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Entfernungs-undWinkelmesserinGestalteinesPrismas.
Die Erfindung betrifft einen Entfernungs- und Winkelmesser in Gestalt eines Prismas welches ähnlich dem Souchier- und Hensoldt-Prisma Verwendung findet. Von diesen Prismen unterscheidet sich dasjenige nach der Erfindung dadurch, dass nur ein einfaches Dreieckprisma benutzt wird und weiterhin nur eine einzige Fläche mit Spiegelbelag versehen zu werden braucht. Dies ist dadurch erreicht, dass die Hypotenusennächo eines rechivinkelig, gleichschenkeligen Prismas in der Mitte unter einem Winkel angeschliffen ist.
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zeichnerisch dargestellt, während Fig. 2 das neue Prisma wiedergibt, das zu dieser Messmethode benutzt werden kann. Fig. 3 lässt eine geänderte Stellung des Prismas erkennen.
Um die Entfernung zweier Punkte a, b zu bestimmen (Fig. 1), kann eine Linie a, c mit Hilfe eines Prismas festgelegt werden, welche in a mit a, b einen bestimmten Winkel bildet. Darauf wird in der Richtung a, c fortschreitend der Punkt c gesucht, so dass der Winkel a, c, b so gross wie der Winkel bei a wird. Durch Multiplikation der Länge a, c mit einer konstanten Zahl wird dann die Längü a, b erhalten.
Zur Ausführung dieses bekannten Messverfahrens kann nun das den Erfindungsgegenstand bildende neue Prisma benutzt werden. Bei diesem Prisma ist die Hypotenusenfläche gebrochen, so dass die Teile f, g zur Bestimmung eines rechten Winkels benutzt werden können, wie der Verlauf des Strahles in Fig. 2 zeigt. Hiebei ist die Reflexion im Punkte i auf der Fläche /,/t eine totale. Da nun im Punkte k der grösste Teil des Lichtes heraustreten wurde, muss die Fläche f, g versilbert werden. Auch muss eine Belegung der Fliche/, e erfolgen.
Hiezu kann beispielsweise der Entfernungsmesser aus einem vierseitigen Prisma bestehen von dem ein Winkei ein rechter, ein anderer 458 und der dritte 45 34' 22#" ist. Bei Benutzung dieses Prismas würde dann in bezug auf Fig. 1 die Hilfsstrecke a c : == o der zu messenden Entfernung a, b sein.
Während nun bei den bisher gebräuchlichen Prismen wenigstens zwei Flächen zu versilbern waren, ist es hingegen bei dem neuen Prisma erforderlich, @ur die gebrochene
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l'risa noch den Vorzug, dass die gesamte Zahl der Flächen geringer ist, als diejenige bei den alten.
In Fig. 3 Ist die Stellung des I'rismas und der Strahlenverlauf für die Bestimmung
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dass die Strecke a, r mit einer konstanten Zahl, wie z. B. 50, 60, 100 oder dgl. zu rnultiplizieren ist, um dadurch die gesuchte Länge a, b zu erhalten.
So ist durch das nene Prisma ein solches zum Messen von Entfernungen und rechten Winkeln geschaffen, welches ein möglichst grosses Gesichtsfeld, geringe Arbeits- tl. when und nur eine versilberte Fläche als Charakteristik anfweist.
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