zeigt dabei ein Beispiel für die Ausbildung der Messsonde eines   ernndungsgemässen   Gerätes zur Bestimmung der Hautelas- 
 EMI2.3 
 Seite 3 auf eine hier nichtdargestellte   Hautoberfläche aufsetzbar   und mittels einer an einem Anschluss 4   anschliessbaren,   hier nicht dargestellten Absauganordnung unter Unterdruck setzbar ist.

   Die Messanordnung 5 zur Messung der dabei auftretenden   Eindringtiefe   der Haut in die Messsonde 2, welche als   Massgrösse   für die   Hautelastizität   dient, weist einen im wesentlichen zentral in der topfförmigen Messsonde 2 angeordneten, gegen die Eindringrichtung der Haut mittels einer Feder 6 belasteten, beweglichen Stössel 7 auf, der mit einer an der der Kontaktseite mit der Hautoberfläche abtgewendeten Seite angeordneten, zumindest 

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 teilweise metallischen   Stösselstange   8   In eine Indutdionsspute   9 eintaucht.

   Piese Induktion- spule 9 i$t Teil eines elektrischen Schwingkreises (realisiert auf nicht weiter dargestellte an- sich bekannte Weise in der Elektronikbaugruppe 10), womit die bei verschiedener   Eintauch-   tiefe der Stösselstange 8 geänderte Induktivität der Spule 9 bzw. die damit geänderte Reso- nanzfrequenz des Schwingkreises ausgewertet und als Mass für die   Eindringtiefe   der Haut verwendet werden kann. 



   Mit 11 ist eine hier an der Messende 2 selbst angeordnete Anzeigeanordnung, bei- spielsweise eine Digitalanzeige, für die Eindringtiefe in Millimetern und mit 12 ein separates
Versorgungskabel für die Elektronik bezeichnet. An der Oberseite der Messsonde 2 ist hier auch eine Saugöffnung 13 zu   ersehen, die - bei ständig laufender Vakuumpumpe - von   einer
Bedienperson zur   Einteilung   bzw. Beendigung des Hautansaugens mit dem Finger verschlossen bzw. geöffnet werden kann. Davon abgesehen könnte aber natürlich auch eine bedarfsweise ein- und ausschaltbare Absaugpumpe vorgesehen sein. 



   In Fig. 3 ist der entlang des Pfelles 14 bewegliche Stössel 7 samt Belastung über die Feder 6 zusammen mit der Induktionsspule 9, der über die Slgnalleitung 15 verbundene Elektronikgruppe 10 und der über eine weitere Leitung 16 angeschlossenen   Anzeigeanord-   nung 11 nochmals schematisch dargestellt. 



   Zur Messung der   HautelastizltÅat   mit der dargestellten und besprochenen Anordnung wird die Messsonde 2 mit ihrer offenen Seite 3 auf die jeweilige Hautoberfläche aufgesetzt, 
 EMI3.1 
 dann erst gestartet wird. Solange die   Saugöffnung   13 offen ist, kann dort Umgebungsluft nachströmen, sodass sich im Innenraum 17 noch kein nennenswerter Unterdruck aufbaut. 



  Mit dem Schliessen der Saug öffnung 13 beispielsweise durch einen Finger der Bedienperson, 
 EMI3.2 
 des der offenen Seite 3 der Messsonde 2 eingesaugt und damit der   Stössel   7 bewegt wird, wobei sich die   stösselstange   8 weiter in die Induktionsspule 9 schiebt, was auf beschriebene Weise gemessen und ausgewertet wird. Bei stabilem Unterdruck Im Innenraum 17 wird dann die Messsonde 2 von der Hautoberfläche abgezogen und die Anzeigeanordnung 11 beobachtet-der kurz vor dem Abreissen der Messsonde 2 von der Hautoberfläche gemessene Wert wird dann   als Massgrösse für   die Hautelastizität verwendet. 



   Abweichend von der dargestellten und besprochenen Ausführung könnte der erforderliche Unterdruck im Innenraum 17 aber auch unmittelbar in der Messsonde 2 bzw. im Handgriff 1 erzeugt werden-auch könnte die Spannungsversorgung in diese Elemente integriert werden, womit dann keine weiteren Anschlüsse mehr erforderlich sind und die 

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 Handhabung weiter vereinfacht wird. Über entsprechende Signalverbindungen könnte   wei.   ters auch der Anschluss beisplelsweise eines PC zur Auswertung der Messergebnisse vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. Ans D r ache : 1. Verfahren zur Bestimmung der Hautelastizität mittels einer im wesentlichen topfför- migen Messsonde (2), die mit ihrer offenen Seite (3) auf die Hautobernäche aufsetz- bar und mittels einer Absauganordnung unter Unterdruck setzbar ist, wobei die Eln- dnngtiefe der Haut in die Messsonde (2) gemessen und als Massgrösse für die Haut- elastizitätverwendetwird, dadurchgekennzeichnet,dassdieEin- dringtiefe der Haut aus der Resonanzfrequenz eines elektrischen Schwingkreises er- EMI5.1 2.
    Gerät zur Bestimmung der Hautelastizität, mit einer im wesentlichen topfförmigen Messsonde (2), die mit ihrer offenen Seite (3) auf die Hautoberfläche aufsetzbar und über eine Absauganordnung unter Unterdruck setzbar ist, sowie mit einer Messan- ordnung zur Messung der dabei auftretenden Eindringtiefe der Haut in die Messsonde (2), welche als Massgrösse für die Hautelastizltät dient, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass die Messanordnung einen im wesentlichen zentra) in der topf- förmigen Messsonde (2) angeordneten, gegen die Eindringrichtung der Haut federbe- lasteten, beweglichen Stössel (7) aufweist, der mit einer an der der Kontaktseite mit der Hautoberfläche abgewendeten Seite angeordneten, zumindest teilweise metalli- schen Stösselstange (8) In eine Induktionsspule (9) eintaucht,
    die Teil eines elektri- schen Schwingkreises ist, und dass die bei verschiedener Eintauchtiefe der Stössel- stange (8) geänderte Induktivität bzw. die damit geänderte Resonanzfrequenz des Schwingkreises in der Auswerteeinheit als Mass für die Eindringtiefe der Haut dient
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