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Die Erfindung betrifft eine Halterung zum Festlegen von Dachzubehörteilen wie
Dachhaken, Schneefanggittern, Rundholzbalken, Trittstufen u. dgl. an Dächern gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Bekannte Halterungen für Dachzubehörteile haben meist einen flachen länglichen
Tragschenkel, der flach-parallel auf einer Dachdeckungsplatte aufliegt und zur Aufnahme bzw. Festlegung eines Dachzubehörteils mit Stützschenkeln oder
Flachstützen versehen ist. Das firstseitige Ende des Auflageschenkels wird stirn- seitig zwischen den sich überlappenden Dachdeckungsplatten durchgeführt und unterhalb der Dachdeckung mit der Dachunterkonstruktion, z. B. einer Querlattung oder einem Dachsparren verbunden. Hierzu ist ein Befestigungsorgan vorgesehen, beispielsweise ein Halteband, das an der Holzkonstruktion festgenagelt wird, oder man bildet den Auflage- bzw. Tragschenkel hakenförmig aus, um ihn an der Quer- lattung einhängen zu können.
Die Verwendung derartiger Systeme ist bei neueren Deckungen aus Metallen oder anderen Werkstoffen oft problematisch, weil sich die meist schmalen und relativ dicken Tragschenkel nicht zwischen den Dachdeckungsplatten durchführen las- sen, ohne diese zu beschädigen oder die Wirksamkeit der Deckung wesentlich zu beeinträchtigen.
Andere Lösungen sehen vor, die Zubehör-Halterung unmittelbar auf den Dachdek- kungsplatten zu montieren. Gewöhnlich handelt es sich hierbei um spezielle selbst- tragende Dachpfannen, die sich formschlüssig in die übrige Deckung einfügen.
Aus Metall gefertigt sind diese in sich relativ stabil (siehe beispielsweise DE-A1-
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4104157). Bei der Verwendung von Beton, Ton oder Kunststoffen ist gemäss DE-
C1-19929078 ein zusätzliches Traglastelement erforderlich, das die Halterung ab- stützt und unterhalb des Dachdeckungsplattes auf der Dachlattung aufliegt.
Für die Verbindung zwischen der Halterung und dem Traglastelement müssen die
Dachdeckungsplatten durchbohrt werden, was gewöhnlich separate Fertigungs- schritte erfordert. Die hierdurch entstehenden Durchbrüche müssen anschliessend einzeln abgedichtet werden, was den Arbeits- und Fertigungsaufwand weiter er- höht.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Halterungs-Systeme besteht darin, dass unter- schiedliche Dachzubehörteile häufig verschiedene Halterungs-Konstruktionen erfordern, die separat hergestellt und je nach Kundenanforderung individuell montiert werden müssen, d. h. die einzelnen Halterungen sind nur in Verbindung mit speziell ausgebildeten Dachdeckungsplatten verwendbar.
Um dem zu begegnen, schlägt DE-A1-19818301 vor, die Halterung als universell verwendbare Konsole auszubilden, die eine standardisierte Montageplattform für dem Verwendungszweck angepasste, jedoch einheitlich mit der Konsole verbindbare Zubehörteile darstellt. Die Konsole ist ein umgekehrtes U-Profil, das mit nach aussen abgekanteten Längsschenkeln auf der Dachplattenfläche aufliegt und mit einer Schraube durch die Dachplatte und einen weiteren Stützkörper hindurch mit einer Gegenplatte verbunden ist. Letztere ist mit einem C-förmigen Haken versehen, um die Dachplatte mit der Halterung in eine Dachlatte einhängen zu können.
Zur besseren Lastverteilung ist zwischen dem U-Profil und dem Dachdeckungsplatte eine elastische Zwischenschicht aus Gummi oder Kunststoff angeordnet.
Auch hier besteht der Nachteil, dass man die Dachdeckungsplatten durchbohren und im Bereich der Verschraubung einzeln abdichten muss. Der fertigungstechnische Aufwand ist mithin sehr hoch, vor allem wenn die Dachdeckungsplatten relativ grossflächig ausgebildet sind und mehrere Halterungen auf einer gemeinsamen Dachdeckungsplatte angebracht werden müssen. Derartige Halterungen sind daher umständlich in der Handhabung und zu teuer in der Anschaffung.
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Ein weiteres Problem, das allen bekannten Systemen gemeinsam ist, besteht dar- in, dass die Halterungen zur Aufnahme der Dachzubehörteile stets exakt fluchtend auf einer Linie liegen müssen, denn relativ lang ausgebildete Elemente wie
Schneefanggitter, Rundhölzer oder Rohre sind sehr steif und nicht gut an den Ver- lauf der Halterungen anpassbar. Unebenheiten in der Dachfläche oder Ungenauig- keiten bei der Montage können folglich beim Einsetzen der Zubehörelemente kaum ausgeglichen werden, was zu Instabilität oder gar zu Beschädigungen an den
Dachzubehörteilen führen kann.
Ziel der Erfindung ist es, diese und weitere Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und eine Halterung zu schaffen, die für unterschiedliche Dachzubehör- teile verwendbar und auf den verschiedensten Dacheindeckungen universell ein- setzbar ist, ohne dass fertigungstechnische Änderungen an den Dachdeckungsplat- ten erforderlich sind. Die Halterung soll überdies mit einfachen Mitteln kostengün- stig herstellbar und vor Ort rasch montierbar sein. Angestrebt wird ferner eine ein- fache Handhabung beim Einsetzen der Dachzubehörteile, die eine stets sichere und zuverlässige Abstützung durch die Halterung finden sollen.
Hauptmerkmale der Erfindung sind in Anspruch 1 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 30.
Bei einer Halterung zum Festlegen von Dachzubehörteilen wie Dachhaken, Schneefanggittern, Rundholzbalken, Trittstufen u. dgl. an Dächern, mit einem auf einem Dachdeckungsplatte aufsetzbaren Träger und mit wenigstens einem mit dem Träger verbundenen oder verbindbaren Halteteil zum Abstützen oder Halten des Dachzubehörteils, ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass der Träger einen zumindest abschnittsweise ebenen Flächenbereich zur Anlage des Halteteils auf- weist und mit selbstschneidenden Schrauben durch das Dachdeckungsplatte hin- durch an der Dachunterkonstruktion verschraubt ist.
Durch diese ebenso einfache wie kostengünstig zu realisierende Massnahme lässt sich die Halterung mit nur wenigen Handgriffen auf nahezu beliebigen Dachdek- kungsplatten montieren, ohne dass aufwendige Vor- oder Nachbereitungsmassnah-
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men durchgeführt werden müssen. Spezielle Dachpfannen oder Stützkonsolen sind nicht nötig. Die unmittelbar in die Dachunterkonstruktion eingreifenden
Schrauben sorgen für einen stets sicheren und zuverlässigen Halt des Trägers und damit der gesamten Halterung.
Die Dachdeckungsplatten werden direkt von den Befestigungselementen durch- drungen, d. h. ein Anbohren der bevorzugt aus Metall oder Kunststoff gefertigten
Dachdeckungsplatten ist weder erforderlich noch vorgesehen. Aufwendige Dich- tungsmassnahmen sind ebenfalls entbehrlich, weil die selbstschneidenden Schrau- ben die Dachdeckungsplatten nahezu formschlüssig durchdringen, so dass die
Dacheindeckung weitestgehend unversehrt bleibt.
Durch die Ausbildung des Trägers als ebene Platte oder als Profilelement mit seit- lichen Auflageschenkeln ist eine stets grosse Auflagefläche gegeben. An der Halte- rung bzw. an dem Dachzubehörteil auftretende Lasten werden daher grossflächig und gleichmässig in die Dachdeckungsplatte eingeleitet, die damit auch grösseren
Belastungen problemlos standhalten. Selbst die Verwendung von dünnen Metall- blechen oder anderen spröden Werkstoffen, beispielsweise Faserzementplatten, ist problemlos möglich.
Um sowohl die Dichtheit als auch die Traglast zu erhöhen ist zwischen dem flachparallel aufliegenden Träger und der Dachdeckungsplatte wenigstens ein elastisches Flachelement angeordnet, das bevorzugt eine Flachdichtung ist. Letztere wird ebenso wie die Dachdeckungsplatte von den selbstschneidenden Schrauben durchdrungen, so dass die Einfachheit der Montage nicht beeinträchtigt wird und das gesamte System stets abgedichtet ist. Separate Dichtungen sind weder an den Schneidschrauben noch an den Befestigungsschrauben für die Halteteile erforderlich, was sowohl den Arbeits- als auch den Kostenaufwand deutlich reduziert.
Die Halterung hat einen insgesamt einfachen mechanischen Aufbau, wobei sämtliche Bauteile rationell herstellbar sind. Die Halteteile können zudem aufgrund einheitlicher Lochbilder bzw. einheitlicher Anlage nach Bedarf mit dem Träger kombiniert werden, was sowohl die Lagerhaltung als auch die gesamte Transportlogistik vereinfacht.
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Bei einer Ausgestaltung sieht die Erfindung ferner vor, dass das Halteteil eine Auf- nahme hat oder bildet, in die das Dachzubehörteil einsetzbar ist, wobei innerhalb der Aufnahme ein nachgiebiges Ausgleichselement angeordnet ist, das sich darin kraftschlüssig gegen das eingesetzte Dachzubehörteil legt und dieses gegen eine
Anschlagfläche oder einen Anschlag drückt. Das bevorzugt federelastische Aus- gleichselement sorgt für einen stets sicheren Halt des Dachzubehörteils in der Hal- terung. Es vermag auch Unebenheiten in der Dachfläche und/oder Ungenauigkei- ten bei der Montage der Halterungen auszugleichen, denn das Dachzubehörteil muss nicht exakt in der Aufnahme einliegen oder gar durch Verformungen ange- passt werden.
Vielmehr gleicht das z.B. als Schraubenfeder ausgebildete Aus- gleichselement gegebenenfalls auftretende Ungleichmässigkeiten aus, so dass selbst längere Dachzubehörteile in jeder Halterung entlang der Traufkante einen stets optimalen Halt finden.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungs- beispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigen: Fig. 1 eine Teil-Rückansicht einer erfindungsgemässen Halterung, teilweise im
Schnitt und Fig. 2 eine Seitenansicht der Halterung von Fig.1, ebenfalls teilweise im Schnitt.
Die in Fig.1 allgemein mit 10 bezeichnete Halterung dient zum Festlegen eines Schneefanggitters Z an einem geneigten Dach. Sie hat hierzu einen Träger 20, der in Neigungsrichtung des Daches flach-parallel auf einer Dachdeckungsplatte D aufliegt. An dem Träger 20 ist zur Aufnahme des Schneefanggitters Z eine Flach- stütze 30 montiert, die als Halteteil fest mit dem Träger 20 verbindbar ist, vorzugs- weise mittels Befestigungsschrauben 33. Die Dachdeckungsplatten D sind aus Me- tall gefertigte Flächenelemente, die in ihren sich überlappenden Randbereichen Falzverbindungen F bilden und an Dachlatten DL angenagelt sind. Diese liegen in äquidistanten Abständen parallel auf den Sparren S einer Dachunterkonstruktion U auf.
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Der bevorzugt aus Flachmaterial gefertigte Träger 20 weist ein im wesentlichen hutförmiges Querschnittsprofil auf, mit einem Querträger 21 und seitlichen U-
Schenkeln 22, die an ihren unteren Längskanten 23 in rechtwinklig nach aussen abgekantete Auflageschenkel 24 übergehen. Letztere liegen flach auf der Dach- deckungsplatte D auf und stützen damit den Träger 20 bzw. die Halterung 10 gross- flächig ab.
Zwischen den Auflageschenkeln 24 und der Dachdeckungsplatte ist jeweils ein
Flachelement 50 aus einem elastischen Dichtungsmaterial angeordnet, dessen
Fläche etwa derjenigen der Auflageschenkel 24 entspricht. Die Dicke der Flach- dichtungen 50 entsprichtetwa der Stärke des Flachmaterials für das Träger 20, während die Höhe der U-Schenkel 22 derart gewählt ist, dass die Befestigungsschrauben 33 für die Flachstütze 30 unterhalb des Querträgers 21 ausreichend
Platz finden und für ein (nicht dargestelltes) Werkzeug zugänglich sind. Die Auflageschenkel 24 sind zusammen breiter als die Breite des Querträgers 21, um eine möglichst sanfte Flächenpressung zu erreichen, die von den relativ dünnen Metallblechen der Dachdeckungsplatten D, aber von auch anderen z. B. spröden Werkstoffen wie Faserzementplatten problemlos aufgenommen werden.
Zum Festlegen der Halterung 10 an dem Dachdeckungsplatte D sind selbstschneidende Schrauben 28 vorgesehen, die durch die Flachdichtung 50 und die Dachdeckungsplatte D hindurch direkt in die Dachunterkonstruktion U geschraubt werden. Diese ist je nach Ausbildung des Daches mit Holzlatten L oder (nicht gezeigten) Holzbohlen zu ergänzen, die vor dem Eindecken des Daches in vorgegebenen, rasterförmigen Abständen parallel zu den Dachlatten DL auf den Sparren S aufgenagelt werden, um später die Schrauben 28 aufzunehmen. Letztere können aber auch direkt in die Sparren S, die Dachlatten DL oder in eine auf den Sparren ohnehin vorhandene (nicht dargestellte) Schalung eingeschraubt werden. Denkbar ist ferner die Montage der Halterungen 10 auf einem Dach mit einer Metallunter- konstruktion.
Auch hier werden die selbstschneidenden Schrauben 28 durch die Dachhaut D und die Flachdichtung 50 hindurch unmittelbar in Metalleisten L oder Metallpfetten der Dachunterkonstruktion U eingeschraubt.
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Zur Aufnahme und Führung der selbstschneidenden Schrauben 28 sind in den
Auflageschenkeln 24 (nicht gezeigte) Bohrungen eingebracht. Pro Träger 20 wer- den bevorzugt vier Schrauben 28 verwendet, die in den Eckbereichen der Halte- rung liegen. Je nach Grösse des Trägers 20 und der zu erwartenden Traglast kön- nen aber auch mehr Schrauben 28 eingesetzt werden, z. B. sechs oder acht. Diese müssen nicht zwingend in den Randbereichen 26 des Trägers 20 liegen, sie kön- nen vielmehr auch in gleichmässigen oder ungleichmässigen Abständen über das
Träger 20 verteilt sein, je nachdem, wo die Schrauben 28 optimalen Halt in der
Dachunterkonstruktion U finden.
Wichtig ist, dass weder die Flachdichtung 50 noch die jeweilige Dachdeckungsplat- te D oder die Dachunterkonstruktion U gelocht, vorgebohrt oder angebohrt sind.
Daher lassen sich die erfindungsgemässen Halterungen an nahezu beliebiger Stelle auf den Dachdeckungsplatten D anordnen, die noch dazu beliebig gross sein kön- nen. Die Schrauben finden stets optimalen Halt in der Dachunterkonstruktion U sowie in der Dachdeckungsplatte D selbst. Mit der Flachdichtung 50 ist das ge- samte System bei gleichzeitiger Lastverteilung stets optimal abgedichtet.
Der Querträger 21 ist im wesentlichen eine ebene Platte, die zumindest ab- schnittsweise einen ebenen Flächenbereich 25 zur Aufnahme der gleichfalls aus Flachmaterial gefertigten Flachstütze 30 bildet. Letztere hat hierzu an ihrem unte- ren Rand 31 einen rechtwinklig abgeknickten Fussteil 32, der flach auf dem Quer- träger 21 aufliegt und etwa mittig zwischen den Randbereichen 26 bzw. den Schrauben 28 des Trägers 20 angeordnet ist. Die Breite des Fussteils 32 entspricht etwa der Breite des Querträgers 21, so dass die Flachstütze 30 einen stets sicheren Halt findet.
Um neben der Flachstütze 30 auch andere Halteteile an dem Träger 20 anbringen zu können, sind in dem Querträger 21 und dem Fussteil 32 (nicht dargestellte) Boh- rungen zur Aufnahme der Befestigungsschrauben 33 eingebracht, die beim Auf- setzen der Flachstütze 30 kongruent übereinander liegen. Das verwendete Lochbild wiederholt sich bei allen Halteteilen 30, so dass diese auf jedem beliebigen Träger 20 montiert oder ausgetauscht werden können. Neben einer Flachstütze 30 zur Aufnahme eines Schneefanggitters Z können damit auch (nicht gezeigte)
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Rohrstützen, Stangenhalter, Rundholzstützen oder Laufroststützen als Halteteile ausgebildet sein. Denkbar ist auch die Anbindung von Steigtritten, Trittmodulen oder Dachhaken, die lediglich mit dem passenden Lochraster zur Aufnahme der
Befestigungsschrauben 33 zu versehen sind.
Alternativ kann man die Halteteile 30 mittels (nicht dargestellter) Nieten oder
Schweisspunkte an dem Träger 20 festlegen oder festkleben, was den Grad der
Vorfertigung erhöhen würde. Aber auch andere Fügetechniken sind denkbar, die eine baukastenartige Zusammenstellung von Trägern 20 und Halteteilen 30 er- möglichen.
Wie Fig. 2 zeigt, hat die Flachstütze 30 eine im wesentlichen dreieckige Aussenkontur, die zum Dachfirst hin eine Aufnahme 34 bildet, in die das Schneefanggitter Z einsetzbar ist. Im unteren Bereich der Flachstütze 30 ist eine Vertiefung 35 zum
Einstellen des Schneefanggitters Z ausgebildet, die traufseitig von einer Stützkante
36 begrenzt ist. Im oberen Bereich bildet die Aufnahme 34 eine Hinterschneidung 37, die firstseitig von einem hakenförmigen Abschnitt 38 gebildet wird.
In der Vertiefung 35 sitzt ein nachgiebiges Ausgleichselement 60 in Form einer Schraubenfeder, welche das in die Vertiefung 35 und damit in die Aufnahme 34 eingesetzte Schneefanggitter Z entlang der Stützkante 36 kraftschlüssig in die Hinterschneidung 37 drückt. Letztere bildet eine Anschlagkante 39, wodurch das Schneefanggitter Z stets sicher gehalten ist.
Das Ausgleichselement 60 kann auch eine Blattfeder oder ein elastischer Formkörper aus dauerelastischen Werkstoffen wie z. B. Gummi oder Kunststoff sein. Er sorgt jedenfalls dafür, dass das entlang der Traufkante verlaufende, relativ lange Schneefanggitter Z stets optimal unterstützt wird, selbst wenn einzelne Halterungen 10 nicht exakt fluchtend auf einer Linie liegen sollten. Damit das Ausgleichselement 60 nicht versehentlich herausfallen kann, wird es bevorzugt unter Vorspannung in die Aufnahme 34 eingesetzt und am unteren Ende der Vertiefung 35 festgelegt. Diese bildet nach vorne und oben eine Führung, so dass das Gitter Z stets sicher gehalten wird.
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Um das Schneefanggitter Z gegen unbeabsichtigte Belastungen zu sichern, die beispielsweise bei Dacharbeiten auftreten können, ist innerhalb der Aufnahme 34 ein zusätzliches Sicherungselement 40 vorgesehen, das ein Herausgleiten oder
Herausfallen des Schneefanggitters Z aus der Aufnahme 34 verhindert. Im Ausfüh- rungsbeispiel ist das Sicherungselement 40 eine Nase, die an dem Abschnitt 38 angesetzt ist und parallel zur Anschlagfläche 39 verläuft. Zwischen dieser und der
Nase 40 wird dadurch ein (nicht näher bezeichneter) Aufnahmeschlitz gebildet, in den das Schneefanggitter Z mit seinem oberen Winkelblech W eingreifen kann, sobald das Gitter Z in First- oder Dachrichtung belastet wird.
Der lichte Abstand zwischen dem freien Ende der Sicherungsnase 40 und der Stützkante 36 ist ge- ringfügig grösser als die Breite des Winkelbleches W, so dass das Ausgleichsele- ment 60 das Gitter Z mit seinem Winkelblech W bis an die Anschlagkante 39 schieben kann. Sobald jedoch das Gitter Z versehentlich belastet wird, rutscht das Winkelblech hinter die Sicherungsnase 40, die folglich das Gitter Z hintergreift.
Dieses kann daher nicht nach unten aus der Hinterschneidung 37 herausgleiten und aus der Stütze 30 herausfallen.
In einer anderen Ausführungsform sind im Bereich der Auflageschenkel 24 des Trägers 20 zwischen dem Dachdeckungsplatte D und der Dachunterkonstruktion U weitere elastische Flachelemente 52 angeordnet. Mit ihnen erreicht man, dass die Halterung 10 nicht nur Zuglasten, sondern auch deutlich höhere Traglasten aufnehmen kann. Dies ist notwendig, wenn beispielsweise ein Trittmodul oder ein Laufsteg auf dem Dach montiert werden soll und die Dachdeckungsplatten D die hierdurch auftretenden Lasten nicht allein aufnehmen können. Man erkennt in Fig. 1, dass die Dicke der weiteren Flachelemente 52 im wesentlichen der Dicke der Dachdeckungsplatte D entspricht.
Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern in vielfältiger Weise abwandelbar. So können die Dachdekkungsplatten D auch Faserzementplatten oder aus Kunststoff gefertigt sein. Entscheidend ist lediglich, dass das Material von den selbstschneidenden Schrauben 28 durchdringbar ist.
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Das Dachzubehörteil Z kann je nach Anwendung unmittelbar auf dem Träger 20 festgelegt sein, beispielsweise in Form eines einfachen Dachhakens. Ein zusätzliches Halteteil 30 ist dann nicht erforderlich. Vielmehr bildet der Dachhaken selbst das Halteteil 30, das mit einem kongruenten Lochbild versehen ist.
In einer noch anderen Ausführungsform kann der Träger 20 eine im wesentlichen ebene Platte sein, die beispielsweise auf einer Weil-Deckung Anwendung finden kann. Liegt die Platte 20 hingegen flach auf einer ebenen Dachfläche auf, ist die elastische Flachdichtung 50 ebenfalls einteilig und vollflächig unter der Platte 20 verlegt. Zur Anbindung spezieller Aufbauten können ein oder mehrere Querträger 21 senkrecht zur Platte 20 verlaufen, um gegebenenfalls mehrere Halteteile 30 auf dem Träger 20 anordnen zu können. Ferner können die Halteteile 30 einzeln oder paarweise aussermittig auf dem Träger 20 angeordnet sein.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschliesslich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritte, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.