AT74289B - Vorrichtung zum Rösten und Sintern von Erzen. - Google Patents

Vorrichtung zum Rösten und Sintern von Erzen.

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  Vorrichtung zum   Rösten und Sintern von Erzen.   



    Die Erfindung betrifft besondere Ausbildungsformen der im Stammpatente Nr. 37389 und Zusatzpatent Nr. 46325 geschützten Vorrichtungen. Bei einer in die Praxis eingeführten Ausführungsform der in den genannten Patenten geschützten Vorrichtungen stellt der als Rost ausgebildete Boden des Erzträgers eine zusammenhängende Fläche dar, von welcher das Agglomerat in der Weise entfernt wird, dass die Fläche gegen einen dicht über ihr angeordneten Pflug bewegt wird. Dieser pflugartige Abnehmer hat sich in den meisten Fällen gut bewährt ; bei einer gewissen Beschaffenheit des Sintergutes ist seine Wirkung jedoch etwas unzuverlässig. Durch vorliegende Erfindung soll die Benutzung des Pfluges entbehrlich gemacht werden. 



  Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsformen der Erfindung dar, und zwar zeigt Fig. 1 einen   
 EMI1.1 
 
Ausführungsform, Fig. 3 ein Detail dieser Ausführungsform, Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt nach Z-Z in Fig. 1, Fig. 5 im Aufriss eine der   Erzträgerabteilungen   aus   Fig. l   und 2 im Augen- blicke der Umkippung zum Zwecke der Entladung. Fig. 6 und 7 zeigen im Grundriss und im
Aufriss die andere Ausführungsform. 



  Die Ausführungsform gemäss den Fig. 1 bis 5 ist von   ringförmiger   Bauart, und die einzelnen 
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 zentral angebrachten Windsammelraum l verbinden. der an einen Ventilator oder andere Luft-   beförderungsvorrichtungen angeschlossen tst. Der   in   der Mitte der Vorrichtung befindliche   Teil nebst diesem Windsammelraum l ruht auf dem mittleren Teil m der Grundlage, an welcher ein 
 EMI1.3 
 p ist ein   Aufgebetrichter.   der in   Verbindung   mit   cl er in Fig. 1 bis 5 gezeigten Vorrichtung   angewandt werden kann.

   Es kann   so     gearbeitet werden, dass das Aufgeben   ein kontinuierlichen 
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 Einrichtungen vorgesehen sen   zum Regulieren der Höhe der dem Rost gelieferten Erzschicht   sowie zum Ebnen dieser Schicht. Man kann den Aufgeber natürlich auch so ausbilden, dass er die ganze Fläche einer   Erzbehälterabteilung beherrscht und dass   die Fortbewegung der Erzbehälterabteilungen und deren Füllung mit Gut periodisch erfolgt. q ist das   Zünderrohr   zum Inbrandsetzen der Erzmasse. Die Zündung kann statt durch ein oder mehrere solcher Zünderrohre in beliebiger anderer Weise erfolgen. z. B. durch die an sich bekannte Haube von der Form und Grösse einer   Erzträgerabteilung, unter welcher öl-oder Gasflammen btennen.   



   Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist beispielsweise derart, dass die   Verbrennung   und Sinterung innerhalb der   Erzmasse vor sich gehen und vollendet werden, während   ihrer Fortbewegung durch etwa   drei Vierte)] hrer Gesamtbahn. Während dieser Fortbewegung   einer Erzträgerabteilung um drei Viertel ihrer Bahn wird ihr Windkasten r mit dem Ventilator in Verbindung gehalten. Klappen s in den radialen Windröhren i regeln den Durchgang des Windes durch besagte Rohre und werden ihrerseits automatisch   betätigt mittels Vorrichtungen   (siehe z. B.

   Fig. 3), die nicht beschrieben zu werden brauchen. und zwar derart, dass unmittelbar nach erfolgter Zündung der   Erzmasse   die Verbindung der   Windkammern     i   mit dem Ventilator her-   gestellt \\ ut   und dass unmittelbar vor dem Entleeren der Erzbehälter, wie in Fig. 3 gezeigt, die Verbindung abgesperrt wird.   *)   Entes Zusatzpatent Nr. 46325, zweites Zusatzpatent Nr.   64477.  

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