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Die Erfindung betrifft eine Verriegelung für eine Ofentür an Kaminen, Kamineinsätzen, Öfen, Feuerungsstätten oder dergl. zum Ver- und Entriegeln einer an einem Rahmen ausschwenkbar gelagerten Tür mit wenigstens zwei Schliesselementen.
Es ist eine Mehrzahl an Verriegelungen für Öfen mit ausschwenkbarer Tür bekannt, wie einfa- che Türgriffe bzw. Hebel in der Art von Türschnallen, welche ohne grossen Aufwand das Öffnen und wieder feste Verschliessen der Tür erlauben. Solche Verriegelungen sind werkzeuglos betätig- bar.
Es sind auch Verriegelungen bekannt, die aus optischen Gründen am Rahmen oder an der ausschwenkbaren Tür verdeckt oder wenig auffällig gestaltet sind und durch lösbare Betätigungs- mittel, wie beispielsweise aufsteckbare Griffe bzw. Schnallen, Imbusschlüssel oder Verriegelungs- knöpfe, betätigbar sind.
Verriegelungen, die mit lösbaren oder aufsteckbaren Betätigungsmitteln, wie Imbusschlüssel oder dergl., zu lösen sind, sind allerdings nicht sehr bedienungsfreundlich. Ein technisch nicht versierter oder älterer Benutzer hat oftmals Schwierigkeiten mit dem Umgang derartiger Betäti- gunsmittel.
Des weiteren ist bei solchen Verriegelungen kein geregeltes Entriegeln der Tür möglich. Im Gegenteil, bei der Betätigung wird meist ein plötzliches Aufspringen der Tür verursacht, wodurch der Benutzer von der aufspringenden Tür verletzt werden kann.
Verriegelungen bei Ofentüren, bei welchen der Rahmen mit der Tür in vertikaler Richtung ver- schiebbar ist, sind ebenfalls bekannt. In jüngster Zeit werden derartige Konstruktionen auch mit ausschwenkbaren Türen versehen, um die Tür innenseitig reinigen zu können oder um Bereiche des Ofeninneren für Reparaturzwecke erreichbar zu machen. Dabei muss der Verschiebemecha- nismus, wie beispielsweise eine Zugmechanik, mit seitlich der Ofentür angeordneten Führungs- schienen, für das Ausschwenken der Tür, arretierbar oder anders sicherbar ausgeführt werden.
Daher ist ein Zusammenwirken der Schwenkachse der Tür mit den für das vertikale Verschieben des Rahmens vorgesehenen Führungsschienen erforderlich. Gängige Konstruktionen umfassen ausklinkbare Rollenmechanismen oder andere Arretiertechniken. Die Verriegelungen zum Aus- schwenken der Tür können in den meisten Fällen mit lösbaren, aufsteckbaren Betätigungsmitteln, wie Imbusschlüssel, betätigt werden, wobei sich wieder oben genannte Nachteile ergeben.
Bei einer vertikalen Verschiebbarkeit von Ofentüren, insbesondere wenn die Verriegelungen werkzeuglos wie Verriegelungsknöpfe betätigbar sind, stellt sich des weiteren oftmals das Problem, dass die Betätigungsmittel in ein Ofengehäuse eingeschoben werden und aus der Türebene her- ausragende Teile sehr hinderlich sind und die Gefahr besteht, dass die Funktionstauglichkeit des Schiebemechanismus beeinträchtigt wird.
Zudem ist eine Verletzungsgefahr durch solche hervorstehenden Teile nicht ausgeschlossen.
Auch in Bezug auf die Optik haben derartige Verriegefungsarten Nachteile.
Demzufolge ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Verriegelungsmechanismus bereitzustellen, welcher einfach zu bedienen ist und zumindest teilweise, wenn nicht grossteils, verdeckt angeordnet ist und eine sichere Verriegelung mit einfacher Lösbarkeit bzw. Entriegelung ohne Zuhilfenahme von Werkzeug zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein erster im Wesentlichen flacher Schliesshebel verschwenkbar an der Tür und ein zweiter im Wesentlichen flacher Schliesshebel verschwenkbar am Rahmen angebracht ist, wobei der eine Schliesshebel in der Verriegelungsstel- lung in den anderen Schliesshebel eingreift und diese in dieser Stellung zumindest teilweise im Spalt zwischen Tür und Rahmen liegen. Durch die flache Ausbildung der Schliesshebel ist es mög- lich, diese in diesem Zwischenraum bzw. Spalt zu versenken. Auch in Bezug auf eine Vermeidung der Verletzungsgefahr durch hervorstehende Konstruktionsteile ist eine Versenkbarkeit der Schliesselemente von Vorteil.
Des weiteren wird auch oben genanntes Problem hinsichtlich einer Verschiebbarkeit von Rahmen mit ausschwenkbaren Türen gelöst, da die Tür ohne behindernde, vorstehende Konstrukionsteile in das Gehäuse des Ofens eingeschoben werden kann. Zudem werden optisch störende Teile vermieden. Darüber hinaus bewirken naturgemäss zwei Hebel eine grössere bzw. längere Verschlusszone und das Öffnen kann dadurch besser gesteuert werden, was hinsichtlich einer Erhöhung der Sicherheit von Bedeutung ist.
In Bezug auf eine Vergrösserung der Verschlusszone ist es von Vorteil, wenn der in Verriege- lungsstellung innen liegende Schliesshebel in der Nähe jenes seiner Enden verschwenkbar
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angebracht ist, welches in Verriegelungsstellung von der Eingriffstelle entfernter ist.
Für die werkzeuglose einfache Bedienbarkeit der Verriegelung, das Zusammenwirken der Schliesshebel sowie auch einer durch den Benutzer kontrollierbaren Ent- und Verriegelung ist es günstig, wenn der in Verriegelungsstellung aussen liegende Schliesshebel einen Griffteil am äusseren Ende und einen zurückgebogenen Schliessbügel am anderen Ende aufweist, in den das als Ein- greifbügel gestaltete eine Ende des in Verriegelungsstellung innen liegenden Schliesshebels ein- greift.
In diesem Zusammenhang ist es auch vorteilhaft, wenn der in Verriegelungsstellung aussen lie- gende Schliesshebel im Bereich des den Griffteil entgegengesetztem Ende schwenkbar gelagert ist.
Eine Verriegelung wird gemäss einem bevorzugten Merkmal der Erfindung weiters dadurch sichergestellt, dass der Eingreifbügel in der Verriegelungsstellung im Schliessbügel den Bereich der Schwenkachse des aussen liegenden Schliesshebels zumindest teilweise umgreift.
Gemäss einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung weist der Schliessbügel an seiner dem Eingreifbügel zugewandten Seite in einem seiner Schwenkachse gegenüberliegenden Teil eine Ausnehmung auf und der Eingreifbügel an der dem Schliessbügel zugewandten Seite eine zur Ausnehmung korrespondierende Auswölbung auf, die in Verriegelungsstellung in diese Ausneh- mung eingreift.
Das Entriegeln bzw. das Öffnen der Tür wird auch dadurch erleichtert, dass bei Verschwen- kung des äusseren Schliesshebels aus der Verriegelungsstellung der innere Schliesshebel zumindest teilweise aus der Verriegelungsstellung mitverschwenkbar ist.
Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, wenn der äussere Schliessbügel an seinem dem Griffteil ent- gegesetztem Ende eine Nase oder dergl. aufweist.
Für ein Mitverschwenken des inneren Schliesshebels ist es günstig, wenn dieser im Über- gangsbereich zum Eingreifbügel einen Fortsatz aufweist, welcher in der Verriegelungsstellung der Nase des äusseren Schliesshebels zugewandt ist und zwar derart, dass die Nase bei fortgesetzter Verschwenkung des äusseren Schliesshebels an den Fortsatz des inneren Schliesshebels angreift, sodass der innere Schliesshebel mit der fortgesetzten Verschwenkung des äusseren Schliesshebels zur vollständigen Entriegelung mitbewegbar ist.
Wenn eine Federung der Schliesshebel, insbesondere des inneren Schliesshebels an dem äusseren Schliesshebel, erwünscht ist, ist es denkbar, dass der innere Schliesshebel am Kopf des Eingreifbügels einen freien Schenkel aufweist, welcher zum um die Schwenkachse des äusseren Schliesshebels liegenden Teil gerichtet ist.
Bei Vorsehen eines solchen freien Schenkels ist es für das federnde Zusammenarbeiten der Schliesshebel zweckmässig, wenn der freie Schenkel in der Verriegelungsstellung an dem um die Schwenkachse des äusseren Schliesshebels liegenden Teil anliegt.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der innere Schliesshebel zwischen Ein- greifbügel und seiner Schwenkachse eine Aussparung auf und ist an den Bauteil, an dem der äussere Schliesshebel angebracht ist, ein Zapfen angebracht, der in der Verriegelungsstellung der Schliesshebel in die Aussparung des inneren Schliesshebels eingreift. Wenn sich die an ihren Schwenkachsen befestigten Schliesshebel durch häufige Betätigung der Verriegelung lockern, kann auf diese Weise noch immer ein gezieltes und passgenaues Ineinandergreifen der Schliesshebel gewährleistet werden.
Ein weiteres erfindungsgemässes Merkmal ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkach- sen der Schliesshebel in der Tür- bzw. Rahmenebene liegen, so dass die Schliesshebel im Wesent- lichen 90 zur Tür- bzw. Rahmenebene bewegbar sind.
Für ein besseres Zusammenarbeiten der Schliesshebel ist es günstig, wenn der in Verriege- lungsstellung äussere Schliesshebel an der Tür und der innere Schliesshebel am Rahmen verschwenkbar angeordnet ist. Selbstverständlich können die Schliesshebel auch umgekehrt ange- ordnet sein.
In Bezug auf die Wirksamkeit der Verriegelung der Tür kann es vorteilhaft sein, wenn die Schliesshebel an der der Türschwenkachse gegenüberliegenden Seite im unteren und/oder oberen Spalt zwischen Tür und Rahmen angeordnet sind. Wenn der Ofen mit einer relativ kleineren Tür ausgestattet ist, so kann eine erfindungsgemässe Verriegelungsmechanik ausreichend sein. Bei vergleichsweise grösseren Türen sind zwei oder auch mehr Verriegelungsmechaniken günstiger.
Die Wahl der Position, an welcher die Schliesshebel im Spalt zwischen Tür und Rahmen ange-
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ordnet sind, ist beliebig. Sie wird zumeist in Abhängigkeit der Ausschwenkrichtung der Tür gewählt.
Vorzugsweise sind die Schliesshebel zu beiden Seiten der Tür angeordnet und die Tür ist nach oben ausschwenkbar. Die Anordnung der Schliesshebel ist auch bei einer seitlich ausschwenkba- ren Tür denkbar. Ebenso ist es möglich, die Schliesshebel oberhalb und/oder unterhalb der Tür anzuordnen.
Es ist von Vorteil, wenn die Tür mit ihrem Rahmen in von an der Ofenfront angebrachten Füh- rungsschienen vertikal nach oben und unten verschiebbar gehalten ist und die Schliesshebel zur Gänze innerhalb der äusseren Begrenzungen des Rahmens liegen.
Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen noch weiter erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine (schema- tische) Draufsicht der erfindungsgemässen Verriegelung 1 mit zwei Schliesshebeln 2,3 in der Ver- riegelungsstellung; die Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Verriegelung 1, wobei der äussere Schliess- hebel 2 in etwa 10 Öffnungsstellung steht ; die Fig. 3 die Verriegelung 1 aus Fig. 1, wobei der äussere Schliesshebel 2 in etwa 75 Öffnungsstellung dargestellt ist ; Fig. 4 die Verriegelung 1 gemäss Fig. 1 in der Entriegelungsstellung; die Fig. 5 eine beispielhafte Ausführung der Schliesshe- bel 2,3 in Entriegelungsstellung bzw.
Offenstellung an einer Tür und an einem die Tür haltenden Rahmen in schematischer Darstellung; die Fig. 6 eine schematische Darstellung eines mit der erfindungsgemässen Verriegelung 1 ausgestatteten Ofens.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgestalteten Verriegelung 1 in der Verriegelungsstellung. Es sind zwei Schliesselemente 2,3 dargestellt, wobei ein erster Schliesshe- bel 2 (im folgenden äusserer Schliesshebel 2 bezeichnet) einen zweiten Schliesshebel 3 (im folgen- den innerer Schliesshebel 3 bezeichnet) in Eingriff nimmt. Der äussere Schliesshebel 2 weist an seinem äusseren Ende einen im Wesentlichen erweiterten Griffteil 4 auf und am anderen Ende einen zurückgebogenen Schliessbügel 5, in welchen ein Eingreifbügel 6 eingreift. Der innere Schliesshebel 3 ist um die Schwenkachse 7 und der äussere Schliesshebel 2 um die Schwenkachse 8 verschwenkbar gelagert. Der Eingreifbügel 6 umgreift im Schliessbügel 5 den Bereich der Schwenkachse 8 des äusseren Schliesshebels 2.
Der Eingreifbügel 6 weist an seiner dem Schliess- bügel 5 zugewandten Seite eine Auswölbung 9 auf, welche in eine korrespondierend ausgebildete Ausnehmung 10 im Schliessbügel 5 eingreift. Am Kopf des Eingreifbügels 6 ist ein freier Schenkel 11ausgebildet, welcher in der Verriegelungsstellung an dem um die Schwenkachse 8 des äusseren Schliesshebels 2 liegenden Teils 12 anliegt. Dieser die Schwenkachse 8 umgebende Teil 12 kann in einer im Wesentlichen runden oder aber auch zumindest teilweise exzentrischen Form ausgebil- det sein. Der äussere Schliesshebel 2 weist an seinem dem Griffteil 4 entgegesetzten Ende, d. h. am die Schwenkachse 8 umgebenden Teil 12, eine Nase 13 oder dergl. auf. Der innere Schliesshebel 3 hat im Übergangsbereich zum Eingreifbügel 6 einen Fortsatz 14, welcher zur Nase 13 oder dergl. des Schliessbügels 5 gerichtet ist.
Des weiteren ist der innere Schliesshebel 3 mit einer Aussparung 15 versehen, welche an der dem äusseren Schliesshebel 2 abgewandten Seite, zwischen Fortsatz 14 und seiner Schwenkachse 7, ausgebildet ist.
In Fig. 2 ist eine in der Fig. 1 gezeigte Verriegelung 1 dargestellt, wobei der äussere Schliesshe- bel 2 um etwa 10 gegenüber der Verriegelungsstellung im Uhrzeigersinn verdreht ist. Dabei ist ersichtlich, dass der äussere Schliesshebel 2 um seine Schwenkachse 8 durch Betätigung des Griffteils 4 derart verschwenkt werden kann, dass sein Griffteil 4 vom inneren Schliesshebel 3 ansatzweise weg gerichtet ist, wobei sich die einander zugewandten Seiten der Schliesshebel 2 und 3 nicht mehr kontaktieren. Es ergibt sich dadurch, dass sich der Eingreifbügel 6 nicht mehr in vollständigem Eingriff, d. h. in der Verriegelungsstellung, im Schliessbügel 5 befindet. Des weiteren ist erkennbar, dass die Eingriffsstellung der Auswölbung 9 des Eingriffbügels 6 teilweise aus der Ausnehmung 10 des Schliessbügels 5 gelöst ist.
In Fig. 3 ist das Zusammenwirken der Schliesshebel 2 und 3 sichtbar gemacht. Der Einfachheit halber ist zur erläuternden Darstellung die erfindungsgemäss gestaltete Verriegelung 1 aus Fig. 1 gewählt. Der äussere Schliesshebel 2 ist um 75 gegenüber der Verriegelungsstellung verschwenkt, wobei der Griffteil 4 des äusseren Schliesshebels 2 vom inneren Schliesshebel 3 weg gerichtet ist.
Bei fortgesetzter Verschwenkung des äusseren Schliesshebels 2 im Uhrzeigersinn aus der Position gemäss Fig. 2 durch Betätigung des Griffteils 4 wird auch der innere Schliesshebel 3 betätigt und im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt. Dies geschieht derart, dass, wie in der Fig. 3 dargestellt, die Nase 13 oder dergl. des äusseren Schliessbügels 2 an den Fortsatz 14 des inneren Schliessbügels 3
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stösst und den inneren Schliesshebel 3 mit der Verschwenkung des äusseren Schliesshebels 2 mit- bewegt.
Als Unterstützung dieser Bewegung ist es denkbar, den die Schwenkachse 8 des äusseren Schliesshebels 2 umgebenden Teil 12 derart exzentrisch auszubilden, dass beim Lösen der Verrie- gelung 1 durch Betätigung des Griffteils 4, d. h. beim Verschwenken des äusseren Schliesshebels, der freie Schenkel 11, in der Art einer Federwirkung, nach aussen weggedrückt wird.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass durch das Zusammenwirken der Schliesshebel 2 und 3 eine Öff- nungsstellung bzw. Entriegelungsstellung der Verriegelung 1 erhalten werden kann. Der Griffteil 4 des äusseren Schliesshebels 2 ist aufgrund seiner Verschwenkung derart von der Schwenkachse 7 des inneren Schliesshebels 3 weg gerichtet, dass der innere Schliesshebel 3, insbesondere der Eingreifbügel 6, ungehindert aus der Eingriffnahme durch den äusseren Schliesshebel 2 nach aussen, d. h. von der Schwenkachse 8 weg, frei verschwenkt werden kann. Eine vollständige Öff- nungsstellung der Verriegelung 1 bzw. der Schliesshebel 2 und 3 zwecks Öffnen einer Tür kann nun leicht herbeigeführt werden.
In Fig. 5 ist eine beispielhafte Ausführung der Erfindung in schematischer Darstellung gezeigt, wobei verständnishalber eine wie in den vorangegangenen Fig. ausgestaltete Verriegelung 1 dargestellt ist. Die Verriegelung 1 ist an einer ausschwenkbaren Tür 16 und an einem die Tür 16 ausschwenkbar lagernden Rahmen 17 befestigt, wobei die Verriegelung 1 in vollständiger Öff- nungsstellung bzw. Entriegelungsstellung gezeigt ist. Dabei sind die Schliesshebel 2 und 3 weiter verschwenkt als in Fig. 4 gezeigt. Die Verriegelung 1 ist im Wesentlichen flach ausgebildet und im oberen Spalt bzw. Zwischenraum zwischen Tür 16 und Rahmen 17 zumindest teilweise unterge- bracht bzw. versenkt. Die ausschwenkbare Tür 16 eines Ofens (nicht gezeigt) ist geringfügig - etwa eine Spaltenbreite - geöffnet und kann nun ungehindert bis zur Gänze ausgeschwenkt werden.
In diesem Ausführungsbeispiel ist der äussere Schliesshebel 2 an der Oberkante 18 der Tür 16 und der innere Schliesshebel 3 an der Unterkante (nicht sichtbar) des Rahmens 17 befestigt. Die Schwenk- achsen 7 und 8 liegen in der Ebene der Tür 16 und des Rahmens 17, wobei die Schliesshebel 2 und 3 im Wesentlichen 90 zu dieser Ebene verschwenkbar sind. Durch die Darstellung der Verrie- gelung 1 in Fig. 5 ist einerseits der Schliessbügel 5 des äusseren Schliesshebels 2 nur eingeschränkt sichtbar und andererseits die Schwenkachse 7 des inneren Schliesshebels 3 nicht sichtbar. An der Oberkante 18 der Tür 16 ist ein Zapfen 19 zwischen den offen dargestellten Schliesshebeln 2 und 3 angeordnet, der in der Verriegelungsstellung der Schliesshebel 2 und 3 in die Aussparung 15 des inneren Schliesshebels 3 eingreifen kann.
Des weiteren ist an der Oberkante 18 der Tür 16 zwi- schen den Schliesshebeln 2 und 3 ein Anschlag 20 vorgesehen. Je nach Position eines derartigen Anschlags 20 ist es möglich, den Schwenkbereich des äusseren Schliesshebels 2, insbesondere des Schliessbügels 5, einzuschränken.
In der Fig. 6 ist ein Ofen 21 dargestellt, welcher mit der erfindungsgemässen Verriegelung 1 ausgestattet ist. Die Verriegelung 1 bzw. die Schliesshebel 2 und 3 befinden sich in vollständiger Öffnungsstellung und die seitlich an einem Rahmen 17 ausschwenkbar gehaltene Tür 16 ist geöff- net. Die Tür 16 weist ein Schaufenster 22 auf. Das Innere des Ofens 21 ist sichtbar, soll jedoch nicht näher erläutert werden, da es nicht Teil des Wesens der vorliegenden Erfindung ist. Der äussere Schliesshebel 2 ist an der Oberkante 18 der Tür 16 angebracht und der innere Schliesshebel 3 an der Unterkante des Rahmens 17. Die Schliesshebel 2 und 3 können selbstverständlich auch an anderen Positionen, wie vorstehend erläutert, angeordnet sein. Der Rahmen 17 mit der Tür 16 ist am Ofen 21 in vertikaler Richtung verschiebbar angeordnet.
Zu diesem Zweck sind an der Vorderseite des Ofens 21 Führungsschienen 23 vorgesehen, entlang welcher der Rahmen 17 mit der Tür 16 verschiebbar ist. Eine Verschiebung des Rahmens 17 mit der Tür 16 kann, wie hier andeutungsweise dargestellt, durch Hebestangen 24 und ein Zugseil 25 durchgeführt werden oder aber auch durch eine andere Technik realisiert sein.
Die erfindungsgemässe Verriegelung 1 kann für beliebige Ofentüren an Öfen, Kaminen, Kamin- einsätzen, Feuerstätten oder dergl. verwendet werden.
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