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Kelbenachiebereteuerung für Verbund-Dampfmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf Kolbenschiebersteuerungen für Verbund-Dampfmaschinen, bei denen ein gemeinsamer Kolbenschieber mit kanalartigen Durchbrechungen den Dampfauslass des kleineren Zylinders und den Dampfeinlass des grösseren Zylinders steuert.
Die Erfindung besteht darin, dass an Stelle einer für den Einlass zum grossen Zylinder dienenden kanalartigen Durchbrechung des Kolbenschiebers eine ringförmige Aushöhlung m im Kolbenschieber tritt, welche mit dem Hochdruckzylinder in Verbindung bleibt und welche ein direktes Überströmen des Dampfes vom Hochdruckzylinder zum Niederdruckzylinder gestattet, wenn der Schieber aus seiner Mittellage den Weg al, welcher der Überdeckung a2 für die übrigen Öffnungen des Schiebers, falls solche vorhanden sind, gleich ist, zurückgelegt hat.
Die Wirkung der Steuerung besteht somit darin, dass nach Zurücklegung des Weges b von der Mittellage des Schiebers ans die Ausströmung des Dampfes aus dem Hochdruckzylinder JT in den Aufnehmer R beginnt, wogegen die Überströmung bzw. die Einströmung in den Niederdruck-zylinder N durch eine oder mehrere Öffnungen nach Zurücklegung des Weges al (= a2) von der Mittellage des Schiebers aus beginnt.
Der Vorteil besteht gegenüber der Ausführung nach dem Patente Nr. 56529 in einer Verringerung des Abstandes X der beiden Dampfkanäle vom Hoch- druckzylinder bzw. zum Niederdruckzylinder und in einer Verringerung der Anzahl der zu dichtenden Stellen, ferner in einer Verringerung von Druck- und Wärmeverlusten bei der Überströmung vom Hochdruck-zum Niederdruckzylinder, da die Hälfte oder ein grosser Teil des Arbeitsdampfes unter Umdrehung des Aufnehmers vom Hochdruckzylinder direkt in den Niederdruckzylinder übertritt. Hiedurch wird erreicht, dass die Maschine hinsichtlich der Überströmung auf kürzestem Wege die Vorteile der WoolfMaschine besitzt, während die.
Nachteile der Woolf-Maschine, nämlich Abhängigkeit der
Dampfverteilung im Hochdruckzylinder und im Niederdruckzylinder, dadurch wirksam vermieden werden, dass für den durch den Aufnehmer strömenden Dampf Unabhängigkeit der
Ausströmung aus dem Hochdruckzylinder und der Einströmung in den Niederdruckzylinder durch Wahl verschiedener Überdeckungen gewahrt bleibt.
Der Schieber kann zugleich zur Steuerung eines Auslasses oder Hilfsauslasses am Niederdruckzylinder benutzt werden, indem der Raum K mit dem Kondensator oder der
Abdampfleitung in Verbindung gebracht wird. Für den Dampfauslass aus dem grossen Zylinder kann einfache oder, bei Anwendung mehrerer kanalartigen Durchbrechungen im
Kolbenschieber, mehrfache Eröffnung Anwendung finden.
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Kelbenchieber control for composite steam engines.
The invention relates to piston valve controls for compound steam engines, in which a common piston valve with channel-like openings controls the steam outlet of the smaller cylinder and the steam inlet of the larger cylinder.
The invention consists in that instead of a channel-like opening of the piston valve serving for the inlet to the large cylinder, an annular cavity m occurs in the piston valve, which remains in connection with the high pressure cylinder and which allows a direct overflow of the steam from the high pressure cylinder to the low pressure cylinder when the Slide from its central position has covered the path a1 which is the same as the overlap a2 for the other openings of the slide, if any are present.
The effect of the control is that after the distance b has been covered from the central position of the slide, the steam begins to flow out of the high-pressure cylinder JT into the sensor R, whereas the overflow or inflow into the low-pressure cylinder N through an or several openings after covering the path a1 (= a2) starts from the middle position of the slide.
The advantage over the design according to patent no. 56529 is a reduction in the distance X between the two steam channels from the high-pressure cylinder or the low-pressure cylinder and in a reduction in the number of points to be sealed, and also in a reduction in pressure and heat losses the overflow from the high-pressure cylinder to the low-pressure cylinder, since half or a large part of the working steam is transferred from the high-pressure cylinder directly into the low-pressure cylinder as the sensor rotates. This ensures that the machine has the advantages of the Woolf machine in terms of overflow in the shortest possible way, while the.
Disadvantages of the Woolf machine, namely dependence on the
Steam distribution in the high-pressure cylinder and in the low-pressure cylinder can be effectively avoided in that the independence of the steam flowing through the sensor
The outflow from the high-pressure cylinder and the inflow into the low-pressure cylinder are preserved by choosing different overlaps.
The slide can also be used to control an outlet or auxiliary outlet on the low-pressure cylinder by connecting the space K with the condenser or the
Exhaust line is connected. For the steam outlet from the large cylinder, simple or, if several channel-like openings are used in the
Piston valve, multiple opening apply.
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