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Verfahren zur Herstellung von UniverBaletaen.
Die Herstellung von Universaleisen geschieht nach bekannten Verfahren in der Weise, dass dasselbe durch zwei Horizontalwalzen und zwei hinter oder vor denselben angeordnete Vertikalwalzen, welch letztere die schmalen Kanten bearbeiten, gewalzt wird.
Es ist des weiteren bekannt, Universaleisen in einem Viorwalzengerüst, dessen Walzen in einer Ebene arbeiten, herzustellen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren der Universaleisenherstellung, wobei ein durchaus abweichendes Herstellungsprinzip zur Anwendung gelangt, indem nämlich die Dickenverminderung des Universaleisens auf ein Vierwalzwerk und ein davor oder dahinter angeordnetes Duogerüst verteilt ist, welche beiden Walzwerke das Universaleisen im Hinund Hergange abwechselnd passiert.
Der grosse Vorteil gegenüber bekannten Verfahren der Universaleisenherstellung liegt darin, dass bei jedem Durchgange durch die Walzen eine doppelte Dickenverminderung eintritt, wodurch die Walzzeit erheblich verringert wird, und dass ferner eine vollkommener Kantenbearbeitung erfolgt, da das Ausweichen des Universaleisens an den breiten Seiten verhindert ist.
Wohl ist es bekannt, U-Eisen, Doppel-T-Tritger und Rohre in einer aus einem Hauptgerüst mit vier Walzen und einem Duonebengerüst bestehenden Strasse herzustellen ; hier besorgt das HauptgerUst die Dickenverminderung und das Nebengerust dient ausschliesslich der Nachbearbeitung, z. B. Beseitigung der Wülste oder zum Nachwalzen der Innen-und Seitenkanten der Flansche.
Von diesen Verfahren unterscheidet sich die Erfindung prinzipiell in ihrer Anwendung auf die Herstellung von Universaleisen. Während bei den bekannten Verfahren der Walzstab das Hauptgerüst als fertiggestrecktes Profil verlässt, so dass dem Nebengerüst nur noch die Aufgabe obliegt, demselben das handelsfähigu Aussehen zu geben, sind im vor- liegenden Falle beide Gerüste an der Dickenverminderung beteiligt.
Diese prinzipielle
Verschiedenheit des Verfahrens steht eben mit dem Zweckender Universaleisenherstellung deshalb in engem Zusammenhang, weil es im Gegensatz zur Herstellung von U-Eisen,
Doppel-T-Trägern und Rohren eines besonderen Gerüstes zum Marktfähigmachen der
Ware nicht bedarf ; das Duowalzwerk, das bei den bekannten Verfahren diesem Zwecke dient, erfüllt hier die Aufgabe der Dimensionsverringerung in gleichem Masse wie das
Vierwalzengerüst. Letzteres besorgt neben der Dickenverminderung die Bearbeitung der, schmalen Kanten, und zwar nicht im Sinne einer Nachbearbeitung, sondern zum Zwecke energischer Durcharbeitung.
Diese energische Durcharbeitung an den schmalen Kanten, welche bei den bisherigen Verfahren eine ungenügende gewesen ist, gelingt im vorliegenden
Falle deshalb mit solcher Vollkommenheit, weil die Wantenbealbeitung gleichzeitig mit der
Dickenverminderung geschieht durch Vertikalwalzen, die mit den Horizontalwalzen in einer
Ebene liegen. Demgegenüber ist die abwechselnde Bearbeitung eines U-Eisens in einem Vierwalzen- und Duogerüst, wobei Streckung und Nacharbeit wechseln, prinzipiell von dem vorliegenden Verfahren verschieden, nach welchem das Universaleisen durch abwechselnde Streckung im Vierwalzen-und Duogerüst bzw. umgekehrt hergestellt wird.
Eine der Ausführung des vorliegenden Verfahrens dienende Vorrichtung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Das Universaleisen e passiert abwechselnd ein Duogerüst (Fig. 2) mit den Horizontal-
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Vertikalwalzen c, d.
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Process for the production of UniverBaletaen.
The production of universal iron is done according to known methods in such a way that the same is rolled by two horizontal rollers and two vertical rollers arranged behind or in front of the same, which latter process the narrow edges.
It is also known to produce universal iron in a front roll stand, the rolls of which work in one plane.
The present invention relates to a method of universal iron production, in which a completely different production principle is used, namely the reduction in thickness of the universal iron is distributed over a four-roll mill and a two-roll stand in front of or behind it, which two rolling mills the universal iron alternately passes through.
The great advantage over known methods of universal iron production is that with each pass through the rollers a double reduction in thickness occurs, which significantly reduces the rolling time, and that the edges are also completely processed, since the universal iron is prevented from evading on the broad sides.
It is well known to produce U-irons, double-T-beams and pipes in a line consisting of a main stand with four rolls and a dual side stand; Here the main framework takes care of the reduction in thickness and the secondary framework is used exclusively for post-processing, e.g. B. Removal of the beads or for re-rolling the inside and side edges of the flanges.
The invention differs from these processes in principle in its application to the production of universal irons. While in the known processes the roll bar leaves the main stand as a fully stretched profile, so that the secondary stand is only responsible for giving it its marketable appearance, in the present case both stands are involved in the reduction in thickness.
This principle
The difference in the process is closely related to the purpose of universal iron manufacture because, in contrast to the manufacture of U iron,
Double T-beams and tubes of a special scaffolding for making the
Goods not required; the dual rolling mill, which is used for this purpose in the known processes, fulfills the task of reducing dimensions to the same extent as that
Four-roll stand. In addition to reducing the thickness, the latter takes care of the processing of the narrow edges, not in the sense of post-processing, but for the purpose of energetic processing.
This energetic work-through on the narrow edges, which has been inadequate in previous methods, succeeds in the present one
Fall with such perfection because the shrouds are machined at the same time as the
Thickness reduction is done by vertical rollers that work with the horizontal rollers
Lie level. In contrast, the alternating processing of a U-shaped iron in a four-roll and duo stand, with alternating stretching and reworking, is fundamentally different from the present process, according to which the universal iron is produced by alternating stretching in the four-roll and duo-stand or vice versa.
A device used to carry out the present method is shown schematically in the drawing.
The universal iron e passes alternately a duo frame (Fig. 2) with the horizontal
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Vertical rollers c, d.
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