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V e r r i c h t u n g zum Aufrauhen des Sohtenteders.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Aufrauhen des Sohlenleders zwecks Erzeugung von geklebtem Schuhwerk.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. l einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, während die Fig. 2 bis 6 verschiedene Einzelheiten der Vorrichtung zur Darstellung bringen-
Das Aufrauhen des Sohlenleders erfolgt dadurch, dass ein mit kurzen scharfen Spitzen versehenes Aufrauhwerkzeug in rasche Rotation gebracht und an das Sohlenleder federnd angepresst wird ;
auf diese Weise wird auf dem darunter sich bewegenden Sohlenleder ein aus mehrfach sich schneidenden Kreislinien bestehender Streifen erzeugt (Fig. 2), wodurch das Sohlen- leder gleichmässig aufgerauht wird.
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nut 13 versehen, in die ein flacher Keil 14 der Welle 6 eingreift, so dass sich diese einerseits ge- meinsam mit dem Zahnrad (' 9 drehen, gleichzeitig aber sich auch in diesem auf und ab bewegen kann. Auf das Zahnrad 9 ist oben ein Gehäuse 7J aufgesetzt, das eine Schraubenfeder 16 auf- nimmt, die mch mit ihrem unteren Ende auf das Ende der Welle 6 aufstützt und deren Spannung mittels einer auf das obere Ende dei Feder wirkende Schraube 17 geändert werden kann.
Im unteren Teile des Ständers ist vertikal verstellbar und einstellbar ein Winkelstück 18 gelagert. das eine horizontal verschiebbare und feststellbare Führungsplatte 19 trägt, gegen die sich das Sohlenleder beim Aufrauhen mit seinem Rande stützt.
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ritzen die Nadeln beim Vorschub des Sohlenleders in dieses einen Streifen gegenseitig sich schneidender Kreislinien ein, auf welche Weise ein gleichmässiges und rasches Aufrauhen des Sohlenleders erreicht wird. Die Entfernung des aufgerauhten Streifens vom Rande des Sohlen- leders hängt von der Lage der Führungsplatte 19 ab, die man näher oder weiter von dem Aufrauhwerkzeug in dem Winkelstück 18 feststellen kann.
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Durch das federnde Anpressen der Welle und des Aufrauhwerkzeugea an das Sohlenleder wird ein selbsttätiges Anheben oder Senken des Aufrauhwerkzeuges bei unebener Oberfläche des Sohlenleders oder bei grösserem Widerstande gegen das Eindringen der Spitzen des Werkzeuges erzielt, wodurch eine Beschädigung der Nadeln vermieden wird. Damit nun die Welle nach Beendigung der Arbeit infolge ihres Eigengewichtes bzw. Einwirkung der Feder nicht auf den Arbeitstisch niederfallen kann, wodurch die Nadeln Schaden leiden könnten, ist auf der Welle oberhalb des unteren Lagers 7 ein Stellring 21 befestigt, der derart eingestellt wird, dass die Nadeln bei tiefster Lage der Welle den Arbeitstisch mit ihren Spitzen nicht berühren.
Um nun auch ein für Rahmenschuhwerk bestimmtes Sohlenleder c aufrauhen zu können, das an den Rändern mit aufgeklebten Lederstreifen 22 versehen ist, so dass eine schiefe Fläche entsteht, die aufzurauhen ist, ist unterhalb des Aufrauhwerkzeuges im Arbeitstische eine aufklappbare Brücke 23 eingelassen, die, aufgeklappt, dem Sohlenieder als Unterlage dient. Mittels eines keilförmigen Schiebers 24, der in einem Schlitze des Arbeitstisches einstellbar geführt ist, kann die Brücke in eine solche Lage gebracht werden, dass die schiefe Fläche des Sohlenlederrandes horizontal liegt ; das Aufrauhen erfolgt dann in der oben erläuterten Weise wie bei einem gewöhnlichen Sohlenleder. Wenn ohne die Brücke gearbeitet werden soll, wird der Schieber 24 zurückgeschoben, worauf sich die Brücke 23 in die Ebene des Arbeitstisches niederbewegt.
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Vorrichtung zum Aufrauhen des Sohlenleders, gekennzeichnet durch ein drehbares Aufrauhwerkzeug (a), dessen Platte (1) aus hartem Leder oder dgl. besteht, in das kurze, scharfe Nadeln (2) eingesetzt sind, die von der Drehachse des Aufrauhwerkzeuges verschieden weit entfernt sind.
2. Vorrichtung zum Aufrauhen des Sohlenleders, dadurch gekennzeichnet, dass die am unteren Ende das Aufrauhwerkzeug (a) tragende Welle (6) durch ein Führungslager (7) und ein im Lager (10) drehbar gelagertes Kegelrad (9) so hindurchgeführt ist, dass das Zahnrad (9) ihr seine Drehbewegung mitteilt, dass sich jedoch die Welle dabei im Zahnrade auf und ab bewegen kann und unter dem Drucke einer Feder (16) steht, die in dem am Kegelrad (9) aufgesetzten Gehäuse untergebracht ist und deren Spannung nach Bedarf geregelt werden kann, wobei sich das Sohlenleder (b) mit seinem Rande auf eine einstellbare, am Ständer auf und ah verschiebbare Führungsplatte (19) aufstützt.
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