AT75985B - Wärmeregler. - Google Patents

Wärmeregler.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Wirmeregler.   



   Um in einem geheizten Raum oder einem Ofen die Temperatur konstant zu halten, wurde bisher die Heizquelle bei Erreichung der gewünschten Temperatur entweder ausgeschaltet oder 
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 Temperatur direkt oder indirekt auf die Reglerorgane einwirkt. 



   Für höhere Temperaturen kommen nur die elektrischen Thermometer (das Le Chatelier Pyrometer und das Widerstandsthermometer) in    Frage, da   die übrigen nicht   zuverlässig'genug   arbeiten. Die Aus-und Einschaltung der Heizquelle erfolgt dabel durch Betätigung eines elektrischen Kontaktes. Es bietet nun erhebliche Schwierigkeiten, die Relais so auszugestalten.   dass   sie die Unterbrechung ebenso exakt bewirken, wie die Einschaltung. weil durch das Klebenbleiben der Kontakte eine gewisse Kraft zu ihrer Trennung erforderlich ist. 



   Zur Vermeidung eines Unterbrechungskontaktes hat man ein   Quecksilbertbermometer   angewendet, dessen Quecksilbersäule bei Erreichung der oberen Grenztemperatur einen Kontakt schliesst, wodurch ein Relais eingeschaltet wird, das einen Zeitschalter auslöst, der   die lJei7. -   quelle auf eine bestimmte Zeitspanne ausschaltet oder   schwächt   und nach   jedesmaligem Abkn : f   solcher Zeitspannen alle Teile in die zu abermaliger Einwirkung der Quecksilbersäule bereite Lage überführt. Auf diese Weise werden daselbst die Nachteile des Unterbrechungsfunkens am Queckslber-Kontaktthermometer vermieden. 



   Die Erfindung betrifft einen Wärmeregler, der die oben gerügten Übelstände unter Ver- 
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 standsthermometer) anwenden kann. 



   Somit bietet die Erfindung besondere Vorteile in ihrer Anwendung auf elektrische Wider-   standsöfen.   An dem Prinzip ändert sich aber auch nichts, wenn die Heizquelle nicht der elektrische Strom ist, sondern z. B. Gas oder Kohle. Man verwendet in diesem Falle ein Wider standsthermometer und benutzt dessen Widerstandsändernng zur Betätigung des Reglergliedes. welches die Heizquelle abstelllt oder schwächt. Die erstgenannte Anordnung hat vor der zweiten den Vorteil, dass die Regulierung bei ihr durch den direkt erhitzten Ofenteil erfolgt, während im anderen Falle Verzögerungen der Einstellung infolge der langsamen Wärmeübertragung vom Ofen auf das Thermometer eintreten. 



   Auf der Zeichnung sind drei beispielsweise   Ausführungsf. irmcn der Erfindung schcmahsch   dargestellt. 



   Die in Fig. 1 veranschaulichte Ausführungsform, bei der wie auch   be ! Fig.   die   Wlder-   standsänderung des elektrischen   ofens   direkt zur Regulierung benutzt wird, ist besonders einfach und zuverlässig. Als Zeitschalter wird hier eine Einrichtung benutzt, die durch einen 
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 Temperatur wird die Heizquelle abgeschaltet, so dass der Körper sich wieder abkühlt. Ist die bestimmte durch den Zeitschalter festgelegte Zeit abgelaufen, so   wird der Hauptatrom wiedei   
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 eingeschaltet wird. 



   A ist ein Differentialrelais, B der feste Widerstand. 0 der Ofen,   D ein Quecksilberschalter,     E   ein   Kippachalter mit zwei Spulen,   F der Kontakt dieses Schalters, G eine doubléfeder, H eine Glühlampe. J   und K Kontakte.   



   Die Wirkungsweise ist nun folgende : D schliesst den durch R und   ('fliessenden Stron   wenn Strom durch seine   Spule Siesst. Ist   die Stromstärke im Ofen infolge der Erhitzung soweit 
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 brochen und die Glühlampe ausgeschaltet. Nun kühlt sich die Doubléfeder ab, biegt sich zurück und berührt schliesslich wieder den Kontakt K, wodurch der Schalter D wieder eingeschaltet wird und das Spiel von neuem beginnt. 



   Bei dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel wird   der Zeitschalter in   anderer Ausführung ver. wendet. Hier ist L der   elektrische Ofen, Af ein hoher Widerstand, welcher dem Ofen   parallel geschaltet ist, N ein Differentialrelais, dessen Zunge durch die beiden Magnetspulen beeinflusst wird und bei stärkerer Wirkung des durch Al fliessenden Stromes einen Kontakt 0   schliesst.   



  P ist der nur schematisch angedeutete   Zeitschalter.   Er muss derait wirken, dass bei Strom- 
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Der durch L fliessende Strom wird bei positivem Temperaturkoeffizienten des Heizwiderstandes um so schwächer, je höher die Temperatur des Ofens steigt. Durch entsprechende 
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 dieser Kontakt geschlossen ist. Dadurch wird die Knagge S angezogen, wodurch der   Zeiger 7'   des Zeitschalters in Bewegung kommt. Dieser Zeiger ist gedämpft und braucht   eine bestimmte.   nach den Abkühlungsverhältnissen des Ofens zu wählende   Ae) t für eme Umdrehung. Wahrend   derselben läuft er über den Kontaktkreis U und bewirkt dadurch die Enschaltung des Strom- 
 EMI2.4 
   Magnetstrom   des Schalters R unterbrochen und der   Hauptstrom   wieder eingeschaltet.

   Erst nach erneuter Erreichung der gewünschten Temperatur beginnt das Spiel von neuem. 



   Durch   entsprechende   Konstruktion des Relais N kann die Unterbrechung am Kontakt O 
 EMI2.5 
 
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   schwäche,   dadurch gekennzeichnet. dass die   Widerstandsänderung   eines Leiters, vorzugsweise eines elektrischen Widerstandsofens. das Relais zur Wirkung bringt.

Claims (1)

  1. 2. Wärmeregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstandsofen EMI2.7
AT75985D 1915-06-24 1915-06-24 Wärmeregler. AT75985B (de)

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