AT71538B - Maschine zum schrittweisen Umbuggen von Lederkanten. - Google Patents

Maschine zum schrittweisen Umbuggen von Lederkanten.

Info

Publication number
AT71538B
AT71538B AT71538DA AT71538B AT 71538 B AT71538 B AT 71538B AT 71538D A AT71538D A AT 71538DA AT 71538 B AT71538 B AT 71538B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
arm
lever
machine
attached
folding
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
United Shoe Machinery Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Ab filed Critical United Shoe Machinery Ab
Application granted granted Critical
Publication of AT71538B publication Critical patent/AT71538B/de

Links

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   durch eine Faltenpresser oder Hammer 23 bewirkt, der die teilweise umgebuggte Lederkante gegen ein Presswiderlager 22 drückt. 



  Der Werkstückträger 19 ist für gewöhnlich bündig zur Oberfläche des Werktisches 10. 



  Das vordere Ende des Werkstückträgers 19 ist vorne und links etwas abgeschrägt, damit das   
 EMI2.1 
 stückes, der sich oberhalb oder rechts von der Kante 24 befindet. Der   Werkstückträger   kann in senkrechter Richtung nachgeben, damit besonders dicke Teile ohne Störung des Arbeitsganges der Maschine der Bearbeitung unterzogen werden   können. Fig. 4 lässt   erkennen, dass der Werkstückträger 19 an dem Ende eines Hebels 25 ausgebildet ist, der um eine bei 27 in dem   Gehäuse   3 gelagerte Welle 26 drehbar ist. Das vordere Ende 28 des Hebels 25 ragt durch eine Aussparung des Maschinengestells hindurch und kann bequem vom Arbeiter erfasst werden. An der Welle 26 ist ein Rahmen 30 angebracht, der durch eine Schelle 29 in seiner Lage gehalten wird.

   Der vordere Teil 31 des Rahmens 30 liegt unter einer Knagge des Hebelarmes 28 und ist mit einer senkrecht verstellbaren Anschlagschraube 32 verbunden. Das rückwärtige Ende des Rahmens 33 liegt unter einer Knagge des anderen Armes des Hebels 25 und ist zu einem senkrechten Lager 34 ausgebildet, in dem ein nachgiebiger Stift 35 Aufnahme findet. An der Welle 26 ist ein Kurbelarm 36 befestigt, der durch ein   Lenkstück   37 mit dem vorderen Ende eines gegabelten Armes 38 
 EMI2.2 
 glerchlaufend zur Hauptwelle 12 angeordnet ist. Der gegabelte Arm 38 umfasst einen auf der Hauptwelle sitzenden Exzenter 30. An dem gegabelten Arm 38 ist eine Führungsleiste 41 angebracht, die in senkrechter   Richtung   mittels einer Schraube 42 verstellt werden kann. um für entstehende Abnutzung Ersatz zu bieten und Totgang zu beseitigen. 



   Während der Umdrehung der Hauptwelle   72 schwingt   der Exzenter   40   den gegabelten Arm 38. welcher diese Bewegung durch Vermittlung des Lenkstückes 37, des Armes 36, der 
 EMI2.3 
 letztere in   geeignetem   Zeitpunkt angehoben und gesenkt wird. Wenn der   Werkstückträger   von Hand aus herabgedrückt werden soll, so hebt der Arbeiter das vordere Ende 28 des Hebels   25   an, wobei der   Werkstückträger unter Überwindung   der Spannung des federbelasteten Stiftes 35   unabhängig   von   dein beschriebenen   Antrieb gesenkt wird.

   Der Werkstückträger kann beim   Vorbeiführen besonders dicker Teih ? auch   selbsttätig nachgeben. 
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
   Ausführungsform m   einer Richtung dicht an der Kante des Gegenhalters 20 vorbeibewegt, die etwas mit Bezug auf die Ebene des Werktisches geneigt ist, so dass der Umbieger die Kante des Leders um mehr   als 900   über den Gegenhalter wendet. 



   An einem Fortsatz 58 des   Gehäuses   3 ist ein Führungsblock 56 mittels Stellschrauben 57 
 EMI3.2 
   Blockes 56. die   derart ausgebildet ist, dass der Umbieger während der Bewegung des Stieles 59 in der Führung 60 dicht an der Kante des Gegenhalters 20 in geneigter Richtung vorbeibewegt wird. Der Stiel 59 wird durch eine nicht dargestellte Platte in seiner Lage gehalten, die durch in Löcher 61 eintretende Schrauben an dem Block 56 befestigt ist. Der Umbieger wird durch einen gegabelten Arm 62 bewegt, der drehbar an der Welle 39 angebracht ist. Der Arm 62 umfasst ein auf der Welle 12 sitzendes Exzenter 63. Die Verbindungen zwischen dem Umbieger 21 und dem Arm 62   schliessen ein U-förmiges Lenkstück   ein, das bei 65 an einer Knagge 68 des Stieles 59 drehbar ist.

   Ein   H-förmiges   Lenkstück 67 ist einerseits mit dem Lenkstück 64 und andererseits mit einem Zapfen 68 drehbar verbunden. Der Zapfen 68 ist in das obere vordere Ende des Armes 62 eingesetzt. Während der Umdrehung der Welle 12 wird der Arm 62 geschwungen und durch die beschriebenen Verbindungen wird der Umbieger   21   in geneigter Richtung dicht an der Kante des   Gegenhalters 2C vorbeibewegt, wobei   die Lederkante um mehr als   900 über   den Gegenhalter gewendet wird. 
 EMI3.3 
 geringem Druck durch den sich ahwärtsbewegenden Faltenpresser oder Hammer 23 erfasst und vorgeschoben, worauf ein   verhältnismässig   starker Druck auf die umgebuggte Kante ausgeübtwird. 



   Des   PreBwiderlager 22 kann nicht nachgeben,   während der Faltenpresser oder der Hammer 23 federbelastet ist. um sich selbsttätig Anderungen der Dicke des Werkstückes anzupassen und den Durchgang besonders dicker Teile des Werkstückes zuzulassen. Das   Presswiderlager   22   bitdet einen Ted dos Schiebers 69. der   in Führungen   des Gehäuses   3 hin und her gleitet. Der   Hamnu'r   ist bei 71 an einer Lagerplatte 72 drehbar, welch letztere an der unteren Seite des Schiebers 69 befestigt ist uml gemeinsam mit dem Schieber 69 und   mit dem Presswiderlager   hin und her bewegt wird. Der Hammer 23 wird um seinen Zapfen geschwungen, um über den 
 EMI3.4 
 wahrend des Arbeitsganges der Maschine nach Willkür verändern.

   Während der Bearbeitung korvenförmiger Teile des Werstückes wird der Vorschub verlangsamt, und bei der Bearbeitung   g rader To 'kann   die   Vorschubbewegung   beschleunigt werden. Der niedrigste bzw. höchste 
 EMI3.5 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Stift 86 angebracht, der das Lager eines Blockes 87 bildet. Der Block 87 gleitet in senkrechter Richtung   zwidum     herabhängenden Vorsprüugen M einer   Platte   89, die   durch Schrauben 90 verstellbar an dem Schieber 69 angebracht ist. Der andere Arm des Winkelhebels 84 ist durch ein Lenkstück 91 mit dem Arm 82 verbunden. Die Verbindung des unteren Endes des Lenk- 
 EMI4.1 
 längeweise in   eiern   Schlitz 92 verstellt werden. 



   Ein gegabelter Arm 95 eines bei 94 drehbaren Winkelhebels erfasst den Stift   93,   während   d-2, andere Arm   96 dieses Winkelhebels durch einen Schlitz 97 des Gehäuses hindurchragt. Die Auf-und Abbewegung des Armes 96 wird durch Stifte 98 begrenzt, die in Löcher eines Flansches 99 der vorderen Seite des Gehäuses 3 eingesetzt sind. 



   Die Vorschublänge soll   zweckmässig   während des Arbeitsganges der Maschine verändert werden und demzufolge kann der   Winkel hebel 95,   96 während des Arbeitsganges verschoben werden. Eine Trethebelstange 100 ist an einen Hebel 101 angehängt, der bei 102 an der Grundplatte 1 drehbar ist. Das vordere Ende des Hebels 101 steht mit dem Arm 96 des Winkelhebels in Eingriff. 



   Das Vorhandensein des   zum   Verändern des Vorschubes vorgesehenen Trethebels bringt erhebliche Vorteile mit sich. Der Arbeiter benötigt beide Hände, um das Werkstück währen   des Umbuggens zu handhaben. Wenn der Vorschub beschleunigt werden soll, so muss der Arbeiter der Handhabung des Werkstückes   grössere   Aufmerksamkeit schenken, so dass eine Verzögerung des Arbeitsganges eintreten muss, wenn der Arbeiter eine Hand zur   Veränderung   des Vorschubes benutzt. Mittels des   Trethebels   kann die Länge des   Vorschubes beliebig   verändert werden, ohne dass der Arbeiter seine Hände von dem   Werkstück   zu entfernen braucht. 



   Die Verbindung des Hebels 101 mit dem Arm 96 des Winkelhebels soll lösbar sein, damit das Gehäuse 3 um den Zapfen   4 zuriirkgeklappt werden   kann. Zu diesem Zwecke ist an dem Arm 96 eine Muffe 103 angebracht, die einen über das Ende des Hebels 101 greifenden Fortsatz 104 aufweist. Eine Feder 105 hält den Fortsatz 104 für gewöhnlich unter dem   Hebel 101. Die Muffe 103   kann zurückgezogen werden, um die Verbindung des Hebels 101 mit der Stange 96 zu lösen. 



   Der Schieber 69 kann zwecks Bestimmens seiner   längsweisen   Lage durch die Schraube 90 ver- stellt werden. Während der Umdrehung der Welle 12 wird der Schieber 69 in der beschriebenen Weise hin und her bewegt, und her bewegt, und zwar kann diese Bewegung durch Stifte 98 begrenzt werden. 
 EMI4.2 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 


AT71538D 1912-07-02 1913-06-19 Maschine zum schrittweisen Umbuggen von Lederkanten. AT71538B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB71538X 1912-07-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT71538B true AT71538B (de) 1916-04-10

Family

ID=9827634

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT71538D AT71538B (de) 1912-07-02 1913-06-19 Maschine zum schrittweisen Umbuggen von Lederkanten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT71538B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT71538B (de) Maschine zum schrittweisen Umbuggen von Lederkanten.
AT109672B (de) Elektrische Schweißmaschine.
DE144310C (de) Maschine zur herstellung von langen vertiefungen vermittels zwei in entgegengesetzter richtung arbeitenden messern
DE562678C (de) Selbsttaetig arbeitende Schaerfmaschine, insbesondere fuer Ruebenschnitzelmesser
DE191725C (de)
DE236127C (de)
DE207389C (de)
AT55090B (de) Maschine zum Verdecken der Stiche oder Doppelnaht von Rahmenschuhwerk.
DE528571C (de) Feil- oder Saegemaschine, deren Werkzeug unmittelbar in einen durch eine hin und hergehende Schubstange o. dgl. parallel zu sich selbst bewegten Buegel eingespannt ist
DE402034C (de) Vorrichtung zum Regeln des auf den Saegebuegel einer Saegemaschine auszuuebenden Druckes
DE637468C (de) Walzensprechmaschine, insbesondere Diktiermaschine
DE271861C (de)
DE595271C (de) Gewindeschneidmaschine, bei der das Anschneiden der ersten Gewindegaenge unter Zuhilfenahme einer Feder bewirkt wird
AT31045B (de) Schuhwerkklopfmaschine.
AT201977B (de) Anordnung zum Entfernen von Wülsten
DE969993C (de) Maschine zur spanlosen Formung von handgesteuerten Blechen oder Profilen
AT97263B (de) Gradiermaschine.
DE51201C (de) Maschine zum Poliren der Schuhsohlenränder
DE174694C (de)
DE682323C (de) Verstellbare Sohlenstuetze fuer Zwickmaschinen
DE87362C (de)
DE293474C (de)
AT49496B (de) Maschine zum Beschneiden der Stirnfläche von Absätzen.
DE17595C (de) Vorrichtung, um das Kanten des Läufers an Stauchmaschinen mit den unter P. R. 16718 patentirten Einrichtungen zu verhindern
DE650715C (de) Einrichtung zum Erzeugen von schnellen Zonenverschiebungsschwingungen kleiner Weglaenge bei Innenschleifmaschinen