AT76186B - Schutzvorrichtung für Sägen und andere Maschinen. - Google Patents

Schutzvorrichtung für Sägen und andere Maschinen.

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AT76186B
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Josef Simunek
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Josef Simunek
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Description


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  Schutzvorrichtung für Sägen und andere Maschinen. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Schutzvorrichtung für Sägen und andere Maschinen, durch welche Verletzungen der Hände des Arbeiters an dem Arbeitsteile der Maschine beim Zuführen des Werkstückes von Hand aus verhindert werden. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand bei einer Bandsäge zur Darstellung gehracht und es zeigt die Fig. 1 eine Seitenansicht und die Fig. 2 bis 5 Einzelheiten. 



   Nach der Fig. 1 verbreitert sich der   Schutzrahmen   2 der Bandsäge oberhalb des Arbeit,tisches 3 zu einer Platte 4 und ist mit einer frei lotrecht verschiebbaren Hülse b versehen, mit deren Hilfe die Schneide der Säge a von vorne und von den Seiten verdeckt werden kann. Die Hülse b ist in der Ruhelage über dem Arbeitstische 3 derart emporgehoben, dass sie in dieser Lage den arbeitenden Teil der Säge a nicht verdeckt und wird in dieser Lage durch eine seitliche Nase 5 gehalten, die sich gegen den Zahn 6 des Armes 7 eines zweiarmigen, an der Platte 4 drehbar gelagerten Hebels stützt, dessen anderer Arm 7'den Anker eines ebenfalls an der Platte 4 befestigten Elektromagnetes 8 bildet. In der Ruhelage (Fig. 1) ist der Hebel 7, 7'derart verdreht, dass der Arm   7'mit   dem Elektromagnet nicht in Berührung steht.

   Der Elektromagnet 8 ist durch den Stromleiter 9 mit der Batterie 10 verbunden. Der Stromleiter geht durch die über der Platte 4 angeordnete Röhre 11 hindurch auf die Vorderseite der Säge zu jener Stelle, die der Arbeiter während der Arbeit einnimmt ; hier hängt der Leitungsdraht frei nach unten und die beiden 
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 gebracht ist, den die Fig. 2 im Längsschnitt zur Darstellung bringt. Die Seleneinlage   12   des Ringes c ist an der Aussenseite von einer Hülle 13 überdeckt, die das gewöhnliche, in der Werkstätte herrschende Licht nicht hindurcbiässt. Da der Zutritt des Lichtes zu der Seleneinlage   1 : l   durch die Hülle   1. 3 verhindelt   ist, ist die Einlage nicht leitend und der Strom der Batterie 10 ist unterbrochen, so dass der Elektromagnet 8 keine Wirkung ausübt. 



   Den Ring c steckt der Arbeiter auf einen Finger der Hand auf, mit der er das Werkstück der Schneide der Säge a zuführt. Damit der an den Ring c angeschlossene Leiter 9 bei der Arbeit nicht hinderlich ist, wird er durch die Öse eines federnden Bügels   14     hindurchgesteckt,'den der   Arbeiter an dem Ellbogen seines Armes befestigt. 
 EMI1.2 
 den Tisch fallenden Strahlen kann je nach Bedarf durch die lotrechte Verstellung der Glüh- lampe geregelt werden. 



   Nähert der Arbeiter die Hand mit dem Ringe c der Schneide der Säge derart, dass der   Ringevonder Glühlampe d beleuchtet wird, schliesst die Seleneinlage 12 den Strem der Batterie 10.   der Elektromagnet zieht den einen Arm 7'des Hebels an, wobei sich der andere Arm 7 seitlich verdreht und die   Nase : ;   der Hülse b freigibt, die durch ihr Eigengewicht oder überdies noch durch die Wirkung einer Feder auf den Arbeitstisch 3 der Säge herunterfällt und die Schneide der Säge a verdeckt (in der Fig. 1 punktiert dargestellt).

   Dadurch ist eine Berührung der Hand mit der Schneide der Säge a verhindert und der Arbeiter kann das Material nicht welter zu- 
 EMI1.3 
 Lage freigegeben wird, andererseits ist es notwendig,   die Hülse b   in die Ursprungslage emporzuheben, was entweder von Hand aus oder selbsttätig erfolgen kann, wie es in der einen   AU8-     führungsform   in Fig. 1 dargestellt ist. 



   Zu diesem Zwecke ist an die Hülse b oben eine Zahnstange 17 angeordnet, in deren Nähe an der Platte 4 ein kleiner Elektromotor 20 mit seinen lotrechten Zapfen 19 in den Lagern 18 um seine lotrechte Achse schwingbar befestigt ist, der ein Zahnrad 21 trägt, das bei einer bestimmten Stellung des Elektromotors mit der Zahnstange 17 der Hülse b in Eingriff treten kann.

   Der Elektromotor 20 ist an der einen Seite mit dem Anne 22 ausgestattet, der den Anker eines an der Platte   4   angebrachten Elektromagnetes 23 bildet, während der Motor andererseits vermittelst des Armes 24 unter dem Einflusse der Feder 25 steht, die im Ruhezustand den   Elektro-   
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 Arm 7'des Hebels los, der darauf in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt, wobei der Arm 7' die Kontakte 27 verbindet und damit auch den Strom des Elektromotors 20 schliesst. Durch die Wirkung des Stromes wird der Arm 22 des Motors 20 vom Elektromagnet 23 angezogen, wobei der Elektromotor um seine lotrechte Achse derart verdreht wird, dass sein Zahnrad 21 mit der Zahnstange 17 der Hülse b in Eingriff kommt, so dass die Hülse b emporgehoben wird. 



  Wenn die Nase 5 der Hülse b beim Emporziehen über den Zahn 6 des Armes 7 gelangt ist, wird gleichzeitig der Schalter 28 durch den Druck des oberen Endes der Zahnstange 17 gegen den Arm 29 ausgeschaltet, wodurch der Strom des Elektromotors 20 unterbrochen wird ; der Motor bleibt stehen und der Elektromagnet 23 gibt den Arm 22 des Motors 20 frei, der durch die Wirkung der Feder 26 in seine ursprüngliche Lage verdreht wird, in welcher das Zahnrad 21 dem freien Herabfallen der Hülse b nicht hinderlich ist. 



   An Stelle des Elektromotors 20 kann man das selbsttätige Heben der Bedeckung b auch mit Hilfe einer anderen Vorrichtung, z. B. des Maschinenantriebes oder elektromagnetisch. bewerkstelligen, wobei die Hülse den beweglichen Solenoidkern bilden würde. 



   An Stelle des Selens kann für die Einlage 12 auch irgend ein anderes Material von gleichen Eigenschaften Verwendung finden. 



   Zum Schliessen des Stromes, der die Hülse b   betätigt,   kann man auch statt des   retens   irgend eine geeignete Vorrichtung, wie z. B. Kontakte und einen Magnet anwenden, wie dies in den Fig. 3 bis 5 zur Darstellung gebracht ist. 



   Gemäss   F ; g.   3 ist im Arbeitstische 3 vor der Säge a die Platte 30 eingesetzt, die aus einem magnetisierbaren Materiale hergestellt ist. In der Platte 30 ist bis zur Ebene des Arbeitstisches 3 das Ende des Elektromagnetes e oder eines permanenten Magnetes eingelassen. Der Ring c (Fig. 4 und 5) oder der Fingerhut wird aus   nicht, leitendem Materiale verfertigt   und mit einem   Gehäuse 3   versehen, das zwei getrennte   Kontakte 32,   33 enthält, an welche Drähte 9 von der Batterie 10 des die Hülse b   betätigenden elektrischen   Stromes angeschlossen s'nd.

   Zum   Schliessen   der   Kontakte 32,.   33 ist einer derselben in einen elastischen Draht 34 verlängert, der an se llem Ende   eiua k ! eine Kuge) 35 aus   Eisen oder   Nicke ; trägt, das im Rähezustand   den anderen Kontakt nicht   berührt,   so dass der Strom der Batterie 10 unterbrochen bleibt ; kommt die Hand mit dem Ringe c über den Magnet e des Arbeitstisches 3, so zieht der Magnet die Kugel 35 an, die   s'ch   dadurch auf den anderen Kontakt 32 legt, so dass der Strom geschlossen wird, der die Hülse b betätigt. 
 EMI2.2 
 Ringes   c   angeordnet sein, wobei das Kugelchen   3j   eines der Kontakte 33 sich oberhalb des anderen Kontaktes 32 befinden muss.

   Der Magnet e kann auch an einer anderen geeigneten Stelle in der Nähe der Säge a angeordnet sein, man muss jedoch danach auch das Gehäuse 31 mit den Kontakten 32, 33 und dem Kugelchen 35 am Ringe c verstellen. Bei der Ausführungsform nach 
 EMI2.3 
 an anderen Maschinen, wo das Material zur   Werkzeugschneide   von Hand aus zugeführt wird,   anbringen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3>
    2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Bedeckung beeinflussende elektrische Strom behufs Unterbrechung über eine Seien-oder aus einem anderen Materiale gleicher Eigenschaften hergestellte Einlage (12) geführt wird, die an einem Ringe (c) oder dgl.
    angebracht ist, den der Arbeiter bei der Arbeit auf einen Finger der Hand aufsteckt, wobei die Einlage (12) vor dem in der Werkstätte herrachenden Lichte durch eine Hülle (13) geschützt ist und dass vor dem Werkzeuge (a) eine starke Lichtquelle angebracht ist, deren Licht vor den Arbeitsteil des Werkzeuges (a) geworfen wird, so dass bei Annäherung der Hand mit dem Ringe (c) an das vor das Werkzeug geworfene Licht durch dessen Wirkung die Einlage (12) ihre Leitungsfahtgkeit erlangt, der Strom geschlossen und die Bedeckung (b) zum Abdecken des Werkzeuges (a) verstellt wird.
    3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ringe (c) oder dgl. Kontakte (32, 33) vorgesehen sind, zu denen der die Bedeckung (b) betätigende Strom geführt ist und dass an geeigneter Stelle bei dem Arbeitsteile des Werkzeuges (a) ein Magnet (e) angebracht ist, der bei zu grosser Annäherung der Hand des Arbeiters mit dem Ringe (c) an das Werkzeug (a) die Schliessung bzw. Unterbrechung der Kontakte (32, 33) und somit Schliessung und Unterbrechung des Stromes bewirkt, zum Zwecke, die Bedeckung (b) behufs Abdeckung des Werkzeuges (a) freizugeben und zu verstellen.
    4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Kontakt (33) des Ringes (c) in einem federnden Draht (34) verlängert ist, der am Ende ein Eisen-oder Nickel- kugelchen (36) oder dgl. trägt, welches durch die Elastizität des Drahtes (34) ausser bzw. in Berührung mit dem anderen Kontakte (32) gehalten ist und unter dem Einflusse des Magnetes (e) den die Bedeckung (b) betätigenden Strom schliesst bzw. unterbricht.
    5. Schutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3 bei einer Bandsäge, dadurch ssc- kennzeichnet, dass die an dem Schutzrahmen der Säge (a) über dem Arbeitstisch frei lotrecht verschiebbar angeordnete Bedeckung (b) sich im Ruhezustand unter Vermittlung der EMI3.1 die Einwirkung des Elektromagnetes (8) seitlich verschwenkt wird und die Bedeckung (b) freigibt, die auf den Arbeitstisch fällt und die Schneide der Säge (a) abdeckt.
    6. Schutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedeckung (b) unter der Wirkung der Hebevorrichtung steht, auf die der durch die Selen EMI3.2 tätig in Bewegung versetzt wird und die Bedeckung in die ursprüngliche Lage helt.
    7. Schutzvorrichtung nach den Patentansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dal. 3 die Bedeckung (b) mit einer Zahnstange (17) versehen ist, mit dem das Zahnrad (21) des Elektromotors (20) in Eingriff treten kann, welcher an einer lotrechten Achse verschwenkbar gelagert ist und einerseits vermittelst des den Anker bildenden Armes (22) unter dem Einflusse des Elektromagnetes (23) und andererseits unter der Wirkung der Feder (25) steht, die im Ruhezustand den Motor (20) um seine lotrechte Achse derart verdreht hält, dass sein Zahnrad (21) mit der Zahnstange (17) der Bedeckung (b) ausser Eingriff steht, wobei der zu dem Motor geführte elektrische Strom durch den Elektromagnet (23) hindurchgeht und einerseits durch EMI3.3
AT76186D 1915-10-22 1915-10-22 Schutzvorrichtung für Sägen und andere Maschinen. AT76186B (de)

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AT (1) AT76186B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7055417B1 (en) 1999-10-01 2006-06-06 Sd3, Llc Safety system for power equipment

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US7055417B1 (en) 1999-10-01 2006-06-06 Sd3, Llc Safety system for power equipment

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