AT71662B - Elektromagnetische Aufhängevorrichtung. - Google Patents

Elektromagnetische Aufhängevorrichtung.

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Benjamin Graemiger
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Benjamin Graemiger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromagnetische Aufhängevorrichtung. 



    Gegenstand der Erfindung ist eine elektromagnetische Aufhängevorrichtung. Ihr Wesen besteht darin, dass durch geeignete Einrichtungen dafür gesorgt wird. dass der Anker nicht, wie hei bekannten Einrichtungen, sich sozusagen am Aufhängegestell festsaugt, sondern in einem innerhalb vorgeschriebener Grenzen veränderlichen Abstand in Schwebe bleibt. Dadurch wird diese Vorrichtung befähigt, auch an Fahrzeugen Verwendung zu finden, welche dadurch für normalen Betriel) aller rollenden und gleitenden, also grosser Reibung und Abnutzung unterworfener Teiie   
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 Erregerstromes auf den Magneten in Abhängigkeit gebracht wird von diesem Abstand, und. zwar so. dass sie ansteigt, wenn der Abstand, also der Luftspalt grosser wird und umgekehrt. 



     Die Zeichnung zeigt   in Fig. 1   in schematischer Darstellung ou Ausführungsbeispiel   in 
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 sofort abfallen. Gemäss vorliegender Erfindung wird aber sofort ein Teil des Widerstandes k   ausgeschaltet, die Windung e erhalt aus der Maschine M mehr Strom und die mangetische Kraft   ist eine grössere als vorher und hält der grösseren Last das Gleichgewicht, trotzdem der Luftabstand s grösser ist als zuvor. Bei Entlastung tritt   dtr umgekehrte Vorgang ein,   so dass sich   df'r Magnetkern 6 nicht   an der Tragschiene a festsaugen kan. 
 EMI1.3 
 und dass der Anker nie ganz abfallen kann. 



     Diese Hilfsvorrichtungen   erfahren aber nur Belastungen, die viel geringer sind als die Fahrvorrichtungen. welche zum Tragen der Vollast erforderlich wären und brauchen jedenfalls nicht für Dauerbetrieb bemessen zu sein. 



   Statt bei k Widerstand ein-und auszuschalten, können auch auf dem Magneten Windungen zu-und abgeschaltet oder irgend welche andere Mittel angewendet werden, um die die Stärke des Magneten bedingenden Amperewindungen, also die   magnetisierende Wirkung.   zu verändern. 



   Die Einrichtung kann Verwendung finden für   magnetische Aufhängung irgend welcher   
 EMI1.4 
 

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   Den Gegenstand der Erfindung bilden ferner verschiedene Ausführungsformen der oben beschriebenen Vorrichtung sowie die Verbindung eines Tragmagneten mit anderen Aufhängemitteln. 



   Die regelnde Beeinflussung der Tragkraft des Magneten kann geschehen :
1. Durch Veränderung der Amperewindungszahl im Erregerstromkreis, d. h. durch Ver- änderung des Produktes : Stromstärke mal Zahl der wirksamen Windungen. 



   2. Durch Beeinflussung des magnetischen Widerstandes mittels eines Zusatzluftspaltes, dessen Widerstand bestimmt ist durch die Grösse des Spaltes und des Übergangsquerschnittes. 



   Wird die Last durch Vermittlung einer Feder oder eines ähnlichen Organes (Puffer   usw.)   auf den Magneten übertragen, so bietet dies den Vorteil, dass selbst bei plötzlicher Änderung der Grösse der Last die Veränderung der Reaktion auf den Magneten sich in endlichen, relativ langen Zeiten vollzieht. Die an die Regulierung zu stellenden Forderungen betreffend Empfindlichkeit und Reaktionsgeschwindigkeit werden dadurch bedeutend gemildert. Die Formveränderung eines solchen Zwischengliedes kann leicht dazu benutzt werden, die Regulierung zu betätigen. Dadurch   beeinflusst   die Reaktion der Last auf den Magneten die Regelung unmittelbar, d. h. bevor eine Veränderung des Luftspaltes eintritt. 



     Überträgt   der Magnet in Verbindung mit anderen Mitteln (Rollen, Gleitschuhen und dgl.) die Last auf die Tragplatte oder-schiene, so kann die Erhaltung des Luftspaltes und des Gleichgewichtes ohne besondere Vorrichtung durch einen Ausgleich der Wirkungen der verschiedenen an der Übertragung der Last beteiligten Mittel erreicht werden. Es kann sich jedoch für not- wendig oder vorteilhaft erweisen, auch in diesem Falle die Tragkraft des Magneten besonders zu regeln.

   Die Kombination des Magneten mit anderen Konstruktionen kann derart sein. dass der Magnet nur einen Teil der Last aufnimmt, wobei der Rest beispielsweise durch zusätzliche
Rollen oder   Gleitschuhe übernommen wird :   die somit nur wenig belastet sind. jedoch eine
Sicherheit gegen Abfallen der Last bieten, oder dass der Magnet einen Überschuss über die Last liefert, welcher beispielsweise durch Rollen oder Gleitschuhe (s. Fig. 4)   abgestützt   wird. 



   In den im folgenden beschriebenen Figuren bedeutet durchwegs T die Tragschiene oder 
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 EMI2.2 
 



   Vergrössert sich z. B. der Luft. spalt s infolge Zunahme der Last, so dreht sich   der Hebel L ;     um   seinen Druhpunkt 7 im Sinne des Uhrzeigers, drückt das Steuerventil nach unten und 
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 unter demselben. Der Eisenkeil K wird somit mehr in die Fuge hineingezogen, der magnetische   Übergansswiuerstand   in dem   HiJfsluftspalt verkieinert,   der magnetische Kraftzufluss und damit die Tragkraft vergrössert. 
 EMI2.4 
 bestimmte Lage des Eisenkeiles K, also in letzter Linie eine ganz bestimmte Tragkraft des Magneten zugeordnet ist. 



   In Fig. 3 ist eine Kombination der Regulierung durch   Veränderung   des Zusatzluftspaltes und eines elektrischen Widerstandes dargestellt. Die Buchstaben und Zahlen haben dieselbe 
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   Verm tlung der Platte 77 und der Federn auf den Magneten übertragen. Selbst eine plötzliche Vergrösserung der last 11 wird sich infolge der Wirkung dieser Federn erst allmählich auf den   

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 Magneten übertragen und der Regulierung Zeit lassen, in Wirksamkeit zu kommen. In der Figur ist aber zudem noch angedeutet, wie die Deformation der Federn sehr vorteilhaft dazu benutzt werden kann, um gleichzeitig mit der Veränderung der Reaktion der Last auf den Tragmagneten die Regulierung zu betätigen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Platte 17 starr mit dem Zylinder Z des Servomotors verbunden ist.

   Eine Vergrösserung der Last 11 wird also infolge der Nachgiebigkeit der Federn 23 ganz unabhängig von der übrigen   Regelungsvomchtung und   ohne dass die natürliche Wirkung der Vergrösserung der Last, d. i. die Zunahme des Spaltes 8 erst einzutreten braucht, eine Abwärtsbewegung des ganzen Servomotors mit darin relativ ruhendem Kolben verursachen und dadurch eine   Vergrösserung   der Tragkraft bewirken. Dieser Reguliervorgang würde aber durch die   Rückführung     10, 11, 12, 13, 14, 15   der übrigen Regulierung (siehe Beschreibung Fig. 2) aufgehoben. Dies wird ganz oder zum Teil dadurch vermieden, dass hier Punkt 14 nicht fix mit dem Tragmagneten verbunden ist, sondern auf dem Hebel 10-20 sitzt, seine Lage also in Abhängigkeit von der Stellung des Servomotorzylinders gebracht wird. 



  In welchem   Masse   die Rückführung bei einer Bewegung des Servomotorzylinders bei relativ ruhenden Kolben aufgehoben wird, hängt ab von der Wahl der Hebellängen 19-14 und 15-20 im Vergleich zu den Hebellängen 12-13, 13-15 (in dieser Figur sind fis mit dem Tragmagneten die Punkte   10, 1lui, 21   und 22). Eine Regulierung durch Vermittlung der Federn allein kann niemals die   erfordeiliche   bestimmte Abhängigkeit der Tragkraft von der Grösse des Luftspaltes s zustandebringen. Die Verwendung der Feder und die Benutzung ihrer Deformation zur Betätigung der Regulierung nimmt aber der übrigen Regulierung einen grossen Teil ihrer Aufgabe ab und   überlässt   ihr sozusagen nur noch die feinere Einstellung. 



   In Fig. 4 ist die Verbindung des Magneten M mit einem an sich bekannten, durch Press-   flüssigkeit gespeisten Gleitschuh G   eines Fahrzeuges dargestellt, und zwar ist hier angenommen, dass der Magnet einen Überschuss an Anziehungskraft über die Last liefere. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende : Nimmt die Last ab, so will sich der Magnet ansaugen, die Ver-   k) eineruna. des Spaltes a   aber bewirkt eine Verkleinerung des Durchflussquerschnittes zwischen
Tragschiene und Gleitschuh. Annähernd konstante Fördermenge der den Schuh speisenden Pumpe 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 Zwischen Gleitschuh und Magnet kann auch eine Feder eingeschaltet sein. 



   Man kann sich irgend eine der oben beschriebenen Reguliervorrichtung für den Magneten 
 EMI3.3 
 Leistung bei den bis jetzt bekannten Bahnen. 



   Die in Fig. 4 beispielsweise dargestellte Verbindung des Magneten mit dem hydraulischen Gleitschuh wird sich besonders für ein Fahrzeug gut eignen. Man wird dabei den in Hinsicht auf die Sicherheit und die konstruktiven Verhältnisse grösstmöglichen Teil der Last mittels des   Magneten übertragen, indem   seine   Wirkungsweise"konornischer   ist als die des Gleitschuhes ;   je grösser andererseits der vom Gleitschuh übernomm@ne Teil der   Last ist. desto geringere Anforderungen sind an die Regulierung des Magneten zu stellen. Sie kann sogar ganz entbehrt werden. Die seitliche Führung des Fahrzeuges kann durch Rollen oder Gleitschuhe oder aber ebenfalls durch Magnete erfolgen, die wie die Tragmagnete unter Aufrechterhattung eines Luftspaltes wirken.

   Die für die Fortbewegung des Fahrzeuges erforderlichen Kräfte, weiche bei den   Adhäsionsbahnen   der Widerstand zwischen Rad und Schiene liefert, können ohne Berührung zwischen   treibendem   Teile und Schiene durch rein magnetische Mittel oder auch durch die Wechselwirkung   zwischen elektrischen Strömen   und magnetischen Feldern erzeugt werden. Bei Anwendung von mehr   als einem Tr & gmagneten kann es genügen,   auch nur einen Teil derselben regelbar auszubilden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Elektromagnetische Aufhängevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4>
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung der Tragkraft des Magneten durch Veränderung der Amperewindungszahl in der Erregerwicklung in Abhängigkeit von der Grösse des Luftspaltes und mithin der Last geschieht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Weg der magnetischen Kraftlinien ein zusätzlicher Luftspalt eingeschaltet ist, dessen Grösse in Abhängigkeit von der Grösse des Hauptluftspaltes erfolgt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulierung durch Veränderung der Amperewindungszahl im Erregerstromkreis und zugleich durch Ver- änderung des magnetischen Widerstandes eines Zusatzluftspaltes in Abhängigkeit von der Grösse des Hauptluftspaltes geschieht.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Last durch Vermittlung einer Feder oder eines einer solchen entsprechenden Organes auf den Magneten übertragen wird und dass die Deformation dieses Zwischengliedes unabhängig von der Ver- änderung des Luftspaltes zur Betätigung der Regulierorgane benutzt wird.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2,3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet die Last in Verbindung mit anderen Mitteln irgend welcher Art. wie Rollen oder Gleitschuhe, auf das Aufhängegestell überträgt, derart, dass die Anziehung des Magneten entweder nur einen Teil der Last aufnimmt oder aber einen Überschuss über diese liefert (s. Fig. 4), wobei das Gleichgewicht durch einen Ausgleich der Wirkungen des Magneten und der anderen verwendeten Mitte ! zustandekommt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2,3, 4,5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Ausgleich der Wirkungen des Magneten und der anderen verwendeten Mitte ! eine regelnde Be- einnussung der Tragkraft des Magneten (nach den Ansprüchen 2 bis 5) stattfindet.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1. 2,3, 4.5. 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ver- wendung eines an sich bekannten, mit Pressssüssigkeit gespeisten Tragschuhes, bei dem eine unmittelbare Berührung mit der Tragplatte oder Schiene ebenfalls vermieden ist. der von der Grösse des Spaltes abhängige, spezifische Druck jener Pressflüssigkeit zur Betätigung der Régulier- organe des Magneten benutzt, wird. EMI4.1
AT71662D 1911-10-27 1912-10-23 Elektromagnetische Aufhängevorrichtung. AT71662B (de)

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