AT7165U1 - Spritzschutzeinrichtung für ein spülklosett - Google Patents

Spritzschutzeinrichtung für ein spülklosett Download PDF

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Spritzschutzeinrichtung (1) für ein Spülklosett (2), das ein Becken (4) und eine Klosettbrille (5) aufweist, mit einem flächigen Spritzschutzelement (3, 3') für den hinteren Bereich des Beckens des Spülklosetts (2) und mit einer Halterung zur lösbaren Montage des Spritzschutzelements (3, 3') am Beckenrand (14) des Spülklosetts (2) unterhalb der Klosettbrille (5), wobei das flächige Spritzschutzelement (3, 3') mit einer Vielzahl von Flüssigkeit durchlassenden Öffnungen (7, 7') ausgebildet ist.

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Spritzschutzeinrichtung für ein Spülklosett, das ein Becken und eine Klosettbrille aufweist, mit einem flächigen Spritzschutzelement für den hinteren Bereich des Be- reichs des Spülklosetts und mit einer Halterung zur lösbaren Montage des Spritzschutzelements am Beckenrand des Spülklosetts unterhalb der Klosettbrille. 



   Die US 5 983 410 A beschreibt einen Toiletten-Spritzschutz aus flexiblem Kunststoffmaterial, welcher rechteckig ausgebildet ist und an der Unterseite der Klosettbrille mittels eines Klebeban- des angebracht sowie am Beckenrand mittels eines Hakens eingehängt wird. Beim Aufklappen der WC-Brille spannt sich der rechteckige Spritzschutz von der Unterseite der WC-Brille bis zum Bek- kenrand, so dass der hinterste Teil des Beckens vom Spritzschutz abgedeckt ist. Bei herunterge- klappter Klosettbrille faltet sich der Spritzschutz an der Rückseite des Beckens zusammen. 



   Aus der US 2 839 764 A ist ein WC-Spritzschutz zum Abdecken des Brillen-Scharniers be- kannt. Der Spritzschutz besteht aus einem flexiblen, wasserundurchlässigen Material und ist in der Form eines Baby-Latzes ausgebildet. Zur Befestigung des Spritzschutzes an der Brille dienen Saugnäpfe oder Klebstoffzonen. Bei hochgeklappter WC-Brille hängt der Spritzschutz bis zum Beckenrand der Muschel. 



   Die bekannten Spritzschutzelemente sind flüssigkeitsundurchlässige Folienteile, wodurch sich der Nachteil ergibt, dass Urinspritzer beim stehenden Urinieren lediglich abgelenkt werden, so dass das Becken und seine Umgebung verunreinigt werden. Hinzu kommt, dass die bekannten Spritzschutzelemente bloss die Scharniere abdecken, welche die Klosettbrille mit dem Becken verbinden, und somit die anderen Bereiche des Spülklosetts, wie der Beckenrand, nicht geschützt werden. Beim Spülvorgang können demgemäss nicht alle Urinspritzer vom Spülwasser weggespült werden, so dass das Klosett manuell gereinigt werden muss. 



   Aufgabe der Erfindung ist es daher, hier Abhilfe zu schaffen und eine Spritzschutzeinrichtung als Hygieneschutz vorzusehen, durch welche das Klosett wirksam gegen Verunreinigungen durch Urinspritzer geschützt werden kann. 



   Die Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass das flächige Spritzschutzelement mit einer Vielzahl von Flüssigkeit durchlassenden Öffnungen ausgebildet ist. Dadurch, dass Öff- nungen vorgesehen sind, die Flüssigkeit - insbesondere gedrosselt - durchlassen, wird beim (ge- wollten) Auftreffen von Urin auf das Spritzschutzelement der Urin gedämpft oder "abgebremst", so dass Spritzer weitestgehend vermieden werden. Folglich bleibt die unmittelbare Umgebung, wie z. B. der Beckenrand, sauber. 



   Das Spritzschutzelement kann beispielsweise durch ein Gitter gebildet sein, vorzugsweise ist das Spritzschutzelement jedoch ein Netz- oder Maschengebilde. 



   Für ein wirkungsvolles Dämpfen des Urinstrahls beim Aufprall auf das Spritzschutzelement ist es günstig, wenn die Öffnungen eine Weite von 0,5 mm bis 2 mm, vorzugsweise von 1 mm bis 1,5 mm aufweisen. 



   Um das Spritzschutzelement einfach reinigen zu können oder austauschen zu können, ist es von Vorteil, wenn das Spritzschutzelement an der Halterung lösbar angebracht ist. 



   Für eine automatische Reinigung des Spritzschutzelements bei Spülvorgängen ist es ferner vorteilhaft, wenn das Spritzschutzelement im montierten Zustand unterhalb des Beckenrandes des Spülklosetts angeordnet ist. 



   Für eine besonders gute Spritzschutzwirkung zur Vermeidung von Urinspritzern in der Umge- bung des Spülklosetts ist es ausserdem günstig, wenn das Spritzschutzelement im montierten Zustand in der Gebrauchsstellung im Wesentlichen parallel zur Ebene des Beckenrandes des Spülklosetts angeordnet ist. 



   An sich kann das Spritzschutzelement steif sein, bevorzugt jedoch besteht es aus flexiblem Material. Die Nachgiebigkeit des Materials begünstigt zusätzlich die angestrebte Dämpfung. 



   Bei Verwendung eines Spritzschutzelements aus flexiblem Material ergibt sich in Bezug auf ei- ne selbsttätige Reinigung des Spritzschutzelements weiters die vorteilhafte Möglichkeit, dass das Spritzschutzelement bei auf dem Beckenrand aufliegender Klosettbrille in einer gefalteten Reini- gungsstellung vorliegt. Im Hinblick auf eine einfache Benutzung im Zusammenwirken mit der Klosettbrille ist es hierbei weiters günstig, wenn das Spritzschutzelement aus seiner gefalteten Reinigungsstellung bei Heben der Klosettbrille in die Gebrauchsstellung entfaltbar ist. 



   In Bezug auf eine einfache Reinigung sowie auch hinsichtlich einer kostengünstigen Herstel- lung des Spritzschutzelements ist es von Vorteil, wenn das Spritzschutzelement aus Kunststoff 

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 hergestellt ist. Hiezu kann beispielsweise Polyamid zum Einsatz kommen, wobei aber selbstver- ständlich auch andere Kunststoffe verwendbar sind. 



   Das Spritzschutzelement kann an und für sich unterschiedliche Formen aufweisen, wie bei- spielsweise in Draufsicht viereckig, rund oder oval, wobei ein in Ansicht ungefähr dreieckiges oder deltoidförmiges Spritzschutzelement in Bezug auf eine einfache Funktionsweise und Überführung aus der Reinigungsstellung in die Gebrauchsstellung besonders vorteilhaft ist. 



   Weiters ist es hier für die Positionierung des Spritzschutzelements im Klosettbecken günstig, wenn die Halterung wenigstens zwei im Winkel zueinander angeordnete Arme aufweist, an denen das Spritzschutzelement lösbar angebracht ist. 



   Dabei ist es für die Überführung des Spritzschutzelements von der Gebrauchsstellung in die Reinigungsstellung bzw. umgekehrt zweckmässig, wenn wenigstens einer der genannten Arme beweglich ist. Für diese Bewegung ist es ferner günstig, wenn der Halterung des   Spritzschutzele-   ments eine mit der Klosettbrille zusammenwirkende Betätigungseinheit zugeordnet ist. 



   Hierbei hat es sich im Hinblick auf eine einfache Konstruktion als vorteilhaft erwiesen, wenn die Betätigungseinheit einen mit der Unterseite der Klosettbrille in Eingriff stehenden, mit einer Feder beaufschlagten Hebel aufweist. 



   Im einfachsten Fall kann die Feder eine Schenkelfeder sein, wobei es in Bezug auf die Beauf- schlagung des Hebels zweckmässig ist, einen der Schenkel der Feder dem Beckenrand des Spül- klosetts zuzuordnen, wobei dann der Hebel über den anderen Schenkel der Feder in eine Stellung weg vom Beckenrand gedrückt wird. 



   Gemäss einem weiteren bevorzugten Merkmal weist die Betätigungseinheit eine im montierten Zustand im Wesentlichen senkrecht zum Beckenrand angeordnete und in das Becken hineinra- gende Welle auf, welche durch den mit der Unterseite der Klosettbrille in Eingriff stehenden Hebel verdrehbar ist. 



   Bei Verwendung eines Spritzschutzelements aus flexiblen Material ist es hier im Zusammen- hang mit der Bewegung aus der Reinigungsstellung in die Gebrauchsstellung bzw. umgekehrt durch Schwenken der Klosettbrille von Vorteil, wenn der eine Arm drehfest mit der Welle verbun- den und relativ zum anderen Arm unter Falten des Spritzschutzelements verschwenkbar ist. 



   Für ein leichtes Verdrehen der Welle durch den mit der Unterseite der Klosettbrille in Eingriff stehenden Hebel ist es günstig, wenn der Hebel mit der Welle über einen Kurbeltrieb gekuppelt ist. 



   Von Vorteil ist es auch, wenn die Halterung zur lösbaren Montage am Beckenrand des Spül- klosetts unterhalb der Klosettbrille eine Montageplatte aufweist. Dabei ist es weiters günstig, wenn die mit der Klosettbrille zusammenwirkende Betätigungseinheit an der Montageplatte angebracht ist. 



   In Bezug auf eine einfache lösbare Anbringung der Montageplatte an einem Spülklosett ist es von Vorteil, wenn die Montageplatte hintere Schlitzöffnungen zur Befestigung an Scharnieren der Klosettbrille aufweist. 



   Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen    unter Bezugnahme auf die Zeichnungen noch weiter erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine schemati-   sche Draufsicht auf ein Klosettbecken mit abgenommener Klosettbrille, zur Veranschaulichung einer erfindungsgemässen Spritzschutzeinrichtung in der Gebrauchsstellung; Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Draufsicht auf das Klosettbecken, jedoch mit aufgelegter Klosettbrille, wobei sich die Spritzschutzeinrichtung in der Ruhe- bzw. Reinigungsstellung befindet ; Fig. 3 eine Vorderan- sicht des Spülklosetts mit der erfindungsgemässen Spritzschutzeinrichtung ; die Fig. 4 und Fig. 5 die erfindungsgemässe Spritzschutzeinrichtung mit ihrer Betätigungseinheit in Draufsicht (Fig. 4) bzw. 



  Ansicht (Fig. 5); und Fig. 6 eine Draufsicht auf ein Klosett mit einer Spritzschutzeinrichtung mit einer modifizierten Ausführungsform des Spritzschutzelements. 



   Die Fig. 1 bis 3 zeigen schematisch eine Spritzschutzeinrichtung 1, welche an einem Spülklo- sett 2 lösbar angebracht ist. Die Spritzschutzeinrichtung 1 befindet sich gemäss Fig. 1 in der Gebrauchsstellung, in welcher ein flächiges Spritzschutzelement 3, z. B. ungefähr das hintere Drittel des Beckens 4 des Spülklosetts 2 bedeckt. Dabei ist die Klosettbrille 5 (siehe Fig. 2 und 3)    des Spülklosetts 2 angehoben ; ist ein Siphon-Ablauf 6 im Becken 4 ersichtlich. Das Spritz-   schutzelement 3 weist eine Vielzahl von Flüssigkeit gedrosselt durchlassenden Öffnungen 7 auf. 



   Die Spritzschutzeinrichtung 1 weist als Halterung eine Montageplatte 8 auf, welche über hinte- re Schlitzöffnungen 9 an Scharnieren 10, die zur Befestigung der Klosettbrille 5 am Becken 4 des 

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 Spülklosetts 2 dienen, lösbar angebracht ist. Eine mit der Klosettbrille 5 zusammenwirkende Betä- tigungseinheit 11 ist an der Montageplatte 8 angebracht. Die Betätigungseinheit 11 weist einen Hebel 12 auf, welcher mit einer Welle 13 über einen Kurbeltrieb 14 verbunden ist, wodurch die Welle 13 durch den mit der Unterseite der Klosettbrille 5 in Eingriff stehenden Hebel 12 verdrehbar ist. Die Welle 13 ist, wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, im Wesentlichen senkrecht zur Ebene des oberen, horizontalen Beckenrandes 15 angeordnet und ragt in das Becken 4 hinein.

   An dem in das Becken 4 hineinragenden Ende der Welle 13 ist ein Arm 16 drehfest angebracht, der unter einem Winkel einem zweiten stationären Arm 17 zugeordnet ist. An den Armen 16,17 ist das Spritzschutzelement 3 lösbar angebracht, z. B. einfach mit Schlaufen aufgeschoben. Beim Verdre- hen der Welle 13 wird der eine Arm 16 relativ zum anderen Arm 17 verschwenkt. Das Spritz- schutzelement 3 ist durch ein flexibles Netz- bzw. Maschengebilde gebildet, wobei es in der ge- spannten Gebrauchsstellung (siehe Fig.   1)   eine in Draufsicht ungefähr dreieckige Form aufweist. 



  Sobald ein Urinstrahl auf das im gespannten Zustand vorliegende Netz- bzw. Maschengebilde auftrifft, wird er gedrosselt und gelangt durch die Öffnungen 7 hindurch in das Becken 4 des Spül- klosetts 2. 



   Wenn die Spritzschutzeinrichtung 1 von der Gebrauchsstellung, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, in die Reinigungsstellung, wie in Fig. 2 ersichtlich, gebracht werden soll, ist lediglich die Klosettbril- le 5 zu senken, so dass sie auf dem Beckenrand 15 des Spülklosetts 2 aufgelegt wird und dabei den Hebel 12 niederdrückt. Diese Reinigungsstellung der Spritzschutzeinrichtung 1 ist in Fig. 2 schematisch in Draufsicht dargestellt. Hierbei ist der bewegliche Arm 16 an den stationären Arm 17 herangeschwenkt, und beide Arme 16,17 befinden sich seitlich an der Innenseite des Beckens 4 des Spülklosetts 2. Das Spritzschutzelement 3 aus flexiblem Material wird durch Heranschwenken des einen Arms 16 an den anderen Arm 17 gefaltet.

   Die Arme 16,17 sind in dieser Stellung vor- teilhafterweise unterhalb des Beckenrandes 4 des Spülklosetts 2 im Wesentlichen parallel zur Ebene des Beckenrandes 15 des Spülklosetts 2 angeordnet, und bei Betätigung der Spülung des Spülklosetts 2 wird das von ihnen gehaltene Spritzschutzelement 3 durch das aus einer oberhalb davon befindlichen Wasserzulauföffnung 18 austretende Spülwasser ebenfalls gereinigt, vgl. die Darstellung in Fig. 3. 



   Aus Fig. 3 ist weiters ersichtlich, dass der Hebel 12 in der Gebrauchsstellung, wenn sich die Klosettbrille 5 in ihrer angehobenen Position befindet, eine im Wesentlichen aufrechte Stellung einnimmt und einen oberen schrägen, abgewinkelten Arm 19 hat, der beim Herunterklappen der Klosettbrille 5 mit deren Unterseite in Kontakt kommt. Beim weiteren Abwärtsschwenken der Klo- settbrille 5 drückt diese den Hebel 12 abwärts und verschwenkt ihn dabei gemäss der Darstellung in Fig. 3 im Gegenuhrzeigersinn um eine Achse 20 (vgl. auch Fig. 4 und 5). 



   Insbesondere aus den Detaildarstellungen der Fig. 4 und 5 ist ersichtlich, wie der Hebel 12 mit der Welle 13 über den Kurbeltrieb 14 gekuppelt ist. Der Kurbeltrieb 14 weist eine über ein Gelenk 21 mit dem Hebel 12 verbundene Antriebsstange 22 und ein damit gelenkig verbundenes Pleuel 23 auf. Die Antriebsstange 22 ist am Hebel 12 unterhalb von dessen oberen Arm 19 angelenkt, und das Pleuel 23 ist drehfest mit der Welle 13 verbunden. Die Welle 13 ist ihrerseits in einer Lagerhül- se 24 gelagert, an der der stationäre Arm 17 befestigt ist.

   Der bewegliche Arm 16 ist hingegen wie erwähnt drehfest mit der Welle 13 verbunden, so dass er, wenn der Hebel 12 von der Klosettbrille 5 niedergedrückt und entsprechend dem Pfeil 25 in Fig. 5 verschwenkt wird, zu Folge der sich dann ergebenden Verdrehung der Welle 13 entsprechend dem Pfeil 26 in Fig. 4 zum stationären Arm 17 hin verschwenkt wird. Dabei wird das flexible Spritzschutzelement 3 ungefähr entspre- chend der mittigen Linie 27 gefaltet. 



   Fig. 6 zeigt ein modifiziertes Ausführungsbeispiel der Spritzschutzeinrichtung 1, bei der anstatt eines dreieckigen Spritzschutzelements ein viereckiges, nämlich deltoidförmiges, flächiges, flexib- les Spritzschutzelement 3' mit Flüssigkeit gedrosselt durchlassenden Öffnungen 7' verwendet ist. 



  Der Einfachheit halber ist dieses Spritzschutzelement 3' ein Netz- bzw. Maschengebilde. Die Spritzschutzeinrichtung 1 ist in Fig. 6 ähnlich Fig. 1 in der Gebrauchsstellung gezeigt, wobei sich die Klosettbrille 5 in der angehobenen Stellung befindet. Das Spritzschutzelement 3' ist wieder zwischen zwei Armen 16,17 gespannt. Ein mittiger Arm 28 ist in einer Röhren- oder Schlaufenan- ordnung des Spritzschutzelements 3' aufgenommen oder auf sonstige Weise entlang der Mittenli- nie 27 mit dem Spritzschutzelement 3' verbunden (z. B. angenäht, angeklebt oder, im Fall von thermoplastischem Kunststoff, angeschweisst); dieser Arm 28 ist an der Welle 13 bzw. deren 

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 Lagerhülse (24 in Fig. 5) frei drehbar angebracht und wird beim Verschwenken des Arms 16 von diesem in Richtung des Arms 17 schwenkend mitgenommen.

   Das Spritzschutzelement 3' wird dadurch doppelt, entlang von zwei Linien 29 und 29', gefaltet, wenn es beim Absenken der Klo- settbrille 5 in die Reinigungsstellung (vgl. auch Fig. 2) überführt wird. 



   Im Übrigen kann die Spritzschutzeinrichtung 1 gemäss Fig. 6, insbesondere ihre Betätigungs- einheit 11, wie vorstehend anhand der Fig. 1 bis 5 beschrieben, ausgeführt sein, so dass sich eine neuerliche Beschreibung erübrigen kann. 



   Gleich welche Art der Halterung und Betätigungseinheit für das Spritzschutzelement 3, 3' vor- gesehen ist, von Bedeutung ist, dass das Spritzschutzelement 3,3' Öffnungen 7, 7' aufweist, um einen Urinstrahl beim Auftreffen auf das Spritzschutzelement 3, 3' - insbesondere gedrosselt - durch die Öffnungen 7 bzw. 7' hindurchzulassen. Hiezu kann ausser einem einfachen Netz oder Maschengebilde auch ein Gewebe aus Kunststofffäden oder aus gegebenenfalls beschichteten Naturfasern oder aber eine mit Öffnungen 7,7' versehene Folie aus Kunststoff zum Einsatz kom- men. 



   In Bezug auf ein effektives Abbremsen des Urinstrahls ist es vorteilhaft, wenn die Öffnungen 7, 7' gleichmässig verteilt sind. Sie können aber auch in unregelmässigen Abständen voneinander angeordnet sein. Die Öffnungen 7,7' haben je nach Art des Spritzschutzelements 3 bzw. 3' und je nach der Dichte ihrer Anordnung eine Weite (Breite bzw. Durchmesser) zwischen bevorzugt 0,5 mm und 2 mm, insbesondere zwischen 1 mm und 1,5 mm. Dabei ist es auch möglich, in ein und dem selben Spritzschutzelement 3 bzw. 3' voneinander unterschiedliche Weiten vorzusehen. 



  Im Falle eines Gitters, Netzes oder Gewebes können die einzelnen Fäden eine Stärke in der Grössenordnung von einem Zehntel mm oder einigen wenigen Zehntel mm haben. 



   ANSPRÜCHE : 
1. Spritzschutzeinrichtung (1 ) für ein Spülklosett (2), das ein Becken (4) und eine Klosettbrille (5) aufweist, mit einem flächigen Spritzschutzelement (3, 3') für den hinteren Bereich des 
Beckens des Spülklosetts (2) und mit einer Halterung (8) zur lösbaren Montage des Spritz- schutzelements (3,3') am Beckenrand (14) des Spülklosetts (2) unterhalb der Klosettbrille (5), dadurch gekennzeichnet, dass das flächige Spritzschutzelement (3, 3') mit einer 
Vielzahl von Flüssigkeit durchlassenden Öffnungen (7, 7') ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritz- schutzelement (3, 3') ein Netz- oder Maschengebilde ist.
    3. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (7, 7') eine Weite von 0,5 mm bis 2 mm, vorzugsweise von 1 mm bis 1,5 mm, aufweisen.
    4. Spritzschutzeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritzschutzelement (3, 3') an der Halterung (8) lösbar angebracht ist.
    5. Spritzschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritzschutzelement (3,3') im montierten Zustand unterhalb des Beckenrandes (14) des Spülklosetts (2) angeordnet ist.
    6. Spritzschutzeinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritzschutzelement (3,3') im montierten Zustand in der Gebrauchsstellung im Wesentli- chen parallel zur Ebene des Beckenrandes (15) des Spülklosetts (2) angeordnet ist.
    7. Spritzschutzeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritzschutzelement (3,3') aus flexiblem Material besteht.
    8. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritz- schutzelement (3, 3') bei auf dem Beckenrand (15) aufliegender Klosettbrille (5) in einer gefalteten Reinigungsstellung vorliegt.
    9. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritz- schutzelement (3, 3') beim Heben der Klosettbrille (5) aus der gefalteten Reinigungsstel- lung in die Gebrauchsstellung entfaltbar ist.
    10. Spritzschutzeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritzschutzelement (3,3') aus Kunststoff, wie beispielsweise Polyamid, herge- <Desc/Clms Page number 5> stellt ist.
    11. Spritzschutzeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeich- net, dass das Spritzschutzelement (3,3') in Ansicht ungefähr dreieckig oder deltoidförmig ist.
    12. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte- rung wenigstens zwei im Winkel zueinander angeordnete Arme (16,17) aufweist, an wel- chen das Spritzschutzelement (3, 3') lösbar angebracht ist.
    13. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass wenigs- tens einer der Arme (16,17) beweglich ist und der Halterung eine mit der Klosettbrille (5) zusammenwirkende Betätigungseinheit (11) zur Bewegung des einen Arms (17) zugeord- net ist.
    14. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Betäti- gungseinheit (11) einen mit der Unterseite der Klosettbrille (5) in Eingriff stehenden, mit ei- ner Feder beaufschlagten Hebel (12) aufweist.
    15. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder eine Schenkelfeder ist.
    16. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinheit (11) eine im montierten Zustand im Wesentlichen senkrecht zum Beckenrand (14) angeordnete und in das Becken (4) hineinragende Welle (13) aufweist, welche durch den mit der Unterseite der Klosettbrille (5) in Eingriff stehenden Hebel (12) verdrehbar ist.
    17. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Arm (16) drehfest mit der Welle (13) verbunden und relativ zum anderen Arm (17) unter Falten des Spritzschutzelements (3, 3') verschwenkbar ist.
    18. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (12) mit der Welle (13) über einen Kurbeltrieb (14) gekuppelt ist.
    19. Spritzschutzeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeich- net, dass die Halterung zur lösbaren Montage am Beckenrand (15) des Spülklosetts (2) unterhalb der Klosettbrille (5) eine Montageplatte (8) aufweist.
    20. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Klosettbrille (5) zusammenwirkende Betätigungseinheit (11) an der Montageplatte (8) an- gebracht ist.
    21. Spritzschutzeinrichtung (1) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Mon- tageplatte (8) hintere Schlitzöffnungen (9) zur Befestigung an Scharnieren (9) der Klosett- brille (5) aufweist.
    HIEZU 3 BLATT ZEICHNUNGEN
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