AT70961B - Verfahren und Materialien zur Herstellung stereoskopischer Photographien und photomechanischer Druckbilder. - Google Patents
Verfahren und Materialien zur Herstellung stereoskopischer Photographien und photomechanischer Druckbilder.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Negative im Projektionsapparat in Kontakt mit einem Linienraster gebracht werden und in gewünschter Grösse auf entweder vorher wasserdicht imprägniertem abziehbarem Entwicklungspapier oder auf Bromsilberplatten oder Folien, die sich später abziehen lassen, zuerst das eine Halbbild hergestellt wird und nach erfolgter Fertigstellung der Schichtträger oder die Haut des Bildes abgezogen wird und nun das zweite reproduzierte Bild in die bildfreien Stellen des ersten Bildes passend eingefügt wird und falls ein Negativ erzeugt würde, der Schichtträger ebenfalls abgezogen wird. Ist das kopierte Bild ein Positiv, so dient es im Verein mit dem Beschauraster zur Herstellung des plastischen Bildes. Statt des erwähnten präpariertem Bromsilberpapieres oder sonstigen Entwicklungspapieres kann das betreffende Papier auch durch Einweichen in Wasser oder Entwicklerlösung für den Zweck brauchbar gemacht werden. Das Papier wird in diesem Falle feucht belichtet und das zweite Halbbild noch feucht mit dem bereits abgezogenen ersten Bilde vereinigt. Die Vereinigung der beiden Bilder lässt sich auch auf nur einem Bildträger durchführen, indem nach der Belichtung und nach der Entwicklung des ersten Bildes sofort das zweite Halbbild in die bildfre. ien Stellen des ersten eingefügt wird. EMI2.1 feucht-etes Entwicklungspapier durch Adhäsion mit dem Raster in Verbindung gebracht wird und darauf zuerst das eine Tcilbild belichtet wird und nach der Entwicklung das zweite Bild passend belichtet und abermals entwickelt wird. Der Raster wird hiebei um eine Linienbreite verschoben, so dass die kopierten Teile durch den Raster vor weiterer Lichteinwirkung geschützt sind. Die Bilderzeugung kann bei dieser Methode gleich gut durch Projektion oder auch durch Köntaktdruck erfolgen ; ebenso können hiebei präparierte also flüssigkeitsdicht gemachte Entwicklungspapiere oder auch Platten oder Folien in Verwendung kommen. Ebenso kann dieses Verfahren auf zwei abziehbaren Schichten vorgenommen werden, indem man nach dem Kopieren EMI2.2 Das bei den bekannten Kopiermethoden auf Auskopierptatten bei Zwischenschaltung einer Rasterfolie nach dem Kopieren des ersten Tei@bildes nötige #Aufpassen# des Rasters auf die kopierte Astratur erfordert sehr sorgfältige Manipulationen. Um diese Arbeit zu erleichtern und das Verfahren sicher ausführen zu können, wird nunmehr das Kopiermaterial, Platten. EMI2.3 EMI2.4 Platte oder ein Film verwendet und die Filmhauichen durch Aufpinanderiegen veremigt. Da die so entstandenen Films für feine Rastraturen eine zu grosse licke besitzen, wodurch da Resultat gestört wird, so dient zur Bese@gung dieses Übelstandes das nachfolgende Verfahren@ In die Aufnahmekas ;-ette kommt zuerst der Linienrater. darauf 111 innigem Kontakt oder auch aufgeklebt durchfeuchtetes, zweckentsprechendes, also in den mersten Fällen hochempfindliches, abziehbares Bromsilberpapier. Nach erfolgter Aufnahme. Entwicklung usw, wird das eine Teilbild abgezogen und das zweite Bild in die bildfreien Stellen deb ersten passend eingefügt und ebenfalls der Scbirhtträger abgezogen. Sämtliche, sowohl nach dieser, als auch nach den schon beschriebenen Verfahren erzeugten Negative werden entweder auf Entwicklungs- oder Aus- kopierpfatten oder auf Entwicklungs- oder Auskopierpapieren. die entweder wasserdicht präpariert oder durchfeuchtet werden, zu Positiven umkopiert. Es war bisher bekannt, dass für das fertige Bild ein Raster verwendet werden muss, der aus aneinandergereihten, lichtbrechenden Erhebungen bastand. Nachfolgend wird beschrieben, wie @ein solcher Raster einerseits erzeugt werden kann, andererseits wird angegeben, wie ein bereits fertiger, aber nicht ganz entsprechender Raster hrauchbar umgestaltet werden kann. EMI2.5 dass derselbe nach erfolgter warmer Aaswasserung die erwähnten lichtbrechenden Eigenschaften besitzt. Eine weitere Methode besteht darin, dass ein entsprechender Raster direkt auf lichtdurchlässiges und lichtbrechendes Material, Glas, Gelatine, Zelluloid, Lack und dgl. durch Auf- EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> Ein solcher Raster kann beispielsweise durch unscharfes Kopieren eines gewöhnlichen Linienrasters auf photographische Auskopier-oder Entwicklungsplatten erzeugt werden. Um bereite auf Glas oder Gelatine, Lack, Zelluloid und dgl. erzeugte lichtbrechende Raster an der Ober- EMI3.1 substanz etwas lösenden Lösungsmitteln nachbehandelt. Für die direkte Kopiatur der Bilder auf dem Raster wird seine Rückseite mit einer photographischen Entwicklungs- oder Auskopierschichte versehen und das seitenverkehrte Kombinationsnegativ daraufpassend kopiert. Das endgiltige plastische Bild wird dadurch erzeugt, dass ein nach irgend einer der beschriebenen Methoden erzeugtes Positiv mit dem nach einem beliebigen Verfahren hergestell@en lichtbrechenden Raster in derartiger Weise in fixe Verbindung gebracht wird, dass diese Kombination binokular und in entsprechender Entfernung betrachtet, die stereoskopische Wirkung zeigt. Ein Verfahren zur Herstellung von stereoskopischen Druckbilder ist dadurch gekennzeichnet, dass ein nach irgend einer der beschriebenen Methoden erzeugtes Kombinationsbild in beliebigen, jedoch den Rasterchara1.. -ter und das Grössenverhältnis des Bildes nicht störenden Druckmethoden vervielfältigt wird sowie, dass hiebei einer der beschriebenen lichtbrechenden Raster in Verwendung kommt. Um mit nicht stereoskopischen Aufnahmen, also mit bloss einer Matrize, einen stereoskop- ähnlichen Erfolg zu erzielen, wird das eine Rasterbild nach den geschilderten Methoden in gewöhnlicher Weise erzeugt, hingegen das zweite Rasterbild dadurch gewonnen,, dass man auf dem zu dieser Kopierung dienenden Negativ die weniger plastischen Stellen, je nach der Körperlichkeit des Objektes entsprechend retouchiert, also im photogr-aphischen Sinne mehr oder weniger "deckt". Ebenso muss das zweite Bild in einer der gewünschten Plastik entsprechenden Entfernung vom ersten Bilde eingefügt werden. Um Schriftzeichen und sonstige zeichnerische Dar- stellungen stereoskopähnlich zu kopieren, wird in der Weise vorgegangen, dass man dieselben nach irgend emer der bereits beschriebenen Methoden nach einer einzigen Matrize, aber in geringer horizontaler Verschiebung voneinander, kopiert und das Bild mit irgend einer der beschriebenen iiehtbrechenden Raster vereinigt. EMI3.2 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 4> in zweckmässigen Fällen diese Bilderrastrierung aufeinanderfolgend auf zwei abziehbaren Schichten vorgenommen wird und die Vereinigung nach Fertigstellung der Bilder nach der in Anspruch 2 angegebenen Weise erfolgt.5. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bilderzeugung anstatt durch Projektion mittels Kontaktdruck erfolgt, indem hiezu im Gegensatz zu bekannten Methoden entsprechend dehnungsfrei präparierte oder durchfeuchtete Entwicklungsoder Auskopierpapiere verwendet werden.6. Verfahren für die bekannte Auskopiermethode auf Auskopierplatten oder-films oder - papieren, dadurch gekennzeichnet, dass das nach dem Kopieren des ersten Teilbildes nötige Verschieben des verwendeten Folienrasters um eine Linienbreite dadurch erleichtert wird, dass der Folienraster mit dicken, zähflüssigen Stoffen, Lacken, Firnissen und dgl. überzogen wird und damit auf das Kopiermaterial geklebt wird.7. Verfahren zur Herstellung von dehnungsfreiem Auskopier-oder Entwicklungspapier für die Erzeugung von nach den Ansprüchen 1 bis 6 resultierenden Kombinationsbildern oder deren Kopien, dadurch gekennzeichnet, dass das verwendete Papier auf seiner Rückseite mit Lacken, EMI4.1 sprechend durchfeuchtet wird.8. Verfahren, um das stereoskopische Aufnahmebild zu zerlegen und zu kombinieren, dadurch gekennzeichnet, dass entweder die stereoskopische Aufnahme selbst oder die Aufnahme eines Stereoskopbildes abweichend von den bekannten Methoden auf abziehbarem Bromsilberpapier, welches durchfeuchtet mit dem Raster innig verbunden wird, erfolgt, sowie dass nach erfolgter Entwicklung und Fertigstellung der Bilder dieselben durch das übliche Übertragen passend zu dem Kombinationsbild vereinigt werden.9. Verfahren zur Herstellung eines lichtdurchlässigen und lichtbrechenden aus aneinandergereihten Rillen gebildeten Rasters, dadurch gekennzeichnet, dass auf entsprechende Unterlagen gegossene Chromatleimscbichten unter einem entweder aus gleichbreiten oder aus ungleichbreiten Linien und Zwischenräumen bestehenden Raster belichtet werden und durch warme oder kalte Auswässerung in bekannter Weise ein Relief erzeugt wird, welches entweder als Betrachtungsraster selbst oder als Matrize für eine galvanoplastische Reproduktion dienen kann.10. Raster für die in Anspruch K angewandte Kopierung, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe ein Liniensystem darstellt, dessen einzelne Linien in der Mitte stärkere Deckung aufweisen und gegen den Rand zu alesehattierell.11. Verfahren zur Herstellung eines lichtbrechenden Rasters für die Betrachtung des Kombinationsbildes, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mittels einer geeigneten die Rillen enthaltenden Matrize ituf Clas oder auf durch Lösungsmittel oder Erwärmung erweichte Gelatine-, Zelluloid-oder Lackschichten durch Aufpressen oder Aufgiessen erzeugt wird, sowie dass ein so hergestellter Raster zur Glättung seiner Oberfläche in zweckmässigen Fällen noch durch überziehen mit Lacken, Firnissen oder auch mit die Rastersubstanz etwas lösenden Lösungsmitteln nach- 1) (1 handelt wird.12. Verfahren zur Erzeugung des lichtbrechenden Rasters auf dem fertigen Kombinationshilt, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastratur auf dem Bilde selbst durch Aufpressen erzeugt wird, nachdem dieses vorher mit dem geeigneten Material, Zelluloid, Lack oder dgl. überzogen wurde.13. Verfahren zur Herstellung eines mit dem lichtbrechenden Raster verbundenen Kopiermaterials zwecks Kopierung der Kombinationsnegative, dadurch gekennzeichnet, dass irgend einer der schon beschriebenen lichtbrechenden Raster auf seiner Rückseite mit Entwicklungoder Auskopierschichten überzogen wird, sowie dass die Benutzung desselben derart erfolgt, dass das seitenverkehrt Negativrasterbild passend auf die Rückseite des Rasters kopiert wird, sowie dass die Schichtseitz deselben für die Herstellung von Aufsichtspositiven mit einem weissen oder lichten Untergrund versehen wird.14. Abänderung des in Anspruch 13 geschilderten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle des lichtbrechenden Rasters ein aus undurchsichtiger Lineatur gebildeter Raster zur Verwendung kommt.15. Verfahren zur Herstellung von Bildern mit sf'. icu'j opähnlicher Wirkung nach nicht stereoskopischen Aufnahmen, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rasterteilbild nach den geschilderten Methoden erzeugt, wird, hingegen das zweite Kopiernegativ dadurch hergestellt wird, dass man auf demselben die mehr oder weniger plastischen Objektteile durch das bekannte "Abdecken" mehr oder weniger deckt.
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