<Desc/Clms Page number 1>
Messerhafter für Pflüge zum Ziehen von Wauergräben.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Messerhalter an Pflügen, welcher ermöglicht, ohne weitere besondere Vorarbeit rechtwinkelige Graben aus Wiesen oder Feldern auszuschneiden, zum Zwecke, deren Be-oder Entwässerung je nach Bedarf vorzunehmen.
Bei ähnlichen bestehenden Vorrichtungen dieser Art hat es sich als grosser Übelstand erwiesen, dass entweder der Pflug und die Vorrichtung ein Ganzes bilden, der Landwirt somit ge-
EMI1.1
schiedentlich ausgeführt werden, das Einstellen der Schneiden mehr oder weniger Schwierigkeiten bereitet und zeitraubend ist. Die Lage der Messer muss nämlich je nach Beschaffenheit des Bodens und der Breite und Tiefe des zu ziehenden Grabens verschieden eingestellt werden. Die zu diesem Zwecke angewandten Schrauben und Keile verrosten im Freien leicht und schnell ; diese Einstellungen werden deswegen bei älteren, seltener gebrauchten Vorrichtungen äusserst schwierig, da ein teilweises Auseinandernehmen des ganzen Gerätes dazu erforderlich ist.
Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung besitzt nun den Vorteil, an allen Pflügen jeglicher Art angebracht werden zu können. Nach vollbrachter Anbringung können die Messer nach Wunsch in jeder beliebigen Stellung versetzt werden, ohne dass das Gerät abgeschraubt zu werden braucht, und zwar ohne Lösung von Schrauben oder Keilen und ohne die geringste Schwierigkeit.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 einen mit der Vorrichtung versehenen Pflug, Fig. 2 das Gleitstück der Vorrichtung im Schnitt, Fig. 3 das Befestigungsstück im Schnitt, Fig. 4 die Vorrichtung in Draufsicht, Fig. 5 die Vorrichtung in Seitenansicht.
Auf dem Pflugbaum 6, welcher aus Holz oder Eisen sein kann, wird die U-förmige Traggabel 7 geschoben, und zwar in der Weise, dass die Befestigungsplatte 8 sich gegen die Ansätze 9 legt (Fig. 4). Darauf wird das Befestigungsstück 10 von der anderen Seite auf die mit Gewinde versehenen Enden der Gabel geschoben und mit Muttern 77 festgeschraubt. Die Gabel ist mit einem Lager 12 zur Aufnahme der Spindel 13 versehen, welche ausserdem in der Befestigungs-
EMI1.2
und gleitet in Bohrungen 17 auf der Gabel 7, sobald die Spindel 13 gedreht wird. Die unteren Teile der Gussstücke 10 und 15 sind mit sich nach unten erweiternden Schlitzen 7 versehen, in welchen die Messer 19 gleiten und beliebig nach oben uder unten verschoben werden können.
Um ein Einstellen der Messer zu ermöglichen, ist ein beweglicher Daumen 20 vorgesehen, welcher sich nach oben dreht und beim Hochstossen der Schneide angehoben wird. Beim Herabziehen der Schneide drückt sich der Daumen jedoch in eine der Vertiefungen 21 und legt die Schneide in einer bestimmten Höhe fest. Die Schrägstellung der Messer wird durch Versetzung der Kette 22 ermöglicht. Zu diesem Zwecke genügt es, die Schneide abzuheben und die Kette je nach Wunsch zu verlängern oder zu verkürzen. Ein Haken 23 ist zur Befestigung der Kette in den Gussstücken vorgesehen. Die Breiteneinstellung der Messer geschieht durch Drehen der Spindel 13, welche zwischen Platte 8 und Lager 12 der Gabel 7 festliegt.
Das als Mutter ausgebildete Gleitstück, welches die Messer 19 trägt, wird beim Drehen der Spindel je nach der Drehrichtung nach rechts oder links bewegt.
EMI1.3
andere Messer setzen, so kann ein Zerbrechen der ganzen Vorrichtung nicht ohneweiters statt finden, da der ganze Stoss von der Kette aufgefangen und getragen wird.
In Fig. 2 und 3 sind zwei verschiedene Messerstellungen angegeben.
EMI1.4
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.