AT6711U2 - Edelstahloxsalsäureverdampfer mit kugeldruckfederverschluss - Google Patents

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AT6711U2
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Gerhard Tairych
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Gtm Gerhard Tairych Metallbau
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    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K51/00—Appliances for treating beehives or parts thereof, e.g. for cleaning or disinfecting

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Abstract

Der erfindungsgemäße Verdampfer wird für die Verdampfung von in fester Form vorliegende Oxalsäure zur Einbringung der verdampften Oxalsäure mit einer Temperatur von maximal 40 bis 50 o C in einen annähernd geschlossenen Behälter, wie beispielsweise einen Bienenstock verwendet, wobei die Oxalsäure in einem Vorlagegefäß liegt, wo sie bis zur Verdampfung erhitzt wird. Der Verdampfer besteht aus einem Gehäuse (5), einem überwiegend vom Gehäuse (5) umfassten Verdampfertopf (3), einem Einblasrohr (1) mit welchem die verdampfte Chemikalie aus dem Verdampfertopf (3) in den annähernd geschlossenen Behälter eingebracht wird, einem mittels Federdruck die Öffnung des Verdampfertopfes (3) verschließenden Kugelverschluss (4), einem Hebel (7) zum Halten der gesamten Vorrichtung und in Verbindung mit einer Feder (6) zur Bewegung des Kugelverschlusses (4) in eine geöffnete und eine geschlossene Stellung, einer Flammprallscheibe (2) und aus einem Brenneraufnahmerohr (11), welches am Gehäuse (5) angeformt ist und gegenüber der Flammprallscheibe (2) angeordnet ist, mit welchem der Verdampfer auf die Brennerdüse eines Gaskartuschengerätes aufgesteckt und über die Fixierungsschraube (13) gehalten wird.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verdampfer für Oxalsäure aus Edelstahl welcher zur
Bekämpfung des Befalles von   Bienenvölkern   mit der Varroa-Milbe eingesetzt wird. 



   Zur Bekämpfung des immer mehr überhand nehmenden Befalles von Bienenvölkern mit der
Varroa-Milbe, welche zum Aussterben der Bienenvölker   fuhrt,   ist es bekannt, die
Bienenvölker innerhalb des Bienenstockes mit Oxalsäuredämpfen zu beaufschlagen, wobei der Oxalsäuredampf eine Temperatur von maximal 40 bis 50 C aufweisen darf. 



   Herkömmliche Vorrichtungen, welche bisher zu diesem Zweck eingesetzt werden, weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie unhandlich sind und daher im Feldeinsatz unpraktisch in der Handhabung sind. Bienenstöcke sind üblicherweise im freien Gelände an windgeschützter Stelle oder an Waldrändern aufgestellt. 



  Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, welche klein und handlich ist, ein geringes Eigengewicht besitzt und überall, auch im unwegsamen Gebiet ohne Probleme eingesetzt werden kann. Weiters soll die Erzeugung und Eintragung des Oxalsäuredampfes mit der erfindungsgemässen Vorrichtung in den Bienenstock innerhalb kürzester Zeit in so einfacher weise erfolgen können, dass die Vorrichtung von Jedermann ohne besondere Einschulung möglich sein. 



  Diese Aufgabe wird gelöst, indem die ein fester Form vorliegende Oxalsäure in einem Vorlagebehälter mittels eines Gasbrenners, welcher mit einer herkömmlichen Gaskartusche betrieben wird, bis zum Verdampfen erhitzt wird und über einen gegen die Brennerflamme abgeschirmtes Einblasrohr dieser Dampf mit einer Temperatur von maximal 40 bis 50 C direkt in den Bienenstock eingeleitet wird, wobei sich der Vorlagebehälter für die Chemikalie in einem Verdampfertopf befindet, welcher mit einem Kugelverschluss verschlossen ist und 

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 direkt von der Brennerflamme erhitzt wird. Dabei treten am Verdampfertopf Temperaturen von bis zu 600 C auf. Unmittelbar hinter dem Verdampfertopf befindet sich eine 
Flammenprallscheibe zur Abschirmung der Wärmestrahlung vom Einblasrohr. 



   Der Verdampfertopf ist zum überwiegenden Teil von einem Gehäuse umgeben, welches den 
Verdampfertopf gegen störende Seitenwinde abschirmt und damit die Energieausnützung optimiert. An diesem Gehäuse ist ein Brenneraufnahmerohr angeformt, mit welchem der 
Verdampfer auf die Brennerhülse eines Gaskartuschenbrenners aufgesteckt wird 
Um keinen zu hohen Druck im Einblasrohr zu erzeugen, welcher zum Eintrag von 
Säurekondensat in den Bienenstock führen könnte, wird der Verdampfertopf mit dem federbelasteten Kugelverschluss verschlossen. Die Federkraft ist über eine Stellschraube einstellbar. Der Kugelverschluss ist bevorzugt aus Edelstahl oder Keramik gefertigt. 



   Die Funktionsweise des Verdampfers wird nachstehend anhand der Figur, welche den 
Verdampfer im vertikalen Schnitt zeigt, näher erläutert. 



   Vor dem Zünden des nicht dargestellten Gaskartuschenbrenners wird der dargestellte 
Verdampfer mit dem   Brenneraufiiahmerohr   11auf die Brennerdüse des Gaskartuschengerätes aufgesteckt und mit der Schraube 13 fixiert. Nach dem Erreichen der notwendigen Betriebstemperatur wird der Verdampfer mit dem Eintragrohr 1 in die am Bienenstock vorgesehene Bohrung, deren Durchmesser etwa bei 12mm liegt, oder durch Einführen in das Flugloch positioniert. 



  Durch Niederdrücken des Hebels 7 gegen den Druck der Feder 6 und seitlichem Verdrehen schwenkt der Kugelverschluss 4 aus der Öffnung des Verdampfertopfes 3 heraus. Dieser Kugelverschluss 4 ist über ein Gestänge mit dem Hebel 7 und einer Druckfeder 6 verbunden. 



  Der Kugelverschluss 4 ist nach allen Seiten schwenkbar, sobald der Hebel 7 nach unten gedrückt wird. Der Hebel 7 und der Kugelverschluss 4 sind über den Federhaltestift 12 drehbar am Gehäuse 5 gelagert. 



  Nach dem Einsatz der Chemikalie, beispielsweise feste Oxalsäure, welche als gepresste Tablette oder als gepresstes Pulver in Portionsnäpfchen aus Metall vorliegen, wird der Verdampfertopf 3 durch neuerliches Drücken des Hebels 7 und Zurückschwenken der 

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 Verschlusskugel 4 über die Öffnung des Verdampfertopfes 4 positioniert und durch Lösen des Druckes aufden Hebel 7 der Verdampfertopf 3 geschlossen. 



  Nach wenigen Sekunden beginnt die Chemikalie zu verdampfen. Der gesamte Verdampfungsvorgang ist nach etwa einer Minute abgeschlossen. Wird die Chemikalie nicht in Tablettenform sondern als Füllung eines Portionsnäpfchens in den Verdampfertopf 3 gegeben, so wird nach Ablauf des Verdampfungsprozesses der Kugelverschluss 4 wieder geöffnet und durch Kippen der Vorrichtung das Portionstöpfchen in ein bereitstehendes Wassergefäss geworfen. 



  Der Federdruck ist über die gekonterten Muttern 15 einstellbar. Damit ist gewährleistet dass der Dampfdruck im Verdampfertopf 3 bei einem behinderten Eintritt des Dampfes in den Bienenstock nicht so weit steigt, dass Kondensat in den Bienenstock eingetragen werden kann. 



  Das Gehäuse 5 verhindert ein Abdriften der Brennerflamme bei starkem Seitenwind und ermöglicht somit eine bessere Wärmeeinwirkung auf den Verdampfertopf 3. Der Verdampfertopf 3 sitzt annähernd bündig im Gehäuse 5. Die vorne angeordnete und am Einblasrohr 1 angeschweisste Flammprallscheibe 2 verhindert eine zu starke Erwärmung des Einblasrohres 1 und schützt brennbare Materialien am Bienenstock vor der Brennerflamme. 



  Ausserdem trägt sie zu einer besseren Ausnützung der eingesetzten Energie bei.

Claims (11)

  1. Ansprüche 1. Verdampfer für in fester Form vorliegende Oxalsäure zur Einbringung der verdampften Oxalsäure mit einer Temperatur von maximal 40 bis 50 C in einen annähernd geschlossenen Behälter, wie beispielsweise einen Bienenstock, wobei die Oxalsäure in einem Vorlagegefäss liegt, wo sie bis zur Verdampfung erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer aus einem Gehäuse (5), einem überwiegend vom Gehäuse (5) umfassten Verdampfertopf (3), einem Einblasrohr (1) mit welchem die verdampfte Chemikalie aus dem Verdampfertopf (3) in den annähernd geschlossenen Behälter eingebracht wird, einem mittels Federdruck die Öffnung des Verdampfertopfes (3) verschliessenden Kugelverschluss (4), einem Hebel (7) zum Halten der gesamten Vorrichtung und in Verbindung mit einer Feder (6) zur Bewegung des Kugelverschlusses (4)
    in eine geöffnete und eine geschlossene Stellung, einer Flammprallscheibe (2) und aus einem Brenneraufnahmerohr (11) besteht, welches am Gehäuse (5) angeformt ist und gegenüber der Flammprallscheibe (2) angeordnet ist, mit welchem der Verdampfer auf die Brennerdüse eines Gaskartuschengerätes aufgesteckt und über die Fixierungsschraube (13) gehalten wird.
  2. 2. Verdampfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einblasrohr (1) zweifach in einem Winkel von jeweils etwa 30 Grad gebogen ist, wodurch die Ausblasöffnung (8) des Einblasrohres (1) in Arbeitshaltung höher angeordnet ist, als die Eintrittsöffnung (9) des Chemikaliendampfes in das Einblasrohr (1).
  3. 3. Verdampfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausblasöffnung (8) des Einblasrohres (1) soweit flachgedrückt ist, dass sie problemlos in das Einflugloch eines Bienenstockes eingeführt werden kann.
  4. 4. Verdampfer nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelverschluss aus hitze- und korrosionsbeständigem Material, wie etwa Edelstahl oder Keramik gefertigt ist. <Desc/Clms Page number 5>
  5. 5. Verdampfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Federdruck über eine Stellschraube (12) so einstellbar ist, dass ein Eintrag von Kondensat in den Bienenstock zuverlässig vermieden wird.
  6. 6. Verdampfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (6) von einem Federhaltestift (12) in ihrer Stellung gehalten ist, welche zugleich die Schwenkachse für den Haltegriff (7) und den Kugelverschluss (4) bildet.
  7. 7. Verdampfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (6) aus korrosionsbeständigem Metall oder einer korrosionsbeständigen Metalllegierung gefertigt ist
  8. 8. Verdampfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckfederplatte (10) zwischen dem Gehäuse (5) und der Feder (6) angeordnet ist, mit welcher der Federdruck veränderbar ist.
  9. 9. Verdampfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (5) als beidseitig offenes Rohr ausgebildet ist, dessen eine Stirnseite bündig mit dem Verdampfertopf (3) abschliesst.
  10. 10. Verdampfer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsrand des Verdampfertopfes (3) konisch nach innen fallend ausgeführt ist.
  11. 11. Verwendung des Verdampfers nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer zur Erzeugung von Oxalsäuredämpfen zur Bekämpfung der Varoa-Milbe in Bienenstöcken eingesetzt wird.
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