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Die Erfindung bezieht sich auf eine Anbauvorrichtung mit einem Verbindungsstück zum
Anbau eines Granatwerfers an ein Gewehr, wobei das Verbindungsstück zwei voneinander trennbare Verbindungselemente aufweist, von denen das eine am Granatwerfer und das andere am Gewehr befestigbar ist.
Aus der DE 35 40 461 C ist eine derartige Anbauvorrichtung bekannt, wobei der gewehrseitige Verbindungsteil mittels zweier Rohrschellen innerhalb des Handschutzes am
Lauf fixiert ist. Aus der DE 199 25 864 C ist ein Anbaugranatwerfer bekannt, bei dem das
Verbindungsstück nach Abnahme des Handschutzes unterhalb des Laufes mittels eines im vorderen Bereich des Laufes verrastbaren Befestigungsstiftes und einer hinteren an der
Laufhalterung ausgebildeten Langlochanordnung befestigt wird.
Da jeder Lauf während eines Schussvorganges schwingt, wird das Schwingen des Laufes durch eine vordere Aufhängung des Verbindungselementes gestört, und die Präzision des
Schusses leidet darunter merklich.
Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Anbauvorrichtung für einen Anbaugranatwerfer zu schaffen, bei dem dieser Nachteil einer vorderen Aufhängung vermieden wird, und erreicht dies dadurch, dass das am Gewehr befestigbare Verbindungselement eine auf den Lauf bis zur Laufhalterung aufschiebbare Hülse und eine Querbohrung für einen an der Laufhalterung gewehrseitig vorgesehenen Sicherungsstift aufweist.
Auf diese Weise ist der Lauf auch bei montiertem Verbindungselement nahezu in der gesamten Länge frei und in seinem Schwingungsverhalten praktisch unverändert, da die beiden Aufhängepunkt des gewehrseitigen Verbindungselementes an der Laufhalterung liegen.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung ist am gewehrseitigen Verbindungselement ein Schutzblech für eine am Gewehr vorgesehene Gasdruckeinrichtung vorgesehen.
Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein. Es zeigen : Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines an einem Gewehr montierten Granatwerfers, wobei das Verbindungsstück geschnitten ist,
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Fig. 2 vergrössert den Verbindungsbereich der beiden Verbindungselemente,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 2,
Fig. 4 und 5 schematisch die Darstellung zweier Positionen beim Entriegeln der
Verbindungselemente,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Schutzblechs im Bereich der Gasdruckeinrichtung, und
Fig. 7 einen Querschnitt durch die Darstellung der Fig. 6 nach der Linie VII-VII der Fig. 1.
Fig. 1 zeigt schematisch den Lauf 28 eines Gewehres 1, unterhalb dessen ein Granatwerfer
2 angeordnet ist. Für die Montage des Granatwerfers 2 am Gewehr 1 ist ein
Verbindungsstück 3 vorgesehen, das zwei Verbindungselemente 4,5 aufweist. Das Verbindungselement 4 weist eine den Lauf 28 umgreifende Hülse 6 auf und ist durch einen
Querstift 7 am Gewehr 1 festgelegt. Dabei kann es sich um eine normale Schraube handeln, welche durch eine Hutmutter mit integrierter Schraubensicherung gesichert wird. Ein am Gewehr 1 gegebenenfalls vorgesehener Handschutz ist abgenommen und durch ein Schutzblech 25 ersetzt, das am gewehrseitigen Verbindungselement 4 mittels einer Schraube 27 befestigt ist (Fig. 6,7). Das Schutzblech 25 deckt eine Gasdruckeinrichtung 26 ab, die in der Darstellung nach Fig. 1 nicht ersichtlich ist, da sie hinter der Zeichenebene liegt.
Das granatwerferseitige Verbindungselement 5 ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mittels Befestigungsschrauben 10 in einer Vertiefung 18 an der Oberseite des Granatwerfers 2 fixiert. Das Verbindungselement 5 weist einen nach hinten offenen Einschubschlitz 19 mit Schwalbenschwanzquerschnitt und eine weitere sich in Längsrichtung erstreckende Ausnehmung 11 auf. In die Ausnehmung 11 greift ein nach vorne ragender Arretierbolzen 8 und in den Einschubschlitz 19 eine Zunge 23 mit Schwalbenschwanzquerschnitt ein, die am
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abgenommen werden, wobei das Verbindungselement 4 am Gewehr verbleibt. Für die Fixierung der beiden Verbindungselemente 4,5 ist ein Verriegelungsstift 13 vorgesehen, der in einer Querbohrung 12 des granatwerferseitigen Verbindungselementes 5 verschiebbar angeordnet ist. Die Querbohrung 12 durchdringt teilweise die Ausnehmung 11.
Der
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Laufrichtung angeordnete Arretierbolzen 8 des gewehrseitigen Verbindungselementes 4 weist einen verjüngten Bereich 9 auf, der die Querbohrung 12 auf ihren vollen Querschnitt
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ergänzt. Der Verriegelungsstift 13 weist einen Eingriffsbereich 14 auf, in den axial anschliessend ein von der Rückstellfeder umgebener Endabschnitt und in Richtung auf den
Kopf 17 eine Umfangsaussparung 15 vorgesehen sind, die die Ausnehmung 11 auf ihren vollen Querschnitt ergänzt. In der in Fig. 3 gezeigten Riegelposition liegt der Eingriffsbereich
14 des Verriegelungsstiftes 13 formschlüssig im verjüngten Bereich 9 des Arretierbolzens 8, und der Granatwerfer 2 kann nicht abgenommen werden.
Wie Fig. 2 und 3 zeigen, weist das granatwerferseitige Verbindungselement 5 eine dritte
Bohrung 20 auf, die sich von der Querbohrung 12 in einem kleinen Winkel nach unten geneigt nach vorne erstreckt. In der Bohrung 20 ist ein Haltebolzen 21 (Fig. 2) angeordnet, der von einer Feder 22 nach hinten, also gegen die Querbohrung 12 beaufschlagt ist. Die
Bohrung 20 ist dabei so gewählt, dass ihr vorderer Abschluss nach der Montage des Verbindungselementes 5 vom Granatwerfer 2 durch den vorderen Randsteg 24 der Vertiefung 18 gebildet ist, und dass sie zuerst die Ausnehmung 11 und dann die Querbohrung
12 schneidet. Der Arretierbolzen 8 ist in Fig. 3 oberhalb der Schnittebene, und daher nicht sichtbar. Wie Fig. 2 zeigt, liegt der Haltebolzen 21 in der Riegelposition am Kopf des Arretierbolzens 8.
Wird der Verriegelungsstift 13 in die Entriegelungsposition verschoben, wie in Fig. 4 schematisch gezeigt ist, kann der Granatwerfer 2 nach vorne abgezogen werden, da die Umfangsaussparung 15 des Verriegelungsstiftes 13 die Ausnehmung 11 für den Arretierbolzen 8 ergänzt.
Wird nun der Granatwerfer 2 abgenommen, so folgt der am Arretierbolzen 8 anliegende Haltebolzen 21, bis er in die Umfangsaussparung 15 eingetreten ist, und den Verriegelungsstift 13 in der Entriegelungsposition festlegt (Fig. 5). Aufgrund der Anordnung der Bohrung 20 ragt der Haltebolzen 21 in die Ausnehmung 11 und wird beim Einsetzen des Arretierbolzens 8 von diesem aus der Umfangsaussparung 15 (Fig. 5) in die Normalstellung gemäss Fig. 2 verschoben, so dass der Verriegelungsstift 13 durch die Feder 16 in die Riegelposition gemäss Fig. 3 gedrückt wird. Die händische Betätigung des Verriegelungsstiftes 13 ist somit nur für die Abnahme, nicht aber für das Aufsetzen des Granatwerfers 2 notwendig.