AT7422U1 - Einrichtung zur schaffung eines unterirdischen zugangs zu einer streckenrohrleitung und verwendung dieser einrichtung - Google Patents

Einrichtung zur schaffung eines unterirdischen zugangs zu einer streckenrohrleitung und verwendung dieser einrichtung Download PDF

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AT7422U1
AT7422U1 AT0026204U AT2622004U AT7422U1 AT 7422 U1 AT7422 U1 AT 7422U1 AT 0026204 U AT0026204 U AT 0026204U AT 2622004 U AT2622004 U AT 2622004U AT 7422 U1 AT7422 U1 AT 7422U1
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L1/00Laying or reclaiming pipes; Repairing or joining pipes on or under water
    • F16L1/024Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground
    • F16L1/028Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground in the ground

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Schaffung eines unterirdischen Zugangs zu einer Streckenrohrleitung unterhalb des Niveaus eines Belags (9) eines Verkehrswegsgrundbaus (8), wobei die Rohrleitung mit einem Schutzrohr (10) umgeben ist. Unterhalb des Niveaus des Belags (9) des Verkehrswegsgrundbaus (8) ist ein Grubenbauwerk errichtet, das eine Zugangsgrube auf der einen Seite der die Streckenrohrleitung kreuzenden Verkehrswegsgrundbaus (8) sowie einen Stollen (5) enthält, der mindestens in einen Arbeitsschacht (3) mündet und in seinem Boden ein Sammelbecken (2) aufweist. Der Arbeitsschacht (3) ist mit einem Grubenverschlag (1) versehen und geht in einen mit einem Stahlbogenausbau (11) versehenen waagrechten Stollen (5) über, wobei sich an den Spreizstellen des Stahlbogenausbaus (11) eine Gleisanlage (7) befindet, auf der sich mindestens zwei in zwei Richtungen betreibbare Grubenfahrgestelle (6) zur Stützung und zum Transport des die Rohrleitung (4) umhüllenden Schutzrohrs (10) aus dem Raum unterhalb des Belags (9) des Verkehrswegsgrundbaus (8) in den für die Demontage bestimmten Raum bewegen.

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Schaffung eines unterirdischen Zugangs zu einer Streckenrohrleitung unterhalb eines Verkehrswegs. Die Rohrleitung der Streckenrohrleitung ist mit einem Schutzrohr umgeben. 



   Die Erfindung betrifft ebenfalls die Verwendung der Einrichtung zur Schaffung eines Zugangs zu einer unterirdischen Streckenrohrleitung. 



   Für die Schaffung eines Zugangs zu einer Streckenrohrleitung, z. B. einer Transitgasleitung, deren Rohrleitungsabschnitt im Bereich einer Kreuzung mit einem Verkehrsweg mit einem Schutz- rohr umgeben ist, wurde bisher das Verfahren des offenen Aushubs verwendet, bei dem der Ver- kehrsweg aufgerissen und die Rohrleitung freigelegt werden musste. Anschliessend wurden die Sanierungsarbeiten an der Rohrleitung je nach dem Ausmass der Schädigung vorgenommen. Die Schaffung eines Zugangs zur beschädigten Rohrleitungsstelle und deren folgende Reparatur machte bisher stets das Aufreissen des Verkehrswegsbelags und den Aushub des Verkehrswegs- grundbaus notwendig, was eine zeitweilige Verkehrssperrung auf der entsprechenden Verkehrsstrasse oder Eisenbahnstrecke bedeutete.

   Das Aufbrechen einer Verkehrsstrasse oder einer    Eisenbahnstrecke setzt verständlicherweise eine Zustimmung des Besitzers voraus ; ist   jedoch längst nicht immer mit einem Eingriff und mit einer, obwohl zeitbegrenzten, Beschädigung der staatlichen Verkehrsstrassen und/oder Eisenbahnstrecken einverstanden. 



   Die aufgezeichneten Nachteile beseitigt oder beschränkt wesentlich die Einrichtung zur Schaf- fung eines unterirdischen Zugangs zu einer Streckenrohrleitung, deren Wesen darin besteht, dass unterhalb des Niveaus des Belags des Verkehrswegsgrundbaus ein Grubenbauwerk geschaffen ist. Das Grubenbauwerk enthält eine Zugangsgrube auf der einen Seite des die Streckenrohrlei- tung kreuzenden Verkehrswegs sowie einen Stollen. An den Stollen schliesst sich mindestens ein Arbeitsschacht an, der in seinem Boden ein Sammelbecken aufweist. Der Schacht ist mit einem Grubenverschlag ausgesteift und geht in einen mit einem Stahlbogenausbau versehenen, waage- rechten Stollen über, an dessen Spreizstellen eine Gleisanlage liegt. Die Gleisanlage ist minde- stens mit zwei in zwei Richtungen betreibbaren Grubenfahrgestellen ausgerüstet. 



   Vorteilhaft ist, wenn den zur Demontage des Schutzrohrs dienende Raum der erste Arbeits- schacht bildet, der zugleich den Zugangsschacht darstellt. 



   Ferner ist vorteilhaft, wenn den zur Demontage des Schutzrohrs dienende Raum der zweiten, sich an die Stollenmündung an der gegenüberliegenden Seite der Zugangsgrube anschliessende Arbeitsschacht bildet. In diesem Fall verläuft der Stollen unterhalb des gesamten Verkehrswegs und bildet einen waagerechten Tunnel. 



   Wenn der zur Demontage des Schutzrohrs dienende Raum in einen offenen, sich dem Stollen anschliessenden Aushub mündet, der ausserhalb der Verkehrsstrasse oder Eisenbahnstrecke hat, bildet dies den Vorteil eines einfachen Zugangs für die zur Reparatur verwendeten Arbeitsgeräte bzw. Reparatur-Kraftfahrzeuge. 



   Die Streckenrohrleitung kann eine grossformatige Rohrleitung für den Transport von Gas oder Wasser sein. 



   Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung einer Einrichtung zur Schaffung eines Zugangs zu einer unterirdischen Streckenrohrleitung durch ein Grubenbauwerk zwecks Sanierung der Isolie- rung der beschädigten Rohrleitung, Reparatur einer Schweissnaht der Rohrleitung und für andere an der Rohrleitung während des Rohrleitungsbetriebs vorzunehmende Reparaturarbeiten. 



   Der Hauptvorteil dieser Erfindung ist die Schaffung eines Zugangs zur unterirdischen Strecken- rohrleitung durch ein neues Grubenbauwerk ohne Aufbrechen der Verkehrsstrasse oder Eisen- bahnstrecke, die Möglichkeit einer Sanierung der Isolierung der beschädigten Rohrleitung, der Reparatur einer Schweissnaht der Rohrleitung und anderer Reparaturarbeiten, die an der Rohrlei- tung während ihres Betriebs vorgenommen werden können. 



   Das Grubenbauwerk macht das Schutzrohr zugänglich, ermöglicht dessen Transport und De- montage sowie die folgende Reparatur der freigelegten, grossformatigen Rohrleitung. Mit dem Ausheben des Zugangsschachts beginnt die Erstellung eines Grubenbauwerks auf einer Seite des die Streckenrohrleitung kreuzenden Verkehrswegs. An den Zugangsschacht schliesst sich ein waagerechter Stollen an, der sich unterhalb des Verkehrswegs befindet und mindestens an einen Arbeitsschacht anschliesst, der mit dem Zugangsschacht identisch, oder an der gegenüberliegen- den Seite des Verkehrswegs gebildet sein kann. Jeder Arbeitssschacht ist mindestens an einem Teil seines Bodens mit einem Sammelbecken, z. B. für das unerwünschte Wasser, versehen.

   Der 

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 Arbeitsschacht ist mit einem Grubenverschlag gegen Einsturz, zur Erhohung der Sicherheit, zur Sicherung der Statistik und der Stabilität des Grubenbauwerks versehen. Der waagerechte Stollen ist mittels eines Grubenausbaus, mit Vorteil einem zu diesem Zweck neu entwickelten Stahlbogenausbau, ausgesteift. Am unteren Teil des waagerecht angeordneten Ausbaus ist eine Gleisanlage mit umkehrbaren Grubenfahrgestellen angebracht. Diese Grubenfahrgestelle ermöglichen ein Stützen und den Transport des Schutzrohrs aus dem Raum unterhalb des Verkehrswegs zum Demontageraum. 



   Die Einrichtung zur Schaffung eines unterirdischen Zugangs zu einer Streckenrohrleitung veranschaulicht, aber beschränkt nicht die in der beigefügten Zeichnung gezeigten Beispiele. Diese Zeichnungen enthalten eine schematische Lösung der Einrichtung und deren einzelner Teile, welche die Einrichtung zur Schaffung eines unterirdischen Zugangs zu einer Streckenrohrleitung veranschaulichen, und zwar Fig. 1 im Längsschnitt und Fig. 2 im Querschnitt. 



   Beispiel 1
Die Einrichtung zur Schaffung eines unterirdischen Zugangs zu einer Streckenrohrleitung, z. B. einer grossformatigen Rohrleitung für die Gasbeförderung, die mit einem Verkehrsweg kreuzt, ist durch die Errichtung eines Grubenbauwerks unterhalb des Niveaus eines Belags 9 eines Verkehrswegs-Grundbaus 8, d. h. einer Eisenbahnstrecke oder einer Verkehrsstrasse mit allen übereinander gelagerten Schichten, geschaffen. Das Grubenbauwerk besteht aus einer auf der einen Seite des Verkehrswegs ausgeschachteten Zugangsgrube. Die Zugangsgrube geht in einen waagerechten, unterhalb des Verkehrswegsniveaus verlaufenden Stollen 5 über, durch den eine mit einem Schutzrohr 10 umgebene Rohrleitung 4 verläuft. In diesem konkreten Ausführungsbeispiel ist die Zugangsgrube zugleich der mit einem Grubenverschlag 1 versehene Arbeitsschacht 3.

   Am Grund des Arbeitsschachts 3 befindet sich ein Sammelbecken 2. Die Rohrleitung 4 der Gasleitung ist durch ein Schutzrohr 10 geschützt, dessen Länge die Breite des Belags 9 des Verkehrswegsgrundbaus 8 überschreitet. Dem Frontteil des Arbeitsschachts 3 schliesst sich der Stollen 5 mit einem Stahlbogenausbau 11an. An den Spreizstellen des Ausbaus 11befindet sich eine Gleisanlage 7 für das Befahren mit Grubenfahrgestellen 6. Die nicht gezeigten, z. B. hydraulischen, Geräte werden unter das Schutzrohr 10 gefahren und befestigen dieses an den Grubenfahrgestellen 6. 



  Wenn das Schutzrohr 10 auf der Rohrleitung 4 frei gelagert ist, wird es zusammen mit den Grubenfahrgestellen 6 in den Arbeitsschacht geschoben und dort entsorgt. Wenn das Schutzrohr 10 mit der Rohrleitung 4 fest verbunden ist, muss es von der Rohrleitung 4 entfernt werden. Anschliessend wird das Schutzrohr 10 auf den Grubenfahrgestellen 6 aus dem Raum unter dem Verkehrsweg zum Demontageraum, in diesem Fall zum Arbeitsschacht 3, befördert. So wird die Rohrleitung 4 für die Sanierung der Isolierung der beschädigten Rohrleitung 4, eine Reparatur der Schweissnaht der Rohrleitung 4 und andere Reparaturarbeiten, die ohne Beschädigung des Grundbaus 8 oder des Belags 9 des Verkehrswegs bei uneingeschränktem Betrieb sowohl der Rohrleitung als auch des Verkehrswegs vorgenommen werden können. 



   Beispiel 2
Die gleiche Einrichtung, wie im Beispiel 1 beschrieben, ist vorgesehen, mit dem Unterschied, dass der Raum für die Demontage als zweiter Arbeitsschacht 3 auf der von der Zugangsgrube beziehungsweise dem ersten Arbeitsschacht 3 gegenüberliegenden Seite der Verkehrsstrasse gebildet ist. 



   Beispiel 3
Die gleiche Einrichtung, wie im Beispiel 1 beschrieben, ist vorgesehen, mit dem Unterschied, dass der Stollen 5 in einen offenen, nicht gezeigten Aushub an der gegenüberliegenden Seite der Zugangsgrube oder des ersten Arbeitsschachts 3 mündet, der für die Reparaturgeräte und Reparaturfahrzeuge zugänglich ist. 



   Industrielle Verwendbarkeit
Die Einrichtung zur Schaffung eines unterirdischen Zugangs zu einer Streckenrohrleitung kann mit Vorteil für Reparaturarbeiten an grossformatigen Rohrleitungen für den Transport von Gas, die Verkehrsstrassen oder Eisenbahnstrecken kreuzen, verwendet werden.

Claims (6)

  1. ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Schaffung eines unterirdischen Zugangs zu einer Streckenrohrleitung un- terhalb des Niveaus eines Belags (9) eines Verkehrswegsgrundbaus (8), wobei die Rohr- leitung mit einem Schutzrohr (10) umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Niveaus des Belags (9) des Verkehrswegsgrundbaus (8) ein Gruben- bauwerk errichtet ist, das eine Zugangsgrube auf der einen Seite der die Streckenrohrlei- tung kreuzenden Verkehrswegsgrundbaus (8) sowie einen Stollen (5) enthält, der minde- stens in einen Arbeitsschacht (3) mündet und in seinem Boden ein Sammelbecken (2) auf- weist, und dass der Arbeitsschacht (3) mit einem Grubenverschlag (1) versehen ist und in einen mit einem Stahlbogenausbau (11) versehenen waagerechten Stollen (5) übergeht, wobei sich an den Spreizstellen des Stahlbogenausbaus (11) eine Gleisanlage (7)
    befin- det, auf der sich mindestens zwei in zwei Richtungen betreibbare Grubenfahrgestelle (6) zur Stützung und zum Transport des die Rohrleitung (4) umhüllenden Schutzrohrs (10) aus dem Raum unterhalb des Belags (9) des Verkehrswegsgrundbaus (8) in den für die De- montage bestimmten Raum bewegen.
  2. 2. Einrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den zur Demontage des Schutzrohrs (10) dienende Raum der erste Arbeitsschacht (3) bildet, der zugleich die Zugangsgrube ist.
  3. 3. Einrichtung gemäss Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass den zur Demontage des Schutzrohrs (10) dienende Raum ein zweiter Arbeitsschacht (3) bildet, der an die Mündung des Stollens (5) auf der gegenüberliegenden Seite der Zu- gangsgrube anschliesst.
  4. 4. Einrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Demontage des Schutzrohrs (10) dienende Raum in einen offenen, an den Stollen (5) anschliessenden Aushub mündet, der sich ausserhalb der Verkehrsstrasse oder Eisenbahnstrecke befindet und für die bei der Reparatur benötigten Arbeitsgeräte bzw.
    Kraftfahrzeuge zugänglich ist.
  5. 5. Einrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streckenrohrleitung eine grossformatige Rohrleitung für den Transport von Gas ist.
  6. 6. Verwendung der Einrichtung zur Schaffung eines Zugangs zu einer unterirdischen Strek- kenrohrleitung gemäss den Ansprüchen 1, 2, 3 und 4, durch ein Grubenbauwerk zur Sanie- rung der Isolierung einer beschädigten Rohrleitung (4), Reparatur einer Schweissnaht einer Rohrleitung (4) und zum Vornehmen anderer, an der Rohrleitung (4) im Verlauf des Rohr- leitungsbetriebs vorzunehmender Reparaturarbeiten.
    HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN
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