AT69523B - Antriebsvorrichtung für die Schaltwerke von Fernsprechanlagen. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für die Schaltwerke von Fernsprechanlagen.

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AT69523B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Antriebsvorrichtung für die. Schältwerke von Fernsprechanlagen. 



   Bei elektromagnetischen Schaltwerken, insbesondere bei sehr schnell laufenden Wählern von Fernsprechanlagen, bei denen die Einstellbewegung durch den Ablauf eines Triebwerkes erfolgt, war bis jetzt für jedes Schaltwerk eine besondere   Aufzugvorrichtung vorgesehen.   



   Gemäss der Erfindung wird die Verwendung   einer einzigen Aufzugvorricbtung für mehrere   
 EMI1.1 
 von seinem Triebwerk gesteuerte Kupplung eingeschaltet wird. Diese Kupplung kann nun derart ausgebildet, sein, dass sie entweder für jeden Lauf oder erst nach einem bestimmten Weg des Schaltwerkes wirksam wird. Zweckmässig besteht die Kupplung aus zwei miteinander kraft- 
 EMI1.2 
 Auf zugvorrichtung in Eingriff gebracht wird. 



     Ausführungsformen der Erfindung sind   auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine   Vorderansicht und Fig.   2 eine Seitenansicht der Anordnung, während Fig. 3 und 4 eine   Abänderungsfonn   in Vorder-und Seitenansicht (larstellt. 



   Bei dem Schaltwerk des Wählers gemäss Fig. 1 und 2 ist an einem lose auf einer   Welle   
 EMI1.3 
 des Hebels 7 umgreift. Da der Arm 34 länger ist als   der Arm 27,   so   wird der Ar111 12   durch die Feder 9 infolge des grösseren Hebelmomentes an das Ende 11 des Hebels 7 angedrückt und damit. 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 befestigten Arm 3 gekuppelt und die Feder nachgespannt. Diese Triebkraftaufspeichenmg geschieht also während der Belegung des   Kontaktwerkes   für die Herstellung einer Verbindung. Beim   Auflaufen des Schaltarmes Jb   auf einen freien Kontakt Kx wird das Relais P erregt und zieht seinen. an der Hemmung 30 befestigten Anker 31 an.

   Die Hemmung tritt in eine Zahnlücke des   Rades 22   ein und verhindert nun seine Weiterdrehung, so dass die Arme Kb des Wählers 
 EMI2.2 
 stehen bleiben. 



   Bei der in Fig. 3 und 4. dargestellten Ausführungsform soll die Triebkraftaufspeicherung nach einer vollen Umdrehung des Schaltarmes a, Kb in dem Moment des Uberfahrens eines toten Kontaktes 101 erfolgen. Dabei sind zwei übereinanderliegende Kontaktsätze   K, i-in   Halbkreis angeordnet. Die Schaltarme Ka bestreichen Kontakte 1 bis 50, die Schaltarme Kb weitere Kontakte 51 bis 101. Das Sperrad 22 ist mit einer Schneide 51 versehen, welche auf einen an einem einarmigen, unter der Einwirkung einer Feder 50"stehenden Hebel 50 vorgesehenen Ansatz 51"nach einer vollen Umdrehung des Rades 22 einwirkt und den Hebel   50   aus seiner Ruhelage bewegt.

   Der Hebel 50 dient zur Begrenzung der Spannung der Triebfeder und zur Entkupplung des Steigrades 1 und des Hebels   7,   indem er in der Ruhelage sich gegen einen der Arme 12 oder 34 des gegenstückes 10 anlegt. Damit jedem Federaufzug eine volle Umdrehung der Schaltarme entspricht ; müssen ebensoviele Arme an dem Hebel 10 vorgesehen sein, als die Übersetzung der Räder 19 und 20 beträgt. Es ist deshalb mit 3 unter gleichen Winkeln versetzten Armen   34,   12, 12'versehen, weil die Zahnräder 19 und 20 im Verhältnis von   3 : l stehen.   Im übrigen entspricht die Wirkungsweise des Triebwerkes dem gemäss Fig. 1 und 2.

   Zweckmässig erhält die Triebfeder soviel Vorspannung, dass ihrer völligen Entspannung mehrere Schaltarmumdrehungen entsprechen. 
 EMI2.3 
   l.   Antriebsvorrichtung für die Schaltwerke von Fernsprechanlagen. gekennzeichnet durch eine mehreren Schaltwerken gemeinsame Aufzugsvorrichtung, welche mit den Triebwerken durch von diesen selbst oder von ihren zugehörigen Schaltwerken gesteuerte Kupplungen zur Regelung des Aufzuges und Ablaufes der Triebwerke verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Antriebsvorrichtung nach anspruch 1, gekenzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Kupplung, dass sie entweder für jeden Lauf oder nach einem bestimmten Weg (z. B. einer ganzen Umdrehung) des Schaltwerkes wirksam wird. EMI2.4 aus zwei doppelarmigen, derart kraftschlussig miteinander verbundenen Hebeln (7, 10) besteht, dass der eine (7) durch die Einwirkung des anderen (10) mit der Aufzugvorrichtung (G) in Eingriff gebracht wird (Zahn 8).
    4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für eine von der Grösse der Einstellbewegung des Schaltwerkes unabhängige Ein-und Ausrückung der Kupplung EMI2.5 dieser Hehel angreifende Feder (9) erfolgt.
    7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Ein- rückung der Kupplung am Schaltwerk ein oder mehrere Anschläge (51) angeordnet sind, welche @ nach einem bestimmen Schaltweg einen in seiner Ruhelage den Aufzug behindernden Ausrückhebel (50) ausser Eingriff mit dem einen Kupplungshebel (10) bringen (Fig. 3).
AT69523D 1913-04-17 1914-04-08 Antriebsvorrichtung für die Schaltwerke von Fernsprechanlagen. AT69523B (de)

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