AT67456B - Patronenauswurf für Maschinenwaffen. - Google Patents

Patronenauswurf für Maschinenwaffen.

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    Patrenenauswurf für Maschinenwalren.   



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Patronenauswurf für Maschinenwaffen, bei welchem die in das   Auswurfrohr   greifende Nase der Auswurffeder im Verein tnit der Wandung des Auswurfrohres einen nachgiebigen Durchlass für die Patronenhülse bzw. Patrone bildet, und betrifft die besondere Ausgestaltung und Anordnung des nachgiebigen Durchlasses in oder ungefähr in der   Eingangsöfinung   des Auswurfrohres. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht. 



   Gemäss dem   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 1, die den am Maschinengewehrkasten angebrachten Patronenauswurf im Längsschnitt zeigt, trägt die unterhalb des Auswurfrohres a der Maschinenwaffe befindliche Auswurffeder c eine   sperrhakenähnliche   Nase b. Diese durch einen geeigneten Ausschnitt in das Auswurfrohr u eingreifende Nase ist nach hinten, am zweckmässigsten in den Eingang des   Auawurfrohres   verlegt und bildet im Verein mit der gegenüberliegenden Wandung des Auswurfrohres einen federnden oder nachgiebigen Durchschlupf oder Durchlass für die jeweilig in das Auswurfrohr a von hinten her eintretende   Patronenhülse   bzw. Patrone. 



   Die Auswurffeder c ragt mit ihrem vorderen Ende durch eine Durchbrechung d in der vorderen Wand k des Maschinengewehrkastens hindurch und ist   laies an   einer leicht zugänglichen 
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 die Feder c mit der Nase b leicht von dem Auswurfrohr entfernt werden kann. 



   Gemäss der Ausführungsform nach Fig. 2 liegt die Auswurffeder   c   in einer Durchbrechung al des Auswurirohres a, tritt am Auslassende des letzteren nach vorne heraus, ist nach unten hin umgebogen und an der Kastenwand   k   durch einen    Bolzen l mit   Ring   11   und   Splint /*2 oder   in sonst zweckmässiger Weise lösbar befestigt. 



   Bei dem bei Maschinenwaffen bekannten   Patrouenauswurf   greift die Nase der Auswurffeder in grösserem Abstande von der hinteren Eingangsöffnung in das Auswurfrohr ein. Der dadurch geschaffene, ebenfalls elastische oder nachgiebige Durchschlupf oder Durchlass für die Patronenhülse bzw. Patrone liegt also ziemlich weit von der genannten Eingangsöffnung ah. Die Folge davon ist, dass die in diesen Durchlass eingeschobene Patronenhülse von der gegen ihren vorderen Teil wirkenden Nase in dem Auswurfrohr festgeklemmt und festgehalten wird, und zwar in einer leicht nach aufwärts gerichteten   Schräglage. Die Auswurffeder wird   also die Patronenhülse bzw.

   Patrone immer solange festhalten, bis sie von einer in das Auswurfrohr eingeführten zweiten Patrone oder Hülse weiter- und uber die Nase   hineggeschoben wird.   Erst dann kann die zuerst eingeführte Hülse oder Patrone aus dem Auswurfrohr herausfallen. Bei der bekannten Anordnung kann demnach beim Entladen der   Waffe   der Fall eintreten. dass die   Geschoss-   spitze einer zweiten Patrone mit solcher Kraft gegen das   Zundhutchen   einer   1m   Auswurfrohr durch die federnde Nase festgehaltenen ersten bzw. davorhegenden Patrone gestossen wird, dass eine Entzündung dieser Patrone erfolgt, wodurch die ganze Waffe gesprengt werden kann. 



     Der geschilderte Cbelstand,   d. h.   (be   Möglichkeit des Eintretens solcher Gefahr, ist bei dem vorliegenden Patronenauswurf vollständig ausgeschlossen. Erreicht wird dieser technische Fortschritt dadurch, dass der nachgiebige Durchlass, der von der Nase der Auswurffeder und der gegenüberliegenden Wandung des Auswurfrohres gebildet wird, ganz nach hinten, d. h. am besten in den hinteren   Eingang   des   Auswurfrnhres   verlegt ist und die Nase eine solche sperrhakenähnliche Gestalt besitzt, dass eine eingeschobene Patrone oder   Hütse sofort glatt über   die Nase hinweggleitet und aus dem Auswurfrohr herausfällt.

   Die sperrhakenähnliche Gestalt der Nase ermöglicht 
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 richtung.   verhindert aber nut Sicherheit   ihr Zurückgleiten nach und durch den hinteren Eingang   des Auswurfrohress,   d. h. nach rückwärts. Der neue Patronenauswurf gewährt also der bekannten   Patronenauswurfvornchtng   mit einer federnden Nase gegenüber den Vorteil, dass das Auswurfrohr an der Maschinenwaffe stets von   Patronen   oder   Patronen. hülsen   frei ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Patronenauswurf für Maschinenwaffen. bei welchem die in das Auswurfrohr greifende Nase der Auswurffeder im Verein mit der Wandung des Auswurfrohres einen nachgiebigen Durchlass für die Patronenhülse bzw. Patrone bildet, dadurch gekennzeichnet, dass dieser nachgiebige Durchlass in oder ungefähr in der hinteren Eingangsöffnung des Auswurfrohres angeordnet ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Patronenauswurf für Maschinenwaffen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase der Auswurffeder als Sperrhaken ausgebildet ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT67456D 1913-07-14 1913-07-14 Patronenauswurf für Maschinenwaffen. AT67456B (de)

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