AT7302U1 - Spritzgiesseinrichtung - Google Patents
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Abstract
Spritzgießeinrichtung mit einer ortsfesten Formaufspannplatte und einer bewegbaren Formaufspannplatte sowie an einer Formaufspannplatte gelagerten und Öffnungen in der anderen Formaufspannplatte durchsetzenden Holmen, wobei zumindest einer der Holme (5) zumindest in einem Teilbereich als Zahnstange (5a) und in diesem Teilbereich im Querschnitt rechteckig, vorzugsweise quadratisch, ausgebildet ist.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spritzgiesseinrichtung mit einer ortsfesten Formauf- spannplatte und einer bewegbaren Formaufspannplatte sowie an einer Formaufspannplatte gela- gerten und Öffnungen in der anderen Formaufspannplatte durchsetzenden Holmen. Derartige Spritzgiesseinrichtungen werden häufig verwendet und üblicherweise als 2-Platten- Maschinen bezeichnet. Die ortsfeste sowie die bewegbare Formaufspannplatte tragen dabei je- weils eine Formhälfte und können mittels einer Eilhubvorrichtung zum Öffnen und Schliessen der Form relativ zueinander verschoben werden. Vor dem Aufbringen der Schliesskraft muss die von den Holmen durchsetzte Formaufspannplatte - meist die bewegbare Formaufspannplatte - mit den Holmen verriegelt werden, sodass beispielsweise über Druckkissen der Schliessdruck aufgebaut werden kann. Aus dem Stand der Technik sind zahlreiche Eilhubvorrichtungen bekannt. Bei hydraulischen Maschinen ist meist ein Eilhubzylinder vorgesehen, dessen Kolben zum Öffnen und Schliessen der EMI1.1 aus einer Spindel, die von einem Servomotor angetrieben ist. Die Spindel ist an einer Formauf- spannplatte gelagert und wirkt mit einer Mutter zusammen, die an der anderen Formaufspannplatte angeordnet ist. Durch Drehen der Spindel mittels des Servomotors können die Formaufspannplat- ten relativ zueinander bewegt werden. Weiters ist in der DE 100 40 819 allgemein erwähnt, statt eines Gewindespindelantriebs einen Zahnstangenantrieb einzusetzen. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Variante für einen derartigen Zahnstangenantrieb der Formaufspannplatten anzubieten. Dies wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der zumindest in einem Teilbereich als Zahnstange ausgebildete Holm in diesem Teilbereich im Querschnitt rechteckig, vorzugsweise quadratisch, ausgebildet ist. Dadurch lässt sich ein breites Zahnprofil in eine der vier Seitenflächen einarbeiten. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Verzahnung zwischen dem Ritzel und der Zahnstange als Evolventenverzahnung insbesondere mit Profilverschiebung ausgebildet ist. Für eine symmetrische Krafteinleitung ist es weiters günstig, wenn an zwei diagonal zueinan- der angeordneten Holmen zumindest ein Teilbereich als Zahnstange ausgebildet ist. Weitere Merkmale und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfol- genden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt: Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemässen Spritzgiesseinrich- tung, Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht in Richtung der Holme, Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1 und Fig. 4 einen analogen Schnitt durch einen rechteckigen Holm. Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Spritzgiesseinrichtung weist in üblicher Weise einen Grund- rahmen 1 auf, der eine ortsfeste Formaufspannplatte 2 trägt. Weiters ist auf dem Grundrahmen 1 eine bewegliche Formaufspannplatte 3 über Führungen 4 verschieblich gelagert. In der ortsfesten Formaufspannplatte 2 sind vier Holme 5 gelagert. Zum Aufbau der Schliess- kraft sind Druckkissen 9 vorgesehen, die mit Hydrauliköl gefüllt werden können. Die Erfindung ist jedoch nicht an diese Art des Schliessdruckaufbaus gebunden. Der Aufbau der Schliesskraft kann ebenso mit magnetostriktivem und/oder piezoelektrischem Material erfolgen. An der von den Holmen 5 durchsetzten bewegbaren Formaufspannplatte 3 sind Verriegelungs- vorrichtungen 8 vorgesehen, die die bewegbare Formaufspannplatte 3 vor dem Aufbringen der Schliesskraft mit den Holmen 5 verbinden. Die Verriegelungsvorrichtungen können beispielsweise als linear zueinander bewegte Halbschalen ausgebildet sein, die formschlüssig mit den Holmen 5 in Verbindung gebracht werden. Wesentlich für die vorliegende Erfindung ist die Art und Weise, mit der die bewegbare form- aufspannplatte 3 im Eilhub gegenüber der ortsfesten Formaufspannplatte 2 bewegt wird. Dazu sind an der bewegbaren Formauspannplatte 3 zwei Servomotoren 7 angeordnet, die jeweils ein Ritzel 6 antreiben. Die Servomotoren 7 sind miteinander synchronisiert. Die Ritzel 6 greifen jeweils in einen Bereich des zugehörigen Holms 5 ein, der als Zahnstange 5a ausgebildet ist. Als Verzahnung zwischen dem Ritzel 6 der jeweiligen Zahnstange 5a ist eine Evolventenverzahnung vorgesehen. Mittels Profilverschiebung kann die Zahnfussfestigkeit erhöht <Desc/Clms Page number 2> werden. Auch andere Verzahnungen, insbesondere lärmarme Schrägverzahnungen, sind vorstell- bar. Als Holmwerkstoff kann nach wie vor bei niedrigen Belastungen (kleinen Maschinen) vergüteter Baustahl verwendet werden, für grössere Maschinen eignen sich insbesondere legierte Stähle. Zur Verbesserung der Festigkeit können die Holme 5 im Bereich der Zahnstangen 5a partiell gehärtet sein, wobei die Härtung induktiv oder mittels Flamme erfolgen kann. In Fig. 3 ist ein Holm 5 mit rundem Querschnitt gezeigt, der in einem Winkelbereich von etwa 60 das Zahnprofil der Zahnstange 5a eingearbeitet hat. Fig. 4 zeigt einen erfindungsgemässen quadratischen Holm 5, bei dem das Zahnprofil der Zahnstange 5a in eine der vier Seitenflächen eingearbeitet ist. In Bezug auf die Länge des Holms 5 kann die Zahnstange 5a auf jenen Bereich beschränkt bleiben, der für die Relativbewegung zwischen bewegbarer Formaufspannplatte 3 und ortsfester Formaufspannplatte 2 benötigt wird. ANSPRÜCHE : 1. Spritzgiesseinrichtung mit einer ortsfesten Formaufspannplatte und einer bewegbaren Formaufspannplatte sowie an einer Formaufspannplatte gelagerten und Öffnungen in der anderen Formaufspannplatte durchsetzenden Holmen, wobei zumindest einer der Holme zumindest in einem Teilbereich als Zahnstange ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Holm (5) in diesem Teilbereich im Querschnitt rechteckig, vorzugsweise quadra- tisch, ausgebildet ist.
Claims (1)
- 2. Spritzgiesseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der von den Holmen (5) durchsetzten Formaufspannplatte (3) ein antreibbares Ritzel (6) gelagert ist, das mit dem als Zahnstange (5a) ausgebildeten Teilbereich des Holms (5) zusammen- wirkt.3. Spritzgiessmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnprofil in eine der vier Seitenflächen eingearbeitet ist.4. Spritzgiessmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Holm (5) in dem als Zahnstange (5a) ausgebildeten Teilbereich zumindest an der Oberfläche gehärtet ist.5. Spritzgiessmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung zwischen dem Ritzel (6) und der Zahnstange-(5a) als Evolventenverzah- nung, insbesondere mit Profilverschiebung ausgebildet ist.6. Spritzgiessmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung zwischen dem Ritzel (6) und der Zahnstange (5a) als Schrägverzahnung ausgebildet ist.7. Spritzgiessmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei diagonal zueinander angeordneten Holmen (5) zumindest ein Teilbereich als Zahnstange (5a) ausgebildet ist.HIEZU 3 BLATT ZEICHNUNGEN
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| DE102016002305A1 (de) | 2015-02-27 | 2016-09-01 | Engel Austria Gmbh | Schließeinheit einer Formgebungsmaschine |
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2003
- 2003-11-05 AT AT0807403U patent/AT7302U1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
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