AT7715U1 - Mähmaschine - Google Patents

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AT7715U1
AT7715U1 AT0035204U AT3522004U AT7715U1 AT 7715 U1 AT7715 U1 AT 7715U1 AT 0035204 U AT0035204 U AT 0035204U AT 3522004 U AT3522004 U AT 3522004U AT 7715 U1 AT7715 U1 AT 7715U1
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mähmaschine mit einem Maschinenrahmen, zumindest einem am Maschinenrahmen beweglich angelenkten Mähwerk, das mittels eines Hubwerks anhebbar und absenkbar ist, soweit einem dem Mähwerk nachgeschalteten Querförderer zur Querförderung des vom Mähwerk geschnittenen Halm- und Blattguts.Erfindungsgemäß zeichnet sich die Mähmaschine dadurch aus, dass für den Querförderer ein separates Hubwerk zum Anheben und Absenken des Querförderers unabhängig vom Mähwerk vorgesehen ist, wobei der Querförderer mit dem Mähwerk durch eine lösbare Schnellverbindung für den Mähbetrieb verriegelbar ist.

Description

AT 007 715 U1
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mähmaschine mit einem Maschinenrahmen, zumindest einem am Maschinenrahmen beweglich angelenkten Mähwerk, das mittels eines Hubwerks anhebbar und absenkbar ist, sowie mit einem dem Mähwerk nachgeschalteten Querförderer zur Querförderung des vom Mähwerk geschnittenen Halm- und Blattguts. 5 Es sind bereits Mähmaschinen bekannt geworden, bei denen dem Mähwerk, das als Kreiselmähwerk mit umlaufenden Messertrommeln, die quer zur Fahrtrichtung entlang einer Querachse angeordnet sind, ausgebildet sein kann, ein Querförderer nachgeschaltet ist, um das vom Mähwerk geschnittene Halm- und Blattgut zu einem Schwad zusammenzufassen und diesen seitlich am bzw. neben dem Rand der Fahrspur des Mähwerks abzulegen. Die Querförderung des Halm- und io Blattguts übernehmen dabei umlaufende Querfördermittel wie beispielsweise ein Förderband, das quer zur Fahrtrichtung der Mähmaschine umläuft. Regelmäßig wird der Querförderer heckseitig am Mähwerk festgeschraubt, um im Betrieb einen Versatz zwischen dem Querförderer und dem Mähwerk zu vermeiden, so dass das vom Mähwerk geschnittene Halm- und Blattgut sicher vom Querförderer aufgenommen und entsprechend quergefördert wird. Etwas schwierig ist bei solchen 15 Maschinen das Anheben und Absenken von Mähwerk bzw. Querförderer in die hochgefahrene Transportstellung bzw. die abgesenkte Betriebsstellung. Es kommt ein beträchtliches Gewicht zusammen. Zudem sind die Maschinen in Ihrer Handhabung unflexibel.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Mähmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die Nachteile des Standes der Technik vermeidet und letzte-20 ren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Vorzugsweise soll eine erleichterte und variablere Handhabung der Maschine erreicht werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Mähmaschine gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß ist also für den Querförderer ein separates Hubwerk zum Anheben und Ab-25 senken des Querförderers unabhängig vom Mähwerk vorgesehen, wobei der Querförderer für den Mähbetrieb durch eine lösbare Schnellverriegelung mit dem Mähwerk verriegelt werden kann. Bei gelöster Schnellverriegelung kann der Querförderer in die angehobene Transportstellung bewegt werden, während das Mähwerk in seiner abgesenkten Betriebsstellung bleibt. Hierdurch kann gegebenenfalls ohne Querförderer gemäht werden, wenn nicht in entsprechenden Schwaden 30 abgelegt werden soll. In ihren abgesenkten Betriebsstellungen sind der Querförderer und das Mähwerk jedoch miteinander verriegelbar, so dass ein Versatz zwischen Querförderer und Mähwerk vermieden und die sichere Aufnahme des geschnittenen Halm- und Blattguts durch den Querförderer sichergestellt ist. Insbesondere sind das Mähwerk und der Querförderer jeweils um eine zur Fahrtrichtung parallele Schwenkachse hochschwenkbar. Sie sind hierzu beide vorzugs-35 weise separat an dem zentralen Maschinenrahmen schwenkbar angelenkt und über Hubwerke hochschwenkbar.
Das Hubwerk für den Querförderer könnte in einfachster Ausführung beispielsweise aus einem Federmechanismus bestehen, der einen Teil des Gewichts des Querförderers ablenkt, so dass das Hochschwenken und Absenken des Querförderers federunterstützt, jedoch von Hand vorgenom-40 men werden kann. Vorzugsweise jedoch umfasst das Hubwerk für den Querförderer einen durch Fremdenergie betätigbaren Kraftheber, insbesondere einen am Maschinenrahmen und am Querförderer angelenkten Hydraulikzylinder, mit Hilfe dessen der Querförderer angehoben und absenkt werden kann.
Die lösbare Schnellverriegelung kann grundsätzlich verschieden ausgebildet sein. In Weiterbil-45 düng der Erfindung ist sie zumindest vertikal verriegelnd ausgebildet, d. h. sie unterbindet zumindest vertikale Relativbewegungen zwischen dem Querförderer und dem Mähwerk, wenn die Schnellverriegelung geschlossen ist. Hierdurch werden Hubbewegungen, beispielsweise wenn am Feldende das Mähwerk in die vorgebende Stellung angehoben wird bzw. durch Bodenwellen verursachte Vertikalbewegungen, synchronisiert. 50 Vorzugsweise ist die Schnellverriegelung auch horizontal verriegelnd ausgebildet, so dass sie horizontale Relativbewegungen in Fahrtrichtung zwischen dem Querförderer und dem Mähwerk unterbindet. Wenn der Querförderer an einer Bodenkante hängenbleibt, wird dieser nicht vom Mähwerk nach hinten weggezogen. Insgesamt wird eine stabilere Anordnung erreicht.
Dennoch ist die Schnellverriegelung vorteilhafterweise nicht völlig starr ausgebildet, wenn sie in 55 ihrer verriegelnden Position ist. Vorzugsweise besitzt die Schnellverriegelung einen Freiheitsgrad 2 AT 007 715 U1 für Torsionsbewegungen zwischen dem Mähwerk und dem Querförderer. Die Schnellverriegelung besitzt vorzugsweise zumindest eine Torsionsachse parallel zur Fahrtrichtung und/oder eine Torsionsachse quer zur Fahrtrichtung, die begrenzte Schwenkbewegungen des Querförderers relativ zum Mähwerk auch in der verriegelten Stellung der Schnellverriegelung zulässt. Der Freiheitsgrad 5 für Torsionsbewegungen kann beispielsweise durch ein gewölbtes Eingriffsstück erreicht werden, das vom Riegelelement gegriffen wird. Darüber hinaus kann die Schnellverriegelung auch einen translatorischen Freiheitsgrad in einer Richtung quer zur Fahrtrichtung und parallel zur Förderebene des Querförderers besitzen. Die Schnellverriegelung lässt also insbesondere eine Verschiebung im Verriegelungspunkt senkrecht zur Schwenkachse des Querförderers zu. Werden der Querförde-10 rer und das Mähwerk jeweils um ihre Schwenkachsen nach oben geschwenkt kann ein durch nicht exakt wuchtende Schwenkachsen verursachter Versatz entsprechend ausgeglichen werden.
Die Schnellverriegelung kann in Weiterbildung der Erfindung einen beweglichen Riegel insbesondere in Form einer schwenkbaren Riegelklappe besitzen, der durch einen fremdenergiebetätig-baren Riegelaktor betätigbar ist. Der Riegelaktor ist dabei vorzugsweise ein Hydraulikzylinder, der 15 die Riegelklappe um ihre Schwenkachse auf- und zuschwenken kann.
Um stets eine Verriegelung zwischen dem Querförderer und dem Mähwerk in der Betriebsstellung sicherzustellen, ist in Weiterbildung der Erfindung eine Steuervorrichtung zur Steuerung der Schnellverriegelung vorgesehen. Ober einen Eingriffsensor kann die Steuervorrichtung erfassen, ob das Mähwerk und der Querförderer relativ zueinander in ihrer Verriegelungsstellung stehen. Die 20 Steuervorrichtung ist dabei vorzugsweise derart ausgebildet, dass sie die Schnellverriegelung automatisch verriegelt, wenn der Eingriffsensor die Verriegelungsstellung meldet. Regelmäßig wird aus der Transportstellung zunächst das Mähwerk abgesenkt werden. Wird sodann der Querförderer abgesenkt, meldet der Eingriffsensor, wenn die entsprechenden Teile der Schnellverriegelung in ihrer verriegelbaren Stellung zueinander sind. Der Riegelaktor wird sodann von der Steuervor-25 richtung betätigt, um die Schnellverriegelung automatisch zu verriegeln. Um die Schnellverriegelung wieder lösen zu können, besitzt die Steuervorrichtung vorteilhafterweise manuelle Betätigungsmittel, mit Hilfe derer vor dem Anheben des Querförderers die Schnellverriegelung manuell, durch Fremdenergie betätigt gelöst werden kann.
Weiterhin ist die Steuervorrichtung in Weiterbildung der Erfindung derart ausgebildet, dass sie 30 die Hubbewegung des Hubwerks des Mähwerks sowie des Hubwerks des Querförderers begrenzt, wenn die Schnellverriegelung in ihrer verriegelten Stellung ist. Insbesondere stellt die Steuereinrichtung sicher, dass bei verriegelter Schnellverriegelung das Mähwerk sowie der Querförderer maximal in die vorgebende Stellung anhebbar sind. In diese vorgebende Stellung werden das Mähwerk sowie der Querförderer regelmäßig am Feldende zum Wenden der Maschine angeho-35 ben. In dieser vorgebenden Stellung stehen Mähwerk und Querförderer grob gesprochen in einem Winkelbereich von 30 0 schräg angehoben.
Um das Mähwerk und/oder den Querförderer über die vorgebende Stellung hinaus in die völlig angehobene, etwa senkrecht stehende Transportstellung anheben zu können, muss zuvor die Schnellverriegelung gelöst werden. Erst dann erlaubt die Steuereinrichtung die Hubbewegung in 40 die Transportstellung.
Das Mähwerk und der Querförderer sind vorteilhafterweise jeweils an einem vom Maschinenrahmen quer zur Fahrtrichtung auskragenden Tragarm aufgehängt. Die Schnellverriegelung ist dabei zwischen den frei auskragenden Enden dieser im wesentlichen parallelen Tragarme vorgesehen. Die Schnellverriegelung kann etwa mittig zwischen dem Querförderer und dem Mähwerk 45 angeordnet sein. Auch in Fahrtrichtung gesehen kann die Schnellverriegelung etwa mittig zu dem Mähwerk bzw. dem Querförderer angeordnet sein, d. h. sie liegt etwa spurmittig zu der vom Mähwerk und Querförderer überfahrenen Mähspur.
Vorzugsweise sind am Querförderer und am Mähwerk jeweils im Bereich ihrer Aufhängung an den freien Enden der Tragarme Riegelkonsolen starr befestigt, an deren Enden die miteinander so verriegelbaren Teile der Schnellverriegelung angeordnet sind. Dies kann einerseits die zuvor genannte schwenkbare Riegelklappe und andererseits ein ballig geformtes, vorzugsweise rotationssymmetrisches Riegelstück sein, das von der Riegelklappe eingefangen werden kann.
In Weiterbildung der Erfindung kann der Querförderer als Einheit völlig vom restlichen Teil der Mähmaschine abgenommen werden. Der Querförderer kann hierzu einen lösbaren Maschinen-55 rahmenanschluss besitzen, mit Hilfe dessen der Querförderer an den das Mähwerk tragenden 3 AT 007 715 U1
Maschinenrahmen anbaubar und davon abbaubar ist. Zum Demontieren des Querförderers muss jedoch lediglich der Maschinenrahmenanschluss sowie die Schnellverriegelung gelöst werden. Der Querförderer kann dann beispielsweise abgestellt werden, wenn ohne Querförderer gemäht werden soll. Zusätzlich ist noch der Querfördermittelantrieb abzukuppeln. Vorteilhafterweise ist der 5 Querfördermittelantrieb des Querförderers als Hydraulikantrieb ausgebildet und/oder über eine Zapfwelle lösbar an die das Mähwerk antreibende Antriebswelle ankuppelbar.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Draufsicht auf eine an einen Schlepper anbaubare Mähmaschine nach einer be-io vorzugten Ausführung der Erfindung, wonach die Mähmaschine ein frontanbaubares Mähwerk sowie zwei zur Seite versetzte heckanbaubare Mähwerke umfasst, denen jeweils ein Querförderer nachgeschaltet ist,
Fig. 2: eine Seitenansicht der lösbaren Schnellverriegelung, die zwischen jedem der Querförderer und dem zugehörigen Mähwerk vorgesehen ist. 15 Fig. 3: eine Draufsicht auf die Schnellverriegelung aus Fig. 2.
Die in Fig. 1 gezeigte, an einen Schlepper 1 anbaubare Mähmaschine 4 umfasst ein Frontmähwerk 2 sowie ein Heckmähwerk 3, das an das Heck des Schleppers 1 anbaubar ist und aus zwei Mähwerken rechts und links besteht.
Ein zentraler Maschinenrahmen 5 ist dabei in an sich bekannter Weise über eine Dreipunktan-20 lenkung am Heck des Schleppers anbaubar und wird von diesem freischwebend getragen. An dem sich in Fahrtrichtung erstreckenden Maschinenrahmen 5 sind auf gegenüberliegenden Seiten zwei Tragarme 6 angeordnet, die quer zur Fahrtrichtung vom Maschinenrahmen 5 auskragen. Sie tragen an ihren freien Enden jeweils ein Mähwerk 9, dass an dem jeweiligen Tragarm 6 um eine zur Fahrtrichtung 7 parallele Achse pendelnd aufgehängt sein kann. Das Mähwerk 9 kann ein 25 Trommelmähwerk sein, bei dem mehrere Schneidtrommeln um aufrechte Achsen umlaufen und quer zur Fahrtrichtung 7 nebeneinander angeordnet sind. Die Tragarme 6 sind um sich parallel zur Fahrtrichtung 7 erstreckende Schwenkachsen 8 schwenkbar, so dass sie zusammen mit den Mähwerken 9 aus der in Fig. 1 gezeigten abgesenkten Betriebsstellung in im wesentlichen aufrechte Transportstellungen schwenkbar sind. Hierzu ist jedem der Tragarme 6 ein Hubwerk 10 in Form 30 eines Hydraulikzylinders zugeordnet. Zusätzlich sind die Tragarme 6 um senkrechte Schwenkachsen 11 relativ zum Maschinenrahmen 5 schwenkbar, um leicht nach vorne und hinten schwenken zu können beispielsweise dann, wenn das Mähwerk am Boden hängenbleibt.
Am hinteren Ende des Maschinenrahmens 5 sind zwei weitere Tragarme 12 in entsprechender Weise angelenkt. Sie tragen an ihren auskragenden Enden jeweils einen Querförderer 13, der 35 jeweils hinter einem der beiden Mähwerke 9 herläuft und das von diesem abgeschnittene Haimund Blattgut aufnimmt und quer zur Fahrtrichtung 7 fördert und in einem Schwad ablegt.
Wie Fig. 1 zeigt, sind die Tragarme 12 der Querförderer 13 ebenfalls um zur Fahrtrichtung 7 parallele Schwenkachsen 14 sowie um senkrechte Schwenkachsen 15 schwenkbar. Die zur Fahrtrichtung 7 parallelen Schwenkachsen 14 sind vorzugsweise koaxial zu den Schwenkachsen 8 der 40 Tragarme 6 der Mähwerke 9. Um die Querförderer 13 um die Schwenkachsen 14 anheben und absenken zu können, sind separate Hubwerke 16 jeweils in Form von Hydraulikzylindern vorgesehen, mit Hilfe derer die Tragarme 12 mit den daran befestigten Querförderern 13 aus der in Fig. 1 gezeigten abgesenkten Betriebsstellung in im wesentlichen aufrechtstehende Transportstellungen geschwenkt werden können. 45 Jeder der Querförderer 13 ist dabei mit dem vor ihm liegenden Mähwerk 9 durch eine lösbare Schnellverbindung 17 verbindbar. Wie Fig. 1 zeigt, ist die Schnellverbindung 17 dabei jeweils zwischen den Anlenkpunkten des jeweiligen Mähwerks 9 am freien Ende des Tragarms 6 und des Anlenkpunktes des jeweiligen Querförderers 13 am freien Ende des zugehörigen Tragarms 12 angeordnet. Einerseits ist dabei an dem jeweiligen Mähwerk 9 eine Riegelkonsole 18 starr befes-50 tigt, die, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, von dem Anlenkpunkt des Mähwerks 9 am Tragarm 6 nach hinten und nach oben auskragt. Andererseits ist eine Riegelkonsole 19 am Anlenkpunkt des jeweiligen Querförderers 13 am zugehörigen Tragarm 12 starr befestigt und kragt von diesem nach vorne aus. Sind das jeweilige Mähwerk 9 und der jeweilige Querförderer 13 beide in ihrer abgesenkten Stellung, greifen die an den Enden der Riegelkonsolen 18 und 19 vorgesehenen Verbin-55 dungselemente ineinander, wie dies Fig. 2 zeigt. 4

Claims (9)

  1. AT 007 715 U1 Einerseits ist dabei an einer der Riegelkonsolen 18 ein rotationssymmetrisches, balliges Verbindungsstück 20 starr befestigt, wobei sich die Rotationsachse quer zur Fahrtrichtung erstreckt. An der anderen der beiden Riegelkonsolen 19 ist ein Riegelmaul 21 befestigt, das eine schwenkbare Riegelklappe 22 umfasst, die ebenfalls um eine zur Fahrtrichtung 7 querverlaufende 5 Schwenkachse 23 schwenkbar ist. Der Riegelklappe 22 ist ein Riegelaktor 24 in Form eines Hydraulikzylinders zugeordnet, mit Hilfe dessen die Riegelklappe 22 zwischen einer entriegelten Stellung, in der das Riegelmaul 21 offen ist, und einer verriegelnden Stellung, in der das Riegelmaul 21 geschlossen ist, bewegt werden kann. Die Riegelklappe 22 kann grundsätzlich verschiedene Formen haben. Soll lediglich eine vertikal wirksame Verriegelung zwischen dem Querförderer und 10 dem Mähwerk erreicht werden, reicht es aus, wenn das Riegelmaul 21 in der geschlossenen Stellung der Riegelklappe 22 eine nach drei Seiten geschlossene Form besitzt, in der das Verbindungsstück 20 eingefangen ist. Soll hingegen zusätzlich zu der vertikalen Verriegelung auch in horizontaler Richtung verriegelt werden, so dass zwischen Mähwerk und Querförderer keine Relativbewegungen in Fahrtrichtung möglich sind, kann die Riegelklappe 22 die gemäß Fig.
  2. 2 gestri-15 chelte, das Verbindungsstück 20 von zwei Seiten her umgreifende Form besitzen. Um den jeweiligen Querförderer 13 mit dem zugehörigen Mähwerk 9 zu verriegeln, wird folgendermaßen vorgegangen: Zunächst wird das Mähwerk 9 in seine abgesenkte Betriebsstellung gebracht. Sodann wird bei geöffneten Riegelmaul 21, d. h. gemäß Fig. 2 entgegen dem Uhrzeigersinn zurückgeschwenkter 20 Riegelklappe 22 der Querförderer 13 nach unten in seine Betriebsstellung geschwenkt, bis das Verbindungsstück 20 der Schnellverbindung 17 in das geöffnete Riegelmaul 21 fällt. An dem Riegelmaul 21 ist dabei ein Eingriffsensor 25 vorgesehen, der meldet, sobald das Verbindungsstück 20 und das Riegelmaul 21 in ihrer verriegelbaren Eingriffstellung zueinander sind. Es versteht sich, dass der Eingriffsensor 25 auch auf der Seite des Verbindungsstücks 20 vorgesehen 25 sein könnte. Vorteilhafteweise ist er auf der Seite vorgesehen, an der der Riegelaktor 24 angeordnet und angeschlossen ist. Meldet der Eingriffsensor 25 die verriegelbare Stellung, wird von einer nicht näher gezeichneten Steuereinrichtung der Riegelaktor 24 automatisch betätigt, um die Riegelklappe 22 zuzuschwenken und damit das Riegelmaul 21 zu schließen. Das Verbindungsstück 20 ist dadurch in 30 dem Riegelmaul 21 gefangen. Der Querförderer 13 ist mit dem Mähwerk 9 verriegelt. Durch die ballige Ausbildung des Verbindungsstücks 20 sind jedoch leichte Torsionsbewegungen des Mähwerks 9 relativ zum Querförderer 13 möglich, und zwar um eine zur Fahrtrichtung 7 parallele Torsionsachse. Zudem ist das seitlich offene Riegelmaul 21 geeignet, um translatorische Relativbewegungen senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 2 zuzulassen. Hierdurch können das jeweilige 35 Mähwerk 9 und der zugehörige Querförderer 13 um ihre senkrechten Schwenkachsen 11 bzw. 15 schwenken, wobei ein Versatz an der Schnellverbindung 17 ausgeglichen wird. Zudem kann sich beim Hochschwenken ergebender Versatz ebenfalls ausgeglichen werden. 40 45 50 ANSPRÜCHE: 1. Mähmaschine mit einem Maschinenrahmen (5), zumindest einem am Maschinenrahmen (5) beweglich angelenkten Mähwerk (9), das mittels eines Hubwerks (10) anhebbar und absenkbar ist, sowie einem dem Mähwerk (9) nachgeschalteten Querförderer (13) zur Querförderung des vom Mähwerk (9) geschnittenen Halm- und Blattguts, dadurch gekennzeichnet, dass für den Querförderer (13) ein separates Hubwerk (16) zum Anheben und Absenken des Querförderers (13) unabhängig vom Mähwerk (9) vorgesehen ist, wobei der Querförderer (13) mit dem Mähwerk (9) durch eine lösbare Schnellverriegelung (17) für den Mähbetrieb verriegelbar ist. 2. Mähmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das separate Hubwerk (16) für den Querförderer (13) einen durch Fremdenergie betätigbaren Kraftheber, insbesondere einen am Maschinenrahmen (5) und am Querförderer (13) angelenkten Hydraulikzylinder, aufweist.
  3. 3. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, 5 55 AT 007 715 U1 dass die Schnellverriegelung (17) ein nach drei Seiten geschlossenes Riegelmaul (21) und ein Verbindungsstück (20) aufweist, das im verriegelten Zustand in dem Riegelmaul (21) eingefangen und von dem Riegelmaul auf seiner Ober- und Unterseite umgriffen ist, so dass vertikale Relativbewegungen zwischen dem Verbindungsstück (20) und dem Riegelmaul (21) unterbunden sind.
  4. 4. Mähmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (20) von dem Riegelmaul (21) auch auf seiner in Fahrtrichtung (7) der Mähmaschine gesehen Vorder- und Rückseite umgriffen ist, so dass horizontale Relativbewegungen zwischen dem Verbindungsstück (20) und dem Riegelmaul (21) in Fahrtrichtung (7) unterbunden sind.
  5. 5. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (20) ballig ausgebildet und in dem Riegelmaul (21) um eine Torsionsachse parallel zur Fahrtrichtung (7) und/oder quer zur Fahrtrichtung (7) drehbar ist, um begrenzte Schwenkbewegungen des Querförderers (13) relativ zum Mähwerk (9) auch in der verriegelten Stellung der Schnellverbindung (17) zuzulassen.
  6. 6. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnellverriegelung (17) einen beweglichen Riegel, insbesondere eine schwenkbare Riegelklappe (22), sowie einen durch Fremdenergie betätigbaren Riegelaktor (24), insbesondere einen Hydraulikzylinder, zur Betätigung des Riegels aufweist.
  7. 7. Mähmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuervorrichtung zur Betätigung des Riegelaktors (24) vorgesehen ist, die mit einem Eingriffsensor (25) verbunden ist, der erfasst, ob das Mähwerk (9) und der Querförderer (13) relativ zueinander in einer verriegelbaren Stellung sind, die weiterhin den Riegelaktor (24) automatisch betätigt und dadurch die Schnellverriegelung (17) verriegelt dann, wenn der Eingriffsensor (25) die verriegelbare Stellung meldet, und die manuelle Betätigungsmittel zur Entriegelung der Schnellverriegelung (17) besitzt.
  8. 8. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mähwerk (9) und der Querförderer (13) jeweils an einem vom Maschinenrahmen (5) quer zur Fahrtrichtung (7) auskragenden Tragarm (6), (12) aufgehängt sind, und die Schnellverbindung (17) die auskragenden Enden der Tragarme (6), (12) miteinander verbindet, wobei vorzugsweise am Mähwerk (9) und am Querförderer (13) Riegelkonsolen (18), (19) starr befestigt sind, an deren Enden die in Eingriff bringbaren Teile der Schnellverbindung angeordnet sind.
  9. 9. Mähmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Querfördermittelantrieb, insbesondere ein Hydraulikantrieb, des Querförderers (13) über eine Zapfwelle lösbar an eine das Mähwerk (9) antreibende Antriebswelle lösbar ankuppelbar ist. HIEZU 2 BLATT ZEICHNUNGEN 6
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