AT70829B - Verfahren zur Darstellung von Aminosäureestern. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Aminosäureestern.

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  Verfahren zur Darstellung von Aminosäureestern. 



   Der tertiäre Trichlorbutylalkohol ist in Wasser schwer löslich. Es sind auch keine Verbindungen dieses Alkohols bekannt, die in Wasser sehr leicht löslich wären. Bei der Verwendung des Alkohols, besonders in seiner Wirkung als Schlafmittel, sind aber derartige wasserlösliche   Verbindungen   von Nutzen, weil diese schneller wirken bzw. zu Injektionen benutzt werden können. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass man zu derartigen Verbindungen gelangen kann, wenn man   Monohalogenessigsäuretrichlorbutylester   mit sekundären, aliphatischen Aminen kondensiert. Diese Aminosäureester des tertiären Trichlorbutylalkohols verbinden sich mit Säuren zu in Wasser leicht löslichen Salzen. So sind z. B. die salzsauren Salze des Diäthylglyzintertiärtrichlorbutylesters und des Dimethylglyzintertiärtrichlorbutylesters in Wasser spielend leicht löslich und üben stark schlafmachende Wirkungen aus. 



   B e i s p i e l l : 15 g Monochloressigsäuretertiärtrichlorbutylester werden mit 9 g   Diäthyl-   
 EMI1.1 
 bar. Die halbkristallinische Masse wird dann mit Wasser   übergossen,   wobei sich die neue Verbindung als schweres Öl abscheidet. Dieses wird vorsichtig mit Salzsäure versetzt und die gegebenenfalls filtrierte, salzsaure Lösung mit Alkali versetzt, wobei der gebildete Diäthyl-   aminoessigsäuretrichlorbutylester   sich abscheidet. Die neue Verbindung von der Formel : 
 EMI1.2 
 stellt ein Öl von charakteristischem Geruch dar und   lässt   sich im Vakuum bei etwa 142 bis 1450 unter 20 nm Druck fast unzersetzt destillieren. Das salzsaure Salz schmilzt bei 167 bis 1680. Es kristallisiert sehr gut und ist in Wasser sehr leicht löslich.

   Das Platinsalz kristallisiert in schönen   Plättchen   von Fp. 2120. 



   Beispiel 2 : Der Dimethylglyzintertiärtrichlorbutylester wird durch Behandeln von 
 EMI1.3 
 lösung im geschlossenen Gefäss bei 1100 unter Schütteln dargestellt. Die so erhaltene, wässrige Lösung wird mit   Natriumkarbonat alkalisch   gemacht, mit Äther ausgeschüttelt, der Äther und nicht in Reaktion   getretenes   Dimethylamin abdestilliert. Der Rückstand stellt dann den freien Ester in Form eines Öles dar. Die Salze sind nur kristallisiert. So bildet z. B. das salzsaure   Satz rhombische Plättchen   von Fp.   2200.   Das Chlorhydrat ist in Wasser ebenso wie das salzsaure Salz des   Diäthy ! g ! yzintertiärtrichlorbutylesters   spielend löslich. 

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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Aminosäureestern, darin bestehend, dass man Monohalogenessigsäuretrichlortertiärbutylester mit sekundären aliphatischen Aminen kondensiert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT70829D 1914-11-13 1914-11-13 Verfahren zur Darstellung von Aminosäureestern. AT70829B (de)

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