AT70822B - Verfahren zur Enteisenung und Entmanganisierung von Wasser. - Google Patents

Verfahren zur Enteisenung und Entmanganisierung von Wasser.

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AT70822B
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Robert Meditsch
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Robert Meditsch
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  Verfahren zur Enteisenung und Entmanganisierung von Wasser. 



   Bei Enteisenung und Entmanganisierung von Wasser mittels Belüftung, wobei die im Wasser enthaltenen Eisen-und Manganverbindungen in filtrationsfähige Reaktionsprodukte umgewandelt werden, ist bereits bekannt, ebenso auch die Tatsache, dass die dabei ausgeschiedenen Hydroxyde des Eisens und Mangans als Katalysatoren die vorerwähnte Reaktion beschleunigen. Es wurden daher diese Reaktionsprodukte bisher als Überzug auf geeigneten Materialien von grosser Oberfläche zur Abscheidung gebracht und so eine Kontaktmasse gebildet, über welche das zu enteisenende oder zu entmanganisierende Wasser geschickt wird. 



   . Nun hat es sich aber gezeigt, dass diese Reaktionsprodukte in bereits fertiggebildetem oder ausgeschiedenem Zustande als Katalysatoren bei weitem nicht so wirksam sind, wie dann, wenn sie während ihrer Bildung, also in statu nascendi, zur Anwendung gelangen, und infolgedessen wird gemäss der vorliegenden Erfindung dem Rohwasser ein die eben in Bildung begriffenen Reaktionsprodukte enthaltender Teil des Wassers aus dem Reaktions- bzw. Kontaktraum, beigemischt, worauf erst das ganze Gemisch dem Reaktions-bzw. Kontakt- raum zugeführt wird. 



   Ferner hat es sich gezeigt, dass die Wirkung dieser dem Rohwasser zugeführten
Reaktionsprodukte sich noch erhöht, wenn diese einer Belüftung unterworfen werden, welche entweder vor oder bei der Einführung ins Rohwasser vorgenommen wird, oder welche nach
Einführung dieser Reaktionsprodukte ins Rohwasser auf das ganze Gemenge einwirkt. Die
Luft wirkt dabei auf die in statu nascendi vorhandenen Reaktionsprodukte ein, beschleunigt so die im Gange befindliche Reaktion und diese lebhaften Reaktionsvorgänge, bei welchen sich die vorerwähnten Hydroxyde gerade im Zustande der Ausflockung befinden, besitzen daher eine besonders intensive katalytische Kraft, die gemäss vorliegender Erfindung auf das Rohwasser zur Wirkung gebracht wird.

   Natürlich ändert sich an diesem Vorgang nichts, wenn in dem in Bildung begriffenen Reaktionsprodukte enthaltenden Wasser auch bereits fertig gebildete Reaktionsprodukte enthalten sind. 



   Wenn es also auch an sich bekannt war, das Wasser mit den katalytisch wirksamen, bereits ausgeschiedenen Reaktionsprodukten zu behandeln, so ergibt sich bei den gekenn- zeichneten   Verfahrungswcisen   eine ganz bedeutend hohore Wirkung, da die Katalysatoren in wesentlich anderer Form und mit erhöhter Wirkung zur Anwendung gebracht werden. 



   Das beschriebene Verfahren zur   Ausfällung   der   Kis-n-und Manganverbindungen   kann auch noch weiter dadurch gefördert werden, dass dem Rohwasser, wie an sich bereits bekannt,   lösliche   oder unlösliche manganhaltige Verbindungen, wie z. B. Braunstein, als
Kontaktsubstanz   zugesetzt werden, welche Verbindungen jedoch gemäss   der Erfindung sich auch in statu nascendi befinden sollen. 



   Bei der praktischen   Durchführung   des oben geschilderten Verfahrens empfiehlt es sich, von dem Reaktionsraum an einer Stelle. wo die Reaktionsprodukte sich zu bilden im Begriffe sind, eine Rohrleitung zu einer Pumpe abzuzweigen, die einen Teil des in dem
Reaktionsraum befindlichen Wassers mit den darin enthaltenen in Bildung begriffenen
Reaktionsprodukten der Rohwasscrzu ! eitung zuführt. Die   Belüftung   kann an der gewünschten
Stelle in gebräuchlicher Weise erfolgen. 



   PATENT SPRÜCHE :
1. Verfahren zur Enteisenung   oder Entmanganisierung   von Wasser, wobei vorher gebildete
Reaktionsprodukte als Katalysatoren verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass dem   Reaktionsraum     enteil   des Wassers mit erst in Bildung begriffenen Reaktionsprodukten entnommen und, gegebenenfalls vermischt mit anderen zu   Entdisenungszwecken   an sich bekannten, jedoch in Bildung begriffenen Reaktionsprodukten, wie z. B. löslichen oder unlöslichen Manganverbindungen, in den Rohwasserstrom eingeführt wird, worauf das ganze
Gemenge in den Reaktions-bzw. Kontaktraum oder ein Filter gelangt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Enteisenung oder Entmanganisierung von Wasser, wobei ein Teil des I im Reaktionsraume befindlichen, bereits gebildete, bzw. in Bildung begriffene Reaktions- produkte enthaltenden Wassers ins Rohwasser eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese einzuführende Flüssigkeit vor oder bei der Einführung ins Rohwasser belüftet wird oder die Belüftung des Rohwassergemisches nach erfolgter Einführung der Reaktionsprodukte geschieht, um die in dem zugeführten Wasser befindlichen Katalysatoren reaktionsfähiger zu machen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT70822D 1912-11-16 1912-11-16 Verfahren zur Enteisenung und Entmanganisierung von Wasser. AT70822B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202737B (de) * 1959-02-28 1965-10-07 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Entsaeuerung, Enteisenung und Entmanganung von Trink- und Betriebswasser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202737B (de) * 1959-02-28 1965-10-07 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Entsaeuerung, Enteisenung und Entmanganung von Trink- und Betriebswasser

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