AT66850B - Dynamometer. - Google Patents

Dynamometer.

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AT66850B
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George Westinghouse
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George Westinghouse
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  Dynamometer. 



   Die Erfindung betrifft ein Dynamometer zum Anzeigen des Drehmoments oder Drucks zwischen zwei sich drehenden Teilen. 



   Bei Torsions-Dynamometern oder Umdrehungskraftmessern ist es schon vorgeschlagen worden, eine Anzeige mittels eines Druckmessers zu erzielen, der in den die Flüssigkeit, z. B. 01, enthaltenden Raum eingeschlossen ist, wobei die Flüssigkeit entweder auf eine Membran oder auf einen Kolben wirkt. Derartige Einrichtungen haben sich aber nicht als zweckmässig erwiesen, weil der Druckmesser nur den Flüssigkeitsdruck messen kann, nicht aber den Druck, der dazu erforderlich ist, um die Membran zu spannen. Ausserdem lassen sich Undichtigkeiten nicht vermeiden, und wenn diese vorkommen, dann haben sie zur Folge, dass die ganze Ablesung unrichtig wird. Überdies lassen sich Kolben niemals vollkommen abdichten und frei beweglich machen. 



  Ist der Kolben gut abgedichtet, dann bewirkt die für seine Bewegung erforderliche Reibung,   dass   die   Altlesung des Druckmessers   in bezug auf die Winkelnacheilung der beiden zueinander drehbaren Teile unrichtig wird. 



   Nach der Erfindung werden diese Übelstände dadurch   vermieden.   dass man den einen Teil durch eine   Flüssigkeit   stützt, die dauernd von einer Druckquelle aus zugeführt wird, und dass man den Druck, der den betreffenden Teil nach Massgabe des Drehmoments oder Drucks zwischen 
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 betreffenden Teil zu stützen. 



   Die Zeichnung stellt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar ist Fig. 1 ein   Querschmtt   nach der Linie I-I der Fig. 2 und eine Ausführungsform des Dynamometers oder   Umdrehungskraftmesser   mit Zahnrädergetrieben und Fig, 2 ein Längsschnitt nach der Linie lI-II in Fig. 1. 



   Bei dem in der Zeichnung dargestellten   Ausführungsbeispiele   der Erfindung ist angenommen, dass die treibende Weile aus einer Hohlwelle mit einer darin liegenden Achse besteht, deren eines Ende mit dem Ende der Hohlwelle verbunden ist, während das andere Ende mit der schnell laufenden Maschine durch eine Kupplung verbunden ist ; indessen ist die besondere Antriebsweise für die Erfindung nicht weiter wesentlich. Die Vorrichtung besteht hier aus einem Grundgestell 1 mit einem darin gelagerten grossen Zahnrad 2 oder mehreren solchen. Diese stehen mit   entsprechenden kleineren Zahnrädern   in Eingriff, die in einem schwebenden Rahmen 77 gelagert sind. Nach mehreren in dem Grundgestell enthaltenen Zylindern 3,4 und 5 kann eine geeignete Flüssigkeit, z.

   B. öl, durch eine verhältnismässig enge Zutrittsöffnung 6 und einem Kanal 7 im 
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 Rahmen so in bezug auf das Getriebe geregelt werden kann, dass ein richtiger Eingriff der Zähne des kleinen und grossen Rades aufrecht erhalten, dabei aber gleichzeitig eine senkrechte Winkelbewegung des kleinen Zahnrades gegen die übrigen Teile ermöglicht wird. 



   Den Zylindern wird eine   Drucldlüsaigkeit, z.   B.   öl,   durch das Rohr 11 von irgend einer (in der Zeichnung nicht ersichtlichen) Quelle aus dauernd zugeführt und der Austritt der Flüssigkeit von den Zylindern wird selbsttätig gesteuert, und zwar nach Massgabe der   Änderungen   in der Stellung des schwebenden Rahmens   17,   wie solche sich aus der Änderung des Druckes   zwischen den miteinander eingreifenden Zahnrädern ergibt.

   Vermöge des Umstandes, dass nach dieser Erfindung das Öl oder die sonstige Druckflüssigkeit nicht dauernd in einem geschlossenen Raum bleibt, sondern ununterbrochen zugeführt und nach Massgabe des Druckes abgelassen wird, sowie vermöge des Umstandes, dass der Druckmesser 41 nicht wie bei bisher bekannten An-   ordnungen von dem Druck beeinflusst wird, der von einem eingeschlossenen   Flüssigkeitskörper   ausgeht, sondern durch Nachlassen des Druckes, der von einer fortlaufend zugeführten   Flüssigkeit-   menge ausgeht, werden die oben erwähnten Übelstande vermieden und es wird eine durchaus zuverlässige Anzeige des Drehmoments, d. h. des Druckes erzielt, der dazu nötig   Ì8t,   um den betreffenden Maschinenteil zu stützen, und zwar unabhängig von etwaigen Temperaturänderungen und äusseren Einflüssen.

   



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist im übrigen die folgende :
Wenn den Zylindern 3, 4 und 5 Flüssigkeit durch das Rohr   11,   die enge Öffnung 6 und den Kanal 7 zugeführt wird, so werden die Kolben 14, 15 und 16 in ihren Zylindern genügend gehoben, um den schwebenden Rahmen zu tragen. Wenn die kleinen Zahnräder 27, 28 entgegengesetzt zur Bewegung des Uhrzeigers umlaufen, so hat der Druck auf die Zähne der ineinander 
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 bis dieser Druck grösser ist als derjenige zwischen den Zähnen der ineinander eingreifenden Räder. 



  Dadurch werden die Kolben 14, 15 und 16 ein wenig gehoben und die Öffnung 26 freigegeben, so dass das 01 durch diese Öffnung in den Überlauf treten kann, von wo es in einen zu diesem Zweck vorgesehenen Behälter   zurückgeführt   werden kann. Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, dass der mittlere Zylinder 5 und sein Kolben 16 einen grösseren Durchmesser haben als die Endzylinder und Kolben. Der mittlere Kolben ist in der Darstellung so bemessen, dass er annähernd die doppelte Grundfläche hat wie die Endkolben, da der vorwiegende Teil des Druckes auf diesen mittleren Punkt verteilt werden wird. Die Anschläge 30 hindern eine horizontale Winkelbewegung des schwebenden Rahmens, gestatten ihm aber trotzdem eine genügende senkrechte Winkelbewegung. 



   Die vorstehend beschriebene Vorrichtung ist für solche Einrichtungen zur Verminderung der Geschwindigkeit geeignet, bei welchen die Drehrichtung des treibenden und getriebenen Rades konstant ist. Unter gewissen Bedingungen, z. B. bei Schiffsmaschinen, ist es indessen notwendig, den Propeller und demgemäss die Turbine umzusteuern, und   es müssen   daher Vorrichtungen vorgesehen sein, um die Drehrichtung der ineinander eingreifenden Räder und der Wellen, auf denen sie sitzen, umkehren zu können.

   Um die unter diesen Bedingungen auftretenden Beanspruchungen zu dämpfen oder zu verteilen, ist eine Reihe von Kolben 33, 34 und 36 vor- 
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 oberen und der unteren Kolbenreihe gehalten und derart von einem   Flüssigkeitskörper   getragen wird, dass die durch das Getriebe übertragenen Beanspruchungen von der Flüssigkeit in den verschiedenen Zylindern aufgenommen werden und dass der Druck auf die verschiedenen   Flüssigkeitskörper   je nach der Drehrichtung der Wellen verteilt werden wird. 



   Um die von dem   Getriebe übertragene Kraft   zu messen, ist ein Druckmesser 41 vorgesehen, der mit dem Kanal 7 durch ein Rohr   40   verbunden ist, so dass er den Druck der Flüssigkeit misst, welche den schwebenden Rahmen trägt und so die von dem Getriebe übertragene Kraft angibt. 



   Es ist hieraus ersichtlich, dass die Welle des treibenden Zahnrades ohne jedes Loger in ihrer Stellung gehalten wird und dass alle durch den Betrieb der Vorrichtung verursachten Erschütterungen von der Flüssigkeit aufgenommen werden, auf welche der schwebende Rahmen ruht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : EMI2.4
AT66850D 1910-04-18 1913-03-17 Dynamometer. AT66850B (de)

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US66850XA 1910-04-18 1910-04-18

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AT66850B true AT66850B (de) 1914-10-26

Family

ID=21722087

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AT66850D AT66850B (de) 1910-04-18 1913-03-17 Dynamometer.

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