AT68961B - Verfahren zur Herstellung von Velourhüten mit angefilzter oder angewalkter besonderer Haardecke. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Velourhüten mit angefilzter oder angewalkter besonderer Haardecke.Info
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Landscapes
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Haare-eine Verdichtung der Haardecke erzielt werden kann, leuchtet ein. Für die erste Mass- calme bedarf das kaum einer weiteren Darlegung. Denn wenn der Grundhut während des Anwalkens oder Anfilzens der Haare gestreckt ist und nachher wieder zusammenschrumpft, so befinden sich natürlich auf der Flächeneinheit mehr Haare, als wenn das Anfilzen, die Ver- wurzelung der Haare in der Fläche des Grundhutes, nur auf derjenigen Oberfläche erfolgt wäre, die der Hutstumpen nach der Fertigstellung darstellt. Dass aber auch bei Verwendung gekürzter Haare, ohne Streckung, eine grössere Anzahl von solchen auf die Flächeneinheit kommt, zeigt folgende Betrachtung : Je kürzer ein Haar oder ein Haarabschnitt ist, je steifer ist es und je hesser wird es bei dem Walkprozess mit demjenigen Ende, das dem natürlichen Wurzelende des Haares näher liegt, in die Filzoberfläche eindringen und darin festhaften. Ferner werden die freibleibenden Enden der Haare, je kürzer sie sind, um so weniger sieh beim Dampf-und Walkvorgang miteinander verstricken, so dass viel weniger der verwurzelten Haare durch die nicht verwurzelten losen, durch das Klopfen entfernten Haare wieder aus dem Grundstumpen heraus- gerissen werden. Das günstigste Ergebnis wird natürlich erzielt, wenn man beide Massnahmen miteinander kombiniert, also entsprechend verkürzte Haare während der Streckung des Grund- hutes anwalkt. Von einer bestimmten Gewichtsmenge Haare werden daher um so mehr auf der Flächeneinheit untergebracht werden können. je kürzer sie bzw. ihre einzelnen Abschnitte sind. Die Herstellung eines Velourhutes nach der Erfindung gestaltet sich demnach, in grossen EMI2.2 fÖrmig fertig gefilzt und versteift und dann in flache Form gebracht. Darauf wird der Grundh@t mit Hilfe geeigneter, z. B. zangenaitiger Werkzeuge am Rande eifasst und ausgedehnt und alsdann die Haarbedeckung. in der üblichen Form eines Faches, aufgebracht. Während oder nach dem EMI2.3 verwurzelt sind, sie nur etwa. so weit über die Oberfläche hervorstehen, wie es bei den Velour- hütfh erwünscht isst. EMI2.4 ursprüngliche Form und mit aufgewalkter haardecke, ist in Fig. 6 dargestellt. Der Hutkörper ist dann fertig, um m der Blockmaschine in der üblichen Weise in die gewünschte Form gebracht zu werden. EMI2.5 Länge abzuschneiden, während sie noch auf dem Fell sitzen. Dazu können beliebige bekannte Schermaschinen verwendet werden Diese werden zweckmässig zuerst zum gewöhnlichen Beschneiden und Gleichmachen benutzt, indem sie nurdie überstehenden Enden der Haare abschneiden, so dass diese dann auf dem Fell in gleichmässiger Länge stehen bleiben. Alsdann wird die Maschine so eingestellt, dass die Haare in die passende Velourlänge gebracht werden. Gegebenenfalls kann man die Haare in vuller Länge von der Haut entfernen, um sie erst nachträglich in Abschnitte zu zerlegen. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
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