AT 007 531 U1AT 007 531 U1
Die Erfindung bezieht sich auf Schmuckschließe mit zwei Verschlußteilen aus ferromagnetischem Werkstoff, die jeweils eine mittige, sich zur gemeinsamen Stoßfläche zwischen den Verschlußteilen öffnende Aussparung zur Aufnahme eines zylindrischen Permanentmagneten aufweisen. 5 Um magnetisch wirksame Schmuckschließen mit vergleichsweise kleinen Abmessungen ausbilden zu können, ohne auf eine ausreichende Schließkraft verzichten zu müssen, ist es bekannt (EP 0 462 072 B1) die beiden zusammenwirkenden Verschlußteile im Bereich ihrer Stoßflächen mit einer mittigen Aussparung für zylindrische Permanentmagnete zu versehen, die mit Hilfe eines nichtferromagnetischen Zementes in die Aussparung der aus einem ferrromagnetischen Werkstoff 10 hergestellten Verschlußteile eingesetzt werden. Durch diese Maßnahme ergibt sich für die geschlossene Schmuckschließe ein im wesentlichen geschlossener ferromagnetischer Kreis für den magnetischen Fluß, so daß aufgrund der dadurch bedingten Bündelung des magnetischen Flusses im Bereich der die Aussparungen für die Permanentmagnete umschließenden Umfangswand der Verschlußteile die Magnetkräfte vorteilhaft als Schließkräfte für die Schmuckschließe genützt 15 werden können. Das Vermeiden ausgeprägter Streufelder bringt außerdem den Vorteil mit sich, daß bei geschlossener Schmuckschließe kaum magnetische Kräfte außerhalb des ferromagnetischen Kreises wirksam werden. Nachteilig bei dieser bekannten magnetischen Schmuckschließe ist allerdings, daß die Permanentmagnete allfälligen Korrosionsangriffen durch Feuchtigkeit ausgesetzt sind und ihre Befestigung eines aufwendigen Klebens bedarf, wobei die Klebeschicht auf den 20 Ringspalt zwischen Permanentmagnet und Umfangswand der Aussparung beschränkt sein soll.The invention relates to jewelry clasp with two closure parts made of ferromagnetic material, each having a central, opening to the common abutment surface between the closure parts recess for receiving a cylindrical permanent magnet. 5 In order to be able to form magnetically effective jewelry closures with comparatively small dimensions, without having to forego a sufficient closing force, it is known (EP 0 462 072 B1) to provide the two cooperating closure parts in the region of their abutment surfaces with a central recess for cylindrical permanent magnets, which are inserted by means of a non-ferromagnetic cement in the recess of the closure parts made of a ferromagnetic material 10. By this measure results for the closed Schmuckschließe a substantially closed ferromagnetic circuit for the magnetic flux, so that due to the consequent bundling of the magnetic flux in the region surrounding the recesses for the permanent magnets peripheral wall of the closure parts, the magnetic forces advantageous as closing forces for the jewelry clasp can be used. The avoidance of pronounced stray fields also brings with it the advantage that when the jewelry buckle is closed hardly any magnetic forces outside the ferromagnetic circuit are effective. A disadvantage of this known magnetic jewelry clasp, however, is that the permanent magnets are exposed to any corrosion attacks by moisture and their attachment requires a complex gluing, the adhesive layer should be limited to the annular gap between the permanent magnet and the peripheral wall of the recess.
Zur Vermeidung von Korrosionen und Verschmutzungen der Permanentmagnete ist es darüber hinaus bekannt (EP 824 876 B1), die Permanentmagnete aufnehmenden Hohlräume der Verschlußteile einer Schmuckschließe mit einem Deckel abzuschließen, der formschlüssig in den Öffnungsrand der Hohlräume eingreift. Ein solcher Deckel wirkt allerdings im Sinne eines Luftspal-25 tes, der die magnetischen Schließkräfte schwächt.To avoid corrosion and contamination of the permanent magnets, it is also known (EP 824 876 B1) to complete the permanent magnet receiving cavities of the closure parts of a jewelry clasp with a lid which engages positively in the opening edge of the cavities. However, such a lid acts in the sense of a Luftspal-25 tes, which weakens the magnetic closing forces.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Schmuckschließe der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß eine Korrosionsgefahr für die Permanentmagnete ausgeschlossen werden kann, ohne auf einen im wesentlichen geschlossen ferromagnetischen Kreis für die geschlossene Schmuckschließe verzichten zu müssen. 30 Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Permanentmagnete auf der Um fangsseite und der der Stoßfläche zugekehrten Stirnseite mit einer Beschichtung aus einem nichtferromagnetischen Werkstoff versehen und über die Beschichtung der Umfangsseite in die Aussparungen der Verschlußteile kraftschlüssig eingepreßt sind.The invention is therefore the object of a jewelry clasp of the type described in such a way that a risk of corrosion of the permanent magnets can be excluded without having to forego a substantially closed ferromagnetic circuit for the closed jewelry clasp. 30 The invention solves the problem set by the fact that the permanent magnets on the order circumferential side and the impact surface facing end face provided with a coating of a non-ferromagnetic material and are pressed over the coating of the peripheral side in the recesses of the closure parts frictionally.
Da die Permanentmagnete sowohl auf der der gemeinsamen Stoßfläche zwischen den 35 Verschlußteilen zugekehrten Stirnseite als auch auf ihrer Umfangsseite eine Beschichtung aus einem nichtferromagnetischen Werkstoff aufweisen, sind diese Permanentmagnete gegenüber einem äußeren Korrosionseinfluß geschützt. Trotzdem können die magnetischen Kräfte voll für die Schließkraft genützt werden, weil sich der ferromagnetische Kreis der geschlossenen Schmuckschließe über die in der gemeinsamen Stoßfläche liegenden Stirnseiten der Umfangswände der die 40 Permanentmagnete aufnehmenden Aussparungen schließt, so daß der durch die Beschichtung der einander zugekehrten Stirnflächen der Permanentmagnete bedingte Luftspalt, der außerdem sehr klein gehalten werden kann, keinen entscheidenden Einfluß auf die wirksamen Schließkräfte nimmt. Dazu kommt noch, daß durch das Einpressen der Permanentmagnete in die Aussparungen der Verschlußstücke über die Beschichtung auf der Umfangsseite der Permanentmagnete eine 45 einfache, kraftschlüssige Befestigung der Permanentmagnete erreicht wird.Since the permanent magnets have a coating of a non-ferromagnetic material on both the joint abutment surface between the 35 closure parts facing end side and on its peripheral side, these permanent magnets are protected against external corrosion. Nevertheless, the magnetic forces can be fully utilized for the closing force, because the ferromagnetic circuit of the closed jewelry clasp on the common abutting face of the peripheral walls of the 40 permanent magnets receiving recesses closes, so that by the coating of the facing end faces of the permanent magnets conditional air gap, which can also be kept very small, does not have a decisive influence on the effective closing forces. Add to this that is achieved by the pressing of the permanent magnets in the recesses of the closure pieces on the coating on the peripheral side of the permanent magnets 45 simple, non-positive attachment of the permanent magnets.
Um einerseits hohe Schließkräfte und anderseits eine gute Zentrierwirkung zwischen den Verschlußteilen sicherzustellen, können die Verschlußteile wenigstens eine den zylindrischen Permanentmagnet konzentrisch umschließende Ringnut für einen permanenten Magnetring aufweisen, dessen innere und äußere Umfangsseiten sowie die der Stoßfläche zugekehrte Stirnseite 50 eine Beschichtung aus einem nichtferromagnetischen Werkstoff tragen. Mit der konzentrischen Anordnung zweier Permanentmagnete in jedem Verschlußstück wird zwar der Konstruktionsaufwand vergrößert, aber zugleich die Zentrierwirkung über die Magnetkräfte erheblich verbessert, so daß Schmuckschließen erhalten werden, die alle Anforderungen hinsichtlich der Schließkraft und der gegenseitigen Ausrichtung der Verschlußteile erfüllen. 55 Die Beschichtung der Permanentmagnete kann aus Kunststoff bestehen, weil es ja lediglich 2On the one hand to ensure high closing forces and on the other hand a good centering effect between the closure parts, the closure parts may have at least one cylindrical permanent magnet concentrically enclosing annular groove for a permanent magnet ring whose inner and outer peripheral sides and the impact surface facing end face 50 carry a coating of a non-ferromagnetic material , Although the design effort is increased with the concentric arrangement of two permanent magnets in each closure piece, at the same time the centering effect on the magnetic forces is considerably improved, so that decorative closures are obtained which fulfill all requirements with regard to the closing force and the mutual alignment of the closure parts. 55 The coating of the permanent magnets can be made of plastic because it is only 2