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Die Erfindung bezieht sich auf eine Zusatzeinrichtung für
Verkehrslichtsignale, welche Zusatzeinrichtung ein neben einer Verkehrssignalleuchte anzuordnendes mit selektiv aktivierbaren
Leuchtelementen versehenes Leuchtpaneel und eine zur selektiven Aktivierung der Leuchtelemente dienende Steuereinrichtung auf- weist, welche ihrerseits in Verbindung mit der Signalgebung der Verkehrssignalleuchte angesteuert wird.
Zusatzeinrichtungen vorgenannter Art sind bekannt, wobei z. B. auf die US 6 175 313 Bl hingewiesen werden kann. Diese be- kannten Einrichtungen sind dazu konzipiert, Fahrzeuglenkern eine Information zu vermitteln, wie lange eine bestimmte Lichtsignal- phase vom jeweiligen Betrachtungszeitpunkt an gerechnet noch dauert ; dies z. B. um den Lenker eines Fahrzeuges, welcher sich einem Verkehrslichtsignal nähert, während einer Grün-Phase eine Information darüber zu geben, ob er bei Einhaltung einer be- stimmten Geschwindigkeit während der betreffenden Grün-Phase eine mit einem solchen Lichtsignal versehene Kreuzung noch passieren kann.
Bei Verkehrslichtsignalen an Fussgängerübergängen ergibt sich aus dem Umstand, dass diese Verkehrs Signale nur eine "Grün"-Phase und eine "Rot"-Phase anzeigen und die Fussgänger ausserdem nur eine verhältnismässig geringe Bewegungsgeschwindigkeit haben, sie aber natürlich beim Wechsel von der Grün-Phase zur Rot-Phase der Sig- nalgebung ihren Weg fortsetzen müssen, um den betreffenden Fuss- gängerübergang zu räumen, oft eine gewisse Unsicherheit, welche den Verkehrsablauf stört und auch zu Unfällen Anlass geben kann.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Zusatzein- richtung eingangs erwähnter Art zu schaffen, welche während der einem Fussgängerübergang zugeordneten Rot-Phase der Verkehrs- lichtsignalgebung zusätzliche Informationen darüber vermittelt, welcher Abschnitt der Rot-Phase jeweils gerade vorliegt und zu- sätzlich eine Hilfestellung für ein richtiges Verhalten jener Personen, die den betreffenden Fussgängerübergang gerade benützen oder benützen wollen, zu geben vermag. Fussgänger, welche sich beim Wechsel der Lichtsignalgebung von der Grün-Phase zur Rot- Phase auf einem Fussgängerübergang befinden, sollen unter Beibe- haltung ihrer Gehrichtung den betreffenden Fussgängerübergang in- nerhalb eines ersten Zeitabschnittes der Rot-Phase, welcher meist "Räumzeit" genannt wird, verlassen.
Es wird dabei meist die Dauer dieses Räumzeit genannten ersten Abschnittes der Rot-Phase der
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für die Fussgänger massgeblichen Lichtsignalgebung so bemessen und mit anderen für den Fahrzeugverkehr vorgesehenen Signalgebungen so koordiniert, dass während dieser Räumzeit nur möglichst wenige
Fahrzeuge den jeweiligen Fussgängerübergang queren, und dass Fuss- gänger, welche sich im Zeitpunkt des Wechsels der Signalgebung von der Grün-Phase zur Rot-Phase auf dem Fussgängerübergang be- finden, in Fortsetzung ihres Weges bei angemessener Eile noch innerhalb der Räumzeit den Fussgängerübergang vollständig passie- ren können.
Die zu schaffende Einrichtung soll nun den im Räum- zeit genannten Zeitabschnitt auf dem Fussgängerübergang befindlichen Personen eine leicht erkennbare und unmissverständ- liche Information über den Ablaufzustand der Räumzeit vermitteln, wobei diese Informationsvermittlung möglichst wenig Aufmerksam- keit beanspruchen soll, so dass keine Ablenkung vom unmittelbar auf dem Fussgängerübergang vorliegenden Verkehrsgeschehen statt- findet.
Die zu schaffende Einrichtung soll weiter auch Personen, welche während einer Rot-Phase der Lichtsignalgebung vor einem Fussgängerübergang auf den Wechsel zur nächsten Grün-Phase warten, eine Information darüber geben, welche Zeit noch bis zum Beginn der darauf folgenden Grün-Phase verstreichen wird, da durch eine solche Information oft ein aus Ungeduld erwachsendes verbotenes und gefährliches Betreten der Fahrbahn während einer Rot-Phase der Lichtsignalgebung vermieden werden kann.
Die erfindungsgemässe Zusatzeinrichtung eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtpaneel der Zu- satzeinrichtung neben der "Rot"-Leuchte eines Fussgängerübergangs- Verkehrslichtsignales angeordnet ist und aus einer Vielzahl von rasterartig in horizontalen, zueinander parallelen Zeilen ange- ordneten Leuchtelementen zusammengesetzt ist und die Steuerein- richtung mit einem Taktgeber versehen ist, der die Aktivierung der Leuchtelemente taktkonform steuert, wobei in einem ersten Zeitabschnitt, dessen Beginn am Beginn der jeweiligen Leuchtphase der genannten Rot-Leuchte liegt, von der Steuereinrichtung zu- nächst in einem ersten Taktschritt ein aktivierendes Signal einem Leuchtelement oder zwei Leuchtelementen, das bzw. die in der Mitte einer beim unteren Rand des Leuchtpaneels befindlichen, ersten Zeile angeordnet ist bzw.
sind, zugeführt wird, dass da- nach in einem folgenden zweiten Taktschritt ein aktivierendes Signal einem oder zwei Leuchtelementen zugeführt wird, die fluchtend zu dem bzw. den vorerwähnten Leuchtelementen in der auf
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die vorerwähnte, beim unteren Rand des Leuchtpaneels befindliche erste Zeile nach oben folgenden, zweiten Zeile angeordnet sind, und ein aktivierendes Signal dem bzw. den im ersten Taktschritt aktivierten Leuchtelementen und zwei weiteren Leuchtelementen zugeführt wird, die sich in der ersten Zeile beiderseits direkt neben dem bzw.
den im ersten Taktschritt aktivierten Leuchtele- menten befinden, dass dann in einem folgenden dritten Taktschritt ein aktivierendes Signal einem oder zwei mittig angeordneten Leuchtelementen einer auf die beiden vorgenannten Zeilen nach oben folgenden, dritten Zeile zugeführt wird und ein aktivieren- des Signal an die zuvor im zweiten Taktschritt aktivierten Leuchtelemente der ersten und zweiten Zeile sowie an je zwei weitere Leuchtelemente in der ersten und der zweiten Zeile, die sich beiderseits anschliessend an die zuvor aktivierten Leuchte- lemente dieser Zeilen befinden, zugeführt wird, dass in weiteren Taktschritten analog wie zuvor mit jedem Taktschritt einem oder zwei Leuchtelementen, die sich in der Mitte einer Zeile befinden, die direkt oberhalb jener Zeile liegt,
in der im vorangehenden Taktschritt ein oder zwei mittig angeordnete Leuchtelemente erstmals aktiviert wurden, ein aktivierendes Signal zugeführt wird und in jeder der im jeweils vorangehenden Taktschritt akti- vierte Leuchtelemente aufweisenden Zeilen diesen Leuchtelementen sowie in jeder dieser Zeilen je zwei weiteren Leuchtelementen, die sich beiderseits unmittelbar neben den zuvor im vorangehenden Taktschritt aktivierten Leuchtelementen befinden, ein aktivie- rendes Signal zugeführt wird, wobei diese taktweise Weiterschal- tung aktivierender Signale fortgesetzt wird, bis eine alle Leuchtelemente der beim unteren Rand des Leuchtpaneels befindli- chen Zeile erfassende Aktivierung vorliegt, dass danach ein Taktschritt folgt, bei dem bei der vorgenannten Weiterschaltung nur Leuchtelementen,
die in der vom unteren Rand des Leuchtpa- neels gesehen zweiten Zeile und in oberhalb dieser zweiten Zeile befindlichen Zeilen angeordnet sind, aktivierende Signale zugeführt werden und so den Leuchtelementen der beim unteren Rand des Leuchtpaneels liegenden Zeile kein aktivierendes Signal zugeführt wird, dass Taktschritte folgen, in denen diese zuletzt erreichte Gruppierung der aktivierenden Signale taktweise um je eine Zeile nach oben weitergeschaltet wird, wobei nach dem Erreichen der obersten Zeile von Leuchtelementen des Leuchtpaneels die jeweils den Leuchtelementen dieser Zeile zugeordneten aktivierenden Sig-
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nale beim darauf folgenden Taktschritt in Wegfall kommen,
in welchen Taktschritten weiter von der beim unteren Rand des
Leuchtpaneels befindlichen Zeile beginnend und mit jedem Takt- schritt um eine weitere Zeile nach oben fortschreitend jeweils allen Leuchtelementen dieser Zeilen aktivierende Signale zuge- führt werden, bis zu einem Taktschritt bei dem allen Leuchtele- menten aller Zeilen des Leuchtpaneels aktivierende Signale zugeführt sind, und dass in einem zweiten Zeitabschnitt, der zu einem nach dem ersten Zeitabschnitt liegenden Zeitpunkt beginnt und bis zum Ende der betreffenden Leuchtphase der genannten Rot- Leuchte dauert,
zunächst zumindest einem Grossteil der in der oberen Hälfte des Leuchtpaneels angeordneten Leuchtelemente ein aktivierendes Signal zugeführt wird und nachfolgend die Zufuhr dieser Leuchtelemente in der oberen Hälfte des Leuchtpaneels ak- tivierenden Signale in mehreren Taktschritten von weiter oben zu weiter unten angeordneten Leuchtelementen wandernd vermindert wird und am Ende der Leuchtphase der genannten Rot-Leuchte die Zufuhr von aktivierenden Signalen zu diesen Leuchtelementen des Leuchtpaneels eingestellt wird. Durch diese Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung gut entsprochen werden.
Die Zusatzeinrichtung vermittelt ein klares Bild vom zeitlichen Ab- lauf des Räumzeit genannten Abschnittes der Rot-Phase eines Fuss- gängerübergangs-Verkehrslichtsignales ohne einen nachteiligen Einfluss auf das Beachten dieses Lichtsignales selbst auszuüben und vermittelt den am Fussgängerübergang befindlichen Personen auch einen unterstützenden Hinweis eine begonnene Überquerung mit angemessener Eile fortzusetzen, obwohl das zugeordnete Fussgän- gerübergangs-Verkehrslichtsignal sich schon in der Rot-Phase be- findet. Durch den Einsatz rotleuchtender Leuchtelemente im Leuchtpaneel der Zusatzeinrichtung wird die Gefahr einer Fehlin- formation ausgeschaltet und durch die mit dem Ablauf der Räumzeit zunehmende Anzahl aktivierter Leuchtelemente im Leuchtpaneel das Näherkommen des Endes der Räumzeit verdeutlicht.
Im genannten zweiten Zeitabschnitt, der bis zum Ende der jeweiligen Rot-Phase dauert, wendet sich die Signalgebung der Zusatzeinrichtung an Personen, welche auf einen Wechsel von der Rot-Phase zur nach- folgenden Grün-Phase warten, wobei die Signalgebung der Zusatz- einrichtung eine Information vermittelt, wie lange noch auf den Wechsel zur Grün-Phase gewartet werden muss, und es hilft diese Information Ungeduld abzubauen und vorschriftswidriges gefährli-
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ches Verhalten von Personen zu vermeiden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäss aus- gebildeten Zusatzeinrichtung, welche Ausführungsform vor allem hinsichtlich der Motivation von Personen die sich bereits auf einem Fussgängerübergang befinden, ihren Weg mit angemessener Eile fortzusetzen, günstig ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass von der Steuereinrichtung in dem auf den Taktschritt, bei dem den Leuchtelementen der beim unteren Rand des Leuchtpaneels liegenden Zeile kein aktivierendes Signal zugeführt wird, folgenden Takt- schritt nur Leuchtelementen, die in der vom unteren Rand des Leuchtpaneels gesehen dritten Zeile und oberhalb dieser dritten Zeile befindlichen Zeilen angeordnet sind,
aktivierende Signale zugeführt werden und so den Leuchtelementen der beim unteren Rand des Leuchtpaneels liegenden Zeile und den Leuchtelementen der darauf folgenden zweiten Zeile kein aktivierendes Signal zuge- führt wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform, welche hinsicht- lich des Ablaufes des "Wartezeit" genannten Zeitabschnittes eine sehr einprägsame Information zu vermitteln vermag, ist dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Zeitabschnitt, der bis zum Ende der Leuchtphase der Rot-Leuchte andauert, während dieses ganzen Zeitabschnittes einer Anzahl von Leuchtelementen des Leuchtpa- neels, die einem Umriss einer Sanduhr entsprechend angeordnet sind, aktivierende Signale zugeführt werden und weiter am Beginn dieses zweiten Zeitabschnittes aktivierende Signale einem Gross- teil der übrigen oberhalb der Sanduhr-Engstelle innerhalb dieses Umrisses angeordneten Leuchtelemente des Leuchtpaneels zugeführt werden und nachfolgend in mehreren Taktschritten von oben nach unten wandernd die Anzahl der von der Steuereinrichtung mit ak- tivierenden Signalen angesteuerten,
oberhalb der Sanduhr-Eng- stelle innerhalb dieses Umrisses angeordneten Leuchtelemente vermindert wird und gleichzeitig von der Steuer- einrichtung im Zuge dieser Taktschritte aktivierende Signale zu einer taktweise zunehmenden Anzahl von unterhalb der Sanduhr- Engstelle innerhalb des genannten Umrisses angeordneten Leuchte- lementen des Leuchtpaneels zugeführt werden.
Eine besonders hinsichtlich der angestrebten Wahrnehmung des Zeitablaufes in dem Wartezeit genannten Zeitabschnitt vorteil- hafte Ausführungsform ist dabei dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Zeitabschnitt die Leuchtelemente einzeln oder paarweise
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mit aktivierenden Signalen angesteuert werden,
wobei die Vermin- derung der Anzahl der zu Beginn des zweiten Zeitabschnittes oberhalb der Sanduhr-Engstelle aktivierten Leuchtelemente in den oberhalb der Sanduhr-Engstelle befindlichen Zeilen von deren
Mitte ausgehend nach aussen und von Zeile zu Zeile nach unten wandernd erfolgt und gleichzeitig eine Vermehrung der aktivie- renden Ansteuerung von Leuchtelementen in unterhalb der Sanduhr-
Engstelle befindlichen Zeilen von Leuchtelementen von der Mitte der untersten Zeile ausgehend in dieser Zeile nach aussen fort- schreitend und gleichzeitig nach oben wandernd erfolgt.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen un- ter Bezugnahme auf die Zeichnungen, in denen solche Ausführungs- beispiele schematisch dargestellt sind, weiter erläutert. In den Zeichnungsfiguren haben einander gleiche Bauelemente gleiche Be- zugszeichen.
In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Ansicht einer Ausfüh- rungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Zusatzeinrichtung, die neben einem Fussgängerübergangs-Verkehrslichtsignal angeordnet ist ; Fig. 2 eine Ansicht des bei der Ausführungsform nach Fig. 1 vorgesehenen Leuchtpaneels in grösserem Massstab ; 3 in mehre- ren Teilfiguren von Fig. 3-a bis Fig. 3-n die Entwicklung der Ansteuerung des Leuchtpaneels der in Fig. 1 dargestellten Aus- führungsform in dem am Beginn der Rotlicht-Phase des Verkehrs- lichtsignales liegenden Zeitabschnitt, der meist Räumzeit genannt wird ;
Fig. 4 in Teilfiguren von Fig. 4-a bis Fig. 4-f eine Aus- führungsform einer Ansteuerung eines bei einer erfindungsgemäss ausgebildeten Zusatzeinrichtung vorgesehenen Leuchtpaneels in der zeitlichen Entwicklung dieser Ansteuerung, in dem am Ende der Rotlicht-Phase des Verkehrslichtsignales liegenden Zeitabschnitt, welcher meist Wartezeit genannt wird ; 5 zeigt in mehreren aufeinander folgenden Phasen die zeitliche Entwicklung einer an- deren Ausführungsform der Ansteuerung eines derartigen Leuchtpa- neels, wie es bei einer erfindungsgemäss ausgebildeten Zusatzeinrichtung vorgesehen ist, im Laufe des Wartezeit genann- ten Zeitabschnittes am Ende der Rotlicht-Phase;
Fig. 6 zeigt eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemässen Zusatzeinrichtung, bei der das Leuchtpaneel in das Gehäuse der Rot-Leuchte des Fussgängerübergangs-Verkehrslichtsignales einge- fügt ist ; zeigen die Figuren 7-a bis 7-c einige aufeinander folgende Phasen der Ansteuerung des Leuchtpaneels der in Fig. 6
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dargestellten Ausführungsform im Zuge des Räumzeit genannten Ab- schnittes am Beginn der Rotlicht-Phase des Verkehrslichtsignales; und Fig. 8 zeigt in Teilfiguren von Fig. 8a bis Fig. 8q eine Va- riante zu der in Fig. 4 dargestellten Ansteuerung der Leuchtele- mente in dem Wartezeit genannten Zeitabschnitt.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform einer erfin- dungsgemäss ausgebildeten Zusatzeinrichtung 1 ist seitlich neben der Rot-Leuchte 2 eines Fussgängerübergangs-Verkehrslichtsignales angeordnet. Auch andere Platzierungen der erfindungsgemäss ausge- bildeten Zusatzeinrichtung 1 neben der Rot-Leuchte 2 sind mög- lich, nämlich oberhalb, unterhalb oder rechtsseitig neben der Rot-Leuchte. Die Zusatzeinrichtung 1 hat ein in einem Gehäuse 3 angeordnetes Leuchtpaneel 4, welches mit selektiv aktivierbaren Leuchtelementen 5 aufgebaut ist. Die Leuchtelemente 5 sind rot- leuchtende LED-Leuchtelemente und rasterartig in horizontalen, zueinander parallelen Zeilen angeordnet. Zur selektiven Aktivie- rung der Leuchtelemente 5 ist eine Steuereinrichtung 6 vorgese- hen, die ihrerseits mit einem Taktgeber versehen ist, der die Aktivierung der Leuchtelemente 5 taktkonform steuert.
Die Steu- ereinrichtung 6 ist weiter mit einem Signalgeber 7 verbunden, der seinerseits die Signalgebung der Rot-Leuchte 2 steuert und gleichzeitig ein den Leuchtphasen der Rot-Leuchte 2 entsprechen- des Steuersignal der Steuereinrichtung 6 zuführt.
In Fig. 1 wie auch in den übrigen Figuren ist der akti- vierte, d.h. rotleuchtende, Zustand der Leuchtelemente 5 dunkel dargestellt und es ist der nicht aktivierte Zustand der Leuchtelemente hell dargestellt. Die aus Fig. 1 ersichtliche Darstellung aktivierter und nicht aktivierter Leuchtelemente 5 des Leuchtpaneels 4 entspricht einer im Zuge der Räumzeit vor- liegenden Aktivierung der Leuchtelemente des Leuchtpaneels 4.
Fig. 2 zeigt das aus rotleuchtenden LED-Leuchtelementen 5 zusammengesetzte Leuchtpaneel 4 in grösserem Massstab. Die Leuchtelemente 5 sind rasterartig in horizontalen, zueinander parallelen Zeilen angeordnet. Beim unteren Rand 8 des Leuchtpa- neels 4 befindet sich eine erste Zeile 9 von Leuchtelementen und es folgen auf diese Zeile 9 nach oben nacheinander parallele Zeilen 10 bis 28 von Leuchtelementen 5. Die letzte Zeile, die sich am oberen Rand des Leuchtpaneels befindet, ist mit 28 be- zeichnet.
Die Aktivierung der Leuchtelemente des Leuchtpaneels 4 durch
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die Steuereinrichtung 6 im Zuge des Räumzeit genannten ersten
Zeitabschnittes der Rot-Phase der Rot-Leuchte 2 ist in den Figu- ren 3-a bis 3-n entsprechend einzelnen Phasen im Lauf dieser taktkonform erfolgenden Aktivierung dargestellt. Es wird am Be- ginn der jeweiligen Leuchtphase der Rot-Leuchte 2 zunächst in einem ersten Taktschritt der Steuereinrichtung 6, wie Fig. 3-a zeigt, ein aktivierendes Signal zwei Leuchtelementen 5-1, 5-1' zugeführt, welche in der Mitte der beim unteren Rand 8 verlau- fenden ersten Zeile 9 der Leuchtelemente des Leuchtpaneels 4 an- geordnet sind.
Danach wird in einem darauf folgenden zweiten Taktschritt von der Steuereinrichtung 6 ein aktivierendes Signal zwei Leuchtelementen 5-3, 5-3' zugeführt, die fluchtend zu den vorerwähnten Leuchtelementen 5-1, 5-1' in Zeile 10 des Leuchtpa- neels 4 angeordnet sind, welche als zweite Zeile auf die erste Zeile 9 des Leuchtpaneels nach oben folgt ; wird in diesem zweiten Taktschritt ein aktivierendes Signal den bereits im ers- ten Taktschritt aktivierten Leuchtelementen 5-1, 5-1' und zwei weiteren Leuchtelementen 5-2, 5-2' zugeführt, die sich in der ersten Zeile 9 beiderseits direkt neben den im ersten Taktschritt aktivierten Leuchtelementen 5-1, 5-1' befinden ; dies ist in Fig. 3-b dargestellt.
Fig. 3-c bezieht sich auf einen folgenden dritten Taktschritt, der von der Steuereinrichtung 6 erfolgenden Aktivierung von Leuchtelementen, wobei in diesem dritten Takt- schritt ein aktivierendes Signal zwei mittig angeordneten Leuchtelementen 5-5, 5-5' einer auf die beiden vorgenannten Zei- len 9,10 nach oben folgenden dritten Zeile 11 zugeführt wird und auch ein aktivierendes Signal an die zuvor im zweiten Taktschritt aktivierten Leuchtelemente 5-1, 5-1', 5-3, 5-3', 5-2, 5-2' der ersten und der zweiten Zeile 9,10 sowie an je zwei weitere Leuchtelemente 5-4, 5-4', 5-6, 5-6' zugeführt wird, die sich in der ersten und der zweiten Zeile 9,10 beidseits anschliessend an die zuvor aktivierten Leuchtelemente dieser Zeilen 9,10 befin- den.
In einem darauf folgenden weiteren Taktschritt, der durch die Steuereinrichtung 6 ausgeführten Aktivierung, auf welchen Taktschritt sich die Fig. 3-d bezieht, wird zwei Leuchtelementen 5-7, 5-7', die sich in der Mitte der Zeile 12 befinden, ein ak- tivierendes Signal zugeführt, wobei die Zeile 12 direkt oberhalb der Zeile 11 liegt, in der sich die im vorangehenden dritten Taktschritt erstmals aktivierten Leuchtelemente 5-5,5-5' befin- den; weiter werden in diesem vierten Taktschritt wie aus Fig. 3-d
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ersichtlich die bereits im vorangehenden dritten Taktschritt ak- tivierten Leuchtelemente in den Zeilen 9,10 und 11 aktiviert und weiter in jeder dieser Zeilen 9,10, 11 je zwei weitere Leuchtelemente 5-8, 5-8', 5-10,5-10', 5-11, 5-11' die sich bei- derseits unmittelbar neben den zuvor im dritten Taktschritt ak- tivierten Leuchtelementen befinden.
In weiteren Taktschritten erfolgt eine zu der aus den Figuren 3-a bis 3-d ersichtlichen Entwicklung analoge taktweise Weiterschaltung aktivierender Sig- nale bis eine alle Leuchtelemente der beim unteren Rand 8 des Leuchtpaneels 4 befindlichen Zeile 9 erfassende Aktivierung vor- liegt, wie dies in Fig. 3-e dargestellt ist. Im vorliegenden Fall ist dies, von der Aktivierung nach Fig. 3-d ausgehend, nach vier Taktschritten der Fall. Beim darauf folgenden Taktschritt, auf den sich Fig. 3-f bezieht, wird nur Leuchtelementen, die in der vom unteren Rand 8 des Leuchtpaneels 4 gesehen zweiten Zeile 10 und in oberhalb dieser zweiten Zeile 10 befindlichen Zeilen an- geordnet sind, ein aktivierendes Signal zugeführt und es erhalten demgemäss die Leuchtelemente der beim unteren Rand 8 des Leucht- paneels liegenden Zeile 9 kein aktivierendes Signal.
Die mit dem vorangehenden Taktschritt gemäss Fig. 3-e erreichte Gruppierung der aktivierenden Signale wird beim Taktschritt gemäss Fig. 3-f um eine Zeile nach oben weitergeschaltet. Mit dem nächsten Takt- schritt der Steuereinrichtung 6, auf den sich Fig. 3-g bezieht, erfolgt wieder eine Weiterschaltung der Gruppierung der aktivie- renden Signale gemäss Fig. 3-e um eine weitere Zeile nach oben, womit nur Leuchtelemente, die in der vom unteren Rand 8 des Leuchtpaneels 4 gesehen dritten Zeile 11 und oberhalb dieser dritten Zeile befindlichen Zeilen angeordnet sind, aktiviert werden und es wird solcherart den Leuchtelementen der beim unte- ren Rand 8 des Leuchtpaneels liegenden Zeile 9 und den Leuchte- lementen der darauf folgenden zweiten Zeile 10 kein aktivierendes Signal zugeführt.
Danach folgen Taktschritte der Steuereinrich- tung 6 in welchen von der beim unteren Rand 8 des Leuchtpaneels 4 befindlichen Zeile 9 beginnend und mit jedem Taktschritt um eine weitere Zeile nach oben fortschreitend jeweils allen Leuchtelementen dieser Zeilen aktivierende Signale zugeführt werden, bis zu einem Taktschritt, bei dem allen Leuchtelementen aller Zeilen des Leuchtpaneels aktivierende Signale zugeführt sind. Gleich- zeitig damit wird im Rahmen dieser Taktschritte die Gruppierung der aktivierenden Signale, welche gemäss Fig. 3-e erreicht worden
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ist, wieder taktweise um je eine Zeile nach oben weitergeschal- tet.
Es wird solcherart nach dem Taktschritt gemäss Fig. 3-g im darauf folgenden Taktschritt, auf den sich Fig. 3-h bezieht, al- len Leuchtelementen der Zeile 9 ein aktivierendes Signal zuge- führt, den Leuchtelementen der Zeilen 10 und 11 werden keine aktivierenden Signale zugeführt und die vorstehend erwähnte
Gruppierung aktivierender Signale wird in allen Leuchtelementen der Zeile 12 und in daran nach oben anschliessend gelegenen Zeilen wirksam.
Mit dem darauf folgenden Taktschritt der Steuereinrich- tung 6, auf den sich Fig. 3-i bezieht, wird die vorerwähnte Gruppierung aktivierender Signale um eine weitere Zeile nach oben weitergeschaltet und es werden damit von dieser Gruppierung ak- tivierender Signale alle Leuchtelemente der vom unteren Rand 8 des Leuchtpaneels 4 gesehen fünften Zeile, der die Bezugsziffer 13 zugeordnet ist, und weiter Leuchtelemente in Zeilen oberhalb dieser Zeile 13 aktiviert und es werden weiter aktivierende Sig- nale allen Leuchtelementen der Zeilen 9 und 10 zugeführt.
Nach vier weiteren Taktschritten werden von der Steuereinrichtung 6 allen Leuchtelementen, der vom unteren Rand 8 des Leuchtpaneels gezählten sechs Zeilen 9,10, 11,12, 13,14 aktivierende Signale zugeführt und es werden weiter durch die vorstehend genannte Gruppierung aktivierender Signale, nach diesem Durchlaufen von vier Taktschritten alle Leuchtelemente in der vom unteren Rand 8 gerechnet neunten Zeile, die mit dem Bezugszeichen 17 bezeichnet ist, und weitere Leuchtelemente in oberhalb dieser Zeile 17 ge- legenen Zeilen aktiviert, wie Fig. 3-k zeigt.
Die nach abermals vier Taktschritten der Steuereinrichtung 6 vorliegende Aktivie- rung von Leuchtelementen des Leuchtpaneels 4 umfasst, wie auch in Fig. 3-1 dargestellt ist, die Aktivierung aller Leuchtelemente der vom unteren Rand 8 des Leuchtpaneels an gezählten zehn Zeilen 9,10, 11,12, 13,14, 15,16, 17,18 und die Aktivierung durch die vorstehend genannte Gruppierung der aktivierenden Signale, welche alle Leuchtelemente der vom unteren Rand 8 an gezählt dreizehnten Zeile, welche mit dem Bezugszeichen 21 bezeichnet ist, und die Aktivierung weiterer Leuchtelemente, die sich in den oberhalb der Zeile 21 gelegenen Zeilen befinden, wobei zwei mittig angeordnete Leuchtelemente 5-12, 5-12' sich in der obersten Zeile 28 des Leuchtpaneels befinden.
Im Zuge der darauf folgenden Taktschritte der Steuereinrichtung 6 kommen die jeweils den Leuchtelementen der obersten Zeile 28 des Leuchtpaneels zugeord-
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neten aktivierenden Signale beim darauf folgenden Taktschritt in Wegfall und es ergibt sich nach vier weiteren Taktschritten der
Steuereinrichtung 6 eine Aktivierung der Leuchtelemente des Leuchtpaneels wie sie in Fig. 3-m dargestellt ist ; den er- folgten Wegfall aktivierender Signale aus der vorgenannten Grup- pierung aktivierender Signale werden durch diese Gruppierung aktivierender Signale nurmehr Leuchtelemente in den vier obersten Zeilen 25,26, 27 und 28 aktiviert und es erfolgt weiter eine Aktivierung jeweils aller Leuchtelemente in den vom unteren Rand 8 angerechnet ersten vierzehn Zeilen des Leuchtpaneels.
Nach weiteren sechs Taktschritten der Steuereinrichtung 6 sind bereits alle aktivierenden Signale der vorgenannten Gruppierung von Taktschritt zu Taktschritt in Wegfall gekommen und es werden wie Fig. 3-n zeigt allen Leuchtelementen aller Zeilen des Leuchtpa- neels aktivierende Signale zugeführt. Damit ist das Ende des Räumzeit genannten Abschnittes am Anfang der Rot-Phase der Rot- Leuchte 2 erreicht.
In einem zweiten Zeitabschnitt der zu einem nach dem Zeit- abschnitt Räumzeit liegenden Zeitpunkt beginnt und bis zum Ende der betreffenden Leuchtphase der Rot-Leuchte 2 dauert, welcher Zeitabschnitt Wartezeit genannt wird, wird zunächst zumindest einem Grossteil der in der oberen Hälfte des Leuchtpaneels 4 an- geordneten Leuchtelemente ein aktivierendes Signal zugeführt und nachfolgend die Zufuhr dieser aktivierenden Signale in mehreren Taktschritten von weiter oben zu weiter unten angeordneten Leuchtelementen wandernd vermindert. Die Zufuhr aktivierender Signale zu Leuchtelementen in der oberen Hälfte des Leuchtpaneels wird am Ende der Leuchtphase der Rot-Leuchte eingestellt oder vermindert.
Eine diesbezügliche vorteilhafte Ausführungsform der Aktivierung der Leuchtelemente des Leuchtpaneels 4 durch die Steuereinrichtung 6 ist in Fig. 4-a und weiter in den Fig. 4-b bis 4-f dargestellt. Es werden im Zeitabschnitt der sog. Warte- zeit einer Anzahl von Leuchtelementen des Leuchtpaneels 4, die einem Umriss einer Sanduhr entsprechend angeordnet sind, akti- vierende Signale zugeführt. Dieser Umriss 29 ist in Fig. 4-a mit strichlierten Linien angedeutet. Am Beginn des Zeitabschnittes Wartezeit werden aktivierende Signale zumindest einem Grossteil der oberhalb der Sanduhr-Engstelle 30 angeordneten Leuchtelemente des Leuchtpaneels zugeführt. Oberhalb der Sanduhr-Engstelle 30 befindet sich die obere Hälfte 31 des Leuchtpaneels 4.
Nachfol-
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gend wird, wie die Darstellung aufeinander folgender Phasen in den Figuren 4-d bis 4-e zeigt, die Anzahl der von der Steuerein- richtung 6 mit aktivierenden Signalen angesteuerten, oberhalb der
Sanduhr-Engstelle 30 angeordneten Leuchtelemente vermindert und es werden gleichzeitig von der Steuereinrichtung 6 im Zuge dieser Taktschritte zunehmend mehr unterhalb der Sanduhr-Engstelle 30 angeordneten Leuchtelementen des Leuchtpaneels 4 aktivierende
Signale zugeführt, wie dies in den Figuren 4-b bis 4-e verdeut- licht ist.
Schliesslich wird eine Aktivierung erhalten, bei der, wie aus Fig. 4-f ersichtlich, den oberhalb der Sanduhr-Engstelle 30 innerhalb des Umrisses 29 befindlichen Leuchtelementen kein aktivierendes Signal zugeführt wird und korrespondierend dazu werden aktivierende Signale den unterhalb der Sanduhr-Engstelle innerhalb des Umrisses 29 angeordneten Leuchtelementen des Leuchtpaneels 4 zugeführt.
Eine vereinfachte Ausführungsform einer im Zuge des Warte- zeit genannten Zeitabschnittes erfolgenden Aktivierung der Leuchtelemente des Leuchtpaneels ergibt sich, wenn man am Beginn dieses Zeitabschnittes in der oberen Hälfte des Leuchtpaneels die Leuchtelemente einer Anzahl von Zeilen aktiviert und dann takt- weise diese Aktivierung im Sinne einer Weiterschaltung nach unten verschiebt.
Es wird dabei zunächst zumindest einem Grossteil der in der oberen Hälfte des Leuchtpaneels angeordneten Leuchtele- mente ein aktivierendes Signal zugeführt, wobei sich durch die Weiterschaltung dieses Signals zu Leuchtelementen in weiter unten im Leuchtpaneel liegenden Zeilen in der oberen Hälfte des Leuchtpaneels fortschreitend eine Verminderung der Anzahl der aktivierten Leuchtelemente ergibt und in taktweisem Fortschreiten im unteren Bereich des Leuchtpaneels Leuchtelemente aktiviert werden und diese Aktivierung am Ende der Leuchtphase der Rot- Leuchte 2 ihre Beendigung erfährt. Eine weitere Ausführungsform der im zweiten, Wartezeit genannten Zeitabschnitt vorgesehenen Aktivierung von Leuchtelementen des Leuchtpaneels 4 durch die Steuereinrichtung 6 kann anhand der Figuren 5-a bis 5-c erläutert werden.
Es wird zunächst einem sehr grossen Teil oder allen Leuchtelementen von der Steuereinrichtung 6 ein aktivierendes Signal zugeführt, wie dies z. B. aus Fig. 3-n oder Fig. 5-a er- sichtlich ist, womit auch einem Grossteil der in der oberen Hälfte des Leuchtpaneels angeordneten Leuchtelemente ein aktivierendes Signal zugeführt wird und es wird nachfolgend taktweise die Zu-
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fuhr der aktivierenden Signale zu Leuchtelementen in der oberen
Hälfte des Leuchtpaneels im Sinne einer Weiterschaltung der ak- tivierenden Signale nach unten vermindert, wie dies z. B. aus den
Figuren 5-b und 5-c ersehen werden kann, wonach am Ende der
Leuchtphase der Rot-Leuchte 2 die Zufuhr von aktivierenden Sig- nalen zu Leuchtelementen des Leuchtpaneels eingestellt wird.
Die Anordnung des Leuchtpaneels 4 der erfindungsgemäss aus- gebildeten Zusatzeinrichtung kann in einem eigenen Gehäuse 3 er- folgen, wie dies bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform vorgesehen ist. Man kann aber auch für die Rot-Leuchte 2 des Fussgängerübergangs-Verkehrslichtsignales und für das Leuchtpaneel 4 ein gemeinsames Gehäuse 3a vorsehen, wie dies bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform der Fall ist. Es ist auch in diesem Fall ein die Rot-Leuchte 2 steuernder Signalgeber 7 vorgesehen, der seinerseits auch die mit einem Taktgeber versehene Steuer- einrichtung 6 ansteuert.
Die taktkonforme Aktivierung der Leuchtelemente des Leuchtpaneels 4 beginnt in diesem Fall im ersten Taktschritt mit der Zufuhr eines aktivierenden Signales an ein in der Mitte der dem unteren Rand 8 des Leuchtpaneels be- nachbarten Zeile 9 angeordnetes Leuchtelement 5-1 (Fig. 7-a) und setzt sich im darauf folgenden zweiten Taktschritt mit der Akti- vierung dieses Leuchtelementes 5-1 in Zeile 9 sowie eines Leuchtelementes 5-3, welches in der auf die Zeile 9 folgenden zweiten Zeile 10 angeordnet ist unter Aktivierung zweier weiterer Leuchtelemente 5-2, 5-2', die in Zeile 9 zu beiden Seiten des Leuchtelementes 5-1 angeordnet sind, fort (Fig. 7-b).
Im darauf folgenden dritten Taktschritt wird ein aktivierendes Signal einem in der auf die Zeilen 9,10 folgenden dritten Zeile 11 gelegenen Leuchtelement 5-5 zugeführt und weitere aktivierende Signale den zuvor im zweiten Taktschritt aktivierten Leuchtelementen 5-1,5- 3,5-2, 5-2' sowie je zwei weiteren Leuchtelementen 5-4,5-4', 5- 6, 5-6' in der ersten und zweiten Zeile 9,10, die sich beider- seits anschliessend an die zuvor aktivierten Leuchtelemente dieser Zeilen 9,10 befinden (Fig. 7-c). Die weitere Entwicklung der Aktivierung der Leuchtelemente des Leuchtpaneels 4 erfolgt in ähnlicher Weise wie dies vorstehend in Zusammenhang mit Fig. 1 erörtert worden ist.
Fig. 8 zeigt eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Ansteuerung der Leuchtelemente in dem Wartezeit genannten Zeit- abschnitt. Ausgehend von einer Ansteuerung aller oberhalb der
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Sanduhr-Engstelle befindlichen Leuchtelemente, wie dies in Fig.
8a dargestellt ist, wird die einzeln oder paarweise erfolgende Ansteuerung dieser Leuchtelemente von der Mitte der obersten Zeile ausgehend vermindert und gleichzeitig unterhalb der Sand- uhr-Engstelle eine in der Mitte der unterhalb der Sanduhr-Eng- stelle beginnende und taktweise nach unten wandernde Aktivierung der Leuchtelemente vorgesehen, wie korrespondierend zu den ersten Takten der Ansteuerung die Fig. 8b und 8c zeigen. Die darauffol- gende Entwicklung ist in jeweils grösseren Abständen in den Fig.
8d bis 8q dargestellt. Zuletzt sind alle Leuchtelemente in den unterhalb der Sanduhr-Engstelle liegenden Zeilen aktiviert, wie Fig. 8q zeigt. Danach wird die Zufuhr von aktivierenden Signalen zu diesen Leuchtelementen eingestellt.