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Rechenschieber zur Bestimmung der Abmessungen für Eisenbetontragwerke.
Es sind bereits besondere Ausführungen von logarithmischen Rechenschiebern bekannt, die aus einem linealartigen Körper, einer eingesetzten Zunge und einem Läufer bestehen und deren Zweck es ist, die zeitraubende Rechenarbeit zur Bemessung von Baukonstruktionsteilen, beispielsweise solcher aus Eisenbeton, zu vereinfachen, indem die Berechnungen mechanisch durch-
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Diagrammform auf dem Rechenschieberkörper aufgezeichnet sind, höchstens fünf Rechengrössen anzuwenden. Wäre aber mit sechs veränderlichen Grössen zu rechnen, so müssten deren eine oder zwei dadurch ausgeschieden werden, dass die in gewissen behördlichen Vorschriften
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werden.
Da aber einerseits die zulässigen Höchstspannungen nach den verschiedenen behördlichen Vorschriften verschiedene Werte haben, andererseits aber selbst innerhalb des Geltungsbereiches einer und derselben Vorschrift der Konstruktur nicht in allen Fällen für beide Verbundmaterialien bis zur zulässigen Grenze der Beanspruchung gehen kanu, da hiedurch entweder der wirtschaftliche oder der konstruktive Zweck verfehlt werden wurde, so sind die bisher bekannt gewordenen Rechenschieber dieser Art nur in einem sehr beschränkten Umfang anwendbar.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Rechenschieber, der auch auf dem Läufer selbst Teilungen trägt, wodurch bei einmaliger Einstellung tatsächlich aechs veränderliche Rechnungs-
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mittelt werden können.
Ein solcher Rechenschieber ist in der Zeichnung in den Fig. 1 und 3 in zwei Bruchstücken in Vorderansicht veranschaulicht, während Fig. 2 einen Querschnitt zeigt.
Der Rechenschieber besteht aus dem linealartigen Körper a, an dessen beiden breiten Flächen verschiebbare Zungen bund II in Nuten laufen und überdies je ein verstellbarer Läufer c und Cl angebracht ist. Sowohl auf dem Körper a als auch auf den Zungen sind logarithmische Teilungen aufgezeichnet und auf dem Körper überdies noch zwei oder drei der veränderlichen Grössen in Diagrammen dargestellt. Aber auch der Läufer trägt eine Teilung, die eine veränderliche Grösse verzeichnet, und dadurch wird es eben möglich, bei einer einmaligen Einstellung der
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M = 121. 6, b = 150 cm und h'= 40 cm.
Dabei ist b durch Verschiebung der Zunge auf h'eingestellt und der Läufer c mit seiner Marke auf den Wert von M gerückt. Die Teilung des Läufers kommt hiedurch auf das Diagramm des Wertes m, der Gleichung 2) zu stehen und liefert dadurch ein anschauliches Bild über den
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Dieser Wert kann bei der weiteren Bemessungsarbeit (Schubarmierung und dgl. ) Ver- wendung finden.
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Rechnungsgrössen.
Man kann auf dem Körper des Rechenschiebers, ferner auch auf den Zungen und den Läufern weitere Teilungen und Diagramme auftragen, die der Durchführung der Bemessungsberechnung vom Anfang bis zum Ende für verschiedene Bauglieder, und zwar nicht bloss für Eisenbeton, sondern auch für Holz und Eisen dienen. Bei den hiezu angewendeten Rechnungformeln kommen jedoch höchstens fünf veränderliche Grössen vor, so dass hier darauf nicht weiter eingegangen zu werden braucht.
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Slide rule for determining the dimensions of reinforced concrete structures.
There are already special versions of logarithmic slide rules known, which consist of a ruler-like body, an inserted tongue and a runner and the purpose of which is to simplify the time-consuming calculation work for the dimensioning of structural components, such as those made of reinforced concrete, by performing the calculations mechanically -
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Diagram form are recorded on the slide rule body, to use a maximum of five arithmetic variables. But if six variable variables were to be expected, one or two of them would have to be eliminated by the fact that they were included in certain official regulations
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will.
However, since, on the one hand, the maximum permissible stresses have different values according to the various official regulations, on the other hand, even within the scope of one and the same provision of the construction, not in all cases for both composite materials can go up to the permissible limit of the stress, thus either the economic or the If the constructive purpose is not met, the previously known slide rules of this type can only be used to a very limited extent.
The subject of the invention is a slide rule that also has graduations on the runner itself, which means that, with a one-time setting, there are actually eight variable calculation
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can be averaged.
Such a slide rule is illustrated in the drawing in FIGS. 1 and 3 in two fragments in a front view, while FIG. 2 shows a cross section.
The slide rule consists of the ruler-like body a, on the two broad surfaces of which sliding tongues bund II run in grooves and, moreover, an adjustable runner c and Cl is attached. Logarithmic divisions are recorded on both the body a and the tongues and two or three of the variable quantities are also shown in diagrams on the body. But the runner also has a graduation that shows a variable size, and this makes it possible, with a one-time setting of the
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M = 121.6, w = 150 cm and h '= 40 cm.
Here, b is set to h 'by moving the tongue and the cursor c is moved to the value of M with its mark. The division of the rotor is shown on the diagram of the value m, equation 2) and thus provides a clear picture of the
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This value can be used for further design work (shear reinforcement and the like).
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Invoice sizes.
You can apply further graduations and diagrams on the body of the slide rule, also on the tongues and the sliders, which are used to carry out the design calculation from start to finish for various structural members, not only for reinforced concrete, but also for wood and iron . In the calculation formulas used for this purpose, however, there are at most five variable quantities, so that they do not need to be discussed further here.