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abwechselnd Matrizen aus verschiedenen Magazinkanälen zu entnehmen. Alle bekannten Einrichtungen sind indessen entweder automatisch oder erfordern die Bedienung eines besonderen ausserhalb des Tastbrettes liegenden Hebels und sind deshalb nicht für solche Maschinen geeignet. bei welchen eine grosse Anzahl von Schriftzeichen zur Verwendung gelangen und infolgedessen
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for (lerlich ist. Die Erfindung betrifft nun eine Cmschaltvonichtung, die die zuletzt genannte Aufgabe löst, und zwar dadurch, dass die umschaltung der Auslösestäbe durch eine am Tastbrett angeordnete Taste erfolgt, bei deren Anschlag eine mechanische Betätigung der Auslösestäbe erfolgt.
Die Umschaltung kann auf diese Weise ausserordentlich rasch geschehen und ohne dass hiezu ein besonderer Kraftaufwand erforderlich ist.
Die Zeichnungen stellen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens
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Fig. 3 bis S sind Darstellungen von einzelnen Teilen. Die Auslösung der Matrizen bzw. Patrizen aus den Magazinen erfolgt in bekannter Weise
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je nach Bedürfnis mit den Auslösevorrichtungen des Tastenbrettes in Verbindung gelangen. Die Tasten 126 werden in bekannter Weise beim leichten Anschlag selbsttätig weiterbewegt. Eine der zu diesem Zweck vorhandenen Walzen, zweckmässig die vordere 34, ist mit einem Bolzen 102
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Feder 116 gegen die Kurve 108 angedrückt.
In zwei um 1000 versetzten Bohrungen der Scheibe 109 gleiten Kupplungsstifte 118 (Fig. 2).
Die Achse dieser Bohrungen 119 ist parallel zur Drehachse der Scheibe und ist von ihrem Mittelpunkt soweit entfernt, als der Mittelpunkt des Zahnrades 107 von seinem Teilkreise. Die Bewegung der Stifte 118 wird durch den Bund 120 begrenzt, mit welchem sich der Stift gegen eine Platte 121 an der Scheibe 109 legt.
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Mit der mechanischen Umschaltung kann ein Zeiger zum Anzeigen des gerade in Benutzung befindlichen Magazins verbunden sein. Gemäss Fig. 1 und 2 sind zwei Tafeln 133, 134 in einem an der Maschine befestigten Rahmen 135 angeordnet, die die Worte"oben"und"unten"tragen.
Vor ihnen bewegt sich eine mit einem Schlitz versehene Platte 136, die je nach ihrer Lage eine von den beiden Aufschriften verdeckt. Die Bewegung der Platte 136 erfolgt durch den Hebel 137 und das Glied 138. Der Hebel 137 ist um einen festen Drehpunkt 139 schwenkbar und ist mit dem Hebel 111 durch den Bolzen 140 verbunden. Ein zweiter Bolzen 141 verbindet die Teile 137 und 138 drehbar miteinander, so dass je nach der Lage des Hebels 111 die eine oder andere der Aufschriften sichtbar ist.
Die Tasten des Tastenbrettes sind in den Figuren nicht gezeigt, da sie bekannter Konstruktion sind. Die beiden Magazine können entweder übereinander angeordnet werden oder seitlich nebeneinander ; jedes kann mit einem eigenen vollständigen Satz von Matrizen ausgerüstet sein oder zwei können gemeinschaftlich ein und denselben Satz enthalten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zeilensetzmaschine nach dem österr.-ungar. Privilegium Reg. Bd. 40. S. 3867 zum Setzen von Matrizen oder Patrizen aus mehreren Magazinen, bei welcher die von dem Tastbrett betätigten Auslösestäbe nach Wunsch unter verschiedene Magazine eingestellt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung der Auslösestäbe auf die verschiedenen Magazine durch eine am Tastbrett angeordnete Taste erfolgt, durch deren Anschlag eine mechanische Umschaltung der Auslösung erfolgt.
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