AT67875B - Ultramikroskop. - Google Patents

Ultramikroskop.

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AT67875B
AT67875B AT67875DA AT67875B AT 67875 B AT67875 B AT 67875B AT 67875D A AT67875D A AT 67875DA AT 67875 B AT67875 B AT 67875B
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lenses
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   Die vorliegende Erfindung betrifft   Ultramikroskope   und stellt ein Ultramikroskop zur Verfügung, das gegenüber den bekannten   Spaltultramikroskopen   von grösserer Lichtstärke ist und ein   bequemeres   Arbeiten insoferne ermöglicht, als bel ihm der bei Spaltultramikroskopen häufig sich zeigende Übelstand fortfällt, dass bei nicht ganz ordnungmässig arbeitenden Beleuchtungsvorrichtungen Schwankungen in der Helligkeit des BIldes auftreten. 



   Bei dem neuen Ultramikroskop dient zur Beobachtung sowohl wie zur seitlichen Beleuchtung ein Immersionsobjektiv ; beide Objektive stehen mit ihren Achsen ungefähr senkrecht aufeinander. Die Art der Objektive bestimmt sich nach der Art der zu untersuchenden Stoffe ; handelt es sich z. B. darum, wässerige kolloidale Lösungen zu untersuchen, so wird man Objektive für Wasserimmersion verwenden, handelt es sich um die Untersuchung von Rubingiasern, so wird man Objektive für homogene Immersion wählen. 



  Die Apertur der Objektive wird man so gross wie möglich machen, um eine mxöglichst starke Beleuchtung des Objekts und ein mÖglichst   grosses AnHösungsvennogen dos   Mikroskops zu erlangen. Um zu ermöglichen, das   Heobachtungsobjektiv   und das lieleuchtungsobjektiv so weit gegeneinander vorzuschieben, je in   der Achsenrichtung,')lass   
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 werden bei dem neuen Mikroskop das   Beobachtungsobjektiv   und das   Belenchtungsobjektiv   schräg abgeschliffen. Am zweckmässigste ist es, die Objektive unter   45    gegen die Achse abzuschleifen. 



   Will man, besonders bei der Untersuchung stark gefärbter Flüssigkeiten, eine Absorption der   Lichtstrahlen möglichst vermeiden,   so gestaltet man die Objektive zweckmässig mit einem kegelformigen Ansatz aus. Es ist dann der Weg, den die Lichtstrahlen 
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 kann dabei aufgekittet sein oder mit der eigentlichen Frontlinse aus einem Stück bestehen. 



   Bei Verwendung des neuen   Uttramikroskops tst   die Verwendung einer Küvette oder eines Objektivträgers mit Deckglas nicht nötig. Man   kann nämlich ssinen einzelnen   Tropfen der zu untersuchenden Flüssigkeit zwischen die Endflächen der   beiden Objekti\e bringen   und diesen untersuchen. Will man statt der ersten Flüssigkeit eine zweite   untersuchen,   so kann man, ohne die Einstellung des Mikroskops stören zu müssen, den Tropfen der ersten Flüssigkeit fortspülen und ihn durch einen Tropfen der zweien   Flüssigkeit   ersetzen.

   Will man jedoch verhindern, dass sich der   Konxentrationszustand   der zu untersuchenden Flüssigkeit bei der Untersuchung durch Verdunsten der Flüssigkeit ändert, so kann man auch eine kleine   küvettenartige   Vorrichtung, am   besten am Beleuchtungsobjektiv,   anbringen, die jedoch nicht, wie sonst üblich, mit Fenstern versehen zu werden braucht, sondern in die beiden Objektive durch Öffnungen unmittelbar hiueintreten. 



   In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen   Ultramikroskops   dargestellt. Ein Stativ a trägt ein Mikroskop b mit lotrechter Achse, dessen Objektiv c auswechselbar ist. Ein Beleuchtungsobjektiv d ist auswechselbar auf dem Tisch des Stativs so gelagert, dass es in der Richtung seiner Achse und in der Ebene senkrecht zu ihr einstellbar ist. Vor dem Objektiv d ist in bekannter Weise ein Spalt angeordnet zu denken, vor diesem eine Beleuchtungsline und vor dieser eine Lichtquelle, so dass die   Beleuchtungs-   

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 linse die Lichtquelle in der Ebene des Spaltes abbildet und dieser durch das Objektiv d auf dem Objekt abgebildet wird. 



   Fig. 2 zeigt in   grösserem   Massstabe ein Beispiel eines Objektivs, das sowohl als 
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 Kugel betragender Kugelabschnitt ist, und aus einem kegelförmigen   Teil/*,   der mit dem Teil f aus einem Stück gebildet ist. Auf einer Seite ist die Frontlinse unter 450 abgeschliffen. Die durch dieses Abschleifen entstandene Öffnung in der Fassung e des Objektivs ist durch ein dünnes   Metallblättchen e* verschlossen,   das mit Kanadabalsam aufgekittet ist. Das Objektiv hat eine Brennweite von   6'26   mm, eine numerische Apertur von   1'05   und ist für Wasserimmersion korrigiert.

   In der folgenden Tabelle sind die verwendeten Glasarten durch den Brechungsexponenten   % D für   die D-Linie und die Dispersion v gekennzeichnet ; ausserdem sind noch von jeder Linse der Krümmungsradius rl der Vorderfläche, der   KrUmmungsradius'11   der Hinterfläche, die Dicke   d   in der Mitte der Linse und der Durchmesser D in Millimetern angegeben. Die   Frontlios6. f besteht   aus geschmolzenem Quarz. 
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<tb> 
<tb> 



  Linse <SEP> "D <SEP> v <SEP> ri <SEP> r2 <SEP> d <SEP> D
<tb> f <SEP> 1#45 <SEP> - <SEP> # <SEP> -2#065 <SEP> 2#56 <SEP> g <SEP> 1#6066 <SEP> 49#2 <SEP> -35 <SEP> -5#9 <SEP> 2#1 <SEP> 8#94
<tb> h <SEP> 1#7180 <SEP> 29#4 <SEP> -85 <SEP> +12 <SEP> 1#95 <SEP> 19#2
<tb> i <SEP> 1#5101 <SEP> 68#5 <SEP> +12 <SEP> -10#75 <SEP> 4#7 <SEP> 18#1
<tb> k <SEP> 1#6353 <SEP> 34#9 <SEP> +32#5 <SEP> +13#5 <SEP> 1#35 <SEP> 14
<tb> l <SEP> 1#6073 <SEP> 58#9 <SEP> +13#5 <SEP> -28#5 <SEP> 2#95 <SEP> 13#9
<tb> 
 Der Luftabstand zwischen den Linsen 1 und 2 beträgt    0'18   mm, jener zwischen 
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   Das dem Beobachter sich darbietende Bild ist in Fig. 4 veranschaulicht. Die aus dem Beleuchtungsobjektiv ausgetretenen   Strahlenbüscbel   bilden einen Doppelkegel, dessen Längsschnitt in der   Zeichnung unschraffiert geblieben   ist. An der mit A bezeichneten Stelle zeigt sich eine Zone engster Einschnürung, auf die das Beobachtungsobjektiv einzustellen ist. 



   In Fig. 5 bis 7 ist eine küvettenartige Hilfsvorrichtung dargestellt. Ein kleiner Be-   hälter   m aus Vulkanfiber ist mit einer Fassung n versehen, mit der er auf dem Beleuchtungsobjektiv befestigt werden kann. Der Hohlraum passt sich an der Seite in seiner Form dem kegeligen Ansatz der Frontlinse des Beleuchtungsobjektivs an ; das Beobachtungsobjektiv ragt bei der Benutzung der Vorrichtung von oben in den Behälter hinein. Ein Röhrchen o dient dazu, die zu untersuchende Flüssigkeit dem Behälter zuzuführen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ultramikroskop, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beobachtung wie zur Beleuchtung Immersionsobjektive in orthogonaler Anordnung Verwendung finden, deren Fassung und   Frontlinse   soweit abgeschliffen sind, dass eine Einstellung des Beobachtungsobjektivs auf die Spitze des Beleuchtungskegels möglich wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschleifen bei beiden Objektiven etwa unter 450 erfolgt.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontlinsen der Objektive zur Verkürzung des im Objekt zurückgelegten Strahlenweges einen in den Beleuchtungsraum hineinragenden konischen Ansatz aus demselben Material erhalten, aus welchem die Frontlinse besteht.
    4. Ultramikroskop nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen als Küvette dienenden Behälter, der am Beleuchtungssystem angebracht ist und an Stelle der bei Küvetten üblichen Fenster mit Öffnungen versehen ist, durch welche die Frontlinsen der Objektive treten.
AT67875D 1912-08-19 1913-08-16 Ultramikroskop. AT67875B (de)

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DE67875X 1912-08-19

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AT67875B true AT67875B (de) 1915-02-10

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