AT6521U2 - Bodenbearbeitungsgerät - Google Patents
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- A01B61/00—Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain
- A01B61/04—Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame
- A01B61/044—Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis
- A01B61/046—Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis the device including an energy accumulator for restoring the tool to its working position
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Abstract
Überlastsicherung 6, insbesondere für Bodenbearbeitungsgeräte, bei denen das Werkzeug 3 am Werkzeughalter mit Lenkern geführt und über eine Riegelvorrichtung und mit einem längenveränderbaren Federelement in Arbeitsstellung verriegelt gehalten ist, wobei die Auslösekraft, bei der die Überlastsicherung 6 ausgelöst wird, von der Kraft des Federelementes bestimmt ist.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft ein Bodenbearbeitungsgerät nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1. Bei Bodenbearbeitungsgeräten dieser Art liegt die Schwenkachse der Überlastsicherung, um die Werkzeughalter und Werkzeug verschwenkt werden, zumindest über der Werkzeugspitze oder weiter in Arbeitsrichtung versetzt, damit nicht beim Auslösen der Überlastsicherung das Werkzeug noch tiefer in den Boden wandern, bevor es aus dem Boden herausgeschwenkt wird. Abgesehen vom ohnehin schon schwereren Mechanismus der Überlastsicherung im Vergleich mit durch Scher- und Abreissschrauben oder Halbautomaten abgesicherten Werkzeugen, wird somit auch noch ein Grossteil der Gerätemasse nach hinten verschoben. Die dadurch entstehenden Nachteile sind die höhere Belastung des Bodenbearbeitungsgeräts selbst, die grosse Hinterachsbelastung des Schleppers, hohe Kräfte an den Hubwerkselementen und deren Hydraulik, verschlechterte Lenkbarkeit des Schleppers durch die Vorderachsentlastung bzw. die Notwendigkeit der Anbringung oder Erhöhung einer Frontballastierung und die grössere Länge des Bodenbearbeitungsgeräts. Der Trend zu höheren Scharigkeiten bei Pflügen und der Kombination von Grubbem mit nachgeschalteten Säeinheiten legen es nahe, diese Nachteile durch eine geeignete Konstruktion zu beseitigen. Eine dieser Ausführungsformen zeigt die DE 86 28 483 U1. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, bei einem Bodenbearbeitungsgerät nach dem obengenannten Gattungsbegriff, eine Überlastsicherung zu schaffen, die die Werkzeuge gegenüber herkömmlichen Ausführungsformen nicht nach hinten versetzt und dabei keinen vergrösserten Bauaufwand erfordert. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche betreffen besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung. Mit den Merkmalen des Anspruches 1 ist es möglich eine Überlastsicherung an vielen Bodenbearbeitungsgeräten vorzusehen, bei der, nach Überwindung der Auslösekraft durch die Widerstandskraft im Boden, die Gegenkraft der Überlastsicherung rasch abnimmt und das Werkzeug rasch aus dem Boden gehoben wird, so dass sich die Stossbelastungen insbesondere bei Böden mit steinigem Untergrund verringern. Nach Überfahren des Hindernisses wird, in erster Linie durch die Rückstellkraft des längenveränderbaren Federelementes, ein rasches Einziehen des Werkzeuges erreicht. <Desc/Clms Page number 2> Durch die verhältnismässig grosse Länge der Lenker besteht auch eine ausreichende seitliche Ausweichmöglichkeit des Werkzeuges. Ein mögliches Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt Fig. 1 Anbaudrehpflug in Seitenansicht Fig. 2 Überlastsicherung in Arbeits- und Schwenkstellung Die Überlastsicherung 6 besteht aus Lenkern 4, 4'und einem längenveränderbaren Federelement 5. Der untere Lenker 4 und der obere Lenker 4'sind an am Rahmen 2 angeordneten Anlenkstellen 7, 7'höhenverschwenkbar gelagert und am Werkzeughalter 8 an Anlenkstellen 9, 9'angelenkt. Rahmen 2, Lenker 4, 4'und Werkzeug halter 8 bilden somit ein Gelenkviereck 12. Die Anlenkstellen 7, 7'können dabei in Arbeitsrichtung 10 vor oder hinter den Anlenkstellen 9, 9'liegen. Das längenveränderbare Federelement 5 kann als Zug- oder Druckfederelement ausgebildet sein. Beim symmetrischem System (Fig. 1 und 2) bilden die Lenker 4, 4' mit dem Federelement 5 die Verriegelung 11. Beim unsymmetrischen System kann die Verriegelung auch durch Anschläge (nicht dargestellt) zwischen den Lenkern 4, 4'oder des Werkzeughalters 8 gegenüber dem Rahmen 2, Anschläge zwischen zwei bewegten Elementen des Gelenkvierecks 12 untereinander, oder einen inneren Anschlag des Federelementes 5 ausgebildet sein. Die Abschaltung der Überlastsicherung 6 kann durch das Blockieren der Lenker 4, 4'oder des Werkzeughalters 8 gegenüber dem Rahmen 2, zweier bewegter Elemente des Gelenkvierecks 12 untereinander oder durch die Längenfixierung des Federelementes 5 erfolgen. Übersteigt während des Arbeitens die auf das Werkzeug 3 wirkende Kraft die vom Federelement 5 ausgeübte Auslösekraft, so wird das Werkzeug 3 nach oben aus dem Boden herausgedrückt. Die sich dadurch ergebende geometrische Änderung des Gelenkvierecks 12 und die Veränderung der Auslösekraft des Federelements 5 ergibt eine rasch abnehmende Gegenreaktion gegen die vom Boden ausgeübte Widerstandskraft. Beim Verringern oder Verschwinden der Kraft kann die Anordnung durch die Kraft des Federelementes 5 und unter dem Gewicht des Werkzeuges 3 wieder in die Arbeitsstellung zurückkehren.
Claims (8)
- Ansprüche 1. Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere als Beet- bzw. Drehpflug oder Grubber ausgebildet, mit einem Rahmen, mit wenigstens einem mit dem Rahmen verbundenen Werkzeughalter, an dem wenigstens ein Werkzeug befestigt ist, das mit einer Überlastsicherung versehen in Arbeitsstellung des wenigstens einen Werkzeuges der Höhe nach zwischen zwei Endlagen bewegbar und in einer davon festlegbar gelagert ist, wobei der Werkzeughalter mit zwei Lenkern mit dem Rahmen ein Gelenkviereck bilden, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb eines Gelenkvierecks (12) ein längenveränderbares Federelement (5) angeordnet ist, wobei Lenker (4,4') und längenveränderbares Federelement (5) eine Überlastsicherung (6) für das Werkzeug (3) bilden.
- 2. Überlastsicherung (6) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) mit den Lenkern (4, 4') verbunden ist.
- 3. Überlastsicherung (6) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) mit dem Rahmen (2) und mindestens einem Lenker (4, 4') verbunden ist.
- 4. Überlastsicherung (6) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) mit dem Werkzeughalter (8) und mindestens einem Lenker (4, 4') verbunden ist.
- 5. Überlastsicherung (6) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) zusammen mit den Lenkern (4,4') eine Verriegelung (11) bildet.
- 6. Überlastsicherung (6) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) zusammen mit dem Werkzeughalter (8) und dem Rahmen (2) eine Verriegelung (11) bildet. <Desc/Clms Page number 4>
- 7. Überlastsicherung (6) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (5) zusammen mit dem Werkzeughalter (8) und einem der Lenker (4, 4') eine Verriegelung (11) bildet.
- 8. Überlastsicherung (6) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese blockiert werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0066603U AT6521U3 (de) | 2003-09-30 | 2003-09-30 | Bodenbearbeitungsgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0066603U AT6521U3 (de) | 2003-09-30 | 2003-09-30 | Bodenbearbeitungsgerät |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT6521U2 true AT6521U2 (de) | 2003-12-29 |
| AT6521U3 AT6521U3 (de) | 2004-07-26 |
Family
ID=29274056
Family Applications (1)
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| AT0066603U AT6521U3 (de) | 2003-09-30 | 2003-09-30 | Bodenbearbeitungsgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
2003
- 2003-09-30 AT AT0066603U patent/AT6521U3/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT6521U3 (de) | 2004-07-26 |
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