AT7141U1 - Vorrichtung zum blasdruckdichten verschliessen von steckverbindungen eines holzblasinstrumentes - Google Patents
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Abstract
Eine Vorrichtung zum blasdruckdichten Verschließen von Steckverbindungen eines Holzblasinstrumentes weist mindestens einen um den Körper (5, 5', 5'') der Steckverbindung gelegten Dichtring (7, 7'') auf.Steckverbindungen von Holzblasinstrumenten werden üblicherweise durch Korkbänder (oder Korkstreifen) blasdruckdicht abgedichtet. Bei der gegenständlichen Erfindung wird die Abdichtung mittels Dichtringen (7, 7'') bewerkstelligt, wobei der/die Dichtring(e) (7, 7'') bei einer bevorzugten Ausführungsform in jeweils einer Nut (6, 6') gelagert sind.Die bei herkömmlichen Steckverbindungen verwendeten Korkbänder (-streifen) sind aus dem Naturmaterial Kork hergestellt, bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung können Dichtring(e) (7, 7'') aus Kunststoff, vorzugsweise Gummi, Verwendung finden.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum blasdruckdichten Verschliessen von Steck- verbindungen eines Holzblasinstrumentes. Holzblasinstrumente, wie beispielweise Klarinetten, Fagotte, Oboen, Saxophone, Flöten und dgl. weisen Grössen auf, die einen einfachen Transport unmöglich machen. Aus diesem Grund sind diese Holzblasinstrumente aus verschiedenen auseinandernehmbaren und zusammensteckbaren Teilen aufgebaut, wobei zum Zwecke des Transportes ein Zerlegen erfolgt und vor der Verwen- dung diese Teile zusammengesteckt werden. Üblicherweise werden dabei Steckverbindungen verwendet, die aber blasdicht ausgebildet sein müssen. Der Grund liegt darin, dass zumeist der Musikspieler auf einem Ende des Instrumentes in dieses hineinbläst, das Instrument erzeugt einen Ton, der im Wesentlichen am anderen Ende des Instrumentes abgegeben wird. Dies bedeutet, dass zwischen der Einblasöffnung und der Austritts- öffnung des Instrumentes keine Einblasluft bei unbeabsichtigten Öffnungen verloren gehen darf. Bekannte Steckverbindungen sind so aufgebaut, dass der eine zu verbindende Teil mit einem Einsteckkörper ausgebildet ist, der in den passenden Mund der Einstecköffnung gesteckt wird. Zur Abdichtung dieser Steckvorrichtung werden Korkbänder (-streifen) verwendet (die in der Regel aus natürlich vorkommenden Kork, aber teilweise auch aus künstlich hergestelltem Kork aufgebaut sind), die auf die passende Grösse zugeschnitten auf den Körper der Steckverbindung geklebt werden. In der Folge muss die Stärke des Korkstreifens abgeschliffen werden, da das Korkband zur Erreichung einer Dichtheit (vorerst) zu gross dimensioniert ist. Zu beachten ist, dass beispielsweise bei ein und der selben Klarinette verschiedene Mundstücke verwendet werden, was zur Folge hat, dass diese Teile jeweils aufeinander angepasst werden müssen. Ein weiterer Nachteil dieser Korkverbindung ist es, dass Kork spröde wird und regelmässig ein- gefettet werden muss. Hat sich der Kork (vollständig) abgenutzt, muss er durch aufschneiden und herausputzen, sowie anschliessendem einkleben eines neuen Korkstückes ausgetauscht werden. Dazu kommt, dass für das Naturprodukt Kork relativ hohe Preise erzielt werden, was zur Folge hat, dass die Korkbänder relativ teuer an den Letztverbraucher abgegeben werden. Aus den angeführten Gründen hat es sich die gegenständliche Erfindung zum Ziel gesetzt, die handelsüblichen Steckverbindungen zu verbessern und eine Möglichkeit zu schaffen, wie kosten- günstig und einfach blasdichte Verbindungen geschaffen werden können. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass um den Körper der Steckverbindung mindestens ein Dichtring gelegt ist. Zur Rutschsicherung ist es zweckmässig, dass der oder die um den Körper der Steckverbindung gelegte(n) Dichtring (e) in jeweils einer Nut gelagert sind. Zur Erreichung einer kostengünstigen Fertigung ist es vorteilhaft, wenn die Dichtringe aus Kunststoff, vorzugsweise Gummi oder aber Kautschuk, in der Art von handelsüblichen O-Ringen, aufgebaut sind. Ein grosser Vorteil der gegenständlichen Erfindung zeigt sich dann, wenn die Dichtringe aus- wechselbar angeordnet sind. Nachstehend ist die Erfindung anhand mehrerer in den Zeichnungen dargestellter Ausfüh- rungsbeispiele näher beschrieben, ohne jedoch auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt zu sein. Dabei zeigen die . Fig. 1 ein beispielhaftes Mundstück einer Klarinette mit der Steckverbindung in Ansicht; Fig. 2 einen Schnitt durch das in bereits Fig. 1 gezeichnete Mundstück; . Fig. 3 in einer Draufsicht die Teile einer Klarinette (verkürzt) ; Fig. 4 in Draufsicht einen S-Bogen eines Fagottes samt Körper der Steckverbindung. Gemäss der Fig. 1 ist ein Mundstück 1 einer Klarinette aus einem Körper 2 aufgebaut. In eine Einblasöffnung 3 wird vom Spieler Atemluft eingeblasen. Am Ende 4 des Mundstückes 1 befindet sich ein Körper 5 einer Steckverbindung. Dieser Kör- per 5 weist Nuten 6 auf. Im in Fig. 2 gezeigten Schnitt durch das Mundstück 1 sind in die Nuten 6 umlaufende Dichtrin- ge 7 gelegt. Diese Dichtringe 7 sind jeweils in Form eines handelsüblichen O-Ringes aufgebaut. In Fig. 3 ist das Mundstück 1' am oberen Ende einer Klarinette A (vereinfacht gezeichnet) ge- zeigt. Das Mundstück 1' weist einen Körper 5' der Steckverbindung auf. Dieser Körper 5' der Steck- verbindung ist mit Nuten 6' versehen, in die (nicht gezeigt) Dichtringe eingelegt werden können. <Desc/Clms Page number 2> Der Körper 5' der Steckverbindung ist in die Aufnahmeöffnung (Mund) des Fasses 8 (zweiter Teil der Klarinette A) gesteckt. Durch die Dichtringe (nicht gezeigt) wird eine blasdichte Verbindung des Mundstückes 1' mit dem Fass 8 gewährleistet. In gleicher Art, nämlich durch das Stecken eines Körpers der Steckverbindung in die Öffnung (Mund) des aufnehmenden Teiles, werden auch die weiteren Bestandteile der Klarinette A (Ober- stück 9, Unterstück 10, Becher 11) miteinander verbunden. Gem. der Fig. 4 weist ein S-Bogen 12 eines Fagottes am Ende 4" einen Körper der Steckver- bindung 5" auf. In diesem Körper 5" sind (nicht sichtbare) Nuten eingearbeitet, in die Dichtringe 7" gelegt sind. Im Rahmen der Erfindung sind gegenüber den gezeichneten Ausführungsbeispielen zahlreiche Abänderungen möglich. So können beispielsweise ein oder mehrere Dichtringe vorgesehen wer- den, und kann die Erfindung auch bei weiteren Holzblasinstrumenten, welche nicht gezeigt sind, angewendet werden. Weiters wäre es möglich anstelle von handelsüblichen Dichtringen eine oder mehrere Dicht- schnüre zu verwenden, die in die Nut(en) geklebt und abgeschnitten werden. Denkbar wäre es auch, dass bei Verwendung einer (mehrerer) Dichtschnur (-schnüre) die Nut spiralförmig angeord- net wird. ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum blasdruckdichten Verschliessen von Steckverbindungen einer Klarinette, dadurch gekennzeichnet, dass um den Körper (5, 5', 5") der Steckverbindung mindestens ein Dichtring (7,7") gelegt ist.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die um den Körper (5, 5', 5") der Steckverbindung gelegte(n) Dichtring (e) (7,7") in jeweils einer Nut (6, 6') ge- lagert sind.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Dicht- ring(e) (7, 7") aus Kunststoff, vorzugsweise Gummi, aufgebaut sind.4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Dicht- ring (e) (7, 7") aus Kautschuk aufgebaut sind.5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Dichtring (e) (7, 7") auswechselbar angeordnet sind.HIEZU 2 BLATT ZEICHNUNGEN
Priority Applications (1)
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| AT0043803U AT7141U1 (de) | 2003-06-26 | 2003-06-26 | Vorrichtung zum blasdruckdichten verschliessen von steckverbindungen eines holzblasinstrumentes |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| AT7141U1 true AT7141U1 (de) | 2004-10-25 |
Family
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CZ307988B6 (cs) * | 2018-10-23 | 2019-10-02 | Roman Zlesák | Klarinet |
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2003
- 2003-06-26 AT AT0043803U patent/AT7141U1/de not_active IP Right Cessation
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