AT7534U1 - Haltevorrichtung für messer - Google Patents

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AT7534U1
AT7534U1 AT0065404U AT6542004U AT7534U1 AT 7534 U1 AT7534 U1 AT 7534U1 AT 0065404 U AT0065404 U AT 0065404U AT 6542004 U AT6542004 U AT 6542004U AT 7534 U1 AT7534 U1 AT 7534U1
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Blum Gmbh Julius
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G21/14Knife racks or stands; Holders for table utensils attachable to plates

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Abstract

Haltevorrichtung für Messer, insbesondere für Küchenmesser verschiedener Längen, mit einem mit nutartigen, an ihren Längsseiten offenen Schlitzen versehenen Messerblock (1), in denen Messer einlegbar sind, wobei die Schlitze (2, 2') zumindest zwei unterschiedliche Tiefen und/oder Längen aufweisen.

Description

AT 007 534 U1
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Haltevorrichtung für Messer, insbesondere für Küchenmesser verschiedener Längen, mit einem mit nutartigen, an ihren Längsseiten offenen Schlitzen versehenen Messerblock, in denen Messer einlegbar sind.
Zur schonenden und gefahrlosen Aufbewahrung von Messern ist es vorteilhaft, diese in einer 5 derartigen Haltevorrichtung unterzubringen, um Schäden an der Schneide und die Gefahr von Verletzungen des Benutzers bei der Entnahme der Messer zu reduzieren. Eine Aufbewahrungsvorrichtung ist beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster 20 2004 002 654 U1 bekannt geworden, bei der die Messer in einem gebildeten Zwischenraum einsteckbar sind. Im Weiteren ist es bekannt, die Messer in den Messerblock nicht einzustecken, sondern einzulegen. Dies hat den 10 Vorteil, dass die Messer nicht über ihre gesamte Blattlänge aus dem Schlitz gezogen werden müssen, sondern dass diese einfach und rasch aus dem Messerblock entnommen werden können.
Trotz zufrieden stellender Ausführungsformen gemäß dem Stand der Technik sollte die vorliegende Erfindung dahingehend verbessert werden, dass Messer mit unterschiedlichen Blattlängen Platz sparend, kompakt und übersichtlich in einem Messerblock untergebracht werden sollen, der 15 überdies für den Einbau in eine Möbelschublade vorgesehen ist.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass die Schlitze zumindest zwei unterschiedliche Tiefen und/oder Längen aufweisen, wodurch verschiedene Messer unterschiedlicher Blattlängen und Blatthöhen gehaltert und aufbewahrt werden können. Zur Platz sparenden und übersichtlichen Aufnahme der Messer kann die Ausgestaltung so getroffen sein, dass die Schlitze zueinander 20 im Wesentlichen parallel angeordnet sind.
Ein bevorzugtes Ausbildungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass lange und tiefe Schlitze sowie kurze und weniger tiefe Schlitze im Messerblock vorgesehen sind. Dabei kann die Ausgestaltung so getroffen sein, dass die langen und tiefen Schlitze abwechselnd mit den kurzen und weniger tiefen Schlitzen im Messerblock angeordnet oder ausgebildet sind. 25 Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, dass bei zumindest einem Teil der Schlitze die Tiefe des Schlitzes für jeden einzelnen Schlitz über dessen Länge - vorzugsweise stufenförmig - variiert. In diese Schlitze werden bevorzugt die Messer mit längeren Klingen eingelegt, die günstigerweise in Richtung ihrer Messerspitze durch einen tiefer ausgebildeten Abschnitt der Schlitze gehaltert sind, sodass ein seitliches Umkippen der Messer wirkungsvoll 30 verhindert werden kann.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Messerblock aus vorzugsweise zwei Ebenen mit einer dazwischen liegenden Stufe gebildet ist. Durch die Anordnung von zumindest zwei Ebenen am Messerblock ergibt sich eine verbesserte Übersichtlichkeit, da bevorzugt in der höher gelegenen Ebene die Messer mit kürzerer Klinge 35 eingelegt werden und in der tiefer gelegenen Ebene Messer mit längerer Klinge. In diesem Zusammenhang kann es zweckmäßig sein, wenn die Oberkante der kurzen und weniger tiefen Schlitze über die Stufe in der Ebene mündet, die aus den Oberkanten der langen und tiefen Schlitze gebildet ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass zumindest eine Ebene 40 vorzugsweise im Bereich ihrer Vorderkante Ausnehmungen aufweist, in denen die Griffe der Messer zumindest teilweise Aufnahme finden. Die Messer werden dabei mit ihrem Griff in die Vertiefungen eingesetzt, wodurch sich eine verbesserte Stabilität der Messer hinsichtlich der Gefahr des Umkippens ergibt. In Kombination mit den Ausnehmungen kann es dabei von Vorteil sein, wenn in die Ausnehmungen zusätzliche Messerabstützvorrichtungen ersetzbar sind, die vorzugsweise aus 45 dem Messerblock herauskragen, wodurch die Auflagefläche der eingesetzten Messer vergrößert wird.
Schließlich ist eine Weiterbildung der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Messerblock Befestigungselemente aufweist, die zur Verbindung mit einer Schublade, vorzugsweise mit deren Schubladenboden und/oder deren Schubladenzarge, vorgesehen ist. so Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert. Darin zeigt bzw. zeigen:
Fig. 1a-1d ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Messerblocks in verschiedenen Ansichten, 55 Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Messerblocks mit 2 AT 007 534 U1 eingelegten Messern,
Fig. 3a, 3b den Messerblock mit teilweise eingelegten Messern sowie eine Detailansicht der Messerabstützvorrichtung,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel einer Schublade mit montiertem Messerblock,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Schublade mit dem Messerblock in einer auseinander gezogenen Darstellung,
Fig. 6 die Schublade mit dem Messerblock aus Fig. 5 in der Montagestellung.
Fig. 1a-1d zeigen verschiedene Ansichten der Haltevorrichtung. Fig. 1a zeigt eine perspektivische Vorderansicht, Fig. 1b eine perspektivische Hinteransicht, Fig. 1c eine Draufsicht und Fig. 1d eine Schnittdarstellung entlang der Achse A-A aus Fig. 1c der Haltevorrichtung, die auf einen Schubladenboden 11 montiert ist.
Wie aus diesen Figuren ersichtlich, weist der Messerblock 1 nutartige, an ihren Längsseiten offene Schlitze 2, 2' auf, in denen nicht dargestellte Messer 12, 12' einlegbar sind. Die Schlitze 2, 2' sind in ihrem Querschnitt keilförmig ausgebildet und variieren in ihrer Form und Größe je nach Beschaffenheit der einzulegenden Messer 12, 12'. Wie insbesondere aus Fig. 1a und 1b ersichtlich, weisen die Schlitze 2, 2' unterschiedliche Tiefen und unterschiedliche Längen auf und sind zueinander parallel angeordnet. Die Schlitze 2' der Ebene 3' sind für die Aufnahme von Messern 12' mit kürzerer Klinge vorgesehen, während die Schlitze 2 der Ebene 3 für die Aufnahme von Messern 12 mit längeren Klingen vorgesehen sind. Die Schlitze 2, 2' durchschneiden die Ebenen 3, 3' im rechten Winkel, wobei die die erste Ebene 3 durchschneidenden Schlitze 2 auch die zweite Ebene 3' durchschneiden. Vorteilhaft ist vorgesehen, dass lange und tiefe Schlitze 2 abwechselnd mit den kurzen und weniger tiefen Schlitzen 2' im Messerblock 1 angeordnet sind. Die Schlitze 2 variieren in ihrer Tiefe über deren Länge über die Stufe S. Die Ebene 3 weist im Bereich ihrer Vorderkante Ausnehmungen 5 auf, in denen der vordere Bereich der Messergriffe Aufnahme findet und die dadurch die Messer 12 gegen ein Umkippen sichern. Im Weiteren weist die Ebene 3 quer zu den Schlitzen 2, 2' abschnittsweise einen Steg 4 auf, der als Rutschsicherung der in die obere Ebene 3' eingelegten Messer 12' vorgesehen ist. Bei größeren Messern 12 ist zu deren Aufbewahrung eine optionale Messerabstützvorrichtung 9 vorgesehen, die in die Ausnehmungen 5 eingesetzt werden, wobei in den Ausnehmungen 5 Nuten 6 angeordnet sind, in die in der Montagelage nicht dargestellte Stege an der Unterseite der Messerabstützvorrichtung 7 ragen. Durch die in der Fig. 1b dargestellten Messerabstützvorrichtung 7 wird die Auflagefläche der Messer 12 vergrößert, sodass die Gefahr des Aufkippens reduziert wird. Fig. 1c zeigt eine Draufsicht auf den Messerblock 1 mit eingesetzter Messerabstützvorrichtung 7, wobei zu dessen Befestigung an einem Schubladenboden 11 eine Montagevorrichtung 8 vorgesehen ist. Hierfür werden Schrauben 10 durch Öffnungen 9 hindurchgeführt und mit dem Schubladenboden 11 verschraubt, wie dies aus Fig. 1d ersichtlich ist.
Fig. 2 zeigt den Messerblock 1 mit bereits eingelegten Messern 12,12'. Die Messer 12' mit kürzerer Klinge werden in die Schlitze 2' der oberen Ebene 3' eingelegt, während die Messer 12 mit längerer Klinge in die Schlitze 2 der unteren Ebene 3 Aufnahme finden.
Fig. 3a zeigt eine perspektivische Darstellung des Messerblocks 1 mit teilweise eingelegten Messern 12 und 12'. Als Rutschsicherung der in der oberen Ebene 3' eingelegten Messer 12' ist abschnittsweise ein querverlaufender Steg 4 angeordnet. In eine Ausnehmung 5 ist eine Messerabstützvorrichtung 7 eingesetzt, auf der das Messer 12 ruht. Größere Messer 12 haben dadurch eine größere Auflagefläche an der Unterseite ihres Griffschaftes, sodass die Gefahr eines Aufkippens der Messer 12 reduziert wird. Fig. 3b zeigt eine Detailansicht der Messerabstützvorrichtung 7, die in einer, den Griff eines Messers 12 teilweise aufnehmenden, Ausnehmung 5 eingesetzt wird. Zur Verbesserung der Stabilität der Messerabstützvorrichtung 7 ist eine Nut 6 vorgesehen, in die ein nicht dargestellter Steg der Messerabstützvorrichtung 7 eingesetzt wird.
Fig. 4 zeigt die Anordnung des Messerblocks 1 in einer Schublade 14 mit Zarge 15 und teilweise sichtbarer Schubladenrückwand 16. Die Schublade 14 ist über die Zarge 15 bewegbar innerhalb eines Möbelkorpus angeordnet. Der Messerblock 1 ist mit Hilfe der in Fig. 1a-1d gezeigten Montagevorrichtung 8 am Schubladenboden 11 verschraubt.
Fig. 5 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel der Schublade 14, in welcher der Messerblock 1 befestigt wird. Entsprechend der Breite des Messerblocks 1 ist eine Seitenbegrenzungszarge 18 vorgesehen, in der rasterähnlich vorzugsweise durchsetzende Bohrungen 18 angeordnet sind. 3

Claims (12)

  1. AT 007 534 U1 Optional oder ergänzend zu der in Fig. 1a-1d gezeigten Montagevorrichtung 8 ist ein federbeaufschlagter Druckstift 19 vorgesehen, der im eingedrückten Zustand bündig mit der Seitenwand des Messerblocks 1 abschließt. Der Messerblock ist dadurch in die Schublade 14 ersetzbar und ragt in der Montagelage in die an der Seitenbegrenzungszarge 17 versehenen Bohrungen 18. Es ist 5 zumindest ein Druckstift 19 an jeder Seite des Messerblocks 1 vorgesehen, wodurch eine zuverlässige Fixierung desselben relativ zu den Seitenbegrenzungszargen 18 und/oder zu den Zargen 15 ermöglicht wird. Fig. 6 zeigt die Anordnung aus Fig. 5 in der Montagelage des Messerblocks 1. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele, sondern umfasst bzw. erstreckt sich auf alle technischen Äquivalente, welche in die Reichweite der nachfolgenden 10 Ansprüche fallen können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie zum Beispiel oben, unten, seitlich usw., auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Der Messerblock 1 kann aus Materialien wie z.B. Holz, Kunststoff, Glas oder Metall gebildet sein. 15 ANSPRÜCHE: 20 25 30 35 40 45 50 1. Haltevorrichtung für Messer, insbesondere für Küchenmesser verschiedener Längen, mit einem mit nutartigen, an ihren Längsseiten offenen Schlitzen versehenen Messerblock, in denen Messer einlegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (2, 2') zumindest zwei unterschiedliche Tiefen und/oder Längen aufweisen.
  2. 2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (2, 2') zueinander im Wesentlichen parallel angeordnet sind.
  3. 3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass lange und tiefe Schlitze (2) sowie kurze und weniger tiefe Schlitze (2') im Messerblock (1) vorgesehen sind.
  4. 4. Haltevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die langen und tiefen Schlitze (2) abwechselnd mit den kurzen und weniger tiefen Schlitzen (2') im Messerblock (1) angeordnet oder ausgebildet sind.
  5. 5. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei zumindest einem Teil der Schlitze (2, 2') die Tiefe des Schlitzes (2, 2') für jeden einzelnen Schlitz (2, 2') über dessen Länge - vorzugsweise stufenförmig - variiert.
  6. 6. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerblock (1) aus vorzugsweise zwei Ebenen (3, 3') mit einer dazwischen liegenden Stufe (S) gebildet ist.
  7. 7. Haltevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante der kurzen und weniger tiefen Schütze (2') über die Stufe (S) in der Ebene (3) mündet, die aus den Oberkanten der langen und tiefen Schlitze (2) gebildet ist.
  8. 8. Haltevorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Ebene (3, 3') vorzugsweise im Bereich ihrer Vorderkante Ausnehmungen (5) aufweist, in denen die Griffe der Messer (12,12') zumindest teilweise Aufnahme finden.
  9. 9. Haltevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ausnehmungen (5) zusätzliche Messerabstützvorrichtungen (7) ersetzbar sind, die vorzugsweise aus dem Messerblock (1) herauskragen.
  10. 10. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf zumindest einer Ebene (3, 3') quer zu den Schlitzen (2, 2') abschnittsweise ein Steg (4) angeordnet ist, der als Rutschsicherung der eingelegten Messer (12,12') vorgesehen ist.
  11. 11. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Ebene (3, 3') im Bereich an deren Vorderkante abschnittsweise zackenähnliche Erhebungen (13) aufweist.
  12. 12. Haltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie Befestigungselemente (8, 19) aufweist, die zur Verbindung mit einer Schublade (14), vorzugsweise mit deren Schubladenboden (11) und/oder deren Schubladenzarge (15, 18), vorgesehen ist. 4 55
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