AT73978B - Verfahren zum wasserdichten Abschluß von unter Grundwasser anzuordnenden Fundamenten. - Google Patents
Verfahren zum wasserdichten Abschluß von unter Grundwasser anzuordnenden Fundamenten.Info
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Landscapes
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Description
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Verfahren zum wasserdichten Abschluss von unter Grundwasser anzuordnenden
Fundamenten.
In der Praxis kommt es häufig vor, dass Fundamente, wie Eisenhetonplatten usw., die unter dem Grundwasserspiegel liegen, im Trockenen auszuführen sind, dass aber der Wasserspiegel aus verschiedenen Gründen durch Auspumpen der Baugrube nicht abgesenkt werden kann, beispielsweise weil durch die bei der Wasserhaltung auftretenden unterirdischen Wasserströmungen Unterwaschung der Fundamente benachbarter Gebäude und dadurch deren Gefährdung herbeigeführt werden könnte.
Gegenständliche Erfindung hat den Zweck, die Baugrube gegen das Grundwasser derart dicht abzuschliessen, dass das in der Baugrube vorhandene Wasser herausgepumpt werden kann, ohne ein Nachströmen des Grundwassers nach sich zu ziehen.
Gemäss der Erfindung wird, wie es in Fig. 1 beispielsweise dargestellt ist, die Baugrube entsprechend tief ausgehoben und auf deren Sohle sowie deren Seitenwänden vorerst eine wasserdichte Schichte B (Fig. 1) aus einem geeigneten Material wie Lehm, Ton oder dgl. aufgebracht. Diese wasserdichte Schichte wird durch eine zweite Schichte C (Fig. 1), die aus dem gleichen Material wie die Schichte B (Fig. 1) oder aus Sand, Schotter oder sonstigem geeigneten Material besteht, derart beschwert, dass das Gewicht der Schichten B und C (Fig. 1) zusammengenommen den Auftrieb des Wassers mit Sicherheit aufhebt.
Nach Fertigstellung der Schichte C (Fig. 1) kann nun das Wasser aus der Baugrube ausgepumpt werden, ohne dass Grundwasser in die Baugrube nachströmen kann. Das Wasser muss nicht vollkommen aus der Baugrube entfernt werden, es genügt, dass der Wasserspiegel nur etwas unter die Fundamentsohle abgesenkt wird.
Das nun im Trockenen ausgeführte Fundament wird dauernd vom Grundwasser isoliert und daher vor dessen eventuellen schädlichen chemischen Einflüssen geschützt bleiben.
Zur Erzielung einer besseren Isoliert g kanll, wie in Fig. 2 beispielsweise dargestellt
EMI1.1
angeordnet werden.
Um die bei einem eventuellen UndIcht werden der wasserdichten Schichten B (Fig. 2)
EMI1.2
Damme E (Fig. 2). weiche bis zum Fundament oder bis zur Schichte D (Fig. 2) reichen, angeordnet werden, wodurch einzelne wasserdichte Unterteilungen entstehen.
PATEXT-ANSPR ÜOHE : l. Verfahren zum wasserdichten Abschluss von unter Grundwasser anzuordnenden Fundamenten, dadurch gekennzeichnet, dass, ohne den Gundwasserspiegel zu senken, an der Sohle und den Seiten böschungen der Baugrube vorerst eine wasserdichte Schichte (B) aus wasserundurchlässigem Material, wie Ton, Lehm oder sonst geeignetem Material, angeordnet wird, worauf diese Isolierschicht mit einer zweiten, aus gleichem oder sonstigem Material, wie Sand, Schotter oder dgl.
gebildeten, bis zur Fundamentsoble reichenden Schichte (0) derart belastet wird, dass der beim Auspumpen des Wassers aus der Bau grube auftretende Auftrieb behoben wird, zu dem Zwecke, das Wasser aus der Baugrube ganz entfernen oder nur bis unter die Futidamentsohle absenken, das Fundament im Trockenen ausführen und dauernd vor der Berührung mit dem Grundwasser schützen zu können.
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Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der an der Sohle der Baugrube angeordneten wasserdichten Schichte noch eine oder mehrere weitere wasserdichte Schichten zwischen der Sohle der Baugrube und der Fundamentsohle angeordnet werden, zu dem Zwecke, eine grössere Sicherheit des wasserdichten Abschlusses zu erzielen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT73978T | 1914-05-18 |
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| AT73978B true AT73978B (de) | 1917-11-10 |
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| AT73978D AT73978B (de) | 1914-05-18 | 1914-05-18 | Verfahren zum wasserdichten Abschluß von unter Grundwasser anzuordnenden Fundamenten. |
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1914
- 1914-05-18 AT AT73978D patent/AT73978B/de active
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