AT7227U1 - Textile schlauchhülle für die fleischverarbeitung - Google Patents

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AT7227U1
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Kunert Ges M B H
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Abstract

Textile schlauchförmige Hülle (1) für die Fleischverarbeitung, wobei eine an einem freien Ende (2) verschlossene Hülle auf ein Füllrohr eines Einfüllgerätes aufziehbar, mit gepresstem Fleisch füllbar und danach an ihrem offenen Ende (4) mittels eines Clips verschließbar ist, wobei die Hülle aus Glattgarn und Elasthan gebildet und an ihrem freien Ende mit einer eine geradlinige Begrenzung bildende Naht (3) abgenäht ist, wobei die Hülle gegen ihr offenes Ende hin eine verstärkte Zone (5) mit einem Einreißstopp (6) und einem als Laufmaschen ausgebildeten Maschenstopp (7) aufweist, und wobei die verstärkte Zone mit einem Haken zum Aufhängen der Hülle für die Weiterverarbeitung des Fleisches versehbar ist.

Description


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   Die Erfindung betrifft eine textile schlauchförmige Hülle für die Fleischverarbeitung, die an einem Ende verschlossen, auf ein Füllrohr eines Einfüllgerätes aufziehbar, mit gepresstem Fleisch füllbar und danach an ihrem offenen Ende mittels eines Clips verschliessbar ist. 



   Bei bisher bekannten Ausführungen wird eine ca. 50 cm lange gestrickte netzförmige Hülle auf ein Füllrohr eines Einfüllgerätes aufgezogen, wobei das freie Hüllenende mittels eines Metallclips verschlossen ist. Das Fleisch wird mittels des Einfüllgerätes über das Füllrohr in die Hülle gepresst und anschliessend wird die Überlänge der Hülle abgeschnitten. Das von der Hülle umhüllte Fleisch wird in eine zweite, als grobes Kunststoffnetz ausgebildete Hülle eingebracht, die an einem Ende mittels eines Clips verschlossen und mit dem anderen Ende mittels eines Hakens in einer Tro- ckenkammer oder einer anderen Anlage zur Weiterverarbeitung aufgehängt wird. 



   Durch die beschränkte Zugfestigkeit der verwendeten Hüllen entstehen längliche Deformatio- nen der Hüllen, was die Gefahr einer Schimmelbildung während des Trocknungsprozesses des 
Fleisches mit sich bringt, weil die Hülle nicht vollkommen an das Fleisch, das durch die Trocknung schrumpft, anliegt. Ein weiterer Nachteil ist der kegelförmige Verlauf der beiden das gepresste 
Fleisch enthaltenden Hüllenenden, was unverkäufliche Abschnitte bedeutet. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, diese Nachteile zu beheben, und erreicht dies bei einer textilen schlauchförmigen Hülle der einleitend angegebenen Art dadurch, dass die Hülle aus Glattgarn und 
Elasthan gebildet und an ihrem freien Ende mit einer eine geradlinige Begrenzung bildenden Naht abgenäht ist, wogegen das gegenüberliegende offene Ende der Hülle eine verstärkte, zur Aufnah- me eines Aufhängehakens bestimmte Zone, die von einem Einreissstopp und einem Laufmaschen- stopp begrenzt ist, aufweist. 



   Die erfindungsgemässe Hülle ist stabil und belastbar und erfordert keine zusätzliche Hülle zum Aufhängen des Fleisches. Die geradlinige Naht an dem einen Hüllenende verhindert eine kegel- förmige Ausbildung dieses verschlossenen Hüllenendes. 



   Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist der Einreissstopp als Doppelrand, vorzugsweise mit einer eingestrickten Farbmarkierung, ausgebildet. 



   Vorzugsweise ist die Hülle luftdurchlässig und weist eine hohe Zugfestigkeit auf. Dadurch wer- den ideale Voraussetzungen für alle Räucher- und Trocknungsprozesse geschaffen, weil durch die hohe Zugfestigkeit eine Deformation der Hülle und somit des Fleisches bzw. nicht verwertbare Fleischabschnitte verhindert werden. 



   Nach einem anderen Erfindungsmerkmal hat die Hülle eine Länge von 60 cm. 



   Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, die eine schematische Ansicht der erfindungsgemässen Hülle zeigt. 



   Die dargestellte, vorzugsweise 60 cm lange Hülle 1 wird aus Glattgarn und aus einem auf Lebensmitteltauglichkeit geprüften Elasthan in Form eines Strickschlauches ausgebildet. Die Hülle wird auf einer 4-System-Rundstrickmaschine mit z. B. 4 Zoll Durchmesser aufweisende Strickzylin- dern und mit z. B. 400 Nadeln gestrickt. Von den vier Systemen der Rundstrickmaschine verwen- den drei Systeme Glattgarn, was den Vorteil eines genau definierbaren Durchmessers der Hülle 1 mit sich bringt. Das vierte System strickt mit einem Elasthanfaden mit einer 1:3 Bindung, wobei die Dehnweite des Elasthans durch die Dehnweite des Glattgarns begrenzt wird. 



   Die Hülle 1 hat ein freies Ende 2, das mit einer Naht 3 abgenäht ist, die eine geradlinige Hül- lenbegrenzung bildet. An das gegenüberliegende Ende 4 der Hülle 1, mit welchem die Hülle auf ein Füllrohr eines nicht dargestellten Einfüllgerätes aufgezogen wird, schliesst ein verstärkter Hüllenab- schnitt 5 an, der auf der einen Seite von einem Einreissstopp 6 und auf der anderen Seite mit einem Laufmaschenstopp 7 begrenzt ist. Der Einreissstopp 6 wird als Doppelrand mit einer eingestrickten Farbmarkierung ausgebildet, wobei zur Ausbildung des Einreissstopps 6 sowie des Laufmaschen-   stopps 7 zwei von vier Systemen der Rundstrickmaschinen mit einer 1 :1 arbeiten und die   anderen beiden Systeme mit allen Nadeln stricken.

   Durch die Materialauswahl und der 1 :1   Bindunglaufen die Maschen des Laufmaschenstopps 7 ausschliesslich in Richtung des Einreissstopps 6, was   das Einbringen eines (nicht gezeigten) Hakens ohne Beschädigung der Hülle 1 erleichtert. 



   Die Hülle 1 wird nach dem Aufziehen auf das Füllrohr mit gepresstem Fleisch gefüllt und danach an ihrem offenen Ende 4 mit einem (nicht gezeigten) Clip verschlossen. In die verstärkte Zone 5 wird ein (nicht gezeigter) Haken eingebracht, ohne das Fleisch zu verletzen, um die Hülle 1 für die Weiterverarbeitung aufhängen zu können. 



   Die Hülle 1 hat infolge der verwendeten Materialien hohe Zugfestigkeit, wodurch eine Deforma- 

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 tion der umhüllten Ware verhindert wird. Zugleich ist sie luftdurchlässig, was für Räucher- und Trocknungsprozesse wesentlich ist. 



   Es versteht sich, dass die beschriebene Ausführungsform im Rahmen des allgemeinen Erfin- dungsgedankens verschiedentlich abgewandelt werden kann, insbesondere was die Länge des verstärkten Hüllenabschnittes 5 und die Ausbildung des Einreissstopps und Maschenstopps betrifft. 



   ANSPRÜCHE : 
1. Textile schlauchförmige Hülle für die Fleischverarbeitung, die an einem Ende verschlos- sen, auf ein Füllrohr eines Einfüllgerätes aufziehbar, mit gepresstem Fleisch füllbar und danach an ihrem offenen Ende mittels eines Clips verschliessbar ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Hülle (1 ) aus Glattgarn und Elasthan gebildet und an ihrem freien Ende (2) mit einer eine geradlinige Begrenzung bildenden Naht (3) abgenäht ist, wogegen das gegenüberliegende offene Ende (4) der Hülle (1) eine verstärkte, zur Aufnahme eines Auf- hängehakens bestimmte Zone (5), die von einem Einreissstopp (6) und einem Laufma- schenstopp (7) begrenzt ist, aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einreissstopp (6) als Doppel- rand, vorzugsweise mit einer eingestrickten Farbmarkierung, ausgebildet ist.
    3. Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (1) luftdurchlässig ist und eine hohe Zugfestigkeit aufweist.
    4. Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (1) eine Länge von 60 cm aufweist.
    HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN
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