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durch eine Faltenpresser oder Hammer 23 bewirkt, der die teilweise umgebuggte Lederkante gegen ein Presswiderlager 22 drückt.
Der Werkstückträger 19 ist für gewöhnlich bündig zur Oberfläche des Werktisches 10.
Das vordere Ende des Werkstückträgers 19 ist vorne und links etwas abgeschrägt, damit das
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stückes, der sich oberhalb oder rechts von der Kante 24 befindet. Der Werkstückträger kann in senkrechter Richtung nachgeben, damit besonders dicke Teile ohne Störung des Arbeitsganges der Maschine der Bearbeitung unterzogen werden können. Fig. 4 lässt erkennen, dass der Werkstückträger 19 an dem Ende eines Hebels 25 ausgebildet ist, der um eine bei 27 in dem Gehäuse 3 gelagerte Welle 26 drehbar ist. Das vordere Ende 28 des Hebels 25 ragt durch eine Aussparung des Maschinengestells hindurch und kann bequem vom Arbeiter erfasst werden. An der Welle 26 ist ein Rahmen 30 angebracht, der durch eine Schelle 29 in seiner Lage gehalten wird.
Der vordere Teil 31 des Rahmens 30 liegt unter einer Knagge des Hebelarmes 28 und ist mit einer senkrecht verstellbaren Anschlagschraube 32 verbunden. Das rückwärtige Ende des Rahmens 33 liegt unter einer Knagge des anderen Armes des Hebels 25 und ist zu einem senkrechten Lager 34 ausgebildet, in dem ein nachgiebiger Stift 35 Aufnahme findet. An der Welle 26 ist ein Kurbelarm 36 befestigt, der durch ein Lenkstück 37 mit dem vorderen Ende eines gegabelten Armes 38
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glerchlaufend zur Hauptwelle 12 angeordnet ist. Der gegabelte Arm 38 umfasst einen auf der Hauptwelle sitzenden Exzenter 30. An dem gegabelten Arm 38 ist eine Führungsleiste 41 angebracht, die in senkrechter Richtung mittels einer Schraube 42 verstellt werden kann. um für entstehende Abnutzung Ersatz zu bieten und Totgang zu beseitigen.
Während der Umdrehung der Hauptwelle 72 schwingt der Exzenter 40 den gegabelten Arm 38. welcher diese Bewegung durch Vermittlung des Lenkstückes 37, des Armes 36, der
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letztere in geeignetem Zeitpunkt angehoben und gesenkt wird. Wenn der Werkstückträger von Hand aus herabgedrückt werden soll, so hebt der Arbeiter das vordere Ende 28 des Hebels 25 an, wobei der Werkstückträger unter Überwindung der Spannung des federbelasteten Stiftes 35 unabhängig von dein beschriebenen Antrieb gesenkt wird.
Der Werkstückträger kann beim Vorbeiführen besonders dicker Teih ? auch selbsttätig nachgeben.
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Ausführungsform m einer Richtung dicht an der Kante des Gegenhalters 20 vorbeibewegt, die etwas mit Bezug auf die Ebene des Werktisches geneigt ist, so dass der Umbieger die Kante des Leders um mehr als 900 über den Gegenhalter wendet.
An einem Fortsatz 58 des Gehäuses 3 ist ein Führungsblock 56 mittels Stellschrauben 57
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Blockes 56. die derart ausgebildet ist, dass der Umbieger während der Bewegung des Stieles 59 in der Führung 60 dicht an der Kante des Gegenhalters 20 in geneigter Richtung vorbeibewegt wird. Der Stiel 59 wird durch eine nicht dargestellte Platte in seiner Lage gehalten, die durch in Löcher 61 eintretende Schrauben an dem Block 56 befestigt ist. Der Umbieger wird durch einen gegabelten Arm 62 bewegt, der drehbar an der Welle 39 angebracht ist. Der Arm 62 umfasst ein auf der Welle 12 sitzendes Exzenter 63. Die Verbindungen zwischen dem Umbieger 21 und dem Arm 62 schliessen ein U-förmiges Lenkstück ein, das bei 65 an einer Knagge 68 des Stieles 59 drehbar ist.
Ein H-förmiges Lenkstück 67 ist einerseits mit dem Lenkstück 64 und andererseits mit einem Zapfen 68 drehbar verbunden. Der Zapfen 68 ist in das obere vordere Ende des Armes 62 eingesetzt. Während der Umdrehung der Welle 12 wird der Arm 62 geschwungen und durch die beschriebenen Verbindungen wird der Umbieger 21 in geneigter Richtung dicht an der Kante des Gegenhalters 2C vorbeibewegt, wobei die Lederkante um mehr als 900 über den Gegenhalter gewendet wird.
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geringem Druck durch den sich ahwärtsbewegenden Faltenpresser oder Hammer 23 erfasst und vorgeschoben, worauf ein verhältnismässig starker Druck auf die umgebuggte Kante ausgeübtwird.
Des PreBwiderlager 22 kann nicht nachgeben, während der Faltenpresser oder der Hammer 23 federbelastet ist. um sich selbsttätig Anderungen der Dicke des Werkstückes anzupassen und den Durchgang besonders dicker Teile des Werkstückes zuzulassen. Das Presswiderlager 22 bitdet einen Ted dos Schiebers 69. der in Führungen des Gehäuses 3 hin und her gleitet. Der Hamnu'r ist bei 71 an einer Lagerplatte 72 drehbar, welch letztere an der unteren Seite des Schiebers 69 befestigt ist uml gemeinsam mit dem Schieber 69 und mit dem Presswiderlager hin und her bewegt wird. Der Hammer 23 wird um seinen Zapfen geschwungen, um über den
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wahrend des Arbeitsganges der Maschine nach Willkür verändern.
Während der Bearbeitung korvenförmiger Teile des Werstückes wird der Vorschub verlangsamt, und bei der Bearbeitung g rader To 'kann die Vorschubbewegung beschleunigt werden. Der niedrigste bzw. höchste
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Stift 86 angebracht, der das Lager eines Blockes 87 bildet. Der Block 87 gleitet in senkrechter Richtung zwidum herabhängenden Vorsprüugen M einer Platte 89, die durch Schrauben 90 verstellbar an dem Schieber 69 angebracht ist. Der andere Arm des Winkelhebels 84 ist durch ein Lenkstück 91 mit dem Arm 82 verbunden. Die Verbindung des unteren Endes des Lenk-
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längeweise in eiern Schlitz 92 verstellt werden.
Ein gegabelter Arm 95 eines bei 94 drehbaren Winkelhebels erfasst den Stift 93, während d-2, andere Arm 96 dieses Winkelhebels durch einen Schlitz 97 des Gehäuses hindurchragt. Die Auf-und Abbewegung des Armes 96 wird durch Stifte 98 begrenzt, die in Löcher eines Flansches 99 der vorderen Seite des Gehäuses 3 eingesetzt sind.
Die Vorschublänge soll zweckmässig während des Arbeitsganges der Maschine verändert werden und demzufolge kann der Winkel hebel 95, 96 während des Arbeitsganges verschoben werden. Eine Trethebelstange 100 ist an einen Hebel 101 angehängt, der bei 102 an der Grundplatte 1 drehbar ist. Das vordere Ende des Hebels 101 steht mit dem Arm 96 des Winkelhebels in Eingriff.
Das Vorhandensein des zum Verändern des Vorschubes vorgesehenen Trethebels bringt erhebliche Vorteile mit sich. Der Arbeiter benötigt beide Hände, um das Werkstück währen des Umbuggens zu handhaben. Wenn der Vorschub beschleunigt werden soll, so muss der Arbeiter der Handhabung des Werkstückes grössere Aufmerksamkeit schenken, so dass eine Verzögerung des Arbeitsganges eintreten muss, wenn der Arbeiter eine Hand zur Veränderung des Vorschubes benutzt. Mittels des Trethebels kann die Länge des Vorschubes beliebig verändert werden, ohne dass der Arbeiter seine Hände von dem Werkstück zu entfernen braucht.
Die Verbindung des Hebels 101 mit dem Arm 96 des Winkelhebels soll lösbar sein, damit das Gehäuse 3 um den Zapfen 4 zuriirkgeklappt werden kann. Zu diesem Zwecke ist an dem Arm 96 eine Muffe 103 angebracht, die einen über das Ende des Hebels 101 greifenden Fortsatz 104 aufweist. Eine Feder 105 hält den Fortsatz 104 für gewöhnlich unter dem Hebel 101. Die Muffe 103 kann zurückgezogen werden, um die Verbindung des Hebels 101 mit der Stange 96 zu lösen.
Der Schieber 69 kann zwecks Bestimmens seiner längsweisen Lage durch die Schraube 90 ver- stellt werden. Während der Umdrehung der Welle 12 wird der Schieber 69 in der beschriebenen Weise hin und her bewegt, und her bewegt, und zwar kann diese Bewegung durch Stifte 98 begrenzt werden.
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